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Was? Schon wieder?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: jo-1 28.06.15 - 10:31

    An meinem Wesen soll die Welt nicht genesen und an Deinem zum Glück mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl auch nicht ;-)

    Ganz so schlimm hatte ich die Antworten jedoch nicht erwartet - lagen grob im Zielgebiet und sind noch ein gutes Stück darüber hinaus geschossen mit Allgemeinplätzen ohne weitere Differenzierung - schade eigentlich - ist ein spannender Themenbereich, der einer genaueren Betrachtung Wert ist.

    Es geht übrigens immer um den Austausch von persönlichen Sichtweisen - um was denn sonst - würdest Du Deine (unter wissenschaftlicher Betrachtungseise) schwer nachvollziehbare Position als allgemeingültig bezeichnen?

    Schade um die Zeit hier - immer wieder - hoffe dass auch differenziert betrachtend Leser hier schweigend mitlesen und sich ein Bild machen.

    Zum Glück ist die derzeitige Politik in Deutschland aus meiner Sicht auf den richtigen Weg!

    Werde jetzt mal ne Runde mit dem Sportgerät drehen - bevor ich mich entwöhne so lange es mir nicht explizit verboten wird obwohl andere dreimal im Jahr eine Fernreise machen und damit ein vielfaches mehr an CO2 freisetzen :-)

    P.S. Ich kann mir locker auch den 2x oder 3x Preis für Sprit bei meinen wenigen Kilometern Fahrleistung im Jahr leisten. Zudem kann ich immer noch auf den sowieso zu versteuernden Firmennutzdiesel zurückgreifen wenn es zu teuer würde - wahrscheinlich erlebe ich das nicht mehr - und wenn doch wird mir der Sportwagen vielleicht irgendwann zu unbequem und er wird flux gegen einen elektrischen Rollator ersetzt - dann bitte mit Breitreifen für eine bessere Kurvenlage *breitgrins

    Toleranz ist wenn man andren auch das gleiche zugesteht was man sich selber heraus nimmt - ich tue das - ich betrachte das differenziert - ich bemühe mich zumindest.

  2. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: plutoniumsulfat 28.06.15 - 11:24

    Wie stellst du dir denn erneuerbare Energien als Antrieb für Fahrzeuge vor?

  3. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 28.06.15 - 15:03

    Meinst du den alten Tesla, den originalen Vater des Wechselstromnetzes und späteren Weltraumenergie Gläubigen? Ja der meinte, dass da noch etwas zu holen sei aus dem Orbit :]. Aber da sind jetzt doch jetzt erst mal Teslas geistige Kinder von der Quantenenergie, der kalten Fusion, oder die Denker hinter den Magnetmotoren in der Bringerpflicht :].

  4. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Niaxa 28.06.15 - 16:40

    Die verdoppeln ja die Kapazität nicht in zwei Jahren Kerl. Die forschen an so was seit Jahren und sehen jetzt Licht am Horizont. Sei es durch verbesserte Produktionsverfahren etc. Wenn heut z.B. Antimaterie stabil herstellbar würde, dann vermilionenfacht sich unser Energiepensum nicht an 1 Tag oder in einem Jahr. Dem Ganzem gehen zig Jahrzehnte an Forschung vorran.

  5. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 28.06.15 - 17:20

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An meinem Wesen soll die Welt nicht genesen und an Deinem zum Glück mit
    > hoher Wahrscheinlichkeit wohl auch nicht ;-)
    Versteh mich nicht falsch, es geht im Prinzip nicht um mich und nicht um dich,
    sondern um die gesamte Gesellschaft,... nur fängt die bei uns an.
    Wieviel Relevanz wir zwei an diesen 0.4% dabei haben ist unerheblich.

    > Ganz so schlimm hatte ich die Antworten jedoch nicht erwartet - lagen grob
    > im Zielgebiet und sind noch ein gutes Stück darüber hinaus geschossen mit
    > Allgemeinplätzen ohne weitere Differenzierung
    ich habe absolut kein Grund dich zu Diffamieren, denn du machst die gleichen Fehler,
    wie ich sie täglich auch mache; also warum einen Stein werfen?

    > Es geht übrigens immer um den Austausch von persönlichen Sichtweisen - um
    > was denn sonst - würdest Du Deine (unter wissenschaftlicher
    > Betrachtungseise) schwer nachvollziehbare Position als allgemeingültig
    > bezeichnen?
    Objektiv betrachtet ja, aber aus rein wissenschaftlicher Sicht ein absolutes nein.

    > Schade um die Zeit hier - immer wieder - hoffe dass auch differenziert
    > betrachtend Leser hier schweigend mitlesen und sich ein Bild machen.
    Ja und nein. Doch steter Tropfen hölt den Stein, aber gegen den ganzen
    Lobbismus kommt ohnehin niemand an, da hast du recht.

    > Zum Glück ist die derzeitige Politik in Deutschland aus meiner Sicht auf
    > den richtigen Weg!
    Im Rahmen des Möglichen, ja. Im Rahmen des Nötigen, nein.

    > Werde jetzt mal ne Runde mit dem Sportgerät drehen - bevor ich mich
    > entwöhne so lange es mir nicht explizit verboten wird obwohl andere dreimal
    > im Jahr eine Fernreise machen und damit ein vielfaches mehr an CO2
    > freisetzen :-)
    Auch das darf man nicht verurteilen, du kennst die entsprechenden Hintergründe
    nicht, vielleicht sieht jener Fingerabdruck gar nicht so schlecht aus... (wobei ich
    das bezweifle).

    > P.S. Ich kann mir locker auch den 2x oder 3x Preis für Sprit bei meinen
    > wenigen Kilometern Fahrleistung im Jahr leisten. Zudem kann ich immer noch
    Es geht nicht um leisten können.... es geht um leisten wollen. Wenn 100km
    aber 500 Euro kosten, dann wirst auch du mit rechnen beginnen, denke ich.

