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Das Verbot MUSS kommen!

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  1. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: alexmh 29.11.14 - 14:37

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt, dass ich mich gestört fühlte und auch nicht gefilmt werden
    > will.

    Du bewegst dich nun mal auf öffentlichem Gelände und bist halt nicht der einzige der es nutzt. Die Gesetzeslage gibt dir auch bereits alle nötigen Rechte an die Hand um dein Bild zu schützen.

    Du forderst hier lauthals ein generelles Verbot, verschließt aber schön die Augen wenn man dir einen Spiegel vorhält. Vielen Leuten geht es bei Hunden, exakt so wie dir bei Drohnen. Du magst ein vorbildlicher Hundehalter sein, viele andere sind es aber nicht. Genau wie bei Drohnenpiloten gibt es eben solche und solche.

    Ein generelles Verbot für Hunde zu fordern, nur weil einige Herrchen schwarze Schafe sind, ist genauso sinnvoll wie ein generelles Drohnenverbot das du hier forderst.

  2. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 29.11.14 - 16:08

    alexmh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technikfreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dazu kommt, dass ich mich gestört fühlte und auch nicht gefilmt werden
    > > will.
    >
    > Du forderst hier lauthals ein generelles Verbot, verschließt aber schön die
    > Augen wenn man dir einen Spiegel vorhält.
    Nein, das tue ich nicht, denn ich verhalte mich ja auch dezent und wenn mein
    Hund so anständig ist wie ich und ich sein Häufchen aufnehme und er an der Leine
    ist, ist das Emissionsfrei.

    > Vielen Leuten geht es bei Hunden,
    > exakt so wie dir bei Drohnen.
    Das ist nur dann, wenn die Hunde nicht erzogen sind, oder nicht angeleint herumtollen,
    oder die Plätze verdrecken. Aber das schliesse ich in diesem Fall aus.

    > Du magst ein vorbildlicher Hundehalter sein,
    > viele andere sind es aber nicht. Genau wie bei Drohnenpiloten gibt es eben
    > solche und solche.
    Das stimmt, und genau deswegen bezahlen die Hundehalter eine Hundesteuer und
    sind verpflichtet auf ihre Hunde aufzupassen.

    > Ein generelles Verbot für Hunde zu fordern, nur weil einige Herrchen
    > schwarze Schafe sind, ist genauso sinnvoll wie ein generelles Drohnenverbot
    > das du hier forderst.
    Ich gebe dir dabei recht, aber anderseits hätte ich nichts dagegen, wenn eine
    Vorschrift eine Hundeleinenpflicht fordern würde.

  3. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Anonymer Nutzer 29.11.14 - 16:43

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > alexmh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Technikfreak schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dazu kommt, dass ich mich gestört fühlte und auch nicht gefilmt werden
    > > > will.
    > >
    > > Du forderst hier lauthals ein generelles Verbot, verschließt aber schön
    > die
    > > Augen wenn man dir einen Spiegel vorhält.
    > Nein, das tue ich nicht, denn ich verhalte mich ja auch dezent und wenn
    > mein
    > Hund so anständig ist wie ich und ich sein Häufchen aufnehme und er an der
    > Leine
    > ist, ist das Emissionsfrei.
    Dein hund ist nicht emissionsfrei. Was soll der quatsch mit Emissionen eigentlich? Beziehst du dich dabei auf die Geräusche? Dann bitte alle autos und Flugzeuge verbieten. Die gehen auchnso einigen auf den keks.

    Und wenn drohenbesitzer sich an aktuell vorhandene gesetzte und sich verantwortungsvoll verhalten ist auch alles in Butter.

