1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › FTTH: Telekom nennt keine Ziele…

Wirtschaftsschwaechling Telekom

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 12:54

    Jaja was macht eine Firma die nicht wirtschaftlich denkt?

    Glasfaserausbau nicht vorantreiben.

    Das muessen schon Spitzenmanager sein die so einen Schwachsinn propagieren.

  2. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: sp1derclaw 03.01.14 - 13:03

    Hä, ich bin zwar kein Telekom-Fan, aber genau das macht sie: Wirtschaftlich denken. Es geht immer darum, wie viel Kohle du aus einer bestehenden Infrastruktur bzw. mit möglichst wenig Zusatzkosten verdienen kannst. Das Vectoring ist halt nur Dummfug, um derzeit halbwegs mit den Kabelbetreibern innerhalb der Städte konkurrieren zu können und möglichst keine Kunden zu verlieren. Auf dem Land gibt es diese Konkurrenz nicht, also muss dort auch nichts verlegt werden.

    Die Telekom wird erst Glasfaser legen, wenn die Kabelbetreiber mehr liefern, als übers Telefonkupfer technisch möglich ist. Und dann auch nur in den Städten, wo man Marktanteile verlieren würde.

    Was die Telekom nicht macht ist nachhaltig zu handeln. Aber mal ganz ehrlich: Kein Manager bindet sich den Klotz des Glasfaserausbaus ans Bein. Bis sich das rentiert hat, sind die bereits alle in der wohlverdienten Rente, die man mit Quartals- und Jahreszielen aufbessert, nicht mit Zielen über Jahrzehnte hinweg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.14 13:07 durch sp1derclaw.

  3. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 13:08

    Glasfaser refinanziert sich schneller je frueher dieser Aufwand betrieben wird und langfristig laeuft es auf Glasfaser hinaus.

    Defakto ist alles dazwischen und jedes Aufschieben dieser Mashnahme eine Erhoehung der Gesamtkosten.

  4. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: nille02 03.01.14 - 13:10

    Und der Glasfaser TAL soll dann womit verbunden werden?

  5. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: nille02 03.01.14 - 13:13

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Defakto ist alles dazwischen und jedes Aufschieben dieser Mashnahme eine
    > Erhoehung der Gesamtkosten.

    Du liegst Falsch. Mit VDSL rückt man mit dem LWL immer näher an den Kunden. Du willst Glasfaser legen, obwohl man es nirgends anschließen kann. Letztlich wird man den Glasfaser TAL einfach an den VDSL Kasten an der Straße anschließen.

  6. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 13:15

    Das aendert nichts an meiner Grundaussage: Glasfaser wird langfristig ueberall liegen, alles was das aufschiebt sind unnoetige Mehrkosten.

  7. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: nille02 03.01.14 - 13:31

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das aendert nichts an meiner Grundaussage: Glasfaser wird langfristig
    > ueberall liegen, alles was das aufschiebt sind unnoetige Mehrkosten.

    Nur wenn die Glasfasertechnik gleich teuer oder billiger ist in der TAL. Letztlich musst du es aber das Große ganze sehen. Die Kunden wollen heute schon höhere Bandbreiten. Wenn die Telekom nur noch FTTH legen darf, steigen die Kosten und damit auch der Zeitraum indem ausgebaut wird. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und die Infrastruktur für eine TAL mit Glasfaser muss auch geschaffen werden. Bei VDSL werden die Straßenzüge schon mit Glasfaser erschlossen. Vermutlich wird in einer weiteren Ausbaustufe die Glasfaser bis vor das Haus geführt und dann mit G.fast bis zu 1Gbit angebunden.

    Wenn man nun nur noch FTTH Ausbauen dürfte, müsstest du auch die Infrastruktur für VDSL Aufbauen und dann noch eine neue Leitung in jedes Haus und jede Wohnung legen. Der letzte Punkt ist das große Problem.

  8. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Phreeze 03.01.14 - 13:39

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser refinanziert sich schneller je frueher dieser Aufwand betrieben
    > wird und langfristig laeuft es auf Glasfaser hinaus.
    >
    > Defakto ist alles dazwischen und jedes Aufschieben dieser Mashnahme eine
    > Erhoehung der Gesamtkosten.

    eher umgedreht: je länger Leute für 3Mbit 50euro zahlen anstatt 100mbit für 50euro, desto länger kann man die Kuh melken.

  9. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 13:40

    Nein weil sie langfristig ausgetauscht wird. Wir reden hier von 5-20 Jahren und mehr.

    Anstatt das Geld in VDSL+ zu stecken, das eh nur Leute hilft, die eh schon 'schnelle' Leitungen haben, soll man generel und jetzt umstellen.

    Damit wird fruehzeitig jegliche Glasfasertechnik billiger.

    Und die Technik darf auch gern etwas mehr kosten, das ist immerhin auch ein Standortfaktor. Ich werde warscheinlich nicht mehr irgendwo hinziehen wo es keine 50mbit und mehr gibt.

