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Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

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  1. Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Kaiser Ming 26.11.21 - 13:01

    sind wohl zu schlechte Bedingungen drangeknüpft
    man kann dann von aussen seine Solar Stromförderung ausknipsen.
    Möglicherweise sind für Tesla auch irgendwelche Bedingungen dran geknüpft.
    Kann mir aber gut vorstellen wer die Förderung einstreichen wird.

  2. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: 43rtgfj5 26.11.21 - 13:21

    Wird bei mir ähnlich sein, wenn ich das Haus der Großeltern in einigen Jahren sanieren kann.
    Urlaub + Freistellung und selbst machen was geht ist am Ende deutlich günstiger als es mit Fördermitteln machen zu lassen. Der Grund ist ganz einfach: Jeder Mist muss von einer Fachfirma gemacht werden, und für alles gibt es zig Auflagen, was es zu beacht gibt. Alleine die Wartezeiten auf Fachfirmen die das machen dürfen damit es gefördert wird ist ein schlechter Scherz, und die Kosten völlig Absurd.
    Dann lass ich mich lieber beraten und mach den Mist selbst und verzichte die Monate aufs Einkommen - ist schneller und günstiger.


    Und ähnlich wird es bei Tesla auch sein. Der Staat pfuscht da ständig drin rum, ändert im schlimmsten Fall während des Bauens noch seine Meinung usw.
    Hätte ich auch keinen Bock drauf.

  3. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Nutzer-name 26.11.21 - 13:25

    Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital und gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere Konditionen als von der KfW.

  4. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: nightmar17 26.11.21 - 13:28

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital und
    > gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere
    > Konditionen als von der KfW.

    Also quasi immer.

  5. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: AllDayPiano 26.11.21 - 13:38

    Meine Großmutter wurde hier auch verarscht. Die Ölheizung musste raus, weil die einwandingen Tanks in einem Trinkwasserschutzgebiet verboten wurden. Also auf Gas umstellen. Geschätzte Kosten für die 30 kW Heizung würde ich mit 15-20k Euro veranschlagen.

    Schlussendlich hat der Halsabschneider von Klempter ihr eine Wärmepumpe angedreht, um den regenerativen Teil zu erfüllen, um die KfW-Förderung Heizungstausch mitnehmen zu können. Das Haus ist 1960, es ist nichts isoliert, die Fenster sind noch Doppelflügel. Ölverbrauch 7000 Liter pro Jahr. Man braucht an strengen Wintertagen gute 70°C Vorlauftemperatur, damit das Haus beheizbar ist.

    Und bei den Bedingungen schwätzt das Arschloch ihr eine Wärmepumpe auf, die eine Arbeitszahl von 3 bei 45°C Vorlauf hat!

    Hätte sie einfach nur zwei drei Kollektoren aufs Dach gemacht, hätte sie die Förderung auch bekommen. Und weil es vom Dach bis in den Heizungskeller einen Belüftungsschacht gibt, hätte man auch hervorragend diesen benutzen können, um die Leitungen zu verlegen. Aber um das zu verhindern, hat der Klempter (der selbst Bürgermeister ist - also muss der ja seriös sein) behauptet, das Dach wäre nicht tragfähig genug... So ein Schwätzer.

    Irgendwann erbe ich jetzt also 50.000 Euro Hypothek auf einem bis letztes Jahr schuldenfreiem Haus. Der Klempter hat prächtig daran verdient.

    Aber die Förderung...

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  6. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Nutzer-name 26.11.21 - 13:48

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nutzer-name schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital und
    > > gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere
    > > Konditionen als von der KfW.
    >
    > Also quasi immer.

    Wohl nicht, sonst hätte es die KfW nicht gegeben.

    PS: Naja die KfW wird so vielen Häuslebauern als nahezu Pflicht eingeredet, dass viele gar nicht nachrechnen.

  7. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: _2xs 26.11.21 - 15:05

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwann erbe ich jetzt also 50.000 Euro Hypothek auf einem bis letztes
    > Jahr schuldenfreiem Haus. Der Klempter hat prächtig daran verdient.
    >
    > Aber die Förderung...

    Dafür hast Du eine moderne Heizung und mußt keine Miete mehr zahlen. Ich krieg grad irgendwie keine Träne rausgedrückt. Sowas aber auch.

  8. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: AllDayPiano 26.11.21 - 15:15

    Rechne nochmal die 150.000 Euro für notwendige Sanierungen drauf. Und die Kosten, jeden Tag 440 km vom geerbten Haus in die Arbeit zu pendeln. Und dazu die Miete - denn wenn ich 200.000 Euro übrig hätte, hätte ich vor 10 Jahren ein Haus gekauft.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  9. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: LeeRoyWyt 26.11.21 - 15:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechne nochmal die 150.000 Euro für notwendige Sanierungen drauf. Und die
    > Kosten, jeden Tag 440 km vom geerbten Haus in die Arbeit zu pendeln. Und
    > dazu die Miete - denn wenn ich 200.000 Euro übrig hätte, hätte ich vor 10
    > Jahren ein Haus gekauft.

