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Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

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  1. Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: tKahner 02.07.15 - 13:03

    Wäre es nicht viel besser, wenn das Radar in der Lage wäre, Fußgänger vor dem Rad zu erkennen. Ein Verkehrsteilnehmer, der für die meisten Radler zumindest in München gerade auf Gehwegen defacto Unsichtbarkeitsstatus hat. Zusammen mit der bei PKWs bereits verfügbaren Verkehrszeichenerkennung (z.B. Schild 239, 240) kann man dies dann mit einer behutsamen, aber bestimmten rechtzeitigen Einbremsung kombinieren.

    Nicht dass ich damit ein gesteigertes persönliches Problem hätte, aber mich stören diese Geräusche, während aber auch nach dem Aufschlag des Radler auf dem Boden; und dann erst das ewige Lamentieren. Ach - das ist nicht schön und so unnötig!
    Fußgängerradar - das wär's doch, oder?

  2. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: ike 02.07.15 - 13:59

    Dann bitte auch ein Radar (am besten kombiniert mit sanften Stromstößen) für Fußgänger, die der Ansicht sind, dass Radwege Daueraufenthaltsbereiche darstellen (auf denen Radfahrer sowieso nur stören) und dass man als Fußgänger nicht schauen muss, ob ein Radfahrer kommt, wenn man den Radweg quert.

    Und mal im Ernst: Ein wenig mehr Verständnis für den jeweils anderen Verkehrsteilnehmer wäre für alle Seiten angebracht.

  3. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: Tannenzapfen 02.07.15 - 14:06

    ike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mal im Ernst: Ein wenig mehr Verständnis für den jeweils anderen
    > Verkehrsteilnehmer wäre für alle Seiten angebracht.

    +1
    siehe auch §1 StVO ;-)

  4. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: Der Spatz 02.07.15 - 14:19

    Aber §1 gilt doch nur für die anderen :-)

    Wobei Fußgänger manchmal wirklich absolot nicht berechenbar sind. Plötzliche unkontrollierte und nicht erkennbare Richtungswechsel von Seiten der Fußgänger muss (und sollte) man als Radler immer mit einplanen.

    Bei uns am "Radschnellweg" direkt am Rhein nervt es auch oft. Der Radweg ist gerade mal einen Meter breit, die parallel verlaufende Fußgängerpromenade ca. 4-5m.
    Ich denke jeder kann erraten auf welchem der Wege des öfteren die Kinderwagen spazieren gefahren werden ;-(
    Solange man allerdings gesittet auf dem Fußgängerweg fährt (zu Zeiten wo der Radweg durch Kinderwagen, Hundeleinen usw. blockiert ist) sieht die Obrigkeit zum Glück gerne mal gerade aus Versehen in die andere Richtung.

  5. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: tKahner 02.07.15 - 15:14

    Ich hab mir solche Reaktionen schon sowas gedacht :)
    Mein Verständnis für andere Verkehrsteilnehmer hört ziemlich genau da auf, wo sie meinen, dass Regeln nur für andere gelten - übrigens meine ich das auch bei Fußgängern. Ich mache keinen Unterschied zwischen einem Auto in der Fußgängerzone oder einem Radler.
    Ein Radler hat auf dem Gehweg nichts verloren. Wir haben hier konkrete Unterführungswege, die explizit für Radfahrer gesperrt sind, weil teils sehr schmal (< 1,5m) und mit Wand und Geländer zur Fahrbahn - vulgo : ES IST GEFÄHRLICH!. Es gibt zwar extra Radwege, die werden aber oft ignoriert.

    Bei manchem kickt die Lernkurve halt erst dann so richtig, wenn's weh tut. Wenn ein Radfahrer meint, er könne seine aus dem Autoverkehr gewohnte und sicherlich nicht unberechtigte Opferrolle auf Fußgänger übertragen, dann helfe ich gerne, wo ich kann.

