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Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: cev 05.02.10 - 11:42
Bin schon gespannt ob das wirklich gehen kann.
100 GHz währen schon eine feine Sache. -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Klimakiller 05.02.10 - 12:13
aber nicht zu optimistisch sein
Wenn AMD und Intel einen Prozessor mit 100GHz auf den Markt bringen, kommt Microsoft mit einem Windows das 80GHz Systemanforderungen hat ;) -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Delphino 05.02.10 - 12:42
Als sich damals, als Ultima 9 rauskam, alle Spielemagazine aufregten, dass die Mindestanforderung jenseits von 400 Mhz lag, dachte auch jeder, das wird die nächsten Jahre unbezahlbar sein... kurz drauf kam AMD mit dem Athlon raus und alles war vergessen - das ganze Geschrei umsonst... So wirds in Zukunft auch aussehn, gibt ja schließlich mehr als genug bezahlbare PCs, welche mit Win7 prima laufen...
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Ultima 00 05.02.10 - 13:06
Delphino schrieb:
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> Als sich damals, als Ultima 9 rauskam, alle Spielemagazine aufregten, dass
> die Mindestanforderung jenseits von 400 Mhz lag, dachte auch jeder, das
> wird die nächsten Jahre unbezahlbar sein... kurz drauf kam AMD mit dem
> Athlon raus und alles war vergessen
Damals hat sich aber die Taktfrequenz noch ca. alle 2 Jahre verdoppelt. Damals bin ich ganz normal von einem 166MHz-Rechner auf 350 und dann 700 und dann 1400 MHz umgestiegen. Jedes mal hat man ein deutliches Plus an Performance gespürt.
Seit einigen Jahren geht es aber viel langsamer voran und wie kleben jetzt irgendwo bei 3GHz fest. Entgegen dem, was in praxisfernen Benchmarks immer behauptet wird, merkt man keine dramatischen Leistungssteigerungen mehr. Architekturverbesserungen sind zwar schön, aber niemals so gravierend wie eine Verbesserung + Taktverdoppelung, wie früher üblich. -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Dafür 05.02.10 - 13:17
Dafür kannst jetzt gleichzeitig zwei Spiele zocken, 5 Lieder nach mp3 konvertieren und einen Film schneiden. Octacore sei Dank! ;-)
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Dagegen 05.02.10 - 13:50
Auf die Schnittqualität des Films bin ich dann mal gespannt, wenn du während des schneidens zwei Spiele gezokkt hast und auch noch Zeit hattest irgendwelche Lieder in ein konvertierungsprogramm reinzustopfen.
Und wahrscheinlich hast dir auch noch 3 Monitore gekauft und 2 Grafikkarten um das alles bewärkstelligen zu können, völlig anabhängig davon, ob es Sinnvoll war oder nicht... -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: martinalex 05.02.10 - 14:00
die Verbesserung dürfte weiterhin da sein - wenn auch vielleicht nicht ganz so drastisch, aber sie kommt nicht zum Tragen, weil die Festplatte als Flaschenhals die ganze Geschichte mächtig ausbremst. Beim Starten eines Computers ist meist die Festplatte die gesamte Zeit beschäftigt, die CPU nicht immer. Auch im Normalbetrieb beim Starten von Programmen ist häufiger die Festplatte als die CPU das limitierende Kriterium.
vlg
martin -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: DjNorad 05.02.10 - 14:21
martinalex schrieb:
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> die Verbesserung dürfte weiterhin da sein - wenn auch vielleicht nicht ganz
> so drastisch, aber sie kommt nicht zum Tragen, weil die Festplatte als
> Flaschenhals die ganze Geschichte mächtig ausbremst. Beim Starten eines
> Computers ist meist die Festplatte die gesamte Zeit beschäftigt, die CPU
> nicht immer. Auch im Normalbetrieb beim Starten von Programmen ist häufiger
> die Festplatte als die CPU das limitierende Kriterium.