    Also erbst du eine Immobilie, bei der es ab sinnigsten sein dürfte, zu verkaufen, korrekt? Auch wenn das mit dem Klempner ärgerlich war, sehe ich trotzdem nicht, was das mit Förderungen zu tun haben soll und warum du einem jetzt leid tun solltets. Erstens hast du ja geschildert, dass es auch anders gegangen wäre und nur am arschigen Fachmann lag, zweitens erbst du. Das kann nicht jeder behaupten.

  10. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Nutzer-name 26.11.21 - 15:48

    LeeRoyWyt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Rechne nochmal die 150.000 Euro für notwendige Sanierungen drauf. Und
    > die
    > > Kosten, jeden Tag 440 km vom geerbten Haus in die Arbeit zu pendeln. Und
    > > dazu die Miete - denn wenn ich 200.000 Euro übrig hätte, hätte ich vor
    > 10
    > > Jahren ein Haus gekauft.
    >
    > Also erbst du eine Immobilie, bei der es ab sinnigsten sein dürfte, zu
    > verkaufen, korrekt? Auch wenn das mit dem Klempner ärgerlich war, sehe ich
    > trotzdem nicht, was das mit Förderungen zu tun haben soll und warum du
    > einem jetzt leid tun solltets. Erstens hast du ja geschildert, dass es auch
    > anders gegangen wäre und nur am arschigen Fachmann lag, zweitens erbst du.
    > Das kann nicht jeder behaupten.

    Er könnte mehr erben, wenn da nicht der betrügerische "Fachmann" wäre. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Davon abgesehen müsste man diese Immobilie auch irgendwie verkauft kriegen. Tolle auf Sparsamkeit ausgelegte Heizung in alten maroden Wänden ist nichts wert.

  11. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: derdiedas 26.11.21 - 15:52

    Der will es nicht verstehen...

  12. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Steffo 26.11.21 - 16:44

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechne nochmal die 150.000 Euro für notwendige Sanierungen drauf. Und die
    > Kosten, jeden Tag 440 km vom geerbten Haus in die Arbeit zu pendeln.

    Du pendelst nicht ernsthaft 440 km zur Arbeit, oder?!
    Verkauf lieber das Haus und kauf dir woanders eine andere Immobilie.

  13. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: gadthrawn 26.11.21 - 17:13

    43rtgfj5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird bei mir ähnlich sein, wenn ich das Haus der Großeltern in einigen
    > Jahren sanieren kann.
    > Urlaub + Freistellung und selbst machen was geht ist am Ende deutlich
    > günstiger als es mit Fördermitteln machen zu lassen. Der Grund ist ganz
    > einfach: Jeder Mist muss von einer Fachfirma gemacht werden, und für alles
    > gibt es zig Auflagen, was es zu beacht gibt.

    Das lustige ist: Den Zwang zu Fachfirmen hast du bei den meisten Sachen eh.
    Rein praktisch wird dir ne Versicherung im Schadensfall sagen: Nicht fachgerecht ausgeführt -> vergiss die Regulierung.

    Du darfst ja schon nichts mehr an Leitungen machen. Nur von Versorgerfirmen zugelassene Fachbetriebe dürfen da dran arbeiten, und die mittlerweile nicht mehr bei Minusgraden.

    > Alleine die Wartezeiten auf
    > Fachfirmen die das machen dürfen damit es gefördert wird ist ein schlechter
    > Scherz, und die Kosten völlig Absurd.

    Wobei das wie gesagt die gleichen sind, die du eh brauchst um rechtssicher etwas betreiben zu dürfen.

    > Dann lass ich mich lieber beraten und mach den Mist selbst und verzichte
    > die Monate aufs Einkommen - ist schneller und günstiger.

    Und hast dann eine Bauruine bei der der Versorger nichts mehr an den Kasten anschließen lässt. Je nach Bundesland ist bei großen Renovierungen ein Energieberater verpflichtend. Dämmung Kellerdecke, oberstes Stockwerk etc.pp. Da gibt es keinerlei Bestandsschutz - Und es reicht aus, wenn dich ein Nachbar auf Verdacht verklagt, weil ihm dein Benehmen nicht gefällt.

    Also eher blöder Plan.

  14. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Sybok 26.11.21 - 17:17

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nutzer-name schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital und
    > > gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere
    > > Konditionen als von der KfW.
    >
    > Also quasi immer.