    Auf einem expliziten Gehweg (239), auch mit "Fahrrad Frei", einen Fußgänger anzufahren, das ist auch juristisch eine Erfahrung, die ich jedem mit ausgeprägt ambitionierter Fahrweise und eben solcher Einstellung wärmstens an Herz lege! Das sind für manche bleibende Erinnerungen, so wie der erste Sex. Selbstverständlich sobald er aus dem Krankenhaus entlassen ist. Und dabei spielt der Schaden für den Radfahrer nur eine ausgesprochen untergeordnete Rolle.

  6. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: ElTentakel 02.07.15 - 16:28

    Schön das diese Wege mit Fahrad frei von vielen Autofahrer als Radweg identifiziert werden und dann die Radfahrer mit <50cm überholt werden und man beschimpft wird. Diese Art von Weg gehört verboten. Ich persönlich bin in der Stadt für Fahrradstrassen mit tempo 20... Verschiedene Geschwindigkeiten auf einer Straße/ einem Weg können nur Konflikte bedeuten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 16:30 durch ElTentakel.

  7. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: oliwor 03.07.15 - 07:25

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich bin
    > in der Stadt für Fahrradstrassen mit tempo 20...

    tempo 20? da verlier ich vor langsamkeit ja das gleichgewicht und fall um

  8. Re: Falsche Richtung! Nach vorne mit dem Radar!

    Autor: quineloe 03.07.15 - 11:38

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön das diese Wege mit Fahrad frei von vielen Autofahrer als Radweg
    > identifiziert werden und dann die Radfahrer mit <50cm überholt werden und
    > man beschimpft wird. Diese Art von Weg gehört verboten. Ich persönlich bin
    > in der Stadt für Fahrradstrassen mit tempo 20... Verschiedene
    > Geschwindigkeiten auf einer Straße/ einem Weg können nur Konflikte
    > bedeuten.

    Genau das ist das Problem, Würde mich stark wundern wenn mehr als 10% der Autofahrer wüssten, dass nur Zeichen 237, 240 und 241 *benutzungspflichtige* Radwege sind. Radwege ohne Schild sind nicht benutzungspflichtig, 239 + "Rad Frei" ist nicht benutzungspflichtig - und meines Wissens ist da auch Schrittgeschwindigkeit seit der 2013er StVO novelle vorgeschrieben, weswegen ich diese Wege doppelt meide.

    Achtung, irrelevante Anekdote folgt
    Erst letztes Jahr bin ich auf der Fahrbahn gefahren, und habe den nicht (mehr) ausgeschilderten Radweg ignoriert - aus vier verschiedenen Gründen - und dann fragt mich ein anderer Radfahrer!! warum ich nicht auf dem Radweg fahre. Nach meiner Antwort "weil der nicht benutzungspflichtig ist" war dann klar, dass der nur Streit suchte und keine Auskunft.

    Zwei Minuten später endete der nicht benutzungspflichte Radweg mit einem deutlichen Radweg Ende schild. Wo fährt Opa weiter? Natürlich auf dem Gehweg, 1,50m breit, vollgas mit Pedelec.

    irrelevante Anekdote Ende.

    Es wäre schon verdammt viel geholfen wenn alle Verkehrsteilnehmer wüssten, wer wo zu fahren hat, und bei Autos auch, wer wo parken darf.

    Was ich eigentlich täglich sehe:
    PKW geparkt auf Radweg
    PKW geparkt auf Gehweg
    PKW geparkt auf Spur mit Richtungspfeil (m.w. alles Abschleppungsgrund)
    Radfahrer fährt gegen Fahrtrichtung
    Radfahrer fährt auf Gehweg (teilweise alte Mütterchen die wohl Angst haben, aber auch durchtrainierte Typen mit denen sich der durchschnittliche Autofahrer nicht anlegen sollte, warum!?)
    Fußgänger spaziert auf Radweg
    Verkehrsteilnehmer unabhängig der Fortbewegungsart ignoriert rote Ampel

    Als Polizist könnte ich meinen Sold problemlos in 2 Stunden wieder reinholen.

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