    >
    > > Vielen Leuten geht es bei Hunden,
    > > exakt so wie dir bei Drohnen.
    > Das ist nur dann, wenn die Hunde nicht erzogen sind, oder nicht angeleint
    > herumtollen,
    > oder die Plätze verdrecken. Aber das schliesse ich in diesem Fall aus.
    >
    Seit wann legst du fest von was und wann sich andere von hunden gestört fühlen dürfen? Oo

    > > Du magst ein vorbildlicher Hundehalter sein,
    > > viele andere sind es aber nicht. Genau wie bei Drohnenpiloten gibt es
    > eben
    > > solche und solche.
    > Das stimmt, und genau deswegen bezahlen die Hundehalter eine Hundesteuer
    > und
    > sind verpflichtet auf ihre Hunde aufzupassen.
    Und drohenbesitzer brauchen eine Haftpflicht und müssen sich an aktuelle vorschriften halten.

    >
    > > Ein generelles Verbot für Hunde zu fordern, nur weil einige Herrchen
    > > schwarze Schafe sind, ist genauso sinnvoll wie ein generelles
    > Drohnenverbot
    > > das du hier forderst.
    > Ich gebe dir dabei recht, aber anderseits hätte ich nichts dagegen, wenn
    > eine
    > Vorschrift eine Hundeleinenpflicht fordern würde.

    Für drohen gibts ne leinenpflicht. Sprich die dinger dürfen in d nicht autonom rumgurken. Dürfen in d sogar nur mit direktem sichtkontakt fliegen.

  4. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 30.11.14 - 01:26

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technikfreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > alexmh schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Technikfreak schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Dazu kommt, dass ich mich gestört fühlte und auch nicht gefilmt
    > werden
    > > > > will.
    > > >
    > > > Du forderst hier lauthals ein generelles Verbot, verschließt aber
    > schön
    > > die
    > > > Augen wenn man dir einen Spiegel vorhält.
    > > Nein, das tue ich nicht, denn ich verhalte mich ja auch dezent und wenn
    > > mein
    > > Hund so anständig ist wie ich und ich sein Häufchen aufnehme und er an
    > der
    > > Leine
    > > ist, ist das Emissionsfrei.
    > Dein hund ist nicht emissionsfrei. Was soll der quatsch mit Emissionen
    > eigentlich? Beziehst du dich dabei auf die Geräusche? Dann bitte alle
    > autos und Flugzeuge verbieten.
    Darum geht es nichts, das sind normale zivilisatorische Emissionen.
    Aber es kann doch nicht sein, dass man in der Natur wandern geht und dann kommt
    eine Drohne ca. 15Meter und schwebt Minutenlang über dem Kopf und filmt einen
    und macht den Hund störrisch, der Angst vor Schreck hat.

    > Und wenn drohenbesitzer sich an aktuell vorhandene gesetzte und sich
    > verantwortungsvoll verhalten ist auch alles in Butter.
    Ja, aber das war wohl in diesem Falle einfach unverschämt.

    > Seit wann legst du fest von was und wann sich andere von hunden gestört
    > fühlen dürfen? Oo
    Ich lege gar nichts fest und es mag auch verschiedene Hunde und Hundehalter
    geben. Aber wenn sich ein Hund unaufällig verhält, dann ist auch ein Hundefeind
    nicht gestört. Zumindest fliegt der Hund nicht minutenlang über den Kopf und filmt
    die Szene und lärmt herum.

    > Und drohenbesitzer brauchen eine Haftpflicht und müssen sich an aktuelle
    > vorschriften halten.
    Bräuchten sie wohl, aber ich bin überzeugt, dass viele der Spielzeugdrohnen-Besitzer
    sich darüber keine Gedanken machen. Und was nützen Vorschriften, wenn sich die
    Leute ohnehin nicht daran halten? Es ist teilweise zusätzlicher Lärm, auf den man
    verzichten könnte.