  10. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 13:42

    Das waere richtig wenn die Telekom ueberhaupt nichts macht. Aber die wollen ja Kupfer noh nicht sterben lassen und basteln an vdsl weiter.

    Fuer die 3mbit Leitungen die ueberhaupt nicht ausgebaut werden, kann man nur hoffen, dass es mal ein Gesetz gibt, was die Telekom dann fuer die Infrastrukturschaeden haftbar macht : (

  11. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: nille02 03.01.14 - 13:47

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein weil sie langfristig ausgetauscht wird. Wir reden hier von 5-20 Jahren
    > und mehr.

    Nur soll schon vorher was bei herausspringen.

    > Anstatt das Geld in VDSL+ zu stecken, das eh nur Leute hilft, die eh schon
    > 'schnelle' Leitungen haben, soll man generel und jetzt umstellen.

    Der bisherige Vectoring Ausbau, fand in komplett neu erschlossenen Gebieten statt. Also Kunden die vorher nicht mal 10Mbit und mehr bekommen haben. Ich bin mal gespannt wann es von Akamai die neuen Quartalszahlen gibt. Q3 ist schon längst überfällig.

  12. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Alexspeed 03.01.14 - 14:55

    Es Kann auch sein das Glasfaser doch nicht das Maß aller Dinge ist?!?!?
    Per Funk kommt man in viele Häuser mit wenig Infrastrukturausgaben. Vielleicht ist da was im Busch...

  13. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 15:19

    Das ist unrealistisch. Technisch macht es keinen Sinn alle per Funk anzubinden; Ganz zu schweigen davon, dass Gigabit ueber Funk noch schwerer ist, ganz zu schweigen von den latenzen.

    Zukunftssicher is Glasfaser deswegen weil es keine Stoehrungen verursacht, nicht stoehranfaellig ist und unglaublich hohe kapazitaeten verspricht.

  14. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Paritz 03.01.14 - 15:26

    > Glasfaser refinanziert sich schneller je frueher dieser Aufwand betrieben
    > wird und langfristig laeuft es auf Glasfaser hinaus.
    >
    > Defakto ist alles dazwischen und jedes Aufschieben dieser Mashnahme eine
    > Erhoehung der Gesamtkosten.

    Das heißt doch übersetzt, in all den Firmen, die in der Lage wären, einen solchen Ausbau zu tätigen (das sind ziemlich viele) sitzen geschlossen Dummköpfe, die keinerlei Interesse an einem schönen Verdienst haben?

    Ich kann jetzt mal nur ein Beispiel nennen.

    In meinem Dörfchen gibt es u.a. den Internet- und Telefonanschluss von Kabel Deutschland. Kostet mit 100/6 Down/Up und Telefonflatrate Deutschland 40 Euronen im Monat (was 4 Telefonnummern einschließt). Das ganze funktioniert, ob nun mangels anderer interessenten am gleichen kabelsegment oder ganz grundsätzlich kann ich nicht einschätzen. Kabel Deutschland erwirtschaftet einen Gewinn, auch, wenn der jetzt nicht in außerirdischen Dimensionen liegt.

    Das Dörfchen selbst hat einen flächendeckenden Glasfaserausbau durchgeführt und den Betrieb dieses Netzes dann ausgeschrieben. Die Angebote des Betreibers liegen jetzt vor. 100/5 ohne Telefon für 40 Euro im Monat, für weitere 5 Euro für eine Deutschlandtelefonflat. Eine Idee schlechter als KD, dafür ein paar Prozent teurer. Nicht umwerfend, aber dennoch ausreichend für eine klare Entscheidung aus Kundensicht.

    Jetzt gehe ich einmal nicht gerade davon aus, dass die Betreiber dieses Glasfasernetzes die Marktlage nicht kennen. Freilich denke ich jetzt einmal, dass sie dieses ungünstigere Angebot nicht deshalb zusammengestellt haben, weil der Geldspeicher gerade am Überlaufen ist.

  15. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 15:32

    Wer bei Glasfaser 100/5 anbietet ist doch schon idiotisch. Man baut im 21ten Jahrhundert kein asyncrones Glasfasernetz mehr auf. Und wenn man meint das tun zu muessen, dann nicht 100/5.

    Selbst mit vdsl hab ich 50/10

  16. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Ovaron 03.01.14 - 15:58

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das aendert nichts an meiner Grundaussage: Glasfaser wird langfristig
    > ueberall liegen, alles was das aufschiebt sind unnoetige Mehrkosten.

    Du übersiehst das Glasfaser langfristig auch billiger sein wird als Kupfer. Wer (hypothetisch gesprochen) sich von seinen Fachleuten ausrechnen läßt das er in 10 Jahren nur noch ein 10tel der heutigen Preise zahlt wäre dumm wenn er ohne Not heute mehr als unbedingt notwendig (also FTTC) bezahlt.