    > auf den sowieso zu versteuernden Firmennutzdiesel zurückgreifen wenn es zu
    > teuer würde
    was glaubst du... würde bei solchen Kosten deine Firma noch so locker Firmenfahrzeuge finanzieren? Wenn es sich um wesentliche Kosten handelt,
    wird auch deine Firma das einschränken.

    > Toleranz ist wenn man andren auch das gleiche zugesteht was man sich selber
    > heraus nimmt - ich tue das - ich betrachte das differenziert - ich bemühe
    > mich zumindest.
    Du hast es selber gesagt, die Wertvorstellungen sind verschieden, also ist es auch für
    dich nicht einfach zu beurteilen, was dem Einen oder Anderen mehr am Herzen liegt.
    Möglicherweise sind es beim Einen eine übermässige warme Wohnung und beim anderen eine Flugreise.

  6. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 28.06.15 - 19:15

    Du hast das wissenschaftliche Prinzip in die falsche Tüte bekommen, mit Haut und Haar. Dieses Prinzip besagt, dass bei zwei gleichwertigen Theorien diejenige aus der Betrachtung fällt, deren Beschreibung am umständlichsten ist, während die Zielführendste, sprich die Kürzeste überlebt. Das ist z.B. der Grund, warum Gott immer wieder aus der Gleichung gekürzt wird, zu kompliziert, und das ist auch der Grund weshalb dein Chaosansatz aus der Betrachtung fliegt, weil der noch verworrener ist als die Bibel. Wobei von "gleichwertig" ja nicht die Rede sein kann, wo du ja nicht mal eines deiner durch die Luft gewirbelten Argumente im wissenschaftlichen Sinne verstanden hast, sprich: wenn man nicht weist wie die einzelnen Komponenten eines Systems funktionieren, dann hilft es dem Veständnis nicht, die Wissenslöcher zu einem Haufen aufzutürmen. 0₁+0₂...+0n = 0.

    Und das führt dann auf direktem Wege zur zweiten unverrückbaren wissenschaftlichen Bedingung. Eine wissenschaftliches Argument muss eine berechenbare Vorhersage treffen können. Einem Kind im Physikunterricht z.B., das dem Lehrpersonal unentwegt irgendwelche Thesen und Geschichten darüber predigt, weshalb dieses oder jenes nicht sein könnte, dem wird gesagt: halt den Ball flach und rechne! Hält sich das Kind nicht an diese Regel, dann kann es ja der Gesellschaft mit keiner Voraussage sprich, mit keiner Erkenntnis von Nutzen sein, dann fliegt es aus dem Physikkurs und findet sich vielleicht an der Stammtischtheke wieder, dem großem Forum aller Verbalwissenschaftler, Märchenerzähler und aus der holen Hand Prediger. Diese Regel trifft nicht nur dich, sie gilt auch für mich und für jeden Wissenschaftler dieser Welt, mit dem Unterschied, dass jene die Spielregeln ernst nehmen und deshalb eben nicht am Stammtisch enden.

    Und am Ende der Mathematik kristallisiert sich eben die Erkenntnis heraus, dass Strom das Energiemedium ist, in das so gut wie jede Energiequelle überführt werden kann, ob Kohlenwasserstoffe oder Enerneuerbare, Strom und nur Strom, und nach deinem künstlichen Sturm im Wasserglas kristallisiert sich die Erkenntnis heraus, dass Strom das Energiemedium ist in das so gut wie jede Energiequelle überführt werden kann, ob Kohlenwasserstoffe oder Enerneuerbare, Strom und nur Strom, wieder und immer wieder, es ist wie mit der Schwerkraft.

    Und noch was zur Faszination an der Technik, Alias dem technischem Sex, oder dem kleinen Jungen(in uns), der mit aufgerissenen Augen und offenem Mund vor dem neuen Sportflitzer steht. Ob Lithum basierter Energieträger, Brennstoffzelle, ICE(internal combation engine) oder Dampfmaschine, das Meduim selber ist im Grunde genauso viel oder wenig faszinierend und spannend wie die Kulisse eines Abenteuers ohne den Protagonisten. Das wirklich fesselnde ist die Geschichte, das Wie eine wacher Denker die Energien aus einer gegebenen Kulisse in einer intelligenten Konstruktion konzentriert. Der Zenit dieser Abeunteuerstorries findet dabei jetzt statt, der findet nämlich immer im hier und jetzt statt. Faszination an der Technik, das akzeptieren der Umstände, das aus dem Gegebenen das Beste machen, das nicht Warten auf Wunder sondern anpacken, das Herausfiltern der relevanten Hebel aus dem Sturm der Erkenntnisse.

    Und was glaubst du wie in diesem Film jemand wirkt, der mit seinem Halbwissen jeden möglichen Erfolg abzustreiten, der gewonnene Erkenntnisse die er nicht mal selber Begriffen hat, durch ständiges in die Luft Wirbeln und Verwischen unkenntlich zu machen sucht, der einer technikaffinen Kommunity allen Ernstes unter die Nase reben will, dass sie ihre Faszination am Neuen an den Nagel hängen, und die Zukunft mit dem Ab- und Aufaddieren verschieden Leidens- und Verzichtserklärungen bestreiten solle? Und vor allem: wie will man jemanden Jungen und der Zukunft Zugewandten auf diese Weise ein technisches Utensil schmackhaft machen? Da friert einem doch tatsächlich das Blut in den Adern ein, jedenfalls geht das mir so. Ganz egal von woher von wem oder was, mit so einer armselig klein gebliebenen und verdorrten Beziehung zur Zukunft und Technik kann ich nix anfangen, das Grauen, da kann man doch nur noch die Flucht ergreifen, das absolute Gegenteil von technischem Sex, weil das wesentlicher in dieser Geschichte, der zielstrebig und intelligent kombinierende Geist, eliminiert und durch einen in seiner Stube hockenden Neinsager ersetzt wurde.

