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Unrealistische Vorstellungen

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  1. Unrealistische Vorstellungen

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.12.13 - 15:35

    Frei zugängliche Lehrmaterialien? Also diese Piratenpartei hat ja wirklich total unrealistische Vorstellungen, keine ernsthafte Partei würde sich je mit solchen Utopien beschäftigen.

    ;)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: ubuntu_user 04.12.13 - 15:52

    > Das Geschäftsmodell der Verlage würde sich bei einer digitalen Lehrmittelfreiheit
    > "dahingehend ändern, dass sie sich nicht mehr über den Verkauf von Büchern - abgesehen
    > von Print-on-Demand - refinanzieren, sondern sich - immer wieder neu - bei
    > Ausschreibungen beteiligen müssten", glaubt Leonhard Dobusch

    wäre ja eine Katastrophe, wenn Verlage Qualität liefern müssten, um Wettbewerbsfähig zu sein oder man stelle sich gar vor, die Jugend würde etwas "Raubkopieren" und tatsächlich dabei etwas lernen. Das müssen die Schulbuchverlage ja unbedingt verhindern. Es ist auch wichtig, Mathe-, Physik- und Chemiebücher der unteren Klassen alle 5 Jahre KOMPLETT neu zu schreiben und dafür einen VOLLPREIS zu zahlen, da sich da ja viel ändert.
    Politik und Geschichte bekommt man bestimmt auch von den Ammis komplett gratis gestellt. Ich wette die verlangen dafür nichtmal was.

  3. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Thaodan 04.12.13 - 16:33

    klar Sieger(Mächte) schreiben doch sicher gerne und kostenlos Geschichte ;)

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  4. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Trockenobst 04.12.13 - 16:46

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wäre ja eine Katastrophe, wenn Verlage Qualität liefern müssten, um
    > Wettbewerbsfähig zu sein oder man stelle sich gar vor, die Jugend würde
    > etwas "Raubkopieren" und tatsächlich dabei etwas lernen.

    Unser Geschichtslehrer damals hat auch das Schulbuch der 9. und 10. Klassen geschrieben, dass am Ende in fast dem gesamten Bundesland verwendet worden ist.
    Ab dem Zeitpunkt ist er immer mit einem dicken Audi, statt Volvo in die Schule gekommen. Hat sich wohl richtig gelohnt, diese "kleine" Korruption.

    Weil sich ja Geschichte zwischen 1940 und 1980 in Europa ja so viel ändert, nicht.

    Der Physiklehrer hatte von einem Profi gezeichnete Comic-Kapitel zu bestimmten physischen Problemstellungen. Das war wirklich witzig. Wollte aber am Anfang des Jahres 15 DM Schutzgebühr dafür und wir haben eigentlich das immer von den Eltern bezahlt bekommen. Fotokopiert hat das damals kaum jemand.

    Aber es war sichtbar, dass irgendwie jeder seinen Schnitt machen wollte. Diese institutionelle Korruption muss man mit der Abrissbirne zerlegen. Es gibt keinen Grund warum diese Verlage mit praktisch garantierter Auftragsarbeit(!) Lizenzen kassieren sollen. Wenn ich jemanden beauftrage für 500¤ ein Pamphlet zu schreiben, bin ich Auftraggeber. Danach ist das Ding meins und er kriegt 500¤ nicht 10.000 Kopien bezahlt.

    Will er es anders haben, kann er es ja im freien Markt versuchen. Was natürlich da niemand machen wird. Solche Oligopole sind was widerliches.

  5. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Anonymouse 04.12.13 - 16:54

    Sehe ich ähnlich.
    Nachher will die Firma, die mein Haus gebaut hat auch noch Miete von mir haben...

  6. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Peter Brülls 05.12.13 - 09:17

    Trockenobst schrieb:

    > Weil sich ja Geschichte zwischen 1940 und 1980 in Europa ja so viel ändert,
    > nicht.

    Ja, ehrlich gesagt tut sie es. Dass das öfter mal selbst von Leuten mit mutmasslichem Realschulabschluss oder höher nicht verstanden wird, ist mehr als peinlich.

  7. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Trockenobst 05.12.13 - 09:56

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mutmasslichem Realschulabschluss oder höher nicht verstanden wird, ist mehr
    > als peinlich.

    Die Revisionen der Geschichte sind lt. meinem Geschichtsprofessor pro Jahrgang bestenfalls zwei Seiten, die man in einem Pamphlet beilegen kann. Ein neues Buch ist alle 5-10 Jahre angedeutet.

    Natürlich gehe ich davon aus, dass "deine" Spezial-Realschulen jedes einzelne geschichtliche Detail auf Universitätsniveau durchgehen und deswegen werden ganze Büchersammlungen wegen zwei Sätzen oder drei Wörtern wie "er hat" durch "es wird inzwischen vermutet" ersetzt. "Selbstverständlich".

    Deinen selbstgefälligen Ton erklärt aber nicht die Monopolisierung und Korruption in diesem Bereich? Oder tut Papi da arbeiten und du fürchtest um deine Unterstützung als Dauerstudent? Das wäre natürlich scheiße.

  8. Re: Ablehnung der Marktwirtschaft.

    Autor: Thaodan 05.12.13 - 17:53

    Geschichte ändert sich sogar Rückwerts, um so länger ein Ereignis zurück liegt desto Neutraler wird es behandelt. Ich meine: erst mal schreiben nur Sieger Geschichte dann die anderen. WK2 ist da ein gutes Beispiel.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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