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Und was wiegt der Panzer?
Autor: iu3h45iuh456 11.04.23 - 16:41
Ich kann es bei den Pedelecs nicht mehr verstehen. Mehr Akku, meehr, meeeeeeehr!
Und dann wiegen die Dinger mit den dicken Akkus und Motoren heute 25+ kg. Kannst du kaum noch die Treppe rauf tragen.
Hoffentlich wird sich der Gegentrend, etwa die Light-E-MTBs, noch ausweiten. Ich bin keine Sportskanone aber wer sich nicht völlig wie ein nasser Sack die Berge rauf schieben lässt, braucht diese dicken Teile doch gar nicht. Und für extreme oder mehrtägige Touren ein Zusatzakku zum Dranstecken. -
Re: Und was wiegt der Panzer?
Autor: Vertox 11.04.23 - 17:05
Ich schätze mal, dass man nicht ohne Grund das gewicht verschwiegen hat - es macht nicht den Eindruck als sei es ein Leichtbau. Tippe auf 40 kg, wer bietet mehr ?
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Re: Und wen interessiert das Gewicht?
Autor: Nore Ply 11.04.23 - 18:33
iu3h45iuh456 schrieb:
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> Ich kann es bei den Pedelecs nicht mehr verstehen. Mehr Akku, meehr, meeeeeeehr!
Ich kann das schon verstehen. Beim Kauf meines ersten Pedelec waren die Hersteller gerade am Wechsel von 400Wh auf 500Wh.
Mangels Erfahrung habe ich da auf die 500Wh geachtet, ebenso wie auf die 20 Gänge.
Heute weiß ich es besser. Ich brauche einen Gang zum Anfahren, einen um die Steigung an der Überführung der Autobahn hoch zu kommen und eine für "Strecke machen". Optimal dann noch zwei für die lokalen Alpen (also Buckel von wenigen hundert Metern Höhe, um das gleich klar zu stellen) und das wars. 20 Gänge tun mir nicht weh, war keine schlechte Entscheidung, aber beim nächsten Kauf habe ich da mehr Freiheitsgerade. Und das gleiche beim Akku. Ich bin in den letzten 5 Jahren einiges an Ausflügen gefahren. Aber Tagestouren sind nicht mein Ding, mehr als 50 km kommen nicht am Stück zusammen. Also würden es auch die 400 Wh Akku bei meinem Fahrprofil bringen.
Aber erneut: trotzdem keine Fehlentscheidung, den die 100km+ Reichweite (in der Ebene) haben bei mir dazu geführt das ich Touren gefahren bin die ich mir ansonsten niemals zugetraut hätte.
Und Gewicht? Ehrlich jetzt? Am Berg lasse ich es vom Motor kompensieren und in der Ebene ist es nahezu bedeutungslos. Mein eigener Wohlstands-Ranzen wiegt deutlich mehr als der Akku :-)
> Und dann wiegen die Dinger mit den dicken Akkus und Motoren heute 25+ kg.
> Kannst du kaum noch die Treppe rauf tragen.
Tragen möchte ich es wirklich nicht. Mochte ich aber auch noch keines meiner Fahrräder weil viel zu unbequem und sperrig.
Wechselbarer Akku war bei mir im Pflichtenheft, hat sich ebenfalls bestens bewährt.
Wieviele hundert Kilo mehr wiegt denn Deiner Meinung nach so ein Akku mit 1 Kwh gegenüber einem mit 300Wh? -
Abstellplatz nur im Keller
Autor: M.P. 11.04.23 - 18:39
Wenn man das Ding jeden Tag im Mietshaus aus dem Keller die Treppe zur Haustür hoch- und runterwuchten muss, ist Gewicht schon ein Thema ...
Kommt meiner Meinung nach schon auf die häuslichen Gegebenheiten an, ob man damit klarkommt...