    Warum nicht mal die anderen Möglichkeiten betrachten? Die gibt es doch! Warum nicht mal ein Beispiel nehmen an der Aussage von Mathias Müller:

    “Tesla hat ein außergewöhnliches Auto gebaut. Sie verfolgen einen sehr pragmatischen Ansatz und setzen den Standard, den es nun für uns zu erreichen gilt.”
    Dieses Lob für den kalifornischen Elektroauto-Pionier stammt von Porsche-Chef Matthias Müller. Wie eingangs berichtet, bestätigte Müller jetzt die Pläne für ein rein elektrisches Porsche-Modell.


    Porsche als eine Unternehmung auf dem Weg in die Kohlenwasserstoff freie Zukunft, als Protagonist, der der Automobilentwicklung etwas beizusteuern hat, was nur ganz wenige Autohersteller dieser Welt, und auch nicht Tesla dem Automobil überhaupt beisteuern können, Porsche als Protagonist dessen Expertise sich nicht nur mit der Elektromobilität vereinen wird, sondern mit ihr multiplizieren wird, zu Produkten die weit mehr darstellen, als die Summe ihrer Einzelteile. Schon wenn man sich aktuell mit einem Porsche bewegte, nähme man an dieser Zukunft teil...bla bla bla

    So oder so ähnlich, das wäre mal was anderes als die in Form gegossene Verzichtserklärung, da muss man nicht mehr die Arme über dem Kopf zusammenschlagen und flüchten, da "kämen wir so allmählich Gespräch".

  7. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 28.06.15 - 21:01

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meinst du den alten Tesla, den originalen Vater des Wechselstromnetzes und
    > späteren Weltraumenergie Gläubigen?
    Ja, mal abgesehen davon, dass er auch Kontakt mit Ausserirdischen hatte...

    > holen sei aus dem Orbit :]. Aber da sind jetzt doch jetzt erst mal Teslas
    > geistige Kinder von der Quantenenergie, der kalten Fusion, oder die Denker
    > hinter den Magnetmotoren in der Bringerpflicht :].
    Auch wenn es niemand erklären kann, die existenz von dunkler Energie ist
    nachgewiesen... Vielleicht war Tesla doch nicht ganz falsch.

  8. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 29.06.15 - 05:17

    >Ja, mal abgesehen davon, dass er auch Kontakt mit Ausserirdischen hatte...

    Ach so :].

    >Auch wenn es niemand erklären kann, die existenz von dunkler Energie ist
    >nachgewiesen... Vielleicht war Tesla doch nicht ganz falsch.

    Naja, Dunkle Materie/Energie sind eher die Hypothesen, die derzeit am erfolgreichsten die riesigen mathematischen Grate füllen, die zwischen der berechneten und der tatsächlich beobachteten Galaxienbewegung und Raumexpansion klaffen. Von einem Existensbeweis ist das noch etwas entfernt. Zu beweisen versucht man den Stoff inzwischen schon seit über einem Jahrzehnt mit verschiedenen unterirdischen und sehr aufwendigen Detektoren, auf der ständigen Jagt nach dem Dunkle-Materie-Teilchen. Gemeldet hat sich bis dato noch kein Teilchen bei keinem der Experimenten.

    DM ist ja auch eher eine Schlussfolgerung aus den 90ern des letzten Jahrhunderts. Überhaupt weiß man erst seit Hubble von anderen Galaxien als der Unseren. Was Tesla inspiriert haben könnte? Die Nordlichter wären einer der Kandidaten. Auch deren Herkunft lag zu Teslas Zeiten noch im dichten Nebel, und die Nordlichter bieten einem ideenbeseeltem Geist doch eine herausragende Steilvorlage die Synapsen turnen zu lassen, oder der immense Sonnensturm im späten 18. Jahrhundert. So heftig, dass der weltweit einige Telegrafenmasten abschmelzen ließ :].

  9. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 29.06.15 - 05:47

    Tatsächlich gibt es ja nicht mehr viele Gebiete, die so von kontraintuitiven Materialreaktionen durchsetzt sind, wie das Gebiet der Batterieforschung. Nicht zu verneinen, dass das Materialverhalten beim chemischen Speichern von Strom am Ende natürlich auf Logik fußt, aber bis zu der ist man momentan noch nicht wirklich durchgedrungen. So beruft sich die gesamte derzeitige Batterieforschung derzeit relativ wenig auf Logik und relativ viel auf empirischen, sprich, aus in der Praxis aufgezeichneten Daten vieler tausender von Versuchsreihen, die teils mit unermüdlichen Automaten abgearbeitet werden.

    Dieses Versteckspiel der Natur und die schier unerschöpflichen Variationsmöglichkeiten in der Kombination und Anordnung der Speicherelemente ist auch sicher ein Grund dafür, dass immer wieder Forscher glauben "endlich" auf etwas wesentliches, auf den möglichen Durchbruch gestoßen zu sein, der schnell, nicht selten wohl zu schnell, angekündigt wird. Auf der anderen Seite macht diese gewisse Orientierungslosigkeit die Forschung natürlich umso spannender. Wer findet den Stein der Weisen als Erster? :].

  10. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: jones1024 29.06.15 - 09:54

    owmelaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AA mit >5 AH? DAS wird wohl noch eine Weile dauern :)


    Dein Wunsch wird bestimmt bald von einem chinesischen Hersteller erfüllt. Der druckt einfach die 5000mAh auf den Akku ;-)

  11. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 29.06.15 - 20:07

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ja, mal abgesehen davon, dass er auch Kontakt mit Ausserirdischen hatte...
    > >Auch wenn es niemand erklären kann, die existenz von dunkler Energie ist
    > >nachgewiesen... Vielleicht war Tesla doch nicht ganz falsch.
    >
    > Naja, Dunkle Materie/Energie sind eher die Hypothesen, die derzeit am
    Dunkle Materie <> dunkle Energie und ist längst über die Phase der Hypothese
    hinaus, auch wenn noch niemand genau sagen kann, wie die dunkle Materie entsteht und aussieht. Aber ohne dunkle Materie funktioniert Einsteins allgemeine Relatitivitätstheorie nicht. Nur hat Einstein das nicht erkannt, respektive Einstein
    konnte sich nicht vorstellen, dass sich das Universum ausdehnt, noch konnte man
    das damals messen. So hat Einstein einfach ein statisches System angenommen und
    seine Formel durch Integration mittels Konstanten aufgebaut. Heute wissen wir aber,
    dass sich das Universum ausdehnt und das immer schneller, was eigentlich nur durch
    das vorhanden sein von dunkler Materie möglich ist. Auch die Quantenphysik lässt sich
    nur erklären, wenn man von dunkler Materie ausgeht. Also ist das ganze mehr als nur
    eine mathemtische Spielerei.