    > Für drohen gibts ne leinenpflicht. Sprich die dinger dürfen in d nicht
    > autonom rumgurken. Dürfen in d sogar nur mit direktem sichtkontakt fliegen.
    Das mag aus Sicht des Piloten auch so sein. Aber wenn da eine Drohne angeflogen
    kommt, dann ist aus Sicht des 'Opfers' möglicherweise nicht ersichtlich wo der Pilot
    sich aufhält. Das ist wohl wie bei den Verbot von Laserpointern. Im Prinzip ist nichts
    gegen Laserpointern einzuwenden, aber wenn die 'Kinder' damit nicht umgehen können,
    dann verbietet man es eben zu Gunsten der Betroffenen.

  5. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: MotherGreen 30.11.14 - 03:05

    Sorry, wenn ich das so sage, aber du scheinst ein größeres Problem zu haben als eine Drohne die dich evtl verfolgen könnte...

    Um es nochmal zusammenzufassen:
    Es gibt Gesetze, die regeln welche Fotos man aufnehmen darf, und welche nicht. Persönlichkeitsrecht, Recht am eigenen Bild etc.
    Es gibt Vorgaben, was und wie hoch man fliegen darf, wie groß und schwer Drohnen werden dürfen, und dass sie nicht unbeaufsichtigt (Sichtkontakt!) geflogen werden dürfen.
    Für bestimmte Vorhaben und größere Drohnen benötigt man eine Lizenz und sowieso eine Versicherung.

    Und was dieser Quatsch mit den "Drohen verbieten" überhaupt soll, verstehen wohl die wenigsten. Ich glaube du weißt noch nicht mal was alles eine solche salopp genannte "Drohne" so alles sein kann.
    Wenn dein Hund keine Autos kennt und vor dem ersten Auto, welches er sieht Angst hat, schreist du auch nicht "Oh, verbietet Autos! Die machen meinen Hund kirre! Und da könnte auch noch einer drin sitzen! Und der könnte auch einen Fotoapperat haben, oder ein Mikrofon, oder gleich eine Videokamera!" Ach ja, Kameras müssten dann auch gleich verboten werden, sie könnten ja potentiell Fotos und Videos von dir machen.

  6. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Anonymer Nutzer 30.11.14 - 03:28

    Du hast es nun endlich selbst erkannt. Getzte bringen nix wenn man sich nicht dran halten will.

    Also bringt ein komplett verbot auch nix ausser dann auch die zu kriminalisieren die sich an aktuelle Vorschriften halten.

    Also statt die dinger komplett zu verbieten sollte man mal lieber dafür sorgen das aktuelle Vorschriften eingehalten werden und man die leute zur Rechenschaft zieht die sich nicht an die aktuellen regeln halten.

    Die gesetze sind ausreichend. Nur ist offensichtlich der staat nicht in der Lage die Gesetze durchzusetzen. Also schwubbs komplettverbot? Hirnrissig sowas.

  7. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: MotherGreen 30.11.14 - 03:52

    Und nochwas, was mir jetzt beim ersten Post durch die Lappen gegangen ist ;)

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Überraschung! Die gibt es: Recht am eigenen Bild, Datenschutz, ab einer
    > > gewissen Größe der Drohne sogar eine Lizenz!
    > Klar und es gibt wohl auch ein Tierschutzgesetz... Denkst du wirklich, ich
    > gehe
    > Gassi oder Wandern um meine Rechte am Bild vor Gericht einzuklagen?
    >
    > > Außerdem glaub ich kaum, dass ein Fluggerät (ob Starr- oder Drehflügler)
    > > zum Absturz kommt bei einer Kollision mit einer einfachen kleinen
    > Drohne.
    > Kommt so ein Teil in eine Turbine, dann kannst du das Triebwerk
    > vergessen...

    Zum ersten Punkt: siehe die Anzahl an frei verfügbaren Kameras, die allein fast jeder deutsche Bürger schon in seiner Hosentasche rumträgt. All die könnten potentiell von dir Bilder machen. Je nach Gegebenheit ist das sogar erlaubt, wenn du was dagegen hast. Z.B. wenn du nur im Hintergrund eines Fotomotivs stehen solltest. Wenn aber einer dich regelrecht verfolgt und nur von dir Fotos machen will, kannst du ihm das Untersagen, und - wenn er keine Einsicht zeigt, MUSST du sogar erst vor Gericht gehen oder zumindest zum Anwalt und eine Verfügung erwirken. Nichts anderes geschieht bei Bildern aufgenommen durch Drohnen. Die Gesetzgebung ist eindeutig und ausreichend.

