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  5. › GE: LED als Ersatz für 100-Watt…

Viel zu geringe Lichtausbeute

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  1. Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Walldorf2000 08.05.12 - 19:03

    Die LED selber gehen bei häufigem Ein- und Ausschalten vielleicht nicht kaputt, die Vorschaltelektronik aber schon.

    Und die Lichtausbeute ist wohl kaum zeitgemäß. Bei einer Neuentwicklung würde ich eher 100 lm / W erwarten.

    Es wird wohl leider noch eine Weile dauern bis die LED die Glüh- und Energiesparlampen auf breiter Front ersetzen können.

    Im Moment rechnen sie sich nur dort wo das Licht fast den ganzen Tag brennt, oder dort wo weniger Wärme entstehen soll.

    Eine Lösung wären speziell Lampen, die von vornherein auf LED-Betrieb konstruiert sind, aber solche Lösungen sind noch extrem teuer und es gibt nur mal Milliarden Lampen mit E27 Sockel.

    Also auch hier ist keine schnelle flächendeckende Lösung in Sicht.

    Vielleicht sind LED in 10 Jahren bei einem Neukauf der Standard. Im Moment sicher noch nicht.

  2. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Lala Satalin Deviluke 08.05.12 - 19:32

    Ich habe mir mal eine Deckenlampe zusammenkonzipiert, die über 100 lm/W lieferte. Allerdings ist der Preis so astronomisch, dass sich die Energieeinsparung nicht wirklich lohnte.

    Problem bei LEDs ist wie gesagt das Vorschaltgerät, welches zusammen mit der LED selbst eine viel zu große Verlustleistung entwickelt.

    Da muss im Elektronikbereich auch noch einiges passieren. Ein Singlechip Vorschaltgerät für eine Leistung von maximal 20 Watt, den man direkt an L1 und N anschließen kann wäre DIE Lösung der meisten LED-Probleme. Mit den richtigen LED-Chips und einer geeigneten Kühllösung lässt sich dann eine weitaus effizientere LED herstellen.

    Halt ein 4-Beiner, 2 für L1 und N und 2 für Kathode und Anode der LED mit eingebauten Kühlkörper und geringer Verlustwärme.

    Wo wir bei der Kühlung sind: Diese LED hat keine besonders große Kühlung, wenn ich mir die so ansehe. Hier wurde dann ein Komprimiss zwischen Langlebigkeit (Undervolting) und Helligkeit getroffen. Deshalb mag die Effizienz vielleicht erstmal nicht innovativ klingen. Aber, dass dieses Ding in eine E27-Fassung passt und dabei solch ein Lichtstrom mit einer guten gleichmäßigen Verteilung schafft ist allemal eine Innovation!

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.12 19:34 durch Lala Satalin Deviluke.

  3. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: iMattView 08.05.12 - 19:46

    die elektronik ist nicht das problem, die liefert bis 95% effizienz (ok, zugegeben, die in den bulps sind nicht ganz so gut)
    Das mit dem singelchip ist ger keine so schlechte idee, leider nicht machbar, da ein einigermassen effizienter konverter spuhlen und kondensatoren benötigt und die nicht so stark integriert werden können.
    zu deinem letzten punkt, die effizienz der led steigt wenn man sie mit weniger strom versorgt als sie für ausgelegt ist.

  4. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Replay 08.05.12 - 20:06

    Vorschaltgerät? Bei LED? Es wäre mir neu, wenn man einige Widerstände als Vorschaltgerät bezeichnen möchte ...

    Was da an Elektronik vorhanden ist, ist sehr simpel und somit weniger aufwendig als bei den sinnfreien Sparlampen. In einer LED-Lampe hat man auch keine giftigen Substanzen drin.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Lala Satalin Deviluke 08.05.12 - 20:14

    Widerstände vor einer LED am Stromnetz -> LED lebt nichtmal einen Tag.

    Widerstände sind sehr ineffizient und sie gleichen keinerlei Spannungsspitzen aus. Die sind aufgrund der Kennlinie der Diode der LED für diese tödlich!

    Es MUSS eine Konstantstromquelle und ein Gleichrichter sowie Transformator davor.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  6. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Optimizer 08.05.12 - 21:12

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es MUSS eine Konstantstromquelle und ein Gleichrichter sowie Transformator
    > davor.

    Mal doof gefragt: Macht es dann nicht viel mehr Sinn, die LED-Lampen auf 12V-Gleichstrom-Basis zu betreiben?