    > Von einem Existensbeweis ist das noch etwas
    > entfernt.
    Dazu mus man wissen, wie man die Vermessung des Universums betreibt.
    Mit optischer, mathematischer Triangulation geht das nicht. Und so genau sind
    die Beobachtung der Cepheiden eben auch nicht, zumindest lassen die Distanzen
    einge Toleranz zu. Aber der Zusammenhang der Grösse des Universums und der
    Abkühlung der Universums ist sehr genau nachvollziehbar!

    > Zu beweisen versucht man den Stoff inzwischen schon seit über
    > einem Jahrzehnt mit verschiedenen unterirdischen und sehr aufwendigen
    vielleicht werden wir nie in der Lage sein, diesen Stoff direkt zu sehen

    > Detektoren, auf der ständigen Jagt nach dem Dunkle-Materie-Teilchen.
    Nein, aber man hat den Neutronenübergang zwischen zwei unterkühlten Platten
    beobachtet und da ganz phaszinierende Momente entdeckt, die das vorhandensein
    von einer dunklen Energie begründen würden.

    > DM ist ja auch eher eine Schlussfolgerung aus den 90ern des letzten
    > Jahrhunderts. Überhaupt weiß man erst seit Hubble von anderen Galaxien als
    so ganz wahr ist diese Aussage auch nicht... weil die Magellansche Wolke ist schon
    seit prähistorischer Zeit bekannt!!! Nur wusste man nicht, dass es sich um eine eigene
    Zwerggalaxy handelt und nicht um einen Teil unserer Milchstrasse.
    Das Problem liegt an einem anderen Punkt, man konnte das Universum nicht genau
    genug vermessen und die Grenzen schon gar nicht erahnen. Aber nach 1911 war man mit den Standard-Kerzen schon bei ca. 20mio Lichtjahre!

    > der Unseren. Was Tesla inspiriert haben könnte? Die Nordlichter wären einer
    > der Kandidaten. Auch deren Herkunft lag zu Teslas Zeiten noch im dichten
    > Nebel, und die Nordlichter bieten einem ideenbeseeltem Geist doch eine
    > herausragende Steilvorlage die Synapsen turnen zu lassen, oder der immense
    > Sonnensturm im späten 18. Jahrhundert. So heftig, dass der weltweit einige
    > Telegrafenmasten abschmelzen ließ :].
    Dass Sonnenflecken auf der Erde einen grösseren elektromagnetischen Einfluss haben,
    dass weiss man auch schon länger. Ich denke eher, dass Tesla dadurch inspirirt wurde,
    weil sich Wechselstrom in hohen Spannungen und Strömen in einem Leiter ganz anderst verhält, als Gleichstrom. Dass sich der Widerstand in Leitern massiv verändert
    und der Verlust von Energie immer kleiner wird, dass sich Energie sogar ausserhalb
    des Leiters bewegen kann und auf andere Leiter übertragen werden kann und dass
    hochenergetische Spannungen Gase drahtlos beeinflussen können.

  12. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 29.06.15 - 23:44

    >Dunkle Materie <> dunkle Energie und ist längst über die Phase der Hypothese hinaus, auch wenn noch niemand genau sagen kann, wie die dunkle Materie entsteht und aussieht. Aber ohne dunkle Materie funktioniert Einsteins allgemeine Relatitivitätstheorie nicht. Nur hat Einstein das nicht erkannt, respektive Einstein konnte sich nicht vorstellen, dass sich das Universum ausdehnt, noch konnte man das damals messen. So hat Einstein einfach ein statisches System angenommen und seine Formel durch Integration mittels Konstanten aufgebaut. Heute wissen wir aber, dass sich das Universum ausdehnt und das immer schneller, was eigentlich nur durch das vorhanden sein von dunkler Materie möglich ist.

    Immer vorausgesetzt, dass Einsteins Relativitätstheorie absolut, durch keinen Effekt beeinflussbar und unumstößlich sei, tja :].

    >Auch die Quantenphysik lässt sich nur erklären, wenn man von dunkler Materie ausgeht. Also ist das ganze mehr als nur eine mathemtische Spielerei.

    Quatenphysik? Beziehst du dich da auf Lawrence Krauss und seine Buch "A Universe from Nothing"? Ganz sicher eine tolle Arbeit, aber am Ende des Tages sind auch das immer noch keine endgültigen Beweise. Nicht dass ich nicht glauben will, aber es gibt da auch andere Theorien, es gibt so viele.


    >Dazu mus man wissen, wie man die Vermessung des Universums betreibt. Mit optischer, mathematischer Triangulation geht das nicht. Und so genau sind die Beobachtung der Cepheiden eben auch nicht, zumindest lassen die Distanzen einge Toleranz zu. Aber der Zusammenhang der Grösse des Universums und der Abkühlung der Universums ist sehr genau nachvollziehbar!

    Größe nicht, nur Alter.

    >vielleicht werden wir nie in der Lage sein, diesen Stoff direkt zu sehen

    Dem zu Folge wir die Existenz der DM vielleicht nie endgültig beweisen können werden.

    >Nein, aber man hat den Neutronenübergang zwischen zwei unterkühlten Platten beobachtet und da ganz phaszinierende Momente entdeckt, die das vorhandensein von einer dunklen Energie begründen würden.

    Diese Beobachtung kannte ich noch nicht oder ich hab sie falsch verstanden, auf wen geht die zurück, und warum könnte es nur eine Begründung sein?

