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Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

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  1. Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: mneisen 23.04.15 - 12:58

    Es gibt in Deutschland keinen Fachkräftemangel in der IT - und das lässt sich ganz einfache zeigen.

    I. Die unbesetzten Stellen

    Es gibt also angeblich 40.000 offene Stellen für "Experten" - die werden mal schnell als momentan nicht besetzbar definiert.

    Das stimmt so natürlich nicht. Genauso wie es eine natürliche Arbeitslosenquote gibt (Studenten direkt nach dem Studium, Berufswechsel, Umzug, ...; insgesamt ca. 2-3% der arbeitsfähigen Bevölkerung), gibt es auch eine natürliche Zahl unbesetzter Stellen: Schließlich wird eine Stelle nicht sofort nach deren Ausschreibung besetzt. Der Auswahlprozess dauert seine Zeit, und während dieser typischerweise einige Monate dauernden Phase gilt die Stelle als offen, verfügbar und nicht besetzt.

    Für wie viele der 40.000 unbesetzten Stellen das zutrifft, kann ich nicht sagen, es wird aber ein beträchtlicher Anteil sein.


    II. Gehälter steigen nicht, wie es bei einer knappen Ressource erwartbar wäre

    Gehen wir einmal davon aus, dass es tatsächlich zu wenige ITler für die zu besetzenden Stellen in Deutschland gibt. ITler wären also eine knappe Ressource - und deren Preis auf einem Markt steigt normalerweise stark an - zum Vergleich sei auf die Entwicklungen beim Ölpreis verwiesen: Wann immer das Angebot an Öl im Verhältnis zur Nachfrage knapp ist (Krisen, unsichere Transportwege, gestiegene Nachfrage, ...), steigt der Ölpreis. Gibt es hingegen ein Überangebot an Öl, sinkt der Preis stark; das sehen wir momentan.

    Auf dem IT-Arbeitsmarkt müsste also der Preis für einen Experten stark steigen, wenn tatsächlich zehntausende Stellen nicht zu besetzen wären, es also viel zu wenige ITler gäbe. Unternehmen mit offenen Stellen würden enorme Gehälter bieten, und Firmen, die genügend ITler haben, müssten diesen starke Gehaltssteigerungen bieten, da diese sonst zu einem besser zahlenden Konkurrenten abwandern würden.

    Das ist aber nicht zu beobachten, jedenfalls nicht in Deutschland. Daher kann auch die Prämisse, also der Mangel an Fachkräften, nicht richtig sein.

    Dieser Schluss ist übrigens nicht nur für die IT zu ziehen; deutsche Unternehmen beklagen ja in vielen Bereichen einen Fachkräftemangel. Auch dort kann dies mit der gleichen Argumentationskette als falsch erkannt werden.


    III. Warum behaupten Firmen, es gäbe einen Fachkräftemangel?

    Warum aber behaupten Firmen nun, es gäbe einen Fachkräftemangel, wenn dem offensichtlich nicht so ist?

    Ganz einfach: Die Firmen wollen eventuell mehr Fachkräfte, aber eben nicht zum Marktpreis; oder sie wollen nur die momentane Belegschaftsgröße halten, dafür aber die Gehaltskosten senken.

    Wie erreichen sie dies? Wiederum ganz einfach: Wie oben bereits beschrieben, bestimmt vor allem das Verhältnis von Angebot und Nachfrage den Preis einer Ressource am Markt. Steigt die Nachfrage oder verknappt sich das Angebot, dann steigt der Preis; weniger Nachfrage oder ein größeres Angebot hingegen lassen die Preise sinken.

    Wenn Unternehmen nun also beständig über die fehlenden Fachkräfte klagen, üben sie damit Einfluss auf mehrere andere Marktteilnehmer aus: Junge Menschen überlegen sich angesichts der Berichte über die fehlenden Fachkräfte in der IT und anderen Bereichen, genau die für diese Bereiche notwendige Ausbildung bzw. Studium zu durchlaufen und erhöhen somit das Angebot von Fachkräften, so dass der Preis für die Ressource sinkt. Gleichzeitig verlangen Unternehmen von der Regierung bzw. dem Gesetzgeber, die Hürden für die Anwerbung von Fachkräften im Ausland und deren Migration nach Deutschland zu senken; auch dies erhöht das Angebot von Fachkräften und drückt auf die Gehälter, also den Ressourcenpreis am Markt.

