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Warum nur 10 Minuten?

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  1. Warum nur 10 Minuten?

    Autor: dsfgdfsg 08.04.10 - 12:14

    Entweder ich habs überlesen oder es steht nicht drin...
    Laden mit 1000000Ampere oder wie... (hab von dem Thema keine ahnung aber interessieren würde es mich trotzdem :)

  2. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: wau 08.04.10 - 12:20

    Ich hab ein wenig Ahnung und mich interessiert es auch. Kann man den an einer gewöhnlichen Steckdose laden? Ich glaube nicht.

  3. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: darum 08.04.10 - 12:32

    da kommen 5 armdicke kabel ran, dann muss man sich 50m entfernen, ein kondensator der so hoch wie ein getreidespeicher wird geladen und jagt durch die 5 leitungen den ladestrom, die kabel werden dabei so heiß das alles im umkreis von 5m anfängt zu brennen, weshalb auch nur speziell isolierte anlagen nutzbar sind.

    hoffe ich konnte helfen

  4. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: uiui 08.04.10 - 12:37

    Nach so einem Verfahren hätte ich ja ein wenig angst mich danach wieder ins Auto zu setzen ;-)

  5. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Herrlich 08.04.10 - 12:38

    you made my day!

  6. 10min sind völlig unrealistisch

    Autor: DavyJ 08.04.10 - 12:42

    Als Ingenieur im Hybrid und E-Bereich kann ich über solche Ankündigungen immer nur Lachen. Wie schon richtig festgestellt wurde, lässt sich die Physik nunmal nicht falten und knicken.
    Wenn das Fahrzeug 200km Reichweite haben soll, dann ist eine Batterie mit ca 40kwh nötig (Tesla hat ~50).

    Da man Zellen nie voll entlädt, um die Lebensdauer zu erhöhen, kann man von einem Nachladen bei ca. 10% SOC (State of Charge) auf 90% SOC ausgehen. Das wären 32kwh, bei einer angenommenen Batteriespannung von 360V und einer Ladezeit on 0,16h (=10min) wäre das ein konstanter Ladestrom von 555 A (hoffe ich hab mich nicht verrechnet).
    Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist, kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke machen...

  7. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Replay 08.04.10 - 12:43

    Um einen Mittelklassewagen 100 km weit zu bewegen, ist die Energie von etwa 15 kWh notwendig. Also braucht man für 200 km schon 30 kWh. Und diese 30 kWh müssen also in 10 Minuten in die Batterie dieses Autos rein.

    Problem: Aus einer Haushaltsteckdose, wie man sie evtl. in der Garage hat, kommen maximal etwa 3,6 kW, also kann man in einer Stunde 3,6 kWh einladen, die Ladungsverluste nicht mal mitgerechnet. Man würde also 30/3,6 = 8,33 Stunden zum Laden des Fahrzeugs benötigen. Rechnet man die Ladungsverluste mit (Faktor etwa 1,4), werden es 11,7, also vereinfacht etwa 12 Stunden Ladezeit zu Hause.

    Wo zum Geier stecken die das Auto an, um 30 kWh in 10 Minuten zu laden? Mit Ladungsverluste sind es sogar 42 kWh... o.O

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: 10min sind völlig unrealistisch

    Autor: Replay 08.04.10 - 12:45

    Wenn man zwei Steckdosen bündelt, hat man 32 A, normalerweise 16 A, oft sogar nur 10 A...

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  9. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Ferrum 08.04.10 - 12:54

    Vermutlich hat sich da jemand einen verspäteten Aprilscherz erlaubt oder es hat sich ein Fehler eingeschlichen. Möglicherweise waren 10 Stunden gemeint. Auf der Hersteller-HP konnte ich irgendwie nichts von den besagten 10 Minuten Ladezeit finden (oder ich hab es übersehen).

  10. @Golem

    Autor: Ferrum 08.04.10 - 12:56

    Ferrum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermutlich hat sich da jemand einen verspäteten Aprilscherz erlaubt oder es
    > hat sich ein Fehler eingeschlichen. Möglicherweise waren 10 Stunden
    > gemeint. Auf der Hersteller-HP konnte ich irgendwie nichts von den besagten
    > 10 Minuten Ladezeit finden (oder ich hab es übersehen).

    Vielleicht könntet ihr hier noch einen Link anbieten, wo von den mysteriösen 10 Minuten Ladezeit gesprochen wurde. Denn so ganz ohne ohne entsprechende Details klingt der Artikel doch etwas unglaubwürdig.