    Zum zwoten Punkt: Es gibt so genannte ICAO Karten, die den Luftraum regeln mit einer klaren Einteilung was wo erlaubt ist. Demnach dürften Drohnen (theoretisch) nur über unkontrolliertem Luftraum bis zu einer Höhe von 2500ft fliegen (~760m). Dies kann schrittweise heruntergesetzt werden, wenn man sich auf einen kontrollierten Luftraum (welcher komplett für UAS verboten ist) zubewegt bis auf 1000ft (~300m). Setzen wir aber nun voraus, dass UAS ohne weitere Genehmigung nur in Sichtweite gefolgen werden dürfen, sollte klar sein, dass diese 300m kaum erreicht werden dürften.
    Jetzt nenne mir dochmal ein ziviles Passagierflugzeug, welches (weit) unterhalb von 300m Flughöhe weit ab von Flughäfen fliegt und Gefahr laufen könnte ein UAS in seine Turbine zu bekommen.

    UAS dürfen zudem maximal 5kg schwer sein, selbst wenn du sie gewerblich nutzt. Und 5kg wirst du kaum als einfache Privatperson erreichen!
    Nicht wenn du nicht bereit bist mehrere Tausend Euro auszugeben - für einen Bausatz!
    Nehmen wir mal von Mircodrone, einem renomierten Anbieter professioneller UAS, die kleinste "Drohne" MD4-200. Dieses UAS kann maximal etwa 200g Payload bei etwa 800g Eigengewicht tragen und etwa 30 Minuten fliegen. Die Preise beginnen hier - Angebot auf Anfrage - bei 8.000 EUR (eher höher). Und die MD4-1000 mit gerade einmal 1.000g Payload gibts ab 40.000 EUR.
    Und wie schon erwähnt: Im Forschungsauftrag oder gewerblich muss man weit mehr Bestimmungen einhalten.

  8. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 30.11.14 - 11:05

    MotherGreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, wenn ich das so sage, aber du scheinst ein größeres Problem zu haben
    > als eine Drohne die dich evtl verfolgen könnte..
    Denkst du? Vielleicht liegt es auch nur an meiner schriftlichen Aeusserung hier,
    worin du mein Anliegen nicht nachvollziehen kannst?.

    > Es gibt Gesetze, die regeln welche Fotos man aufnehmen darf, und welche
    > nicht. Persönlichkeitsrecht, Recht am eigenen Bild etc.
    Da sind wir uns einig.

    > Es gibt Vorgaben, was und wie hoch man fliegen darf, wie groß und schwer
    > Drohnen werden dürfen, und dass sie nicht unbeaufsichtigt (Sichtkontakt!)
    > geflogen werden dürfen.
    Dabei stimme ich auch zu.

    > Für bestimmte Vorhaben und größere Drohnen benötigt man eine Lizenz und
    > sowieso eine Versicherung.
    Das ist soweit auch klar.

    > Und was dieser Quatsch mit den "Drohen verbieten" überhaupt soll, verstehen
    > wohl die wenigsten. Ich glaube du weißt noch nicht mal was alles eine
    > solche salopp genannte "Drohne" so alles sein kann.
    Doch das bin ich mir schon bewusst und ich sage auch nichts dagegen, wenn
    Drohnen in seriösen, verantwortungsvollen Händen angewendet werden.
    Schlussendlich gibt es eine ganze Reihe von professionellen Möglichkeiten.

