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In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

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  1. In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Lebenszeitvermeider 18.05.18 - 18:02

    China hat viel mehr als andere Systeme Süd- und Ostasiens die Idee der Vollkommenheit im Gleichton entdeckt, und nur, wenn es um die Qualität der Wiederholung geht, sind Unterschiede erlaubt. Deswegen wird der eine kaiserlicher Beamter, und der andere darf nur Karren ziehen.

  2. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: quasides 18.05.18 - 18:23

    das selbe wünscht man sich doch so sher im westen.

    all diese gleichmacher, all jene die quoten fordern um gleiche ergebnisse zu erzielen, die selbe brut die in kanada das unsagbare Bill c-16 durchgesetzt haben.
    die ganze neue feminismuss bewegeung die so gar nichts mit feminismus zu tun hat, lgtb etc etc

    schlägt alles in die gleiche kerbe und wir sind langsam auch schon in europa bedrohlich nahe auf dem weg dorthin.

    der weg wird schrittweise und schleichen sein.
    und immer wirds gegen die ach so große nazi gefahr gehen,
    oder schlimmer "für" irgendeine ach so unterdrückte minderheit...

  3. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Hakuro 19.05.18 - 09:11

    Lebenszeitvermeider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > China hat viel mehr als andere Systeme Süd- und Ostasiens die Idee der
    > Vollkommenheit im Gleichton entdeckt, und nur, wenn es um die Qualität der
    > Wiederholung geht, sind Unterschiede erlaubt. Deswegen wird der eine
    > kaiserlicher Beamter, und der andere darf nur Karren ziehen.

    Also wie in Deutschland.

  4. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Vinnie 19.05.18 - 12:21

    Lebenszeitvermeider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > China hat viel mehr als andere Systeme Süd- und Ostasiens die Idee der
    > Vollkommenheit im Gleichton entdeckt, und nur, wenn es um die Qualität der
    > Wiederholung geht, sind Unterschiede erlaubt. Deswegen wird der eine
    > kaiserlicher Beamter, und der andere darf nur Karren ziehen.

    Ich würde den Satz als folgt schreiben:
    Sozialistische Elemente in bestimmten Ländern haben ein wenig mehr als andere Ideologien die Idee der Vollkommenheit im Gleichton entdeckt, und nur, wenn es um die Qualität der Wiederholung geht, sind Unterschiede erlaubt.

    Wobei bestimmte Ideologien Unterschiede ebenfalls nicht erlauben und diese sogar mit "Entsorgung" oder "Beseitigung" gleichsetzen wobei aber hier alle Ideologien leider Gottes sich von deren schlechteste Seite kennen lassen.

    Ideologien haben generell ein Problem mit "Andersdenkenden"

    Dabei ist egal ob das eine Sozialistische ist wie derzeit in Venezuela oder etwas zurück in die Zeit in Vietnam, China, UdSSR oder eine Kapitalistische-Nationalistische wie derzeit in Russland und vor einigen Jahrzehnt noch in Europa/USA oder eine Mischung aus Kapitalismus und Sozialismus wie derzeit in EU/USA/China oder eine Nationalistische oder eine Faschistische oder eine religiöse Ideologie.

    Das ist der Kern der Ideologien: mitmachen oder "entsorgen" oder "beseitigen" oder zumindest Mundtod machen.

    Wie man entsorgt und beseitigt, das hängt dabei nicht von der Ideologie sondern davon ab wie extrem man die Ideologie durchsetzt und welche Partei gerade an der Spitze ist.

    Wenn es um Extremitäten geht, können Nationalisten, Sozialisten, Rassisten oder auch religiöse Extremisten sich alle die Hände schütteln. Da steht niemand den anderen etwas nach.

    Wehe den Menschen die einfach sich selbst sein wollen und hart arbeiten wollen für deren Familien. Da hat man bei allen Ideologien weltweit schlechte Karten so bald das "sich selbst sein" nicht Konform der gerade macht habende Ideologie ist.

  5. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: divStar 19.05.18 - 12:35

    Das Problem ist aber auch, dass man irgendwie Zig-Tausende Menschen unter einen Hut bringen muss. Was der eine dann als Ideologie entdeckt, hält der andere für eine vernünftige Regelung des Miteinander.

    Prinzipiell empfinde ich das ganze Schulsystem in Deutschland als zumindest müßig. Ich denke, dass es u.U. förderlicher wäre Kleiderordnungen und mehr messbare Einzelleistungen zu haben.

    Ich erinnere mich nur an Kunst oder Interpretationen in Deutsch: Schüler hat irgendetwas gemacht und deutet es, die Lehrer (in beiden Fällen) sagen, dass sie es nicht so sehen und geben dem Schüler - möglicherweise sogar unberechtigter Weise - eine schlechte Note. Was bringt das außer Frust?