Will man das Ding gelegentlich mit der Bahn transportieren gäbe es da auch sicherlich das Thema "Bahnsteigtreppen".... -
Re: Und was wiegt der Panzer?
Autor: ThorsProvoni 12.04.23 - 14:31
Das kann man ganz einfach auf der indiegogo Webseite nachsehen. Das Flluid-2 wiegt 38 Kg, das Flluid-3 32 Kg.
Ich bin auch eher ein Fan der leichten e-Bikes, da ich mein Rad auch ab und zu in den Keller trage. Aber wenn man das draußen oder in einer Garage lässt dann ist das Gewicht kein Problem, solange man die Batterie entnehmen kann (kann man). -
Re: Und wen interessiert das Gewicht?
Autor: iu3h45iuh456 12.04.23 - 20:11
Nore Ply schrieb:
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> iu3h45iuh456 schrieb:
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> > Ich kann es bei den Pedelecs nicht mehr verstehen. Mehr Akku, meehr,
> meeeeeeehr!
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> Ich kann das schon verstehen. Beim Kauf meines ersten Pedelec waren die
> Hersteller gerade am Wechsel von 400Wh auf 500Wh.
> Mangels Erfahrung habe ich da auf die 500Wh geachtet, ebenso wie auf die 20
> Gänge.
>
> Heute weiß ich es besser. Ich brauche einen Gang zum Anfahren, einen um die
> Steigung an der Überführung der Autobahn hoch zu kommen und eine für
> "Strecke machen". Optimal dann noch zwei für die lokalen Alpen (also Buckel
> von wenigen hundert Metern Höhe, um das gleich klar zu stellen) und das
> wars. 20 Gänge tun mir nicht weh, war keine schlechte Entscheidung, aber
> beim nächsten Kauf habe ich da mehr Freiheitsgerade. Und das gleiche beim
> Akku. Ich bin in den letzten 5 Jahren einiges an Ausflügen gefahren. Aber
> Tagestouren sind nicht mein Ding, mehr als 50 km kommen nicht am Stück
> zusammen. Also würden es auch die 400 Wh Akku bei meinem Fahrprofil
> bringen.
> Aber erneut: trotzdem keine Fehlentscheidung, den die 100km+ Reichweite (in
> der Ebene) haben bei mir dazu geführt das ich Touren gefahren bin die ich
> mir ansonsten niemals zugetraut hätte.
>
> Und Gewicht? Ehrlich jetzt? Am Berg lasse ich es vom Motor kompensieren und
> in der Ebene ist es nahezu bedeutungslos. Mein eigener Wohlstands-Ranzen
> wiegt deutlich mehr als der Akku :-)
Ja sicher. Wenn ich 10 kg abnehme, habe ich aber immer noch ein schweres Bike das sich nicht so agil fahren lässt wie ein leichteres.
> Wieviele hundert Kilo mehr wiegt denn Deiner Meinung nach so ein Akku mit 1
> Kwh gegenüber einem mit 300Wh?
Es kommt eins zum anderen. Und z.B. ein Bike das insgesamt 5 kg leichter ist, macht für ein Fahrrad schon eine Menge aus. -
Re: Und was wiegt der Panzer?
Autor: iu3h45iuh456 12.04.23 - 20:14
ThorsProvoni schrieb:
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> Das kann man ganz einfach auf der indiegogo Webseite nachsehen. Das
> Flluid-2 wiegt 38 Kg, das Flluid-3 32 Kg.
Danke.
Damit wäre das Teil für mich raus.
> Ich bin auch eher ein Fan der leichten e-Bikes, da ich mein Rad auch ab und
> zu in den Keller trage. Aber wenn man das draußen oder in einer Garage
> lässt dann ist das Gewicht kein Problem, solange man die Batterie entnehmen
> kann (kann man).
Ein leichteres Bike hat aber auch schönere Fahreigenschaften. Vielleicht nicht auf der flachen asphaltierten Straße aber auf Trails schon.