  11. Re: 10min sind völlig unrealistisch

    Autor: Mr.Harmlos 08.04.10 - 12:57

    Schaue er mal über den Tellerrand :

    LiFePo4

    Zinn-Schwefel-Lithium


    Google er selber zu erweitern seinen Horizont ...

    ach was solls:

    http://www.a123systems.com/#/technology/power/

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sony-praesentiert-Lithium-Ferrophosphat-Akku-751549.html

    http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/stromspeicher-neuer-akku-verspricht-fuenfmal-mehr-energie;2545971

    http://www.big-screen.de/deutsch/pages/news/allgemeine-news/2010_03_16_3818_neue-langlebige-akku-generation-in-entwicklung.php

    mfg

  12. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: eddie_dean 08.04.10 - 13:16

    es ist tatsächlich von 10 min die rede

    http://www.metropolia.fi/en/about-us/news-and-events/?tx_ttnews[tt_news]=1586&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=7e20907c6c

  13. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Abseus 08.04.10 - 13:18

    dsfgdfsg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder ich habs überlesen oder es steht nicht drin...
    > Laden mit 1000000Ampere oder wie... (hab von dem Thema keine ahnung aber
    > interessieren würde es mich trotzdem :)


    ich denke am warscheinlichsten is der ansatz der auch hier im forum schon vor ein paar monaten publiziert wurde.
    dabei ging es nicht darum einen accu auf dem herkömmlichen weg zu laden sondern das elektrolyt auszutauschen welches dann schon im vorfeld in einer art accu mit ionen/elektronen angereichert wird. das problem was ich dabei sehe wäre nur das im selben atemzug die elektroden mit ausgetauscht werden müssen da ja beim laden eines accus wenn ich mich richtig erinnere elektronen aus einer elektrode herausgelöst werden und so ein ladungsträgerüberschuss entsteht.

  14. Re: 10min sind völlig unrealistisch

    Autor: MainPowerSupply 08.04.10 - 13:20

    "Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist, kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke machen..."

    In der MRT-Technik benutzen wir beim Ramping Ladeströme weit über 700A und genauso wie wir werde die Finnen sicher auch eine spezielle MPS benutzen.

    Leitungslänge: ca 6m, Leitungsquerschnitt: ca 20mm, passt wunderbar.
    (nur anfassen solltest Du sie im Ladevorgang nicht)

    Auch als Ingenieur kann und muss man nicht alles wissen, aber ein bisschen mehr Vorstellungskraft hätte ich Dir schon zugetraut...

  15. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: DigiManiac 08.04.10 - 13:20

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem: Aus einer Haushaltsteckdose, wie man sie evtl. in der Garage hat,
    > kommen maximal etwa 3,6 kW, also kann man in einer Stunde 3,6 kWh einladen,
    > die Ladungsverluste nicht mal mitgerechnet. Man würde also 30/3,6 = 8,33
    > Stunden zum Laden des Fahrzeugs benötigen. Rechnet man die Ladungsverluste
    > mit (Faktor etwa 1,4), werden es 11,7, also vereinfacht etwa 12 Stunden
    > Ladezeit zu Hause.



    Dann dürften die von Tesla angegebenen 3 Stunden aber auch unrealistisch sein, oder?

  16. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Tingelchen 08.04.10 - 13:24

    Und nun rechne das ganze noch einmal mit Drehstrom. Wie man ihn auch in jedem Haushalt findet. Z.B. um deinen Herd zu betreiben ;)

  17. Re: @Golem

    Autor: Mac Jack 08.04.10 - 13:32

    Ach, die bei Shelby Supercars haben sowas bei ihrem Ultimate Aero EV auch angekündigt, schon mitte letzten Jahres... Möcht auch mal wissen was bei denen aus der Technik wurde und überhaupt aus dem Auto.

    * The president is a duck? *

  18. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: Replay 08.04.10 - 13:39

    Um an den Drehstrom zu kommen, müssen erst mal entsprechende Leitungen gelegt werden, sodaß man das Auto in der Garage laden kann. Auch mit Drehstrom geht da nichts mit 10 Minuten komplett aufladen. Außer man ist gerade mal drei Kilometer zum Semmelholen gefahren. Was man eigentlich mit dem Fahrrad auch machen könnte ;p

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  19. Re: 10min sind völlig unrealistisch

    Autor: Glg 08.04.10 - 13:39

    MainPowerSupply schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist,
    > kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke
    > machen..."
    >
    > In der MRT-Technik benutzen wir beim Ramping Ladeströme weit über 700A und
    > genauso wie wir werde die Finnen sicher auch eine spezielle MPS benutzen.
    >
    > Leitungslänge: ca 6m, Leitungsquerschnitt: ca 20mm, passt wunderbar.
    > (nur anfassen solltest Du sie im Ladevorgang nicht)
    >
    > Auch als Ingenieur kann und muss man nicht alles wissen, aber ein bisschen
    > mehr Vorstellungskraft hätte ich Dir schon zugetraut...


    Wenn man in 10min eine Batterie mit bestimmter Kapazität laden möchte, ist es egal was man mit dem Strom anstellt. Am Ende müssen im Schnitt xxx Ampere geflossen sein. P = U x I , das ist so und wird so bleiben.

  20. Re: Warum nur 10 Minuten?

    Autor: ps 08.04.10 - 13:47

    darum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > alles im umkreis von 5m anfängt zu brennen, weshalb auch nur speziell
    > isolierte anlagen nutzbar sind.

    ausser man lädt das auto im kalten finnland

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