    Besser wäre es weniger Kunst, Religion und Interpretationen zu machen (bzw. diese ohne Wertung bzw. eine Note ins Zeugnis einfließen zu lassen) und sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was man tatsächlich überprüfen kann. Die Kleiderordnung hierbei würde den Schülern klarmachen, dass sie alle zusammen in einem Boot sitzen (auch wenn jeder individuell besser oder schlechter ist). Evtl. könnte man Schülern noch beibringen einander zu helfen - das habe ich in meiner Schulzeit (Gymnasium, beendet 2006) nicht erlebt. Der Klassenzusammenhalt vor allem in der Oberstufe ging gegen 0 - jeder war ein Konkurrent. Aber auch in der Mittelstufe war es kaum einen Deut besser - kein Wunder in einem kapitalistischen Land.

    Ideologien kann man überall und nirgendwo erkennen weil sie subjektiv sind. Und Menschen kann man nur bedingt sich selbst überlassen, denn immerhin müssen wir uns alle den Erdball teilen. Also muss man irgendetwas finden was die Menschen nicht zu sehr einengt aber auch nicht so viel Freiraum lässt, dass sie sich gegenseitig schaden.

    Individualismus ist gut solange er den Individualismus anderer nicht stört. Die Würde des Menschen ist auch unantastbar - aber sie ist es ggf. dann wenn ein Mensch die Würde eines anderen verletzt.

  6. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Crol 19.05.18 - 15:26

    Tut mir leid für dich, Mitschüler = Konkurrenten? Konkurrenten um was!? Selten sowas blödes gelesen.. Die Oberstufe war mit die schönste Zeit für mich damals, und wir haben ständig Kurstreffen zum grillen etc gemacht. Aber wenn genug "verbissene" aufeinandertreffen passiert wohl genau das was du beschrieben hast ^^ Die Frage ist, was hats euch gebracht ausser verbitterte Erringerungen?

  7. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Kakiss 20.05.18 - 11:47

    Crol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tut mir leid für dich, Mitschüler = Konkurrenten? Konkurrenten um was!?
    > Selten sowas blödes gelesen.. Die Oberstufe war mit die schönste Zeit für
    > mich damals, und wir haben ständig Kurstreffen zum grillen etc gemacht.
    > Aber wenn genug "verbissene" aufeinandertreffen passiert wohl genau das was
    > du beschrieben hast ^^ Die Frage ist, was hats euch gebracht ausser
    > verbitterte Erringerungen?

    Also bei mir waren Mitschüler zum Glück auch keine Konkurrenten.
    Eine Mitschülerin wollte damals in einer BWL-Arbeit kapitulieren, als sie aufstand habe ich sie an der Schulter gepackt, runter gedrückt und ihr ein paar Seiten rübergeschoben.
    Ihren erschrockenen Blick werd ich nie vergessen *lach

    Im Normalfall hat es aber gereicht, dass man Leuten, die sich selbst nicht für klug halten, auf die Sprünge hilft.
    Wenn es um Englisch ging als Beispiel, habe ich Italiener dann gefragt :"Wie heisst das Wort auf italienisch?", und dann kam nur ein "Ahh", da das Englische sich stark am romanischen Wortschatz bedient.

    Was mir das Ganze gezeigt hat war, dass das System viele Leute als "schlecht" deklariert, die eigentlich ziemlich klug sind.
    Da man ihnen aber eingetrichtert hat, lerne genau so und exakt die dazu vorgegebene Antwort, wenn nicht bist du dumm, kapitulieren sie eher, anstatt ihr vorhandenes Wissen kreativ zu kombinieren um an eine Lösung zu kommen.

    Daher sehe ich ein solches System als absolut dumm an.

    Nebenbei ist es für jegliche Entwicklung essenziell, dass es zu einer Uneinheitlichkeit kommt.
    Denn diese Uneinheitlichkeit, könnte etwas neues zu Stande bringen, dass einen Vorteil bringt.
    Evolution halt, nicht nur in der Natur, auch bei Ideen.