    Wer hat denn heute noch genügend Eigenkapital beim Hauskauf? Das dürften die wenigsten sein. In der Regel schafft man es ja gar nicht soviel Geld vorher zusammenzubekommen ( besonders wenn man halbwegs frühzeit ein Haus erwerben möchte). Das Problem ist halt oft, dass man meist kaum die oft hohen Mieten bezahlen *und gleichzeitig* noch für das Haus sparen kann. Wenn man zu lange wartet, schmeißt man seinem Vermieter nur noch mehr Geld in den Rachen. Ich bin froh, dass wir relativ früh ein Häuschen gekauft haben. Jetzt fließt seit vielen Jahren schon das Geld ins Haus statt beim Vermieter zu verpuffen.

  15. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: gadthrawn 26.11.21 - 17:30

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Großmutter wurde hier auch verarscht. Die Ölheizung musste raus, weil
    > die einwandingen Tanks in einem Trinkwasserschutzgebiet verboten wurden.
    > Also auf Gas umstellen. Geschätzte Kosten für die 30 kW Heizung würde ich
    > mit 15-20k Euro veranschlagen.

    Die bringt dir aber nichts.

    > Schlussendlich hat der Halsabschneider von Klempter ihr eine Wärmepumpe
    > angedreht, um den regenerativen Teil zu erfüllen, um die KfW-Förderung
    > Heizungstausch mitnehmen zu können. Das Haus ist 1960, es ist nichts
    > isoliert, die Fenster sind noch Doppelflügel. Ölverbrauch 7000 Liter pro
    > Jahr. Man braucht an strengen Wintertagen gute 70°C Vorlauftemperatur,
    > damit das Haus beheizbar ist.

    Das nichts isoliert ist, ist kein Problem des Klemptners, sondern deiner Oma. In vielen Bundesländern ist eine Isolierung mittlerweile auch bei Bestandsimmobilien verpflichtend.

    Hast du z.B. das EWärmeG BW bist du bei Bestandsbauten verpflichtet (Förderung ist da komplett egal ) mindestens x Prozent erneuerbare Energien zu nutzen - ansonsten darfst du schlicht keine Heizung mehr einbauen (also auch der Fachbetrieb darf nicht).

    Dach und Kellerdecke müssen gedämmt sein. Da das als große Renovierung zählt kommt dann Fassadendämmung dazu (also rein rechtlich, auch wenn schon viele gar nicht wissen, dass bestimmte Bereiche gedämmt sein müssen)

    Ein Teil Dämmung reicht aus, anderes kann mit Heizen vollständig aus erneuerbaren Energien als Ausgleichsmaßnahme umgerechnet werden.

    Jetzt kommt deine Gasheizung: Kannst du so erst mal gar nicht einrechnen. Und deine 70 Grad erreichst du auch nicht.

    Schon Niedertemperatur dürfen seit 2015 nicht mehr produziert werden. Gas bist du dann auf Brennwert. Und die über 60 Grad zu bringen wird schwierig.

    > Und bei den Bedingungen schwätzt das Arschloch ihr eine Wärmepumpe auf, die
    > eine Arbeitszahl von 3 bei 45°C Vorlauf hat!

    Ja. Ansonsten hätte er ihr eine Brennwertgasheizung mit grundsätzlich gleichem Problemweg einbauen müssen.

    > Hätte sie einfach nur zwei drei Kollektoren aufs Dach gemacht, hätte sie
    > die Förderung auch bekommen. Und weil es vom Dach bis in den Heizungskeller
    > einen Belüftungsschacht gibt, hätte man auch hervorragend diesen benutzen
    > können, um die Leitungen zu verlegen. Aber um das zu verhindern, hat der
    > Klempter (der selbst Bürgermeister ist - also muss der ja seriös sein)
    > behauptet, das Dach wäre nicht tragfähig genug... So ein Schwätzer.

    Hm.. also eine Bruchbude ohne Dämmung aus den 60ern hat aber ein superduperstabiles Dach?

    Hört sich eher an, als wolltest du einen Schuldigen finden, statt einen Renovierungsstau anzuerkennen.

    Schuld an der Lage ist dann eher deine Oma weil sie nie renoviert hat oder du weil sie dir nicht genug wert ist ihr ein renoviertes Haus zu bieten. ;-)

  16. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: slax 26.11.21 - 18:59

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In vielen Bundesländern ist eine Isolierung mittlerweile auch bei
    > Bestandsimmobilien verpflichtend.
    >
    > Hast du z.B. das EWärmeG BW bist du bei Bestandsbauten verpflichtet
    > (Förderung ist da komplett egal ) mindestens x Prozent erneuerbare Energien
    > zu nutzen - ansonsten darfst du schlicht keine Heizung mehr einbauen (also
    > auch der Fachbetrieb darf nicht).


    Wobei ich ehrlich gesagt bezweifle, dass das überhaupt jemand kontrolliert und man wohl ohne Probleme auch eine Firma findet die einem das trotzdem einbaut.