>
> vlg
> martin
An der Front ändern die SSDs ja gerade massiv was ^^ -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: IhrName9999 05.02.10 - 14:26
> und dann 1400 MHz umgestiegen. Jedes mal hat man ein deutliches Plus an
> Performance gespürt.
Haste dir ausgedacht - ein Performancegewinn war bisher niemals wirklich zu spüren weil modernere Betriebssysteme immer mitzogen und dementsprechend auch mehr Leistung benötigten - sowohl in der Windows als auch in der UNIX-Gemeinde. Zumal die tatsächlich gespürte "Performance" absolut GARNICHT vom Prozessor - viel mehr von der Festplatte und den RAMs - abhängt.
Ach, warte : du hast das ja natürlich gemerkt, da biste dir auch ganz sicher und so ...
--> Der Effekt nennt sich übrigens "Autosuggestion" -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: simonsssssss 05.02.10 - 14:39
Also wenn die Stromstärke Linear zur GHZ Frequenz steigt, dann will ich das ding nich haben, der verbraucht dann ja soviel Strom wie ein ganzes Haus auf 100GHZ
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Dafür 05.02.10 - 14:42
Ey alda, du bis echd da krasse Schecker und so, oda?
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: volvox 05.02.10 - 14:45
simonsssssss schrieb:
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> Also wenn die Stromstärke Linear zur GHZ Frequenz steigt, dann will ich das
> ding nich haben, der verbraucht dann ja soviel Strom wie ein ganzes Haus
> auf 100GHZ
Die Stromstärke steigt nich linear zur Frequenz sondern zur Spannung. Die U-I-Kurve (falls du sowas schonmal gesehen hast) sieht dann aus wie bei einem linearen Widerstand. Mehr Spannung->mehr Strom->mehr Leistung, irgendwann bitte nicht mehr anfassen ;) -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Starter 05.02.10 - 14:47
Ich mach den ganzen Tag nichts anderes als den Rechner zu starten. Und wenn nicht, dann mach ich den ganzen Tag nichts anderes als dicke Applikationen zu starten und sofort wieder zu beenden.
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Siliziumdotierer 05.02.10 - 14:53
Nein, eine CPU ist kein Ohmscher Widerstand.
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: blablabla 05.02.10 - 15:54
Ja, genau, ein Transistor aus SILIZIUM ist kein ohmscher Widerstand. Im Bericht wird aber von GRAPHEN FETs gesprochen, Zitat:
"Unter anderem zeigten die Graphentransistoren Effekte, die man so von Silizium nicht kennt: Die Stromstärke stieg linear mit der am Gate angelegten Spannung"
Der letzte Satz spricht also deutlich von einem eher ohmschen Verhalten (abgesehen von eventuellen Offsets). Eine solche CPU würde dem von volvox beschriebenen Verhalten entsprechen ;-) -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Siliziumdotierer 05.02.10 - 17:23
Das verhalten eines Transistors sagt nichts über das Verhalten der CPU aus. Die Leistungsaufnahme wird auch mit Graphen noch proportional zur Frequenz steigen und überproportional zur Spannung.
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Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: antares 05.02.10 - 20:58
Ultima 00 schrieb:
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> Delphino schrieb:
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> -----
> > Als sich damals, als Ultima 9 rauskam, alle Spielemagazine aufregten,
> dass
> > die Mindestanforderung jenseits von 400 Mhz lag, dachte auch jeder, das
> > wird die nächsten Jahre unbezahlbar sein... kurz drauf kam AMD mit dem
> > Athlon raus und alles war vergessen
> Damals hat sich aber die Taktfrequenz noch ca. alle 2 Jahre verdoppelt.
> Damals bin ich ganz normal von einem 166MHz-Rechner auf 350 und dann 700
> und dann 1400 MHz umgestiegen. Jedes mal hat man ein deutliches Plus an
> Performance gespürt.