  8. Re: In China ist Individualismus so etwas wie eine Krankheit

    Autor: Crol 20.05.18 - 13:40

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Crol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tut mir leid für dich, Mitschüler = Konkurrenten? Konkurrenten um was!?
    > > Selten sowas blödes gelesen.. Die Oberstufe war mit die schönste Zeit
    > für
    > > mich damals, und wir haben ständig Kurstreffen zum grillen etc gemacht.
    > > Aber wenn genug "verbissene" aufeinandertreffen passiert wohl genau das
    > was
    > > du beschrieben hast ^^ Die Frage ist, was hats euch gebracht ausser
    > > verbitterte Erringerungen?
    >
    > Also bei mir waren Mitschüler zum Glück auch keine Konkurrenten.
    > Eine Mitschülerin wollte damals in einer BWL-Arbeit kapitulieren, als sie
    > aufstand habe ich sie an der Schulter gepackt, runter gedrückt und ihr ein
    > paar Seiten rübergeschoben.
    > Ihren erschrockenen Blick werd ich nie vergessen *lach
    >
    > Im Normalfall hat es aber gereicht, dass man Leuten, die sich selbst nicht
    > für klug halten, auf die Sprünge hilft.
    > Wenn es um Englisch ging als Beispiel, habe ich Italiener dann gefragt
    > :"Wie heisst das Wort auf italienisch?", und dann kam nur ein "Ahh", da das
    > Englische sich stark am romanischen Wortschatz bedient.
    >
    > Was mir das Ganze gezeigt hat war, dass das System viele Leute als
    > "schlecht" deklariert, die eigentlich ziemlich klug sind.
    > Da man ihnen aber eingetrichtert hat, lerne genau so und exakt die dazu
    > vorgegebene Antwort, wenn nicht bist du dumm, kapitulieren sie eher,
    > anstatt ihr vorhandenes Wissen kreativ zu kombinieren um an eine Lösung zu
    > kommen.
    >
    > Daher sehe ich ein solches System als absolut dumm an.
    >
    > Nebenbei ist es für jegliche Entwicklung essenziell, dass es zu einer
    > Uneinheitlichkeit kommt.
    > Denn diese Uneinheitlichkeit, könnte etwas neues zu Stande bringen, dass
    > einen Vorteil bringt.
    > Evolution halt, nicht nur in der Natur, auch bei Ideen.

    Wenn man bedenkt wofür das Schulsystem gedacht ist, nämlich fleißige "Arbeitsbienen" zu produzieren, die am besten nix hinterfragen oder kontra geben..Braucht man sich nicht wundern :P Sieht man daran, dass gute Noten auch von schwächeren Schülern erreicht werden können, genug Fleiß vorausgesetzt. Wenn man etwas oft genug geübt hat kann mans halt irgendwann.. Kombinatorik, Abstraktion oder Kreativität braucht man leider selten, wobei diese viel wichtiger wären statt stumpfes auswendig lernen. Nach spätestens 10 Jahren weiß man inhaltlich sowieso nicht mehr was man da so gelernt hat in der Schule ^^ Das Umfeld Schule kann so eine Ellbogenmentalität, wie sie in der späteren Arbeitswelt durchaus vorkommen kann, unterstützen, wenns um mündliche Noten etc. geht, aber genau bei sowas muss man ja nicht mitmachen sondern drüber stehen. Sowas formt einen guten Charakter. Sowieso fand ich, dass die größten Nullnummern das größte Verlangen hatten sich durch gute Noten zu "validieren". Schüler mit Köpfchen und genug Selbstvertrauen, versuchen sich eher am Minimalprinzip und haben dann eine schöne Jugend statt besonders gute Noten.. Das geht aber nur mit dem Wissen dass man auch mit nem " 3er Abi" seine Chance auf das Studium das einem zusagt, hat. Sobald in der Uni das Eigeninteresse genährt wird, werden ehemalig "schlechte" Schüler zu richtigen Raketen. In skandinavischen Ländern wie beispielsweise Finnland wird schon in der Schule stärker versucht auf Stärken und Interessen der Schüler einzugehen, was ich für einen guten Ansatz halte. Mit dem Interesse steht und fällt jeder Lernerfolg. Dass die Chinesen das jetzt durch schiere Unterdrückung aushebeln wollen finde ich ziemlich bedenklich für die armen Kinder, wobei die Wettbewerbssituation in China nicht mit der bei uns zu vergleichen ist. Wenn jemand dort jetzt durch die Tracking Technik ein Zeugnisvermerk kriegt a la: "Dieser Schüler gehört was die Aufmerksamkeitsfähigkeit anbelangt in den Klassen X-XX zu den schlechtesten 10% seiner Klasse" dann ist das für spätere Arbeitgeber ein rotes Tuch. Diese Datensammlung und Bewertung ist wirklich pure Oppression von "Unbequemen" Schülern. Ich sag nicht dass dieser Ansatz nicht effektiv ist damit sich alle anstrengen, aber es ist menschlich wirklich unterste Schublade. Bleibt nur zu hoffen dass sich niemand hier ein Beispiel daran nimmt.

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