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Die Dystopie ist näher als man denkt

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  1. Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: redmord 07.12.21 - 13:08

    Autos (bald Drohnen?), die den öffentlichen Raum nach Bußgeldchancen abscannen ...

    Schöne neue Welt.

    Was ist eigentlich aus der Idee geworden, dass ein Staat nicht nur datensparsam zu arbeiten hat, aber auch generell von mündigen Bürgern ausgeht, stichprobenartig kontrolliert und grundsätzlich nur dann eingreift, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen?
    Stattdessen habe ich das Gefühl, dass in den Ämtern die Digitalisierung vor allem als eine Chance zum lückenlosen Stillen der eigenen Kontrollsucht verstanden wird.

    Wer bei solchen Ankündigungen applaudiert, weil er sich z.B. sowieso von den Autos im Straßenbild belästigt fühlt, sollte sich die Frage stellen, was die Zukunft noch so alles bringt.

  2. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: JohaGol 07.12.21 - 14:26

    Die Dinge sind doch bereits aus dem Ruder gelaufen. Einfach dein Auto stehen lassen und als Fußgänger, Radfahrer oder - am krassesten - Mensch mit körperlicher Behinderung oder Kinderwagen durch Großstädte dich fortbewegen. Wenn du das nicht verstehst - huiii.

    Vielleicht stellst du dir die Frage, was die Zukunft deinen Kinder bringt? Klimaschutz und SUVs vertragen sich zum Beispiel überhaupt nicht, letztere parken sehr häufig falsch weil sie zu breit für Parkplätze sind.
    Du lebst ja nicht alleine hier. Und Autofahrer erst recht nicht. :-)

    Grüße

  3. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: redmord 07.12.21 - 14:59

    JohaGol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Dinge sind doch bereits aus dem Ruder gelaufen. Einfach dein Auto
    > stehen lassen und als Fußgänger, Radfahrer oder - am krassesten - Mensch
    > mit körperlicher Behinderung oder Kinderwagen durch Großstädte dich
    > fortbewegen. Wenn du das nicht verstehst - huiii.
    >
    > Vielleicht stellst du dir die Frage, was die Zukunft deinen Kinder bringt?
    > Klimaschutz und SUVs vertragen sich zum Beispiel überhaupt nicht, letztere
    > parken sehr häufig falsch weil sie zu breit für Parkplätze sind.
    > Du lebst ja nicht alleine hier. Und Autofahrer erst recht nicht. :-)
    >
    > Grüße

    Darum ging es doch gar nicht. :-)
    ... und überhaupt ... was hat Parkraumüberwachung mit Umweltschutz zu tun?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.21 15:04 durch redmord.

  4. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: ibsi 07.12.21 - 15:03

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autos (bald Drohnen?), die den öffentlichen Raum nach Bußgeldchancen
    > abscannen ...
    >
    > Schöne neue Welt.
    >
    > Was ist eigentlich aus der Idee geworden, dass ein Staat nicht nur
    > datensparsam zu arbeiten hat, aber auch generell von mündigen Bürgern
    > ausgeht, stichprobenartig kontrolliert und grundsätzlich nur dann
    > eingreift, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen?
    Mündige Bürger ... Das ich nicht lache. Ich könnte hier jede Stunde das Ordnungsamt rufen, weil hier 1-5 Autos im absoluten Parkverbot stehen. Und zwar tatsächlich so, das sie den Verkehr gefährden.
    Das OA kommt vielleicht 1x im Monat hier rum, könnten aber stündlich kontrollieren.
    Falschparker sind ein Graus in jeder Stadt.
    Und das ist nur meine kleine Straße hier. Fahre ich zwei Straßen weiter, sieht es teils noch schlimmer aus. Geparkt wird, wo Platz ist, nicht wo man es darf.

  5. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: unbuntu 07.12.21 - 15:48

    Konsequenz: Mehr Auto fahren, denn wenn man fährt kann man ja nicht Falschparken. ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: Neuro-Chef 08.12.21 - 04:49

    ibsi schrieb:
    > Geparkt wird, wo Platz ist, nicht wo man es darf.
    Manchmal darf man nicht parken, wo nach sinnvollen Kriterien de facto Platz ist.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  7. Re: Die Dystopie ist näher als man denkt

    Autor: schueppi 08.12.21 - 10:09

    Das Problem ist nicht die Stadt. Das Problem ist der Mensch und die angeborene Trägheit.

    Im Sommer hatten wir in der Schweiz immer wieder Meldungen wegen Bussgelder an Wochenenden. Dies weil sich Leute darüber gestört haben, dass man Parkbussen verteilt an Waldrändern oder Erholungsorten.

    Wenn ich einen Berg besteige habe ich auch bis zum letzten Ende einer einigermassen befestigten Strasse Dieselgestank und parkierte Autos auf den Wegen. Alle wollen möglichst nahe in der Stadt wohnen, gleichzeitig aber in der Natur sein am Wochenende. Und die meisten wissen noch nicht mal, dass meist vor der eigenen Haustüre auch ein Paradies wartet. Nein, man steigt in den SUV und fährt in einer Blechkolonne richtig Natur, wundert sich da dass man nicht der einzige ist und wettert schliesslich wenn es eine Parkbusse gibt weil man auf dem Privatgrundstück eines Bauern parkiert der seinen Job nicht machen kann. Und am Ende versucht man sich zu rechtfertigen, dass ja Corona sei und der Staat dankbar sein sollte weil man im eigenen Land in die Natur geht.

    Ich hab letztens einer im gleichen Dorf lebenden Dame Fotos gezeigt als ich mit meinem Sohn in der Natur war. Sie sagte: "Wow, das sieht aber schön aus, wo ist denn das?". Wohlgemerkt, die wohnte da einiges länger als ich... Ich antwortete: Hinter dem Hügel den Waldweg entlang, 10 Minuten zu Fuss...

    Und in der Stadt das selbe. Wenn ich einen Termin habe und mit dem Auto in die Stadt muss, dann kläre ich VORHER ab ob ich bei der Firma parken kann. Falls nicht suche ich nach der Möglichkeit zum Parken bevor ich abfahre. Sich nachher darauf zu berufen, dass man ja arbeitete und keinen Parkplatz hatte vor der Türe gilt nicht als mildernder Umstand. Denn das Problem hatten die anderen 1000 auch an diesem Tag an dieser Strasse.

    Fakt ist: Wir sind zu viele und alle wollen ein eigenes Auto. Und alle wollen die grössten Autos mit den grössten Motoren um später dann mit > 500PS in der 30er Zone zwei Stunden einen Parkplatz zu suchen... Klar gibt es da Streit, denn man möchte den Treibstoff ja zum fahren verwenden. Von dieser Sichtweise ausgehend sollte der Staat ja froh sein wenn man ökologisch denkt und falsch parkt damit man nicht 10x um die Gassen fahren muss... ^^

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