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Nerv...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Nerv...

    Autor: Magroll 26.08.21 - 15:33

    Das Wasserthema nervt einfach nur und steht in keinem Verhältnis. Ja Wasser ist ein WICHTIGES Thema. Aber bevor man Tesla wegen der 1,4 Millionen Liter ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen Wasserverschwender kümmern:

    Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten doppelt soviel: 3 Millionen Kubikmeter.
    ► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund 1000 Jobs).
    ► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).
    Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern öffentlich:
    ► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200 Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.
    ► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der Braunkohle-Konzern LEAG in der Lausitz. Der größte Teil verdampft durch Kühltürme aus der trockenen Region. Zig Millionen Tonnen Kohlendioxid aus den LEAG-Kraftwerken heizen das Klima zusätzlich auf.

    Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/der-irre-streit-um-teslas-wasserverbrauch

  2. Re: Nerv...

    Autor: CHercht 26.08.21 - 15:41

    Seh ich auch so... fadenscheinige Argumente.
    Wenn da schon auf dem Schild steht "Tesla - gemeinsam verhindern" ist doch schon alles gesagt... es geht den Leuten nur ums Verhindern, nicht mehr. Weder interessiert sich irgendwer ernsthaft fürs Wasser, noch für die Umwelt... es geht wie immer nur um den eigenen Vorgarten.
    Wirklich lächerlich.

  3. Re: Nerv...

    Autor: FutureEnergy 26.08.21 - 15:41

    Sollte man es denn deshalb noch schlimmer machen? Darum geht's wohl eher. Der Braunkohlle Tagebau würde heute so vermutlich nicht mehr genehmigt werden. Zumindest, wenn Laschi nicht Kanzlerin wird.

  4. Re: Nerv...

    Autor: spaceMonster 26.08.21 - 15:51

    Danke ich war zu faul das immer wieder zu posten, aber irgendwer muss es machen bis das aufhört. Zum Glück hat der BUND (die Naturschutzorganisation) schon aufgegeben, hoffentlich ziehen die kleinen Splittergruppen denen es sicher mehr darum geht dass in ihrem Kaff alles so bleibt wie es war auch bald auf.

  5. Re: Nerv...

    Autor: xSureface 26.08.21 - 17:25

    Zumal die 1,4Mio im Jahr der Spitzenverbrauch ist. Wird wohl eher <1Mio/Jahr sein.

  6. Re: Nerv...

    Autor: xSureface 26.08.21 - 17:25

    Also lieber weiter Verbrenner bauen und Elektroautos mit dem Containerschiff nach Europa bringen?

  7. Re: Nerv...

    Autor: Bermuda.06 26.08.21 - 17:36

    Vielleicht ist die Tesla Fabrik einfach zu nachhaltig für die Region? :D Bei einer weiteren Papierfabrik oder einem Stahlwerk gäbe es vermutlich keine Proteste

  8. Re: Nerv...

    Autor: Bonarewitz 26.08.21 - 18:56

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wasserthema nervt einfach nur und steht in keinem Verhältnis. Ja Wasser
    > ist ein WICHTIGES Thema. Aber bevor man Tesla wegen der 1,4 Millionen Liter
    > ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen Wasserverschwender
    > kümmern:
    >
    > Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten doppelt
    > soviel: 3 Millionen Kubikmeter.
    > ► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund 1000
    > Jobs).
    > ► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).
    > Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern
    > öffentlich:
    > ► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200
    > Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.
    > ► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der Braunkohle-Konzern
    > LEAG in der Lausitz. Der größte Teil verdampft durch Kühltürme aus der
    > trockenen Region. Zig Millionen Tonnen Kohlendioxid aus den
    > LEAG-Kraftwerken heizen das Klima zusätzlich auf.
    >
    > Quelle: www.bz-berlin.de

    Ergo:
    Kohleausstieg vorziehen und den Vollausbau bei Tesla komplett genehmigen.
    Und gleichzeitig erholt sich der Grundwasserspiegel massiv.
    Durch die ganzen Teslas wird die Raffinerie nicht mehr benötigt.

    Das ist ein Selbstläufer.

