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Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

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  1. Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: KnutRider 12.07.20 - 17:25

    Nur so als Grundgedanke. Schließlich ist es der Industrie möglich ihre Fahrzeuge, selbst ohne E-Motor, flüsterleise zu konzipieren.
    Das größte Problem - zumindest in Deutschland - sind die Proleten und "Tuner", die der Meinung sind ihren Lärm als Klang zu deklarieren und glauben die restlichen Menschen damit beglücken zu müssen.

  2. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: foho 12.07.20 - 18:36

    /sign

    die moppedinstrie soltle da mal mit großen schritten vorangehen und das gesetzt richtig heftigst verschärft werden.
    da gefühlt jeder zweite ne möhre hat die viel zu laut ist (klappe im pot) nervt es mittlerweile nur noch.

  3. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: slax 12.07.20 - 19:25

    Hauptproblem ist das Abrollgeräusch, nicht der Motor.

  4. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Sharra 12.07.20 - 20:00

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hauptproblem ist das Abrollgeräusch, nicht der Motor.

    Wäre mir neu, dass sich das Abrollgeräusch im Stand merklich steigert, wenn irgend so ein Honk an der Ampel mit dem Stiefel aufs Gaspedal latscht, bis er unten wieder rauskommt, bevor er von der Kupplung steigt.

  5. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: zereberus 12.07.20 - 20:12

    Das Abrollgerausch kann ich ignorieren, da es gleichmäßig ist. Die lauten plötzlich auftretenden Motorengeräusche nicht. Ich habe lange an einer vierspurigen Bundesstraße gewohnt. Das was mich am meisten genervt hat waren die lauten Motoren in der Nacht und die klapprigen Lastwagen. Erst jetzt wo ich in einer ruhigen Gegend wohne ist das Abrollgerausch stark wahrnehmbar. Weil so selten Fahrzeuge vorbei kommen und maximal 30 fahren.
    Da kann ich aber mein Fenster schließen und höre es nicht mehr.

  6. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Niaxa 12.07.20 - 20:52

    Das gleiche denke ich mir bei Volksmusik.

  7. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Invertiert 12.07.20 - 20:59

    Mich nervt beides sehr, das andauernde rauschen, vor allem schwere fahrzeuge sind dann besonders laut, aber das aufheulen von manchen autos und motarrädern ist eine andere art, aher genauso nervig.
    mit striktem tempo 30 liese sich beides lösen, aber solange bei mir 50+ ~20 gefahren wird ists leider sehr laut :/

  8. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Neremyn 12.07.20 - 21:39

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur so als Grundgedanke. Schließlich ist es der Industrie möglich ihre
    > Fahrzeuge, selbst ohne E-Motor, flüsterleise zu konzipieren.
    > Das größte Problem - zumindest in Deutschland - sind die Proleten und
    > "Tuner", die der Meinung sind ihren Lärm als Klang zu deklarieren und
    > glauben die restlichen Menschen damit beglücken zu müssen.

    Also bei Nacht und gekipptem Fenster kann ich auch ein Fahrrad hören wenn es vorbei rollt(vielleicht nicht jedes keine Ahnung ich seh die ja nicht) und wenn es nicht gerade vom Auto Lärm übertönt wird hinzukommen noch "Feierlustige" welche meinen niemand würde versuchen zu Schlafen oder Betrunkene usw., da klingt so was schon interessant.

  9. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Legendenkiller 13.07.20 - 08:33

    ja natürlich.
    Problem ist halt auch hier das die Leute "Verluste" sozilisieren "Gewinne" privatisieren.

    Mein problem in meiner Nachbarschaft ist z.b. das viele Häuse mit E-Heizungen und entsprechenden Luftwäretauscher gebaut wurden.
    Diese Luftwärmetauscher stehen einfach drausen vorm Haus.

    Und laufen dann längsten und lautesten wenn es kalt drausen strom billig ist, also in der Nacht.
    Die Anlagen halten sich natürlich alle an die geltenen Gesetze... für maximale Lautstärke in der Nacht. es ist trozdem ein deutlich hörbares und unangenehmes Geräusch weil sie auch noch ihre Drehzahl ändern und rotze billig gebaut sind.

    Speziell im Winter muss ich oft bei geschlossenen Fenstern schalfen und höhre das selbst dann noch leise. Im Somer, kanns auchextrem nerven wenns sehr warm ist, dann laufen die wohl zur Kühlung. Da ist natürlichgeschlossenes Fenster keine Option mehr.

    Warum darf man sowas überhaupt bauen?! Siehe Anfang.

    Für mich gibts es aktuell nur 2 Lösungen... ich bau mir selber eine Belüftungs/Klimaanlage in Haus mit drausen stehenden Luftwärmetauscher und Schlaf auch bei geschlossen Fenstern oder ich mach sowas mit Gegenschall. Aktuell nutze ich teilweise Ohrstöpsel.