    >so ganz wahr ist diese Aussage auch nicht... weil die Magellansche Wolke ist schon seit prähistorischer Zeit bekannt!!! Nur wusste man nicht, dass es sich um eine eigene Zwerggalaxy handelt und nicht um einen Teil unserer Milchstrasse. Das Problem liegt an einem anderen Punkt, man konnte das Universum nicht genau genug vermessen und die Grenzen schon gar nicht erahnen. Aber nach 1911 war man mit den Standard-Kerzen schon bei ca. 20mio Lichtjahre!

    Ja, andere "Welteninseln" vermutete man bereit länger und den endgültigen Beweis für fremde Galaxien lieferte erst Hubble mit der Aulösungs Power der Mount Wilson Teleskops.

    >Dass Sonnenflecken auf der Erde einen grösseren elektromagnetischen Einfluss haben, dass weiss man auch schon länger.

    Das weiß man eigentlich seit dem Sonnensturm im späten 18. Jahrhundert.

    >Ich denke eher, dass Tesla dadurch inspirirt wurde, weil sich Wechselstrom in hohen Spannungen und Strömen in einem Leiter ganz anderst verhält, als Gleichstrom. Dass sich der Widerstand in Leitern massiv verändert und der Verlust von Energie immer kleiner wird, dass sich Energie sogar ausserhalb des Leiters bewegen kann und auf andere Leiter übertragen werden kann und dass hochenergetische Spannungen Gase drahtlos beeinflussen können.

    Warum die Gegeneinanderstellung? Das eine schließt das andere ja in keiner Weise aus, im Gegenteil, die Nordlichter als Merkmal einer Außerirdischen Energiequelle.

  13. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 30.06.15 - 01:48

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dunkle Materie <> dunkle Energie und ist längst über die Phase der
    > Hypothese hinaus, auch wenn noch niemand genau sagen kann, wie die dunkle
    > Materie entsteht und aussieht. Aber ohne dunkle Materie funktioniert
    > Einsteins allgemeine Relatitivitätstheorie nicht. Nur hat Einstein das
    > nicht erkannt, respektive Einstein konnte sich nicht vorstellen, dass sich
    > das Universum ausdehnt, noch konnte man das damals messen. So hat Einstein
    > einfach ein statisches System angenommen und seine Formel durch Integration
    > mittels Konstanten aufgebaut. Heute wissen wir aber, dass sich das
    > Universum ausdehnt und das immer schneller, was eigentlich nur durch das
    > vorhanden sein von dunkler Materie möglich ist.
    >
    > Immer vorausgesetzt, dass Einsteins Relativitätstheorie absolut, durch
    > keinen Effekt beeinflussbar und unumstößlich sei, tja :].
    Es geht nicht um Einstein, sondern um die Ausdehnung, die auch durch die allgemeine Relativität bewiesen ist. Ohne Dunkle Materie keine Ausdehnung.

    > >Auch die Quantenphysik lässt sich nur erklären, wenn man von dunkler
    > Materie ausgeht. Also ist das ganze mehr als nur eine mathemtische
    > Spielerei.
    >
    > Quatenphysik? Beziehst du dich da auf Lawrence Krauss und seine Buch "A
    Ich will mich nicht an die Urknall-Theorie festlegen, weil ich war ja auch nicht dabei...
    und ja, es gibt noch andere Theorien in Bezug auf die Quanten,, die übrigens nie
    in Frage gestellt werden. Die Frage ist doch einfach, was für unbekannte Teilchen gibt
    es noch zu entdecken und daraus ergibt sich auch, ob es eine 'dunkle Materie/Energie'
    gibt oder nicht. Aber diese neue Theorie der bohmschen Quantenmechanik ist eher noch futuristischer, weil sie das Alter des Universums nicht mehr begrenzt. Aber wer weiss es schon.

    > >Dazu mus man wissen, wie man die Vermessung des Universums betreibt. Mit
    > optischer, mathematischer Triangulation geht das nicht. Und so genau sind
    > die Beobachtung der Cepheiden eben auch nicht, zumindest lassen die
    > Distanzen einge Toleranz zu. Aber der Zusammenhang der Grösse des
    > Universums und der Abkühlung der Universums ist sehr genau nachvollziehbar!
    > Größe nicht, nur Alter.
    eben nach bohmscher Quantenmechanik nicht!!!

    > >vielleicht werden wir nie in der Lage sein, diesen Stoff direkt zu sehen
    > Dem zu Folge wir die Existenz der DM vielleicht nie endgültig beweisen
    > können werden.
    Ist vielleicht auch nicht nötig, vielleicht gibt es auch indirekte Methoden an die
    Energie des Universums zu kommen. zB. Gravitation

    > >Nein, aber man hat den Neutronenübergang zwischen zwei unterkühlten
    > Platten beobachtet und da ganz phaszinierende Momente entdeckt, die das
    > vorhandensein von einer dunklen Energie begründen würden.
    >
    > Diese Beobachtung kannte ich noch nicht oder ich hab sie falsch verstanden,
    > auf wen geht die zurück, und warum könnte es nur eine Begründung sein?
    Universtitt Wien, Anton Zeilinger, Versuche mit kalten Neutronen; Resonanz-Spektroskopie

    > Ja, andere "Welteninseln" vermutete man bereit länger und den endgültigen
    > Beweis für fremde Galaxien lieferte erst Hubble mit der Aulösungs Power der
    > Mount Wilson Teleskops.
    Lies man über Henriette Leavitt nach, sie war schon 1912 in der Lage, Vermessungen
    bis 20mio Lichtjahre zu machen und damit unsere Milchstrasse zu verlassen.
    Im Uebrigen basieren die Arbeiten von Hubble auf den Resultaten von
    Leavitt und dem Doppler-Effekt...