  9. Re: Nerv...

    Autor: FutureEnergy 26.08.21 - 20:10

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Magroll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Wasserthema nervt einfach nur und steht in keinem Verhältnis. Ja
    > Wasser
    > > ist ein WICHTIGES Thema. Aber bevor man Tesla wegen der 1,4 Millionen
    > Liter
    > > ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen
    > Wasserverschwender
    > > kümmern:
    > >
    > > Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten
    > doppelt
    > > soviel: 3 Millionen Kubikmeter.
    > > ► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund
    > 1000
    > > Jobs).
    > > ► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).
    > > Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern
    > > öffentlich:
    > > ► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200
    > > Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.
    > > ► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der
    > Braunkohle-Konzern
    > > LEAG in der Lausitz. Der größte Teil verdampft durch Kühltürme aus der
    > > trockenen Region. Zig Millionen Tonnen Kohlendioxid aus den
    > > LEAG-Kraftwerken heizen das Klima zusätzlich auf.
    > >
    > > Quelle: www.bz-berlin.de
    >
    > Ergo:
    > Kohleausstieg vorziehen und den Vollausbau bei Tesla komplett genehmigen.
    > Und gleichzeitig erholt sich der Grundwasserspiegel massiv.
    > Durch die ganzen Teslas wird die Raffinerie nicht mehr benötigt.
    >
    > Das ist ein Selbstläufer.

    Klingt nach einem cleveren Kompromiss.

  10. Re: Nerv...

    Autor: norceN 26.08.21 - 20:42

    Nervt mich auch das ganze Thema. Danke für den Post.
    Mich würde noch interessieren was der Verbrauch von den 1,4 Millionen wirklich bedeutet. Wird das Wasser in dieser Region entnommen und als Abwasser wieder ins System geleitet oder wirklich verbraucht im Sinne "verschleppt in andere Regionen“?

  11. Re: Nerv...

    Autor: Dwalinn 27.08.21 - 09:11

    Ich bin der Meinung mal gelesen zu haben das rund die Hälfte geklärt wird und die andere Hälfte verdunstet... nur habe ich jetzt dazu keinen Artikel mehr gefunden womöglich stammt die Zahl noch vom Anfang bevor Tesla den Bedarf reduziert hat. Das Klärwerk das gebaut wird soll wohl 2/3 reinigen können aber vielleicht wurde das bereits für eine spätere Ausbaustufe dimensioniert.

    Die Problematik mit dem Wasser ist relativ komplex, Gegner und Befürworter neigen dazu das ganze zu einfach zu sehen.

    Wenn Verbraucher in Schwedt und der Lausitz abgeschaltet werden heißt das nicht das Grünheide in 100km davon profitiert.... aber selbst wenn hat der Örtliche Verband eine feste Förderkapazität die zwar noch reicht aber nicht in 5 Jahren wenn Tesla expandiert und noch ordentlich Zuzug ist.... Tesla Baupläne sind also nicht in Gefahr durchaus aber zukünftige Erweiterungen.

    Gerade in der Lausitz ist das Problem ziemlich komplex. Die Kohlekraftwerke verbrauchen gewaltige Mengen an Wasser aber der Tagebau liefert das Wasser und leitet sogar viel in Flüsse ein die dann wiederum nach Berlin führen... worst Case der Tagebau endet 2038 aber die Kohlekraftwerke laufen noch länger.

    Man kann Brandenburg aber auch nicht vorwerfen nichts für EE zu machen, die Anstrengung können und müssen noch steigen aber ich denke man ist zumindest auf den richtigen Weg.

    Ich denke Tesla hat zumindest bei der Wassernutzung nichts zu befürchten aber es ist wichtig das Thema nicht kleinzureden nur um Tesla zu schützen. Es gibt Probleme und die müssen Politisch angegangen werden.

