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Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: Hotohori 02.06.23 - 11:44
Ich kenne mich in dem Bereich nicht aus, aber das klingt schon nach einem wichtigen wissenschaftlichen Durchbruch, oder?
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Re: Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: ElMario 02.06.23 - 12:03
Du wirst in der Zukunft wieder davon hören. Versprochen.
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Re: Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: JouMxyzptlk 02.06.23 - 13:21
Das hört sich für mich auch so an. Dass man die Form von Atomgruppen direkt sehen kann statt herzuleiten ist so ein wichtiges Nebenprodukt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.23 13:21 durch JouMxyzptlk. -
Re: Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: Uberlord 02.06.23 - 13:48
Finde nur ungern Pferdefüße bei solchen Themen aber ein kleiner Nebensatz ("einer scharfen Metallspitze, die in extremer Nähe zur Probe" ) macht mich doch hellhörig. "Extreme Nähe" ist nicht weiter ausgeführt, könnte aber bspw. bei Kunstwerken die abgetastet werden sollen, ein sehr hohe Risiko darstellen, wenn der notwendige Abstand hinreichend klein ist. Zumindest wird dann noch mehr Ingenieursarbeit erforderlich sein, um das Kunstwerk zu scannen, ohne es anzukratzen, salopp gesagt.
Eventuell ist das aber heutzutage auch kein Problem mehr und ich sehe es einfach zu schwarz. Die Technologie an sich ist für mich atemberaubend, ein einzelnes Atom scannen zu können ist Wahnsinn (positiv gemeint). -
Re: Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: MrEfficiency 02.06.23 - 13:48
Hat man nun wirklich ein "Röntgenbild"?
Aus dem Bild sehe ich nur den Wirt, der als Molekül das soll einfängt, mit der Eisenspitze nah dran musst man die Elektronen die das Atom abgibt. Ein Bild ist es aber nicht, sondern wie der Papertitel es richtig benennt : "Charakterisierung eines einzigen Atoms mit Synchrotron-Röntgenstrahlen", dh eine Charakterisierung.
Keine Frage, das ist schon was, aber nicht wirklich ein Bild. -
Re: Klingt nach einem wichtigen Durchbruch
Autor: gobif 02.06.23 - 14:14
Uberlord schrieb:
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> Finde nur ungern Pferdefüße bei solchen Themen aber ein kleiner Nebensatz
> ("einer scharfen Metallspitze, die in extremer Nähe zur Probe" ) macht mich
> doch hellhörig. "Extreme Nähe" ist nicht weiter ausgeführt, könnte aber
> bspw. bei Kunstwerken die abgetastet werden sollen, ein sehr hohe Risiko
> darstellen, wenn der notwendige Abstand hinreichend klein ist. Zumindest
> wird dann noch mehr Ingenieursarbeit erforderlich sein, um das Kunstwerk zu
> scannen, ohne es anzukratzen, salopp gesagt.
>
> Eventuell ist das aber heutzutage auch kein Problem mehr und ich sehe es
> einfach zu schwarz. Die Technologie an sich ist für mich atemberaubend, ein
> einzelnes Atom scannen zu können ist Wahnsinn (positiv gemeint).
Das ist nicht wirklich richtig. Erstens, weil AFM bereits sehr gut erprobt ist (man kann die Spitze praktisch ohne Kontakt über die Probe führen).
Zweitens, weil die Spitze absolut winzig ist. Der Teil, der mit der Probe in Kontakt kommen könnte, ist wenige Nanometer breit. Selbst wenn das das Kunstwerk beschädigen könnte - allein das Einsetzen in die Maschine hinterlässt unendlich mal mehr Spuren als diese Spitze. -
Ich warte erstmal ab
Autor: Emulex 03.06.23 - 06:18
Wer weiß ob das Ergebnis nicht nur ein Gedankenexperiment war ;))