  17. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Jossele 26.11.21 - 19:46

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dafür hast Du eine moderne Heizung und mußt keine Miete mehr zahlen. Ich
    > krieg grad irgendwie keine Träne rausgedrückt. Sowas aber auch.

    Die Dame hat auf Gas umgestellt - was is daran modern??

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  18. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Nutzer-name 26.11.21 - 22:14

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nutzer-name schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital
    > und
    > > > gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere
    > > > Konditionen als von der KfW.
    > >
    > > Also quasi immer.
    >
    > Wer hat denn heute noch genügend Eigenkapital beim Hauskauf? Das dürften
    > die wenigsten sein. In der Regel schafft man es ja gar nicht soviel Geld
    > vorher zusammenzubekommen ( besonders wenn man halbwegs frühzeit ein Haus
    > erwerben möchte). Das Problem ist halt oft, dass man meist kaum die oft
    > hohen Mieten bezahlen *und gleichzeitig* noch für das Haus sparen kann.
    > Wenn man zu lange wartet, schmeißt man seinem Vermieter nur noch mehr Geld
    > in den Rachen. Ich bin froh, dass wir relativ früh ein Häuschen gekauft
    > haben. Jetzt fließt seit vielen Jahren schon das Geld ins Haus statt beim
    > Vermieter zu verpuffen.

    Naja, so die ganz absolute Ausnahme ist es ja auch nicht, vor allem wenn man ein Ziel vor Augen hat und bereit ist sich dafür entsprechend einzusetzen.

    Als ich vor inzwischen fast 10 Jahren angefangen habe zu bauen, hatte ich bereits ca. 40% an Eigenkapital, entsprechend niedrig waren auch die Zinsen. (Na gut danach sind die nochmals deutlich gesunken).
    Man hatte auch uns versucht ein KfW-Kredit anzudrehen, nach kurzem Nachrechnen war jedoch klar, dass es absolut nichts nutzt.
    Das Haus ist inzwischen seit paar Jahren abbezahlt und ich bin froh nichts mit KfW am am Hut gehabt zu haben.

  19. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: gadthrawn 26.11.21 - 22:23

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das lässt sich recht einfach erklären. Hat man genügend Eigenkapital und
    > gute Kreditwürdigkeit, so bekommt man von den Banken deutlich bessere
    > Konditionen als von der KfW.

    Naja.. Wenn man bei der KfW bei 100.000 20.000 nicht zurückzahlen muss, sind das Konditionen die kaum eine Bank bieten kann.

  20. Re: Mein Bruder verzichtet auch auf Förderung im Eigenheim

    Autor: Sybok 27.11.21 - 09:04

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, so die ganz absolute Ausnahme ist es ja auch nicht,

    Doch, absolut. Du hast die Bodenhaftung verloren, wenn Du etwas anderes glaubst.

    > vor allem wenn man ein Ziel vor Augen hat und bereit ist sich dafür entsprechend
    > einzusetzen.

    Ja ich weiß: Jeder kann reich werden - nur leider nicht alle.

    > Als ich vor inzwischen fast 10 Jahren angefangen habe zu bauen, hatte ich bereits ca. 40% an Eigenkapital,

    Glückwunsch, aber damit bist Du die absolute Ausnahme. Der Großteil hat 20% oder weniger. Ich verdiene schon sehr gut (besonders für Thüringer Verhältnisse weit überdurchschnittlich), aber es war ein langer Weg bis dahin, mit Mitte 20 war bei mir an größere Ersparnisse noch nicht zu denken. Jetzt hätte ich 10 Jahre später anfangen können, aber wenn man mal durchrechnet, wieviel die Kosten in der Zeit gestiegen sind, dann weiß man schnell, dass ich dabei draufgezahlt hätte. Jetzt bin ich Mitte 30, das Haus wird in ein paar Jahren auch abgezahlt sein (sind noch etwa 90k) und mein Kind durfte darin aufwachsen. Und damit bin ich schon ein Glückspilz - allerdings ist mir das bewusst.

    > Das Haus ist inzwischen seit paar Jahren abbezahlt und ich bin froh nichts mit KfW am am Hut gehabt zu haben.

    Mit der KfW selbst hat man bei den entsprechenden Krediten gar nichts zu tun, das läuft alles über die Bank. Im Endeffekt war der KfW-Kredit bei uns (nur ein kleiner Teilkredit um die Förderung mitzunehmen) viel simpler als der Bankkredit.

    Die Immobilienpreise steigen im Schnitt so schnell, dass die wenigsten effektiv sparen können, bevor sie mit der Finanzierung beginnen. Es bringt nichts, wenn man in 10 Jahren 150k zur Seite gelegt hat, das Haus in der Zeit allerdings 200k im Preis gestiegen ist. Und das ist nicht unrealistisch, da geht noch deutlich mehr je nach Region.

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