>
> Seit einigen Jahren geht es aber viel langsamer voran und wie kleben jetzt
> irgendwo bei 3GHz fest. Entgegen dem, was in praxisfernen Benchmarks immer
> behauptet wird, merkt man keine dramatischen Leistungssteigerungen mehr.
> Architekturverbesserungen sind zwar schön, aber niemals so gravierend wie
> eine Verbesserung + Taktverdoppelung, wie früher üblich.
lol auf welchem mond lebst du denn? Die verbesserung von meinem alten XP2400+ (2000+ übertaktet) auf meinen C2Q Q6600 sind extrem deutlich spürbar. -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: steuerbar 06.02.10 - 00:29
Richtig. Zumal hier ja nur gesagt wurde, dass der Zusammenhang zwischen Eingang und Ausgang linear ist. Das ist für analoge Verstärker von Bedeutung.
Im übrigen ist ein FET ein elektrisch steuerbarer ohmscher Widerstand. -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Sebbl 18.10.10 - 14:34
> martinalex schrieb:
> > die Verbesserung dürfte weiterhin da sein - wenn auch vielleicht nicht
> ganz
> > so drastisch, aber sie kommt nicht zum Tragen, weil die Festplatte als
> > Flaschenhals die ganze Geschichte mächtig ausbremst. Beim Starten eines
> > Computers ist meist die Festplatte die gesamte Zeit beschäftigt, die CPU
> > nicht immer. Auch im Normalbetrieb beim Starten von Programmen ist
> häufiger
> > die Festplatte als die CPU das limitierende Kriterium.
> >
> > vlg
> > martin
>
> An der Front ändern die SSDs ja gerade massiv was ^^
richtig, aber:
es verändert sich mit graphen ja NICHT NUR die Prozessor struktur und geschwindigkeit, sondern in erster linie die Fähigkeiten der Halbleiter. D.H. sowohl ssd's als auch arbeitsspeicher, grafikkarten, mainboards, etc...
ÜBERALL steigt die geschwindigkeit - und die kosten (da material bedeutend günstiger) sinken.
da unsere netten hersteller von pc komponenten nur aus geldgeilen säcken bestehen und vllt auch teilw. unfähig, die gegebene technik auszunutzen, bekommen wir von all dem tollen "gewinn" nichts zu spüren. wir bekommen nur überteuerte mundgerechte häppchen zum fraß vorgeworfen.
viel spass noch, sebbl ;) -
Re: Na dann Prost auf die Halbleiterei.
Autor: Komischer_Phreak 09.03.13 - 14:57
IhrName9999 schrieb:
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> > und dann 1400 MHz umgestiegen. Jedes mal hat man ein deutliches Plus an
> > Performance gespürt.
>
> Haste dir ausgedacht - ein Performancegewinn war bisher niemals wirklich zu
> spüren weil modernere Betriebssysteme immer mitzogen und dementsprechend
> auch mehr Leistung benötigten - sowohl in der Windows als auch in der
> UNIX-Gemeinde. Zumal die tatsächlich gespürte "Performance" absolut
> GARNICHT vom Prozessor - viel mehr von der Festplatte und den RAMs -
> abhängt.
> Ach, warte : du hast das ja natürlich gemerkt, da biste dir auch ganz
> sicher und so ...
> --> Der Effekt nennt sich übrigens "Autosuggestion"
Völliger Mumpitz, was Du schreibst. Ich konnte jede Änderung merken. Mag sein, das die Performance alltäglicher Aufgaben (im Sinne von Programme starten, OS starten etc) sich nicht besonders verbessert hat (wobei, hat sie durchaus gebessert, gerade in letzter Zeit). Aber das Arbeiten mit bestimmter Software hat sich enorm verbessert, bspw. das konvertieren in MP3, das bearbeiten großer Bilder, das kompilieren von Programmen etc...



