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Wirklich interessant für Profisportler?

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  1. Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Dakkaron 23.04.22 - 20:58

    600g (300 vorn und hinten, wenn ich das richtig verstehe) an rotierender Masse klingt jetzt eigentlich nicht so interessant. Da fährt man doch sogar mit reduzierter Speichenzahl um die rotierende Masse so gering wie möglich zu halten.

  2. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: kriD reD 23.04.22 - 21:36

    Die rotierende Masse wird überschätzt und ist (fast) nur Marketinggedöns. Das Gewicht des Gesamtsystems ist entscheidend, denn dieses muss bewegt werden. Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das Gesamtsystem nicht bewegt wird.

  3. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Dakkaron 23.04.22 - 21:42

    kriD reD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die rotierende Masse wird überschätzt und ist (fast) nur Marketinggedöns.
    > Das Gewicht des Gesamtsystems ist entscheidend, denn dieses muss bewegt
    > werden. Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das
    > Gesamtsystem nicht bewegt wird.

    Danke für die Info, ich fahr zwar gern, bin aber weit weg von irgendwas Professionellem

    Hat mich nur gewundert, wenn man doch sonst im Radgeschäft selbst gewichtsreduzierte Bremspads sieht, die für einen signifikanten Aufpreis ein paar Gramm sparen. Da klingen 300 zusätzliche Gramm für sowas eher absurd.

  4. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Kilpikonna 24.04.22 - 00:18

    kriD reD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die rotierende Masse wird überschätzt und ist (fast) nur Marketinggedöns.
    > Das Gewicht des Gesamtsystems ist entscheidend, denn dieses muss bewegt
    > werden. Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das
    > Gesamtsystem nicht bewegt wird.

    Rotierende Massen haben aber auch ne Trägheit und wirken sich beim Beschleunigen und Bremsen genauso aus, wie ne linear bewegte Masse. Je nach Trägheitsmoment und der Relation zwischen linearer Geschwindigkeit und Rotationsgeschwindigkeit mehr oder weniger dramatisch.
    Für einen Hobbyradler oder Oma Kawutschke auf dem Ebike macht es keinen Unterschied. Aber wenn ich auf nem Level fahre, dass 100g mehr oder weniger Masse was ausmachen, ist auch das zusätzliche Trägheitsmoment störend.

  5. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Bermuda.06 24.04.22 - 08:35

    Und je mehr Rotationsmasse, desto behäbiger wird das Fahrverhalten und das Lenken wird schwerer. Denn die rotierrnde Masse will ihre Richtung und Neigung nicht ändern

  6. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: NonesensE 24.04.22 - 09:58

    Die rotierende Masse von dem Gerät liegt hier allerdings sehr dicht am Zentrum, das wird dementsprechend nicht spürbar sein. Ganz im Gegensatz zu 300g schwereren Reifen.

    Im Profisport hat man außerdem das Problem des UCI-Gewichtslimits. Da werden teilweise sogar Gewichte im Rahmen verbaut, um das Mindestgewicht zu erreichen. Insofern könnte das System in manchen Klassen ohne Gewichtsnachteil einsetzbar sein.

  7. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: grumbazor 24.04.22 - 10:32

    Macht aber auch nen Unterschied wie die Masse verteilt ist. 300g direkt an der Nabe sind was anderes als 300g an der Felge. Davon ab haben Wettbewerbsräder aber ein Mindestgewicht von 6,8kg, die leichtesten Räder liegen um die 4,5kg. Da ist also noch einiges an Luft drin. Manche Teams verbauen sogar Ballast, ähnlich wie in der Formel 1. Wenn der dann sogar noch funktional ist, warum nicht. Kaufkraft muss auch bei überfinanzierten Profiteams abgeschöpft werden

  8. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Eheran 24.04.22 - 11:59

    >Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das Gesamtsystem nicht bewegt wird.
    Den Satz verstehe ich nicht. Aber grundsätzlich:
    Die rotierende Masse muss nicht nur beschleunigt werden wie alles andere vom Fahrrad, sie muss zusätzlich in Rotation versetzt werden, was zusätzlich Energie kostet. Bei meinen Autoreifen ist die Energie durch die Rotation nochmal so viel Energie wie die kinetische Energie durch meine Geschwindigkeit. Oder anders ausgedrück: Als ob ich nochmal das Gewicht der Reifen im Auto dabei hätte.

  9. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: kriD reD 24.04.22 - 20:56

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das Gesamtsystem
    > nicht bewegt wird.
    > Den Satz verstehe ich nicht.

    Auf dem Rollentrainer werden wirklich nur die Räder in Rotation versetzt während das Gesamtsystem nicht bewegt wird. Da spielt eine Rolle, wo die rotierende Masse sich befindet.

  10. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Eheran 24.04.22 - 23:17

    Also Rolle = Rollentrainer = Umbaukit Fahrrad zu Ergometer (bzw. das fertig umgebaute). Verstanden. Bleibt die Frage: Warum soll es bei einem bewegten System nicht relevant sein?

  11. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: dirk_diggler 25.04.22 - 10:04

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------Bleibt die Frage: Warum soll es bei einem bewegten
    > System nicht relevant sein?

    Je weiter das zusätzliche Gewicht vom drehpunkt entfernt ist, desto mehr wirkt sich dieses Gewicht aus.
    Diese Pumpe liegt direkt an der Achse. Der hebelarm ist also sehr gering, also wenig Auswirkung bezüglich der rotierenden Masse.
    Wären dieselben 300 gramm außen am Reifen wäre der hebelarm größer und 300 gramm würden das Fahrverhalten beim Rennrad schon deutlich ändern.

  12. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: Eheran 25.04.22 - 17:54

    Das ist richtig, aber auch eine andere Aussage als die ursprünglich kritisierte, die klar falsch ist:

    >Die rotierende Masse wird überschätzt und ist (fast) nur Marketinggedöns. Das Gewicht des Gesamtsystems ist entscheidend, denn dieses muss bewegt werden. Die rotierende Masse ist nur auf der Rolle relevant, wenn das Gesamtsystem nicht bewegt wird.

  13. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: hwachter 26.04.22 - 12:55

    Für Paris-Roubaix und co. wird das schon zum Einsatz kommen denke ich, die UCI hats kürzlich zugelassen. Da müssen die Räder schon einiges wegstecken.

  14. Re: Wirklich interessant für Profisportler?

    Autor: kriD reD 28.04.22 - 12:26

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Rolle = Rollentrainer = Umbaukit Fahrrad zu Ergometer (bzw. das fertig
    > umgebaute). Verstanden. Bleibt die Frage: Warum soll es bei einem bewegten
    > System nicht relevant sein?

    Weil die Trägheit der rotierendenden Massen am Gesamtsystem für die Beschleunigung des Gesamtsystems nicht mehr als 3 % Leistung ausmacht. Das merkt vielleicht ein professioneller Sprinter beim Antritt, auf die Endgeschwindigkeit hat es aber keinen Einfluss. Und die Hobbyradler merken leistungsmässig davon gar nichts, sondern verwechseln die vielleicht spürbare leichtere Lenkbarkeit mit besserer Beschleunigung.

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