    Könnte man dann dem Henne-Ei-Problem durch hohe Stückzahlen im Kfz/Nfz/Industriebereich lösen und nach und nach die 12-V-Klingel-Stromkreise in Neubauten auch für Beleuchtung nutzen?

  7. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Lala Satalin Deviluke 08.05.12 - 21:20

    Es macht durchaus Sinn. Denn dann würde der Overhead an Vorschaltgeräten wegfallen. Es müsste für eine LED nur noch ein Vorschaltgerät her.

    Und da is es aber immer besser, wenn die Spannung genau dem entspricht, was Verlustleistung der Konstantstromquelle + Spannung der LEDs in Reihe entspricht.

    Step-Up-Converter machen am Ende eine schlechtere Energieausbeute...

    im KFZ-Betrieb ist Energieeffizienz nicht so groß zu beachten, hier haben LEDs eher den Vorteil, dass diese länger halten als die Glühlampen und trotzdem wird die Lichtmaschine bzw. die Batterie entlastet, da mit guten Konstantstromquellen auch hohe Effizienz erreicht werden kann, sprich an sagen wir 11 bis 20 Volt inklusive noch Spannungsspitzen der Lichtmaschine.

    Im KFZ MUSS eine KSQ rein! Sonst gehen die LEDs schneller kaputt als man eine Glühlampe im Auto wechseln kann...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  8. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: dnreB 09.05.12 - 08:16

    12, oder 48V DC, dem Verlust auf der Leitung zuliebe im Haus sind für Kleinleistungsverbraucher von denen jeder >10 herumliegen hat schon längst überfällig.
    Überall fiepende Chinanetzteile sind doch keine Lösung.

    USB hat sich ja mittlerweile zum Quasistandard für die Versorgung von derartigen Geräten etabliert, ist also fast alles da, nur die Bereitschaft der Wohnungseigentümer fehlt, nochmal alle Wände aufzureißen.

  9. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Replay 09.05.12 - 09:25

    Stimmt, Wechselstrom, daran habe ich nicht gedacht -.-

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: M.P. 09.05.12 - 09:29

    dnreB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 12, oder 48V DC,

    Bei den Kupferpreisen würde ich das nicht für Verbraucher > 50...100 Watt machen.
    Und damit kann man dann keine Beleuchtung betreiben, oder muss eine Sternverkabelung zu jedem Leuchtmittel nutzen.
    Für die Versorgung von LEDs wirst Du auch keine Fiep-Verringerung erreichen, außer Du nutzt Vorwiderstände statt einer effizienten Stromquelle mit Schaltregler für dem Betrieb der LED Leuchtmittel...

  11. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: samy 09.05.12 - 11:17

    Walldorf2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und die Lichtausbeute ist wohl kaum zeitgemäß. Bei einer Neuentwicklung
    > würde ich eher 100 lm / W erwarten

    Gibts tatsächlich schon und ist keine große Sensation:
    http://www.amazon.de/Filite-helles-12-j%25e4hrigen-Lebensdauer-Garantie/dp/B007B8OTR

    700 Lumen, 7 Watt (8,6 Watt)
    Lichtstärke hab ich nicht direkt gemessen, aber der Vergleich mit anderen Lampen zeigt dass 700 Lumen stimmen. Den Stromverbrauch hab ich mit einem guten Strommessgerät gemessen, 8,6 Watt. Das ist schon höher als angeben, effizentere LEDs hab ich noch nicht gefunden (zumindestens nicht in der Preisregion).

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  12. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Autor-Free 09.05.12 - 11:54

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Walldorf2000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und die Lichtausbeute ist wohl kaum zeitgemäß. Bei einer Neuentwicklung
    > > würde ich eher 100 lm / W erwarten
    >
    > Gibts tatsächlich schon und ist keine große Sensation:
    > www.amazon.de
    Dieser Link sollte Funktionieren

    teKKno

  13. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: narf 09.05.12 - 12:14

    allerdings. cree xm-l t6 liefert knapp 1000 lumen bei 100lm/w soweit ich weiss. das teil kostet spare im VK 6.50

    > Dieser Link sollte Funktionieren

    ähhm schön, aber viel zu teuer. wieso soll das ding bitte 40euro kosten... ich hab mir grade eine neue stirnlampe made in china gekauft, das teil hat cree xm-l t6 mit max 1000lm, eine wasserdichtes gehäuse aus massivem alu, stirnhalterung, zus. fahrradhalterung, akkupack (detachable), ladegerät und hat 45 euro gekostet.

    wieso kostet dieses teil 40euro?

    die 12 jährige lebensdauer ist wohl auch eher "hypothetisch" und zu vergleichen mit der MTBF schätze ich mal...