  12. Re: Nerv...

    Autor: thinksimple 27.08.21 - 10:00

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Magroll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Wasserthema nervt einfach nur und steht in keinem Verhältnis. Ja
    > Wasser
    > > ist ein WICHTIGES Thema. Aber bevor man Tesla wegen der 1,4 Millionen
    > Liter
    > > ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen
    > Wasserverschwender
    > > kümmern:
    > >
    > > Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten
    > doppelt
    > > soviel: 3 Millionen Kubikmeter.
    > > ► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund
    > 1000
    > > Jobs).
    > > ► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).
    > > Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern
    > > öffentlich:
    > > ► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200
    > > Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.
    > > ► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der
    > Braunkohle-Konzern
    > > LEAG in der Lausitz. Der größte Teil verdampft durch Kühltürme aus der
    > > trockenen Region. Zig Millionen Tonnen Kohlendioxid aus den
    > > LEAG-Kraftwerken heizen das Klima zusätzlich auf.
    > >
    > > Quelle: www.bz-berlin.de
    >
    > Ergo:
    > Kohleausstieg vorziehen und den Vollausbau bei Tesla komplett genehmigen.
    > Und gleichzeitig erholt sich der Grundwasserspiegel massiv.
    > Durch die ganzen Teslas wird die Raffinerie nicht mehr benötigt.
    >
    > Das ist ein Selbstläufer.


    Erklär mal wieso es dann keine Raffinerie mehr gibt?
    Den Kunststoff bekommt Tesla woher? Die Kunststoffüberzüge für die Sitze....

    Und den Strom bekommen Sie aus freier Energie?

    Ach stimmt die ham ja Dieselaggregate...

    Anders verteilen wäre sinnvoller als immer erstmal Komplettverbote verlangen.
    Und Tesla kriegt ja sein Wasser. Die haben ja, wenn zwar spät, nen Veetrag unterschrieben. Also braucht keiner mehr drauf rumreiten. Und die nächsten 2,15Mio m³ sind Vertragsreif. Nur müsste Tesla noch unterschreiben und die Erschließung bezahlen. Je später sies wieder machen um so später wirds wieder.....
    Tesla ist jetzt nicht bekannt dafür mal etwas "in Time" hin zu bekommen ..Da muss man zumeist warten....
    Und dann mault man.....

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  13. Re: Nerv...

    Autor: Dwalinn 27.08.21 - 11:24

    Vielleicht als kleine Ergänzung. Das Wasserverband geht davon aus das es rund 5 Jahre dauert neue Quellen anzuzapfen. Vor allem weil unerschlossene Quellen erstmal geprüft werden müssen bevor man da groß investiert.

  14. Re: Nerv...

    Autor: Trockenobst 27.08.21 - 16:18

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen Wasserverschwender
    > kümmern:

    Danke für die Liste. Ich finde es absurd das irgendwelche Presseorgane die Liste zusammenstellen müssen, und nicht der Staat die Liste verfügbar macht. 80% der Einwände ist pures Trolling.

    Wir müssen die Prozesse hier ändern. Alles vor der ersten Spatenstich auf den Tisch. Danach nur noch in Ausnahmefällen Klagemöglichkeit, mit 100.000¤ Schadenersatz an den Beklagten wenn man in zweiter Instanz verliert. In sehr vielen Fällen geht es nur um die Verzögerung des Projekts, man weiß das man verlieren wird, aber die überlasteten Gerichtsstrukturen arbeiten für einen.

  15. Re: Nerv...

    Autor: thinksimple 27.08.21 - 19:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Magroll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ans Bein pinkelt, sollte man sich ggf. mal um die großen
    > Wasserverschwender
    > > kümmern:
    >
    > Danke für die Liste. Ich finde es absurd das irgendwelche Presseorgane die
    > Liste zusammenstellen müssen, und nicht der Staat die Liste verfügbar
    > macht. 80% der Einwände ist pures Trolling.
    >
    > Wir müssen die Prozesse hier ändern. Alles vor der ersten Spatenstich auf
    > den Tisch. Danach nur noch in Ausnahmefällen Klagemöglichkeit, mit 100.000¤
    > Schadenersatz an den Beklagten wenn man in zweiter Instanz verliert. In
    > sehr vielen Fällen geht es nur um die Verzögerung des Projekts, man weiß
    > das man verlieren wird, aber die überlasteten Gerichtsstrukturen arbeiten
    > für einen.

    Deswegen erstmal weg mit diesem Verbandsklagerecht. Und Einwände nur bei berechtigter Aussicht auf Erfolg.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  16. Re: Nerv...

    Autor: golus 27.08.21 - 20:44

    Super Einwand!-schon wieder das Wort.
    Denke auch, dass die Relationen nicht stimmen.
    Die "Einwender" handeln unter dem Motto" Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass!
    Wie unterscheidet sich denn die Fabrik von anderen? Ist da auch eine Innovation zu verzeichnen?
    Wenn ja, dann sollte man lieber in Grünheide produzieren als in "Fuchsburg".

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