    >Technisch macht es keinen Sinn alle per Funk anzubinden; Ganz zu schweigen davon, dass Gigabit ueber Funk noch schwerer ist, ganz zu schweigen von den latenzen.

    Gigabit über Funk sehe ich in der Fläche ebenfalls nicht (zu viele Einschränkungen wenn man höhere Bebauungsdichte hat). Aber Latenzen sind dabei schon heute kein technisches Hindernis sondern Frage der Planung.

    >Fuer die 3mbit Leitungen die ueberhaupt nicht ausgebaut werden, kann man nur hoffen, dass es mal ein Gesetz gibt, was die Telekom dann fuer die Infrastrukturschaeden haftbar macht : (

    Warum sollte Drosselkom dafür haftbar gemacht werden? Es geht um neue Leitungen die zu verlegen jeder Telko seit 20 Jahren frei steht. Drosselkom ist eine der Telkos die sich dagegen entschieden hat neue Glasfasern zu verbuddeln um damit alte und noch funktionierende zu ersetzen. Welche Telko ist das noch gleich die sich anders entschieden hat?

  17. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: zampata 03.01.14 - 15:59

    ja, nur denken die Manager nicht langfristig sondern nur von heute bis zum Ende des Quartals. Je größer der Gewinn in dieser Spanne ist umso mehr Geld bekommen sie selbst; selbst wenn der Laden infolge dieser Aktion in 3 Jahren Konkurs anmelden muss.
    Sieht man auch an Porsche und ihrem Aktienprogramm, durch das man ohne eigenes Geld VW kaufen wollte... Tja, spätestens nachdem sie mal mit Aktien mehr Geld gemacht hatten als mit Autos verkaufen hätten sie aufhöhren sollen.
    Haben sie nicht, und sie haben sogar den Titel Manager des Jahres bekommen.
    Die Folge kennen wir alle, VW musste Porsche retten.... Das wars, aus und vorbei.
    Wen interessierts?

  18. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: zampata 03.01.14 - 16:02

    so richtig ist das aber auch nicht, da die Anbieter für Downloads der Kunden auch Geld bekommen. Ein Kunde der mit 50 Mbit "zieht" generiert mehr Geld aus Peeringgeschäfte als einer der mit 5 Mbit "zieht".

  19. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: der_Volker 03.01.14 - 17:45

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser refinanziert sich schneller je frueher dieser Aufwand betrieben
    > wird und langfristig laeuft es auf Glasfaser hinaus.
    >
    > Defakto ist alles dazwischen und jedes Aufschieben dieser Mashnahme eine
    > Erhoehung der Gesamtkosten.

    Demnach war die Glasfaser in den neuen Bundesländern von 20 Jahren also eine geniale Idee? Auch wenn alle nach DSL gejammert haben ....

  20. Re: Wirtschaftsschwaechling Telekom

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.14 - 17:54

    Ich hab dazu keine Infos. Klingt aber erstmal richtig.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, verschiedene Standorte
  2. Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG, Schorndorf, Schorndorf
  3. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Hagen, Köln
  4. PUREN Pharma GmbH & Co. KG, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 999,90€ + Versand (Vergleichspreis für derzeit günstigste RTX 2080 Ti + EKWB-Kühlblock über 1...
  2. 548€ + 7,99€ Versand (Vergleichspreis CPU 437,99€ und Mainboard 229,90€)
  3. 479€ + Versand (Vergleichspreis 649€)
  4. (aktuell u. a. Seagate Backup Plus Portable 4 TB für 88€ und Expansion+ Desktop 4 TB für 77€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektromobilität: Ein Besuch im tschechischen Grünheide
Elektromobilität
Ein Besuch im tschechischen Grünheide

Der Autohersteller Hyundai fertigt einen Teil seiner Kona Elektros jetzt in der EU. Im tschechischen Nošovice rollen pro Jahr bis zu 35.000 Elektroautos vom Band - sollte es keine Corona-bedingten Unterbrechungen geben. Ein Werksbesuch.
Von Dirk Kunde

  1. Crossover-Elektroauto Model Y fährt effizienter als Model 3
  2. Wohnungseigentumsgesetz Regierung beschließt Anspruch auf private Ladestelle
  3. Plugin-Hybride BMW setzt Anreize für höhere Stromerquote

Autorennen: Rennsportler fahren im Homeoffice
Autorennen
Rennsportler fahren im Homeoffice

Formel 1? Gestrichen. DTM? Gestrichen. Formel E? Gestrichen. Jetzt treten die Rennprofis gegen die besten Onlinefahrer der Welt an.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Sport Die Formel 1 geht online weiter
  2. Lvl Von der Donnerkuppel bis zum perfekten Burger
  3. E-Sport Gran-Turismo-Champion gewinnt auch echte Rennserie

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix
  2. Microsoft Trailer zeigt neues Design von Windows 10
  3. Unternehmens-Chat Microsoft verbessert Teams