    Und nein das Problem sind nicht die Proleten und Tuner sondern die allgemeine gesellschaftliche Lebensweise, welche Luftwärmetauscher, Autobahnen und Autos über die erhohlsame Nachtruhe setzt und nur an den eigenen Vorteil denkt.

    Wie gesagt, der Problem gab es vorher nicht, wo Heizungen im Haus verbaut waren.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 08:41 durch Legendenkiller.

  10. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: Michael H. 13.07.20 - 11:59

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KnutRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur so als Grundgedanke. Schließlich ist es der Industrie möglich ihre
    > > Fahrzeuge, selbst ohne E-Motor, flüsterleise zu konzipieren.
    > > Das größte Problem - zumindest in Deutschland - sind die Proleten und
    > > "Tuner", die der Meinung sind ihren Lärm als Klang zu deklarieren und
    > > glauben die restlichen Menschen damit beglücken zu müssen.
    >
    > Also bei Nacht und gekipptem Fenster kann ich auch ein Fahrrad hören wenn
    > es vorbei rollt(vielleicht nicht jedes keine Ahnung ich seh die ja nicht)
    > und wenn es nicht gerade vom Auto Lärm übertönt wird hinzukommen noch
    > "Feierlustige" welche meinen niemand würde versuchen zu Schlafen oder
    > Betrunkene usw., da klingt so was schon interessant.

    Autos und Betrunkene stören mich nicht mal... ich schlaf bombenfest...
    Mir gehts eher darum, dass ich über meinem Balkon bzw. meiner Balkonterasse ein Plexiglasdach habe. Heisst bei Regen und Hagel wird das schon arg laut... im Sommer ist es dann aber doch ab und zu so warm... bzw. die Hitze staut sich schon mal. Man möchte zwar das Fenster aufmachen, weil das Gewitter gerade ne frische Brise bringt und abkühlt... weiss dann aber, dass man dann weder den TV hört, noch ordentlich mit anderen Zocken kann. Vor allem wenns Donnert..

    Entsprechend würde ich es begrüßen, wenn die Geräusche auch bei offenem Fenster stark reduziert werden, dass ich entsprechend nicht die Lautstärke vom TV auf Max drehen muss um überhaupt noch was zu verstehen...

  11. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: rubberduck09 13.07.20 - 13:12

    foho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /sign
    >
    > die moppedinstrie soltle da mal mit großen schritten vorangehen und das
    > gesetzt richtig heftigst verschärft werden.
    > da gefühlt jeder zweite ne möhre hat die viel zu laut ist (klappe im pot)
    > nervt es mittlerweile nur noch.
    Klappe _IM_ Pott ist kein Problem - das haben sehr viele Motorräder um den Abgasrückdruck zu steuern (nicht für "Sound Design" - die sind auch innendrin problematisch).
    Klappe _AM_ Pott macht den Krach - also der dann einfach den Endtopf überbrückt.

    Technisch gesehen kann man mit Klappe(n) in den Töpfen den Lautstärkepegel auch verringern indem man den jeweils passenden Weg durch den Dämpfer schaltet (Reflexionsdämpfer). Leider sehe ich solche Anlagen nicht in der Wildnis erst recht nicht am Motorrad.

  12. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: KnutRider 13.07.20 - 14:39

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hauptproblem ist das Abrollgeräusch, nicht der Motor.
    Okay, das sag ich gleich den Harley Fahrern und den PS Prollos, die im ersten Gang 10.000+ U/min an der Ampel rumspielen.

  13. Re: Vielleicht sollte man den Lärm gleich vermeiden, anstatt ihn bekämpfen zu müssen.

    Autor: JohaGol 13.07.20 - 17:07

    > Klappe _IM_ Pott ist kein Problem - das haben sehr viele Motorräder um den
    > Abgasrückdruck zu steuern (nicht für "Sound Design" - die sind auch
    > innendrin problematisch).
    > Klappe _AM_ Pott macht den Krach - also der dann einfach den Endtopf
    > überbrückt.
    >
    > Technisch gesehen kann man mit Klappe(n) in den Töpfen den Lautstärkepegel
    > auch verringern indem man den jeweils passenden Weg durch den Dämpfer
    > schaltet (Reflexionsdämpfer). Leider sehe ich solche Anlagen nicht in der
    > Wildnis erst recht nicht am Motorrad.

    Danke fürs Erklären. Ich kenne mich damit nicht aus, aber der Lärm ist krass.
    Gutes Beispiel auch, dass leise Maschinen sehr wohl leistungsfähig gebaut werden können. (Einer vom Umweltbundesamt hat mir erzählt, dass Audi-Ingenieure den Lärm ihrer Sportwägen mit "das geht nicht anders, das muss so sein" verteidigt haben, was Faulheit und Abschieben des Lärm-Problems dann auf die Allgemeinheit zur Konsequenz hat.)

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