    > >Dass Sonnenflecken auf der Erde einen grösseren elektromagnetischen
    > Einfluss haben, dass weiss man auch schon länger.
    >
    > Das weiß man eigentlich seit dem Sonnensturm im späten 18. Jahrhundert.
    Seit über 2000 Jahren... siehe Wikipedia Sonnenflecken

    > >Ich denke eher, dass Tesla dadurch inspirirt wurde, weil sich Wechselstrom
    > in hohen Spannungen und Strömen in einem Leiter ganz anderst verhält, als
    > Gleichstrom. Dass sich der Widerstand in Leitern massiv verändert und der
    > Verlust von Energie immer kleiner wird, dass sich Energie sogar ausserhalb
    > des Leiters bewegen kann und auf andere Leiter übertragen werden kann und
    > dass hochenergetische Spannungen Gase drahtlos beeinflussen können.
    >
    > Warum die Gegeneinanderstellung? Das eine schließt das andere ja in keiner
    > Weise aus, im Gegenteil, die Nordlichter als Merkmal einer Außerirdischen
    > Energiequelle.
    Ist nicht wirklich eine Gegendarstellung. Aber bei den Nordlichtern wusste man
    sogar noch im 20igsten Jahrhundert nicht genau, weshalb sie entstehen.
    Aber Tesla's Versuche mit Hochspannungen und Wechselstrom, die sind belegt. Auch wenn Marconi den Ruhm für die telegraphische Uebertragung einheimste, basiert sie
    auf Teslas Ideen von Energieübertragung.

  14. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 30.06.15 - 22:05

    >Es geht nicht um Einstein, sondern um die Ausdehnung, die auch durch die allgemeine Relativität bewiesen ist. Ohne Dunkle Materie keine Ausdehnung.

    Die allgemeine Relativität(s Theorie) ist doch gerade Einstein, als eine Theorie, die Raum und Zeit in eine mathematische Relation zueinander stellt und damit Newtons Frage beantwortet, der zwar sehr genau beschrieben hat wie Massen gravitativ interagieren, aber niemals heraus fand, warum sie das eigentlich tun(In der Allgemeinen Relativitätstheorie beschreibt Einstein die Gravitation als durch Massen ausgelöste Räumliche Verzerrungen. Ein Körper der sich durch den Raum bewegt, durch den Raum als gedachte Netzstruktur, folgt einfach nur den Linien dieses Netzes wie ein Zug seinem Gleis. Wird dieses Netz durch eine Masse verzerrt, dann flogt der Körper einfach dem nun gebogenem Netz, so wie ein Zug, welcher der Kurvenbahn eines Gleises folgt.)

    Einsteins Formeln, wie im Grunde sogar Newtons Formeln, sagen doch einfach nur aus, dass eine im Raum verteilte ruhende Massen(egal wie groß dieser Raum ist) über kurz oder lang zueinander finden wird, durch deren Anziehungskraft. Diese Anziehung lässt sich nur kompensieren durch eben eine "kosmologische Konstante" welche die Körper über große Abstände im Gleichgewicht zueinander hält, oder eben durch eine von-einander-weg-Bewegung. Eine von-einander-weg-Bewegung hat aber eben zur Folge, dass diese Bewegung irgendwo ihren Anfang genommen haben muss. Und wenn sich alles gleichmäßig von einander weg bewegt, dann war dieser Anfang ein Punkt.

    Das alles hat noch nichts mit DE zu tun. Bis dato versuchten Astronomen etwas anderes herauszufinden. Wirft man einen Apfel in die Höhe, so kommt er wieder zurück zur Erde. Wirft man ihn aber stark genug nach oben, so wird der Apfel in seiner Fluchtbewegung zwar kontinuierlich von der nach wie vor an ihn zerrenden Erdgravitation ständig abgebremst, aber ist der Wurf nur stark genug, so nimmt die Geschwindigkeit der Fluchtbewegung weniger stark ab, als die ebenfalls mit wachsender Entfernung abnehmende Anziehungskraft , den Apfel wieder zurück zur Erde zieht. Im Ergebnis kommt der Apfel nie wieder zur Erde Zurück. Und das ist es, was man in den Neunzigern genauer wissen wollte. Ist der Urknall stark genug gewesen alle Äpfel(Alias Materie) so stark von ihrem eigenem gemeinsamen Massenzentrum hinweg zu schleudern, dass sie sich in alle Ewigkeit von einander entfernen, oder ist ihre Fluchtgeschwindigkeit so niedrig, das die irgendwann von der Gravitation eingeholt wird und sodann unser Universum wieder in sich zusammenfällt? Das dachte man herauszufinden, beim Beobachten der Standartkerzen, der Supernovaexplosion Typ 1b(, dem Doppelsternsystem mit einem weißen Zwerg, der seinen Systempartner konstant Masse entzieht, solange bis er bei exakt 1,4 Sonnenmassen die kritische Masse erreicht hat, ab der die Schwerkraft ihn zu einem Neutronenstern zusammenquetscht, was mit einer Explosion immer gleicher Größe, sprich Helligkeit einhergeht, an der Astronomen die Entfernung ablesen).

    Das dachte man also herauszufinden, aber Pustekuchen. Der Apfel den man nach oben warf, der kam nicht etwa zurück(Big Crunsh), er entfernte sich auch nicht zwar allmählich langsamer werdend aber für alle Zeiten(Big freeze), nein, der Apfel beschleunigte seine Flucht, er wurde und wird immer schneller, wie eine Explosion die nicht nur einmal knallt sondern die von ihre weggestoßenen Objekte ständig mit neuer Explosionsenergie füttert. Diese Beobachtung wurde nicht nur von einer Gruppe gemacht, sondern quasi gleichzeitig von den beiden um den Nobelpreis für die Bestimmung des Schicksals unseres Universum Konkurrierenden. Und da kommt dann die Dunkle Energie ins Spiel...

    Unter die Entfernungsmessung fallen natürlich auch die Cepheiden, die sterbenden Sonnen die am Ende ihres Lebens eben nicht zu einem Neutronenstern kollabieren oder gar zu einem Schwarzen Loch weil ihre Masse unter der von 1,4 (Erdsonnen) liegt(was in sich selber bereits ein Relation von Leuchtkraft zu Entfernung ausdrückt), und die statt dessen langsam anfangen zu pulsieren, und immer stärker, bis sie schließlich den aller größten Teil ihrer Hülle in den sie umgebenden Raum abwerfen, was man an den wunderschön anzusehendem Planetaren Nebeln an bestimmten Stellen in unserer kosmischen Nachbarschaft beobachten kann. Übrigens auch das Schicksal unserer Sonne, auch die wird irgendwann mal zu einem Cepheiden. Um Cepheid zu werden bedarf es aber auch einer Mindestgröße der Sonne, so waren diese blinkenden Sterne ein Entfernungsgeber mit Mindest- wie Maximalgröße.