    >Sparen Sie während der Lebensdauer der Glühlampe über 460 EUR an Energiekosten

    genau! =)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.12 12:28 durch narf.

  14. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: LEDLampe 09.05.12 - 12:31

    Hallo Walldorf2000,

    ich gebe dir Recht, dass Lichtausbeute relativ mager ist. Zu dem hält sich m.E. der Sensationswert der GE Pressemitteilung in Grenzen. Gibt bereits diverese Fabrikate und verschiedene LED Bauformen. Also E27 Sockel mit einer oder mehreren LEDs. Sicherlich werden und müssen die Preise bis 2015 noch deutlich fallen, aber das die LED Technologie die dominante Beleuchtungstechnologie der Zukunft wird, dass wage ich nicht zu bezweifelen. Der große LED Boom wird noch kommen. Die Frage wird nur sein, ob die großen 3 (Osram, GE, Philips) weiterhin den Beleuchtungsmarkt dominieren werden, oder ob viele kleine innovative Betriebe Marktanteile gewinnen werden. Auch China mit dem Standortvorteil der selten Erden wird hier ordentlich mitmischen.

    LED Lampen von LEDs-Go-Home.de
    Gut für den Geldbeutel - Gut für die Umwelt.
    http://www.leds-go-home.de
    --
    LED Trend Blog
    http://www.leds-go-home.de/blog

  15. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: samy 09.05.12 - 12:39

    narf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > allerdings. cree xm-l t6 liefert knapp 1000 lumen bei 100lm/w soweit ich
    > weiss. das teil kostet spare im VK 6.50
    >
    > > Dieser Link sollte Funktionieren
    >
    > ähhm schön, aber viel zu teuer. wieso soll das ding bitte 40euro kosten...

    Wieso 40 Euro??? Das Teil kostet 15 Euro und wenn man zwei Stück im Doppelpack kauft kosten die nur 20 Euro... Ich komme da irgendwie nicht auf 40 Euro..

    So der Link sollte gehen:
    http://www.amazon.de/Filite-entspricht-Gl%25fchlampe-12-j%25e4hrigen-Lebensdauer/dp/B007PKQJIA/

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.12 12:41 durch samy.

  16. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Technikfreak 09.05.12 - 12:50

    Walldorf2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vielleicht sind LED in 10 Jahren bei einem Neukauf der Standard. Im Moment
    > sicher noch nicht.
    Das mit der Rentabilität ist die eine Sache, aber sonst ist die Zukunft hier...
    Eine normale 100Watt Glühlampe hat 1500 Lumen und die neusten PowerLED-Chips, die in Baustellenstrahlern eingesetzt werden, haben 1600 Lumen. Was willst du mehr?
    Das Problem liegt bei der Kühlung. Der Baustellenstrahler ist gross genug um mit einem schönen Kühler versehen zu werden. Bei einer 'Lampe' geht man natürlich davon aus, dass die Grösse nicht wesentlich anderst ist, als bei einer herkömmlichen Birne. Wie gesagt, bei der Wellenlänge hat man ja die Qual der Wahl.

  17. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Raumzeitkrümmer 09.05.12 - 18:07

    LED ans Stromnetz? Warum nicht. 325 Vs (230 Veff) an einen 3,3 kOhm Widerstand ergibt 100 mA. Zwei LEDs antiparallel gelötet in diesem Stromkreis leuchten einwandfrei. Allerdings flimmert es etwas und die Ineffizienz liegt bei 99%.

  18. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Martin F. 09.05.12 - 19:49

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So der Link sollte gehen:
    > http://www.amazon.de/Filite-entspricht-Gl%25fchlampe-12-j%25e4hrigen-Lebensdauer/dp/B007PKQJIA/

    Und so geht der Link.

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  19. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.05.12 - 20:23

    Und die Effizienz der Zerstörung der LEDs liegt bei 400%.
    Eine kleine Schwankung in der Leitung und die LEDs sind hin.
    Um eine KSQ kommt man nicht herum.

    Und das das effizient sein soll bezweifel ich, da der Widerstand die überschüssige Spannung in Wärme verbratet.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  20. Re: Viel zu geringe Lichtausbeute

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.05.12 - 20:25

    40 Ocken für 700 Lumen, dann viel Spaß.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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