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Roboter sollen in der Pflege vor allem KOSTEN sparen.

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  1. Roboter sollen in der Pflege vor allem KOSTEN sparen.

    Autor: LockerBleiben 10.11.10 - 13:02

    Und selbst wenn die Japaner an sich ein technikbegeistertes Volk sind, die Firmen, die die Roboter bauen wollen, räumen selber diesen Aspekt uneingeschränkt ein.

    Wer aber möchte im Alter von einer Maschine gepflegt werden? Und dazu muss man sich nicht erst das Anime ROUJIN Z anschauen!

    Was die transhumanen Aspekte angeht, sehe ich das als Fluch UND Segen. Denn einerseits könnte das wirklich die Lebensdauer massiv verlängern und Krankheiten besser als jedes Medikament bekämpfen.

    Aber es öffnet auch eine ganze Büchse der Pandora an Möglichkeiten, durch diese Technik "angreifbar" zu werden. Und ich denke nicht nur an Star Trek mit seinen "Nanobots", die Serie Doctor Who mit den Cybermen (bzw. "Cybus-Implantaten") oder
    Gregory Benfords Mantis.

  2. Re: Roboter sollen in der Pflege vor allem KOSTEN sparen.

    Autor: lenny404 10.11.10 - 13:23

    LockerBleiben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ...
    > Wer aber möchte im Alter von einer Maschine gepflegt werden? Und dazu muss
    > man sich nicht erst das Anime ROUJIN Z anschauen!
    > ...

    also mal abgesehen davon, dass dein post hauptsächlich von filmen inspiriert ist, gilt zu obigem:
    wenn du die wahl hast, keine pflege oder ein roboter, was würdest du dann nehmen?
    immerhin haben wir jetzt schon einen pflegenotstand und eine weitervergreisende bevölkerung.

  3. Woher wusste ich, dass so eine Antwort kommt?

    Autor: LockerBleiben 10.11.10 - 13:31

    "Und in Bangladesch gibt's überhaupt keine Alterspflege und die Malaria noch dazu!"

    Mann, wir haben aber DIE KOHLE, um unsere Alten flächendeckend menschwürdig pflegen zu lassen. Und das geht nur mit menschlichem Personal.

    Aber stattdessen werden ausgerechnet im Pflegebereich mit die miesesten Löhne (bei schlechtesten Arbeitszeiten und -bedingungen) bezahlt und - auf Kosten der Pflegenden - auch noch rücksichtslos gewinnorientiert gespart.

    Bei allem Enthusiasmus, wenn wir uns nur immer am schlechtesten Masstab ein Beispiel nehmen, wie sollen wir dann eigentlich die kommenden Probleme unserer Zivilisation lösen?

    Und die "Filmbeispiele" (Doctor Who und Star Trek sind Fernsehserien, Gregory Benfords Mantis kommt aus einer SF-Romanreihe) sind ganz bewusst gewählt, damit klar wird, dass diese Themen SCHON LÄNGER in unserer Gesellschaft diskutiert werden - inkl. aller damit involvierten Probleme. Und nicht nur damit jeder Kleinscheisser auch ja einen "medialen Bezugspunkt" zum besseren Verständnis hat.

  4. Re: Woher wusste ich, dass so eine Antwort kommt?

    Autor: Dinh 10.11.10 - 16:21

    Ich glaube auch, dass der Mensch (ganz generell) den zwischenmenschlichen Aspekt massiv unterschätzt!

    Ich vermute, dass jemand Altes, dessen einzige Bezugsperson eine KI ist, wohl nicht mehr lange mitmacht...

    Kein zwischenmenschlicher Kontakt -> Depression -> geschächtes Immunsystem/miserable Hormonwerte -> Krankeit -> ...

    Die Gesellschaft bewegt sich m.M. schon heute dort hin... Facebook-Friends anstatt "echte" Freunde ^^

  5. Re: Woher wusste ich, dass so eine Antwort kommt?

    Autor: Smusme 10.11.10 - 20:14

    Wäre dann nicht wieder Technik der Ausweg? Du hast eine langsam vergreisende Bevölkerung, die langsam an Produktivität verliert, wie willst du nun genug Altenpfleger ausbilden und Bezahlen um sich die Heere an Senioren zu leisten?
    Indem manuelle Arbeiten von Maschinen übernommen werden und soziale und geisteswissenschaftliche Berufe weiter von Menschen übernommen werden können.
    Auch kann Technik Helfen die Agilität im Alter zu erhalten, das kann dann wieder genutzt werden um die Lebensarbeitszeit zu verlängern, damit wir als Senioren uns in 60 Jahren auch noch ein wenig Rente leisten können.

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