    Und Hubble kann man natürlich nicht alleine sehen. So wie bai alle großen Astronomen, baut Hubbles Wissen auf dem seiner Vorgänger auf, und seine Erkenntnisse dienen seinen Nachfolgern, zum andern spielt aber wie gesagt auch das Mount Wilson Teleskop eine Entscheidende Rolle. Erst dieses Teleskop war in der Lage dazu die Nebel eindeutig genug in Galaxien aufzulösen, auch waren erst mit dem die Spektralanalysen machbar, aus denen Hubble die Rotverschiebung ablaß.

    Zu Anton Zeilinger,

    Erstmal ein sehr interessanter Mensch und Wissenschaftler, und mit einer sehr beachtlichen gar erstaunlich Leistung, was das praktische Umsetzen der Quantenverschränkung angeht. Aber Zeilinger ist auf der anderen Seite auch ganz klar jemand, der seine Erkenntnissen in einer gut gemachten verbalen Show verkauft, teils etwas märchenhaft und mystisch wo es auch viel trockener ginge. Man kann da sagen klappern gehört zum Geschäft, sicher, ich bin da allerdings etwas skeptisch, wenn sich Zeilinger zur DM Äußert. Ich weiß einfach nicht, ob er da aus seinem Hintergrund eine relevante Expertise mitbringen kann, ob seine Aussagen dazu nicht doch eher philosophischer Natur sind, und dass er das Thema doch wiederum nur nutzt, um auf seine Quantenforschung aufmerksam zu machen.

    Die "bohmsche Quantenmechanik", muss ich mich erst mal noch befassen, überhaupt verstehen lernen. Scheint aber ein interessantes Gebiet zu sein.


    Grüße, Ach

  15. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 01.07.15 - 11:58

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Es geht nicht um Einstein, sondern um die Ausdehnung, die auch durch die
    > allgemeine Relativität bewiesen ist. Ohne Dunkle Materie keine Ausdehnung.
    >
    > Die allgemeine Relativität(s Theorie) ist doch gerade Einstein, als eine
    > Theorie, die Raum und Zeit in eine mathematische Relation zueinander stellt
    Einsteins Theorie lässt eigentlich gar keine Ausdehnung zu!!! Er umgeht das
    ganz einfach mit einer Konstante. Warum ist das so? Weil für Einstein der
    Gedanke eines unendlich ausdehnenden Universums zu absurd war.

    > Das alles hat noch nichts mit DE zu tun. Bis dato versuchten Astronomen
    > etwas anderes herauszufinden. Wirft man einen Apfel in die Höhe, so kommt
    > er wieder zurück zur Erde. Wirft man ihn aber stark genug nach oben, so
    > wird der Apfel in seiner Fluchtbewegung zwar kontinuierlich von der nach
    > wie vor an ihn zerrenden Erdgravitation ständig abgebremst, aber ist der
    > Wurf nur stark genug, so nimmt die Geschwindigkeit der Fluchtbewegung
    > weniger stark ab, als die ebenfalls mit wachsender Entfernung abnehmende
    > Anziehungskraft , den Apfel wieder zurück zur Erde zieht. Im Ergebnis kommt
    > der Apfel nie wieder zur Erde Zurück. Und das ist es, was man in den
    > Neunzigern genauer wissen wollte. Ist der Urknall stark genug gewesen alle
    Nur, nach neuesten Erkenntnissen gibt es immer mehr Forscher die die Hypothese
    vertreten, dass es überhaupt keinen Urknall gegeben hat... und dementsprechend
    auch keine DM / DE nötig ist...

    > Das dachte man also herauszufinden, aber Pustekuchen. Der Apfel den man
    > nach oben warf, der kam nicht etwa zurück(Big Crunsh), er entfernte sich
    > auch nicht zwar allmählich langsamer werdend aber für alle Zeiten(Big
    > freeze), nein, der Apfel beschleunigte seine Flucht, er wurde und wird
    > immer schneller, wie eine Explosion die nicht nur einmal knallt sondern die
    > von ihre weggestoßenen Objekte ständig mit neuer Explosionsenergie füttert.
    > Diese Beobachtung wurde nicht nur von einer Gruppe gemacht, sondern quasi
    > gleichzeitig von den beiden um den Nobelpreis für die Bestimmung des
    > Schicksals unseres Universum Konkurrierenden. Und da kommt dann die Dunkle
    > Energie ins Spiel...
    das war mir schon klar

  16. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 02.07.15 - 08:45

    >Einsteins Theorie lässt eigentlich gar keine Ausdehnung zu!!! Er umgeht das
    >ganz einfach mit einer Konstante. Warum ist das so? Weil für Einstein der
    >Gedanke eines unendlich ausdehnenden Universums zu absurd war.

    Nach Einstein wird der Raum in der Nähe eines Schwerkraftfeldes gekrümmt? Nicht die Wirkung der Schwerkraft auf den Raum in direkter Nachbarschaft mit der Ausdehnung des Universums als Gesamtheit durch den Urknall verwechseln. Einstein versuchte mit der Konstante eigentlich nur die Notwendigkeit letztere Ausdehnung zu neutralisieren. Wie wir wissen bereute er den Fehler ja später(konkret nach einem Treffen mit Hubble auf Mount Wilson) und akzeptierte die Konsequenz seiner eigenen Mathematik, er akzeptierte den Urknall. Übrigens im Gegensatz zu Hubble, welchem während dem Rest seines Lebens immer mehr Zweifel an der Uhrknalltheorie kamen.

    >Nur, nach neuesten Erkenntnissen gibt es immer mehr Forscher die die Hypothese
    >vertreten, dass es überhaupt keinen Urknall gegeben hat... und dementsprechend
    >auch keine DM / DE nötig ist...

