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Warum nicht wieder klassische Segel?

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  1. Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: TC 13.10.17 - 12:12

    Heutzutage könnte man die auch komplett autonom stellen, bräuchte also kein Team aus Skippern. Und der Treibstoffverbrauch wäre auf See bei 0. Irgendwas muss ja Alternative werden wenn das Erdöl alle ist, denn Uran hätten wir auch nicht mehr ewig, von den Sicherheitsrisiken mal abgesehen.

  2. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: lestard 13.10.17 - 12:25

    Ich frage mich, wie das mit der Geschwindigkeit und der Größe der Schiffe zusammen geht. So ein riesiges Containerschiff ist ja um einiges größer und schwerer als frühere Segelschiffe. Und trotzdem soll es halbwegs flott unterwegs sein.
    Vielleicht hat das ja mal jemand, der sich mit sowas auskennt, durchgerechnet? Würde mich auch interessieren.

  3. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: Benxtnt 13.10.17 - 12:27

    Es gibt sogar sehr vielversprechende Projekte für Segelschiffe mit 3 Masten. Diese neuen Masten sind Vollautomatisch benötigen also nicht mehr Besatzung als die Schweröl betriebene Schiffe. Dieser neue Masttyp heißt Dynarigg
    Die konzeptionellen Schiffe sind direkt für den Gütertransport ausgerichtet.
    Diese Arbeiten auch an Softwarelösungen die unter Berücksichtigung von Wetter und Ziel die bestmögliche Route errechen. Leider noch alles Projekte denen es an einem Fehlt: Sponsoren bzw. Großen Redereien.
    Es gibt in diesem Feld sehr viele engagierte Menschen die solche Träume umsetzen wollen-



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.17 12:34 durch Benxtnt.

  4. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: captaincoke 13.10.17 - 12:40

    Das Design der Dynariggs ist aber auch schon fast 60 Jahre alt. Kann mir gut vorstellen, dass das für die heutigen Frachtmengen/Schiffgrößen nicht funktioniert (als "Hauptantrieb" auf offener See).

  5. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: Benxtnt 13.10.17 - 12:53

    Es gibt schon ein Yacht (Maltese Falcon) die diese Segel einsetzt.

    Ich denke aber das in Zukunft keine Schiff mehr nur mit einem Antrieb ausgestattet wird. Durch auf Segel ausgerichtete Steuerungsprogramme kann man mit diesen Schiffen weite Strecken nur segeln. Dabei ist das Interesse auf die Alten Routen gefallen die Früher die Schiffe z.B zwischen Europa und Amerika genutzt haben. Dort können die Winde kontinuierlich genutzt werden.

  6. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: Jogibaer 13.10.17 - 13:49

    Ich denke klassische Segel werden nicht genutzt weil die Masten, Kreuzmasten und mit Baum viel Platz wegnehmen bzw. Beladung von Containern wäre schwieriger und zeitaufwendiger.

  7. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: twothe 14.10.17 - 21:38

    Dieser Flettner-Rotor hat einen rund 10-fachen, höheren Wirkungsgrad als vergleichbare Segel, verursacht aber wesentlich weniger Problem und verbraucht deutlich weniger Platz. Daher macht es keinen Sinn klassische Segel zu benutzen.

  8. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: wiseman 14.10.17 - 23:09

    was für einen Wirkungsgrad? Ein Segel braucht keine Energie also hat es Wirkungsgrad unendlich
    wg Wartung usw. sicherlich einfacher in der Handhabung aber auf die Nutzung des Winds gerechnet kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Ding mehr Wind ausnutzt als ein Segel mit einer um Größenordnungen größeren Fläche

  9. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: twothe 15.10.17 - 10:17

    Wenn ein Segel einen unendlichen Wirkungsgrad hätte, würde es reichen wenn der Kapitän ein mal pustet, und schon befindet man sich auf einer Flugbahn aus dem Sonnensystem heraus, knapp unter der Lichtgeschwindigkeit.

    Ein Segel wandelt Wind-"Energie" in eine Vorwärtsbewegung und das macht der Flettner-Rotor wesentlich besser.

  10. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 15.10.17 - 18:22

    wiseman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was für einen Wirkungsgrad? Ein Segel braucht keine
    > Energie also hat es Wirkungsgrad unendlich

    Der Wirkungsgrad ergibt sich aus Vortrieb pro Segelfläche.

    Wäre der Wirkungsgrad von Segeln unendlich, würde es ja auch reichen, ein Taschentuch aufzuspannen. Ach was, man bräuchte gar kein Segel, denn die Außenwände des Schiffes wären ja bereits unendlich wirksame Segelfläche, mit der sich unendlich beschleunigen ließe ...

  11. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: RienSte 16.10.17 - 09:03

    Mal eine Stammtischrechnung:

    Wenn bei 80 km/h Windgeschwindigkeit dein Segelboot mit 25 km/h fährt und dafür 15 Mann Besatzung benötigt werden, mein Flettnerboot mit 45 km/h fährt und ich alleine damit fahren kann, welches System hat den besseren Wirkungsgrad?

    (PS: keine Ahnung, ob die Zahlen realistisch sind)

  12. Re: Warum nicht wieder klassische Segel?

    Autor: Some0NE 17.10.17 - 17:41

    Ein Segel erzeugt nicht nur Vortrieb. Das Schiff benötigt daher im Gegensatz zu einem Tanker einen anderen Kiel damit es nicht zu viel Schräglage hat und weniger vom Kurs abdriftet. Dadurch kann man mit der Segelyacht z.B. wegen der Wassertiefe nicht in einem Hafen anlegen in den eine Motoryacht oder FIscherboote problemlos einfahren können.
    Da wird dann wohl die Rumpfform nicht mehr wirtschaftlich sein für eine entsprechende Zuladung. Abgesehen vom Kurs der auch mal beim Kreuzen eine deutlich längere Strecke bedingen kann.

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