    > Wenn dein Hund keine Autos kennt und vor dem ersten Auto, welches er sieht
    Mein Hund kennt aber Autos. Aber bringe doch einmal einem Wildtier, das am
    Brüten ist, bei, was eine Drohne ist. Mein Hund wird sich an die Flugobjekte auch
    gewöhnen, da bin ich mir sicher. Aber auch ich muss den andauernden Lärm und
    die erhöhte Publizität (Film/Bilder) nicht tagtäglich haben.

    > Angst hat, schreist du auch nicht "Oh, verbietet Autos! Die machen meinen
    Davon spricht niemand

    > Hund kirre!
    Die machen auch meinen Hund nicht kirre! Aber wenn so ein Dummbeutel das
    Gefühl hat, er müsse bei jemand Fremden andauernd um den Kopf fliegen, wie
    eine Mücke um den Kuhfladen, dann nervt das nicht nur den Hund.

    > einen Fotoapperat haben, oder ein Mikrofon, oder gleich eine Videokamera!"
    > Ach ja, Kameras müssten dann auch gleich verboten werden, sie könnten ja
    > potentiell Fotos und Videos von dir machen.
    Nein, Kameras müssen nicht verboten werden, aber es gebietet den Anstand, dass
    wenn ich jemanden Fremden aufnehmen, zu fragen, ob er das will!

  9. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 30.11.14 - 11:17

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast es nun endlich selbst erkannt. Getzte bringen nix wenn man sich
    > nicht dran halten will.
    Das war mir von Anfang an klar. Aber ich bin der Auffassung, wenn nicht jedermann
    so ein Gerät kaufen kann, dann fliegen sie auch nicht so häufig um die Ohren.

    > Also bringt ein komplett verbot auch nix ausser dann auch die zu
    > kriminalisieren die sich an aktuelle Vorschriften halten.
    Jene die verantworungsvoll damit umgehen und das auch wollen, würden wohl
    auch eine Genehmigung beantragen...

    > Also statt die dinger komplett zu verbieten sollte man mal lieber dafür
    > sorgen das aktuelle Vorschriften eingehalten werden und man die leute zur
    > Rechenschaft zieht die sich nicht an die aktuellen regeln halten.
    Und das das in unserer Gesellschaft nicht funktioniert, das ist wohl auch klar.
    Du würdest der Erste sein, der bei einem Polizeistaat reklamieren würde.

    > Die gesetze sind ausreichend. Nur ist offensichtlich der staat nicht in der
    > Lage die Gesetze durchzusetzen. Also schwubbs komplettverbot? Hirnrissig
    > sowas.
    Tja, das ist wohl eine Sache des Standpunktes.

  10. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 30.11.14 - 11:35

    MotherGreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nochwas, was mir jetzt beim ersten Post durch die Lappen gegangen ist
    Ereifere dich nicht, wir haben nur verschiedene Ansichten. :-)

    > Zum ersten Punkt: siehe die Anzahl an frei verfügbaren Kameras, die allein
    > fast jeder deutsche Bürger schon in seiner Hosentasche rumträgt.
    In der Hosentasche darf er herumtragen, was er will. Was er damit macht, ist
    wieder auf einem anderen Blatt Papier.

    > könnten potentiell von dir Bilder machen. Je nach Gegebenheit ist das sogar
    Könnte, ist noch keine Handlung.

    > erlaubt, wenn du was dagegen hast. Z.B. wenn du nur im Hintergrund eines
    > Fotomotivs stehen solltest. Wenn aber einer dich regelrecht verfolgt und
    > nur von dir Fotos machen will, kannst du ihm das Untersagen, und - wenn er
    Ja, klar! Aber such erst einmal eine Funkfernsteuerung, die sich halb im Busch versteckt.

    > keine Einsicht zeigt, MUSST du sogar erst vor Gericht gehen oder zumindest
    > zum Anwalt und eine Verfügung erwirken. Nichts anderes geschieht bei
    Du bist dir aber schon der Mühe und der Kostenfolgen bewusst. Ich glaube, das
    kostet dann mehr nerven, als für 10 Minuten eine Drohne, die dich verfolgt.

