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Und wenn das Führungsfahrzeug ...

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  1. Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: tribal-sunrise 18.01.11 - 16:53

    ... gegen ne Wand fährt folgen alle wie Lemminge oder wie?

    *scnr*

  2. Re: Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: oohohoh 18.01.11 - 16:56

    und wenn das führungsfahrzeug zu schnell fährt werden alle geblitzt oder alle haben ein höheres risiko.

    anders herum, wenn der führende fahrer kein bock auf selbst fahren hat, wird er langsamer bis jemand hinter ihm die nervern verliert und überholt.

    aber im grunde ist das schon ne gute idee

  3. viel grundlegender

    Autor: Missingno 18.01.11 - 17:02

    Wie findet sich ein Führungs-LKW, der auch da hin fährt, wo ich hin will. Mal abgesehen davon, dass LKW hier in D auf 60 bzw. 80km/h beschränkt sind und die meisten Leute auf der Autobahn mit dem PKW mindestens mal 130 km/h fahren wollen.

  4. Re: Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: Autofahrer 18.01.11 - 17:25

    Welcher Fuhrunternehmer investiert in die Technik und übernimmt auch die Verantwortung, ohne selbst davon einen Vorteil zu haben. Da fehlt mir ein wichtiger Punkt in dem technisch reizvollen, aber kommerziell unausgegorenen Projekt.
    Für den Unternehmern würde es Sinn machen, wenn er mehrere LKW bündeln könnte und die folgenden Fahrer ihre Lenkzeiten reduzieren.

    Was passiert aber, wenn so ein Roadtrain mit vielleicht 15 Verfolgern und einer Länge von vielleicht 250m unterwegs ist und praktisch nicht überholt werden kann, oder auf Autobahnen das Ein- und Ausfädeln anderen Fahrer verhindert?

  5. Re: Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: usaa 18.01.11 - 17:36

    Ist wohl eher für Skandinavien oder die USA geeignet wo man locker mal 15 Minuten auf einer Landstraße fährt bis die nächste Kreuzung kommt.

  6. Re: viel grundlegender

    Autor: .02 Cents 18.01.11 - 17:52

    Das ist aber nur in Deutschland so - in vielen Europäischen Ländern sind bei 130 km/h schon ganz erhebliche Strafen fällig ... bei 100-120 km/h wie in vielen Ländern ist der Unterschied zum LKW nicht mehr so gross, insbesondere wenn man dann tatsächlich etwas anderes tun kann, als sich auf die Autbahn zu konzentrieren.

    Die ganze Interaktion und Haftung halte ich aber auch für nicht trivial. Wenn ich mein Ziel eingebe kann man sich ja vorstellen, das man keinen LKW mit dem genau gleichen Ziel benötigt, sondern nur einen, der an der gewünschten Ausfahrt vorbei fährt. Die Frage ist dann aber: Was macht man beim "Umkoppeln"? Steht das Auto dann zwischen Ausfahrt und Auffahrt und wartet? Was passiert wenn ich als PKW Fahrer einschlafe? Was passiert wenn der LKW Fahrer einschläft und ja: Einen Unfall verursacht? Was ist mit den berühmten Elefantenrennen, wo LKW Fahrer 1 mit Kolonne 1 am Berg 81,5 km/h fährt, LKW Fahrer 2 mit Kolonne 2 aber nur 81,4 km/h, so das das damit zu rechnen ist, das der Überholvorgang der gesamten Kolonne nach ca 30-50 km abgeschlossen ist ...

    Ich finds ja gut, wenn die Leute an Konzepten zum Individual Verkehr arbeiten, aber irgendwie scheint mir das mehr eine Lösung für Verkehrsprobleme irgendwo in der Skandinavischen Pampa oder im mittleren Westen der USA zu sein (wo die LKW oft genug deutlich schneller als PKW und deutlich oberhalb Speelimit unterwegs sind ...), als für Mittleleuropa.

  7. Re: Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: Toffee 18.01.11 - 19:17

    Viel schlimmer, das Führungsfahrzeug wird von einem sibzigjährigen Hütchenträger pilotiert.

  8. Re: viel grundlegender

    Autor: Nachgerechnet 18.01.11 - 21:16

    > Was ist mit den
    > berühmten Elefantenrennen, wo LKW Fahrer 1 mit Kolonne 1 am Berg 81,5 km/h
    > fährt, LKW Fahrer 2 mit Kolonne 2 aber nur 81,4 km/h, so das das damit zu
    > rechnen ist, das der Überholvorgang der gesamten Kolonne nach ca 30-50 km
    > abgeschlossen ist ...

    Mit deinen Zahlen würde der Überholvorgang eher nach 10 Stunden und 800km abgeschlossen sein .
    Aber im Ernst, was passiert, wenn der überholende LKW vor einem anderen einschert und gar die Geschwindigkeit auf des überholten reduziert? Dann wird seine Kolonne abgehängt, oder.

    Ich vermute, dass System ist nur für militärische Anwendungen geeignet.

  9. Amerikanische Verhältnisse JETZT!

    Autor: esr 18.01.11 - 23:36

    Missingno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal abgesehen davon, dass LKW hier in D auf 60 bzw. 80km/h beschränkt sind [...]
    Ja, gegen diese Unsitte bin ich auch - insbesondere aus Sicht eines Steuerzahlers - höchst allergisch.

