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Wasserverbrauch Kohleverstromung

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  1. Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: the_crow 26.08.21 - 15:42

    Wer wirklich etwas gegen Wasserverschwendung tun möchte, sollte lieber mal gegen die Kohleverstromung protestieren. Ganz besonders in Brandenburg.

    Jeder einzelne Verarbeitungsschritt, von der Förderung, über die Verbrennung bis zur Asche-Lagerung verbrauchen gigantische Mengen. Dagegen ist die Tesla-Fabrik Peanunts.

    "Mit dem Wasserverbrauch aller Kohlekraftwerke ließe sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. "
    Quelle BR
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kohlekraftwerke-verbrauchen-wasser-fuer-eine-milliarde-menschen

  2. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: FutureEnergy 26.08.21 - 15:44

    Gut, dass wir da auch bald aussteigen. Dann ist ja wieder Wasser übrig. Dann darf Elon auch seine Badewanne vollaufen lassen.

  3. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: Lufegrt 26.08.21 - 16:02

    Bald also 2038

    FutureEnergy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, dass wir da auch bald aussteigen. Dann ist ja wieder Wasser übrig.
    > Dann darf Elon auch seine Badewanne vollaufen lassen.

  4. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: chefin 26.08.21 - 16:29

    Da das Wasser für die Kohleverstromung nicht ausgeht wie wir sehen, sind also Wassermengen vorhanden, die jeden Mensch locker 10x versorgen können. Den diese Kohleverstromung ist ja nicht die einzige im Land.

    Auch wird das Wasser nicht verbraucht. Es wird verschmutzt, gereinigt, neu genutzt. Nennt man Kläranlage. Statt das es im Berg versickert, unterirdisch sich durchkämpft und beim nächsten Fluss dann zum Meer transportiert wird, klemmen wir uns dazwischen, entnehmen es für unsere Zwecke, führen es zur Kläranlage, von dort wieder in den Fluss wo die Natur es vorgesehen hat. Lediglich der Teil der am Kühlturm verbraucht wird, geht sofort als Dampf in die Atmosphäre über. Und nicht wie üblich über dem Meer durch die Sonne zu Wolken ausgekocht.

    Den ohne diesen Kreislauf gäbe es keinen Regen. Das einzige was als Argument also über bleibt: wir entnehmen mehr Wasser als es regnet. Und den Nachweis muss man erstmal erbringen. Jedenfalls ist dieses Unwort: Wasserverbrauch so ein Scheinargument, das selbst den Grünen klar ist, das hier versucht wird, mit Strohhalm Sand ins Getriebe zu bringen.

    Die Wassermenge die an Land abregnet reicht um 100 Milliarden Menschen zu versorgen und auch alle Tiere und Pflanzen. Was meinst du wieviel Wasser ein Hektar Feldfrucht verbraucht? Alleine die Körnermenge liegt bei ca 6t pro Hektar oder mehr, je nach Fruchtart. Dazu 10-12t Stroh. Mindestens die selbe Menge an Wassser wurde während des Jahres dadurch verbraucht...weil das alles in die Umwelt verdunstet. Oder hat schonmal einer gehört das eine Pflanze das Wasser wieder zurück in den Boden pumpt? Sie nimmt es auf, will aber damit nur Nährstoffe transportieren und der Rest wird an ihrer Oberfläche verdunstet.

    Nun darf gerne mal einer ausrechnen was die 50.000km Ackerfläche(5 Millionen Hektar) an Wasser verbrauchen. Tja und das seit 500 Millionen Jahre, solange gibt es Pflanzen schon. Verbraucht wird da nix, es ist einfach ein Kreislauf.

  5. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: flocko.motion 26.08.21 - 16:32

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bald also 2038
    >

    Das wird viel schneller gehen... 2038 wäre der CDU zwar schnell genug, die Wirklichkeit ist aber schneller. Jetzt schon fangen Kohlekraftwerke freiwillig an, den Betrieb herunterzufahren oder ganz einzustellen, da sich die Verstromung dank des (immer noch sehr niedrigen) CO2 Preises nicht mehr lohnt. Tja, wenn man anfängt, die externalisierten Kosten einzupreisen, merkt man plötzlich, dass Kohle alles andere als billig ist.

    Beispielquelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/frueherer-kohleausstieg-energie-versorgung-100.html

  6. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: flocko.motion 26.08.21 - 16:40

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den ohne diesen Kreislauf gäbe es keinen Regen. Das einzige was als
    > Argument also über bleibt: wir entnehmen mehr Wasser als es regnet. Und den
    > Nachweis muss man erstmal erbringen.

    Klar regnet es global gesehen genug - aber wenn ich Brandenburgisches Grundwasser entnehme, füllt sich das nicht dadurch auf, dass es auf der Ostsee (oder irgendwo anders auf der Welt) regnet. Die Niederschlagsmengen sind bekannt, gut dokumentiert und öffentlich zugänglich. Brandenburg hat tatsächlich nicht besonders viel Wassernachfluss, daher macht es schon Sinn, die verfügbaren Kontingente klug einzusetzen.

    Eine EV Fabrik wäre so ein kluger Einsatz - Braunkohleverstromung dagegen weniger (ein anderer Thread zu diesem Artikel listet die Verbrauchsmengen der verschiedenen Industrien auf, da kann man sich ganz gut ein Bild über die benötigten Kontingente machen).

  7. Re: Wasserverbrauch Kohleverstromung

    Autor: Bonarewitz 26.08.21 - 19:01

    flocko.motion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lufegrt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bald also 2038
    > >
    >
    > Das wird viel schneller gehen... 2038 wäre der CDU zwar schnell genug, die
    > Wirklichkeit ist aber schneller. Jetzt schon fangen Kohlekraftwerke
    > freiwillig an, den Betrieb herunterzufahren oder ganz einzustellen, da sich
    > die Verstromung dank des (immer noch sehr niedrigen) CO2 Preises nicht mehr
    > lohnt. Tja, wenn man anfängt, die externalisierten Kosten einzupreisen,
    > merkt man plötzlich, dass Kohle alles andere als billig ist.
    >
    > Beispielquelle: www.mdr.de


    Und dabei wurden die Subventionen noch gar nicht mal gekürzt.
    Kohlestrom ohne Subventionen und mit realistischen CO2-Preis ist unbezahlbar...

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