    > Bildern aufgenommen durch Drohnen. Die Gesetzgebung ist eindeutig und
    > ausreichend.
    und kann nicht durchgesetzt werden

    > Zum zwoten Punkt: Es gibt so genannte ICAO Karten, die den Luftraum regeln
    > mit einer klaren Einteilung was wo erlaubt ist. Demnach dürften Drohnen
    > (theoretisch) nur über unkontrolliertem Luftraum bis zu einer Höhe von
    > 2500ft fliegen (~760m). Dies kann schrittweise heruntergesetzt werden, wenn
    Genau genommen, ist das für die Privatfliegerei sogar noch zu hoch, da die Flug-
    Untergrenze bei 300m liegt. Ab 300m (bewohntes Gebiet), aber mindestens
    ab 600m kanns ich ein Pilot darauf verlassen, dass er in kontrolliertem Flugraum ist.
    Das ist durch Drohnen nicht mehr sichergestellt, weil diese durch Radar nicht detektiert werden. Und für die Sichtfliegerei sind sie schlichtweg zu klein.

    > man sich auf einen kontrollierten Luftraum (welcher komplett für UAS
    > verboten ist) zubewegt bis auf 1000ft (~300m).
    da sind wir uns einig

    > dass UAS ohne weitere Genehmigung nur in Sichtweite gefolgen werden dürfen,
    > sollte klar sein, dass diese 300m kaum erreicht werden dürften.
    Die grösseren Geräte erreichen locker gegen 1000m.

    > Jetzt nenne mir dochmal ein ziviles Passagierflugzeug, welches (weit)
    > unterhalb von 300m Flughöhe weit ab von Flughäfen fliegt und Gefahr laufen
    Privatflugzeuge fliegen häufig auf Sicht zwischen 300 und 1000m

    > könnte ein UAS in seine Turbine zu bekommen
    Das mit der Turbine kommt natürlich nur in Flughafennähe vor oder wenn eine
    Drohne wirklich sehr hoch fliegt..

    > UAS dürfen zudem maximal 5kg schwer sein, selbst wenn du sie gewerblich
    > nutzt. Und 5kg wirst du kaum als einfache Privatperson erreichen!
    Im Modellflugzeugladen in meiner Nähe steht gerade eine Drohne, gut das ist
    schon ein Profiwerkzeug, das hebt 100Kg!!! Der Verkäufer meinte, dass er sich schon selber untendran gehängt hätte und dass man für diese Drohne noch keine Bewilligung
    bräuchte. Aber darum geht es nicht. 5kg mit 10km/h sind 50kg, wenn du es auf den
    Kopf kriegst.

    > Nicht wenn du nicht bereit bist mehrere Tausend Euro auszugeben - für einen
    > Bausatz!
    Die Drohnen werden immer billiger. Kuck dich mal bei Conrad um, zum Teil bekommt
    man schon Spielzeugdrohnen für 100 Euro. Gut deren Gefahrenpotential ist klein,
    aber wenn genuegend herumfliegen, könnten sie auch Leute nerven.

    > Nehmen wir mal von Mircodrone, einem renomierten Anbieter professioneller
    > UAS, die kleinste "Drohne" MD4-200. Dieses UAS kann maximal etwa 200g
    > Payload bei etwa 800g Eigengewicht tragen und etwa 30 Minuten fliegen. Die
    > Preise beginnen hier - Angebot auf Anfrage - bei 8.000 EUR (eher höher).
    > Und die MD4-1000 mit gerade einmal 1.000g Payload gibts ab 40.000 EUR.
    > Und wie schon erwähnt: Im Forschungsauftrag oder gewerblich muss man weit
    > mehr Bestimmungen einhalten.
    Sind wir einmal ehrlich, das sind nicht die Drohnen, die von unbedarften und
    unverantwortlichen Hobby-Fotographen zum Spielen gekauft werden. Und
    Leute, die so eine Drohne kaufen, würden auch eine Lizenz lösen!