    Selbst in den Rocky Mountains fahren die LKW mitsamt zwei Aufliegern und 80 Tonnen Gesamtgewicht 120-140 km/h (75 plus "Toleranz" wie es so schön heißt).
    Würde man dieses Prinzip auch bei uns durchsetzen, könnten sämtliche Autobahnen weiterhin zweispurig bleiben.
    Vor allem aber würde man dann auch viel weniger Idioten dort antreffen, da nur ein schneller schwerer LKW für den notwendigen gegenseitigen Respekt sorgen kann (ich sage nur: der berühmt-berüchtigte J. Random Grandpa with Hat and Sausage Dog würde glatt seine License abgeben und sich ENDLICH ein passenderes Verkehrsmittel suchen ;-)).

    Also ich würde diese "amerikanischen Verhältnisse" eindeutig begrüßen, zumal dies auch zu höheren Sicherheitsstandards im LKW-Bereich führen würde.
    Außerdem wären dann alle Mittelleitplanken ENDLICH aus Beton - was einen extremen Sicherheitsgewinn für uns alle darstellen würde, da Beton prädestiniert dafür ist, schnelle Autos "sanft" aufzufangen (beste Erfahrungen wurden in diversen US-Rennserien damit gemacht - bei wohlgemerkt WEITAUS höheren Geschwindigkeiten, als dem, was üblicherweise hierzulande gefahren wird).
    Allein, wenn ich diese alten durchgerosteten Armcos in Rheinland-Pfalz und Berlin (West) sehe, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken (sic!) und ich muss sofort daran denken, was 1984 in Sanair passiert ist.

    Darüberhinaus wäre sicherlich ein Limit von ca. 100 km/h für ALLE Kfz auf Landstraßen äußerst sinnvoll und bei gleichzeitiger Einführung eines globalen Überholverbots ein enormes Sicherheitsplus.

    Leider ist es in Deutschland aber so, dass das Thema Verkehrssicherheit eine untergeordnete Rolle spielt - es sei denn, wenn es darum geht, anständige Bundesbürger zu kriminalisieren und Ihnen unter Auferlegung von Erziehungsmaßnahmen (BTW: Liebe Politiker! Wir sind hier NICHT im Kindergarten!) den letzten Cent abzuknöpfen.

    In den USA hingegen entscheidet der Beamte vor Ort über die Höhe des Bußgelds (so weit ich weiß maximal 500 Dollar), Punkte sind dort UNBEKANNT und ein Fahrverbot wird nur im Zusammenhang mit dem berühmten Glas zuviel verhängt.
    Dann allerdings in Kombination mit einer SAFTIGEN Haftstrafe - so wie es sich auch gehört, denn Alkohol am Steuer erhöht das Unfallrisiko nachweisbar immens, während keine namhafte Versicherungsstatistik einen Zusammenhang zwischen Unfallrisiko und einer im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit begangenen Geschwindigkeitsübertretung festmachen kann (was NICHT bedeutet, dass man von nun an den Grundsatz "nachvollziehbar und vernünftig" bei der Wahl seiner eigenen Geschwindigkeit vernachlässigen darf).

  10. Re: Und wenn das Führungsfahrzeug ...

    Autor: Anonymer Nutzer 19.01.11 - 10:52

    Autofahrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welcher Fuhrunternehmer investiert in die Technik und übernimmt auch die
    > Verantwortung, ohne selbst davon einen Vorteil zu haben. Da fehlt mir ein
    > wichtiger Punkt in dem technisch reizvollen, aber kommerziell
    > unausgegorenen Projekt.
    > Für den Unternehmern würde es Sinn machen, wenn er mehrere LKW bündeln
    > könnte und die folgenden Fahrer ihre Lenkzeiten reduzieren.

    Genau das wird doch durch das System erreicht. Wo ist das Problem? Natuerlich muesste man das System Lkw (inkl. Pkw+Anhaenger) vom System Pkw trennen, so dass Pkw schneller vorankommen.

    > Was passiert aber, wenn so ein Roadtrain mit vielleicht 15 Verfolgern und
    > einer Länge von vielleicht 250m unterwegs ist und praktisch nicht überholt
    > werden kann, oder auf Autobahnen das Ein- und Ausfädeln anderen Fahrer
    > verhindert?

    Ich moechte mal davon ausgehen, dass das System an Ein- und Ausfahrten intelligent genug ist, ein Einfaedeln zuzulassen. Das wuerde in meinen Augen das "einklinken" beinhalten. Die Bedenken sind allerdings berechtigt, wenn man betrachtet, was viele "Softwareentwickler" so den lieben langen Tag so anrichten...

  11. Re: Amerikanische Verhältnisse JETZT!

    Autor: Klarseher 20.01.11 - 14:19

    > Missingno schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Darüberhinaus wäre sicherlich ein Limit von ca. 100 km/h für ALLE Kfz auf
    > Landstraßen äußerst sinnvoll und bei gleichzeitiger Einführung eines
    > globalen Überholverbots ein enormes Sicherheitsplus.

    Du weißt aber schon, dass auf Landstraßen ein Limit von 100 km/h gibt, oder? Ein "globales" Überholverbot wäre suboptimal, da nach 2 km Landstraße hinter dem Traktor gefühlte 50 Autos fahren und nicht überholen könnten. Jetzt stell dir vor der fährt noch 10 km? Somit wäre das Überholverbot auch passe. Erst denken und dann schreiben.

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