    Ja, da gibt es so einige Abenteurer. Eigentlich bildet sogar die Urknalltheorie die Ausnahme. Diese hatte die bis dahin gültige Stady State Theorie abgelöst, mit welcher Einstein seine Relativitätstheorie via der Kosmologischen Konstante in Einklang zu bringen versuchte. Wenn du mich persönlich fragst, vom Herzen her tendiere ich auch zu einer urknallfreien Theorie, die macht einfach mehr Spaß und lässt mehr Möglichkeiten offen :]. Weil aber die reine Laune keinen empfehlenswerten Kompass zur Orientierung bei kosmologischen Halbwissen darstellt, suche ich immer nach überzeugenden Ausführungen und Vorträgen zu diesen Theorien. Bis jetzt mit mäßigem Erfolg. Konkret habe ich da auch eine ganz spezifische Frage zur allgemeinen Relativitätstheorie...

    >das war mir schon klar

    Gut! War auch eher eine Versicherung, dass wir uns auf einer vergleichbaren Wissensbasis bewegen.

  17. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 02.07.15 - 21:46

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Einsteins Theorie lässt eigentlich gar keine Ausdehnung zu!!! Er umgeht
    > das
    > >ganz einfach mit einer Konstante. Warum ist das so? Weil für Einstein der
    > >Gedanke eines unendlich ausdehnenden Universums zu absurd war.
    >
    > Nach Einstein wird der Raum in der Nähe eines Schwerkraftfeldes gekrümmt?
    Ja, das ist eine seiner vielen Aussagen. Aber darüber wollte ich nicht sprechen,
    weil die Formel von Einstein basiert auf einem statischen Universum. Das war der
    Punkt.

    > Einstein versuchte mit der Konstante eigentlich nur die
    > Notwendigkeit letztere Ausdehnung zu neutralisieren. Wie wir wissen bereute
    Zu damaligen Zeit ging man gar nicht von einer Ausdehnung des Universums aus!
    Das war schlichtweg Utopisch und deshalb die Konstante. Wenn du dich darüber
    informieren willst, kann ich dir gerne eine Dokumentation liefern.

    > er den Fehler ja später(konkret nach einem Treffen mit Hubble auf Mount
    > Wilson) und akzeptierte die Konsequenz seiner eigenen Mathematik, er
    > akzeptierte den Urknall.
    Ja, das ist so.

    > Übrigens im Gegensatz zu Hubble, welchem während
    > dem Rest seines Lebens immer mehr Zweifel an der Uhrknalltheorie kamen.
    Es gibt auch jetzt wieder Wissenschafter die das behaupten. siehe Google Universum ohne Urknall

    > >Nur, nach neuesten Erkenntnissen gibt es immer mehr Forscher die die
    > Hypothese
    > >vertreten, dass es überhaupt keinen Urknall gegeben hat... und
    > dementsprechend
    > >auch keine DM / DE nötig ist...
    > Ja, da gibt es so einige Abenteurer. Eigentlich bildet sogar die
    Es sind sogar renomierte Mathematiker dabei...

    > Urknalltheorie die Ausnahme. Diese hatte die bis dahin gültige Stady State
    > Theorie abgelöst, mit welcher Einstein seine Relativitätstheorie via der
    > Kosmologischen Konstante in Einklang zu bringen versuchte.
    Diese spreche ich nicht an. Es gibt sogar eine Theorie die steht mit Einstein
    im grossen und ganzen im Einklang, nur dass sie davon ausgehen, dass es
    keinen Urknall gegeben hat, sondern die Zeit schon 'immer' bestand.

    > persönlich fragst, vom Herzen her tendiere ich auch zu einer urknallfreien
    > Theorie, die macht einfach mehr Spaß und lässt mehr Möglichkeiten offen :].
    Ha, ja, aber weisst du... ob Urknall oder Multiknall oder gar kein Knall ist eigentlich
    egal, da es sowieso faszinierend grosse Dimensionen mit unglaublichen Möglichkeiten
    sind. Hauptsache wir erfahren noch etwas zu lebzeiten.

    > Weil aber die reine Laune keinen empfehlenswerten Kompass zur Orientierung
    > bei kosmologischen Halbwissen darstellt, suche ich immer nach überzeugenden
    > Ausführungen und Vorträgen zu diesen Theorien. Bis jetzt mit mäßigem
    > Erfolg.
    Das ist eben damit zu erklären, weil alles so gigantisch ist und schlussendlich handelt
    es sich erstmal nur um Hypothesen.

  18. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Ach 03.07.15 - 01:20

    Fire and Ice

    Some say the world will end in fire,
    Some say in ice.
    From what I’ve tasted of desire
    I hold with those who favor fire.
    But if it had to perish twice,
    I think I know enough of hate
    To say that for destruction ice
    Is also great
    And would suffice.

    Robert Frost, December 1920


    Schönen Abend noch :], Ach

  19. Re: Was? Schon wieder?

    Autor: Technikfreak 03.07.15 - 16:19

    hutzlibu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hutzlibu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > jo-1 schrieb:
    > > > > Da braucht es für mich in den kommendem Jahren keine Alternative
    >
    > > Wo anfangen und wo aufhören - ich finde solange es sich im Rahmen hält
    > ist
    > > Motorgeräusch in den Alpen genauso störend wie Verkehr in Innenstädten.
    > > (ich wohne im Zentrum mit Durchgangsverkehr und gönne meinen Mitmenschen
    > > auch in meine schöne Stadt zu fahren.
    >
    > Nur wenn alle so denken, dass es keine Alternative braucht, werden sowohl
    > Innenstädte als auch Berge weiter stinken und lärmen.
    > Und umso mehr E-Autos fahren und nutzen, reduziert sich das Ganze eben und
    > wird lebenswerter ...
    Nur wenn nicht die gewonnene Lebensqualität nicht durch eine erhöhte Population kompensiert wird und wenn die verminderte Umweltverschmutzung nicht durch neue
    Emissionen belastet wird. Erfahrungsgemäss wächst aber Bevölkerung und Wirtschaft...

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