  11. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: MotherGreen 30.11.14 - 21:22

    > Genau genommen, ist das für die Privatfliegerei sogar noch zu hoch, da die
    > Flug-
    > Untergrenze bei 300m liegt. Ab 300m (bewohntes Gebiet), aber mindestens
    > ab 600m kanns ich ein Pilot darauf verlassen, dass er in kontrolliertem
    > Flugraum ist.
    "Kontrollierter Flugraum" heißt NICHT, dass alles dort überwacht wird! Wie von mir beschrieben ist gestaffelt bis 2500 Fuß zumeist UNkontrollierter Flugraum.
    Und nach der LVO sind Drohnen (ebenso wie alle anderen Modellfliegergenauso "Privatfliegerei" und somit auch unter bestimmten gesetzlichen Vorgaben im Unkrontrolliertem Luftraum zugelassen. Und jeder Privatflieger (in einem "richtigen" Flugzeug) kennt solche Zonen, muss er sich doch auch aktiv mit den ICAO Karten befassen.

    > > dass UAS ohne weitere Genehmigung nur in Sichtweite gefolgen werden
    > dürfen,
    > > sollte klar sein, dass diese 300m kaum erreicht werden dürften.
    > Die grösseren Geräte erreichen locker gegen 1000m.
    Sichtflug! Das UAS muss immer in Sicht sein! Theoretische Flughöhen umgehen keine Gesetze! Professionelle Modelle KÖNNTEN sogar noch größere Höhen erreichen, ebenso wie Modellflugzeuge dies könnten.

    > Im Modellflugzeugladen in meiner Nähe steht gerade eine Drohne, gut das
    > ist
    > schon ein Profiwerkzeug, das hebt 100Kg!!! Der Verkäufer meinte, dass er
    > sich schon selber untendran gehängt hätte und dass man für diese Drohne
    > noch keine Bewilligung
    Das ist schlichtweg falsch! §16 Abs 1 Luftverkehrs-Ordnung. http://www.gesetze-im-internet.de/luftvo/__16.html
    Auch würde ich gerne mal wissen, welche Drohne er denn da im Angbot haben will und wie viel die kosten soll. Wenn man bedenkt, dass selbst eine der größeren Drohnen der US Army - von etwa der maximalen Größenordnung über welche wir hier reden und keine Predator/Global Hawk usw) eine Verbrennungsmotorbetriebene Drohne ist mit maximal nicht mal 9kg Startgewicht zu einem Stückpreis von um die 300.000 USD.
    Natürlich gibts größere, aber für 100kg Payload muss man schon über die Kleinwagengröße gehen und die Preise kann ich nicht mal erahnen.

  12. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 30.11.14 - 23:35

    MotherGreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Genau genommen, ist das für die Privatfliegerei sogar noch zu hoch, da
    > die
    > > Flug-
    > > Untergrenze bei 300m liegt. Ab 300m (bewohntes Gebiet), aber mindestens
    > > ab 600m kanns ich ein Pilot darauf verlassen, dass er in kontrolliertem
    > > Flugraum ist.
    > Und nach der LVO sind Drohnen (ebenso wie alle anderen Modellfliegergenauso
    > "Privatfliegerei" und somit auch unter bestimmten gesetzlichen Vorgaben im
    Unter Privatfliegerei verstand ich richtige Privatflugzeuge und nicht Modellfluggeräte.
    Und auch diese Flieger sind gefährdet, auch wenn sie teilweise nur 300km/h schnell
    fliegen.

    > Unkrontrolliertem Luftraum zugelassen. Und jeder Privatflieger (in einem
    > "richtigen" Flugzeug) kennt solche Zonen, muss er sich doch auch aktiv mit
    > den ICAO Karten befassen.
    Klar, aber auch so ein Pilot kann eine Drohne auf Sicht kaum erkennen.

    > Sichtflug! Das UAS muss immer in Sicht sein! Theoretische Flughöhen umgehen
    > keine Gesetze! Professionelle Modelle KÖNNTEN sogar noch größere Höhen
    > erreichen, ebenso wie Modellflugzeuge dies könnten.
    Sichtflug ja, aber ab wann ist es kein Sichtflug mehr, wenn die Drohne noch ein
    Pünktchen am Himmel ist?

    > > Im Modellflugzeugladen in meiner Nähe steht gerade eine Drohne, gut das
    > > ist
    > > schon ein Profiwerkzeug, das hebt 100Kg!!! Der Verkäufer meinte, dass er
    >
    > > sich schon selber untendran gehängt hätte und dass man für diese Drohne
    > > noch keine Bewilligung
    > Das ist schlichtweg falsch! §16 Abs 1 Luftverkehrs-Ordnung.
    Da scheinst du recht zu haben, da hat er mich falsch informiert.
    Ich muss auch sagen, die Drohne ist verhältnismässig klein. Etwas grösser als 1m
    Durchmesser, hat 8 Rotoren und ist ein Benziner. Wie das alles funktioniert,
    das weiss (Steuerungstechnisch), das weiss ich nicht. Er meinte nur, dass
    der Aufbau 60'000 gekostet hätte und der Eigentümer ihn jetzt für 15'000
    verkaufen möchte, weil er den Spass daran verloren hätte und ein neues
    Projekt machen möchte. Es hatte auch einen Hauptrotor, wie ein Hubschrauber
    und da war eine leicht blaue Strahldüse angebacht. Es waren mehrere Plattformen
    unten und oben angebracht, wo man irgendwelche Nutzlaste zB. Kamera montieren
    konnte und oben war noch ein Antenne mit Knubbel für das GPS.
    Er meinte auch, dass es sich um ein Unikat handele.
    Fliegen habe ich es nicht gesehen.
    Wie auch immer, das Teil stand hochglanzpoliert mitten im Laden. Schade, ich
    hätte es photographieren sollen.

    > größeren Drohnen der US Army - von etwa der maximalen Größenordnung über
    > welche wir hier reden und keine Predator/Global Hawk usw) eine
    > Verbrennungsmotorbetriebene Drohne ist mit maximal nicht mal 9kg
    > Startgewicht zu einem Stückpreis von um die 300.000 USD.
    > Natürlich gibts größere, aber für 100kg Payload muss man schon über die
    > Kleinwagengröße gehen und die Preise kann ich nicht mal erahnen.
    Ich denke, das sind nochmals andere Grössendimensionen.

  13. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Ben Stan 16.02.15 - 08:03

    > Nein, das tue ich nicht, denn ich verhalte mich ja auch dezent und wenn
    > mein
    > Hund so anständig ist wie ich und ich sein Häufchen aufnehme und er an der
    > Leine
    > ist, ist das Emissionsfrei.

    Ein vorbildlichere Hundehalter, der seinen Hund nur an der Leine raus lässt... ;)

  14. Re: Das Verbot MUSS kommen!

    Autor: Technikfreak 18.02.15 - 09:28

    Ben Stan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, das tue ich nicht, denn ich verhalte mich ja auch dezent und wenn
    > > mein
    > > Hund so anständig ist wie ich und ich sein Häufchen aufnehme und er an
    > der
    > > Leine
    > > ist, ist das Emissionsfrei.
    >
    > Ein vorbildlichere Hundehalter, der seinen Hund nur an der Leine raus
    > lässt... ;)
    Tja, auch das gibt es. Aber ist es ist wohl eher Selbstzweck, weil mein Hund
    von der Rasse her eher wild und verspielt ist. Um da jeden Zwischenfall
    zu verhindern und jedes Missverständnis auszuschliessen, ist eine Schleppleine / Rolleine schon eine Alternative, die auch der Hund akzeptiert.

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