    Dieses Verhalten der Unternehmen ist natürlich unehrlich, aber auch leicht zu durchschauen.

    Ich möchte niemandem mit Interesse im Bereich IT von einer Ausbildung oder einem Studium abraten - die Karriereaussichten sind tatsächlich exzellent.

    Allerdings möchte ich jungen Menschen ohne Begeisterung für komplexe, zahlenlastige und sehr strukturierte Arbeiten dringend davon abraten, sich für die IT zu entscheiden - sie werden dort nicht glücklich werden, und damit auch nicht langfristig erfolgreich.


    DISCLAIMER: Ich bin vor drei Jahre in die Schweiz ausgewandert - wegen des Berufs, und weil hier Fachkräfte in der IT tatsächlich fürstlich entlohnt werden, auch im Vergleich zu anderen, nicht in der IT tätigen Schweizern. Ich habe den Schritt nicht bereut und würde ihn jedem empfehlen, der bereit ist, sein Heimatland gegen ein Gastland einzutauschen und die damit einhergehenden Umstellungen zu tragen.

  2. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 13:43

    So einfach ist es ja nun auch nicht. Wer meint, dass es einen Mangel an PHP oder Java Entwickler gibt, der liegt tatsächlich meistens falsch. Die Betonung liegt auf Fachkraft, das heißt Experten. Das sind häufig auch keine Stellen für frische Absolventen. Und wenn dann eher für die Fächer Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informationstechnik.
    Hinzu kommt die Frage des Standortes. Dort wo es tatsächlich einen Mangel gibt, da scheitert es auch nicht am Gehalt oder den Arbeitsbedingungen. Es gibt genügend Beispiele wo eine Firma trotz Bewerber keinen passenden Kandidaten findet, weil die Bewerber nicht die nötige Qualifikation haben, nicht entsprechend motiviert sind oder sonstwie nicht ins Team passen. Einen Schein zu haben ist entgegen landläufiger Meinung nämlich nicht entscheidend.

  3. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: non_sense 23.04.15 - 13:48

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einfach ist es ja nun auch nicht. Wer meint, dass es einen Mangel an PHP
    > oder Java Entwickler gibt, der liegt tatsächlich meistens falsch. Die
    > Betonung liegt auf Fachkraft, das heißt Experten.

    Ach komm ...
    Wenn ich mir so die Artikel auf Codeproject.com anschaue, die von Indern geschrieben worden sind, kann ich mir kaum vorstellen, dass in Indien wirklich viele Experten unterwegs sind, aber die Wirtschaft will ja unbedingt solche Fachkräfte aus Indien, und warum? Weil sie billig sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.15 13:49 durch non_sense.

  4. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: Niaxa 23.04.15 - 13:53

    Ermittelt mal alleine für dich, wie viele SAP Mitarbeiter gesucht werden.

  5. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 13:59

    Die ersten haben schon gemerkt, dass das so nicht funktioniert. Das trifft aber eigentlich nur auf die großen zu. Die größte Nachfrage herrscht aber im Mittelstand, weil die selbst lokal nicht wirklich bekannt sind. Das ist natürlich das nächste Problem, dass viele sich gar nicht erst beim Mittelstand bewerben, weil da kein bekannter Name dahinter steckt.

  6. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: Marentis 23.04.15 - 14:01

    ^this.
    Der Mittelstand wird gerne vergessen, besonders weil dort nicht immer sooo gut bezahlt werden kann. Dabei vergessen manche Menschen aber die anderen Vorteile.

  7. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: flike 23.04.15 - 14:02

    Der Thread-Ersteller hat ganz gut formuliert, weshalb ein Fachkräftemangel vorgegaukelt wird. Die Unternehmen, die wirklich niemanden finden, sind nur nicht bereit, den derzeitigen Marktpreis zu zahlen (Allokationsfunktion des Preises).

    BWLer denken offensichtlich, Gott und die Welt geht für 8,50¤ die Stunde ackern, während sie mit ihrem 0815-Bachelor die fette Knete kassieren.

  8. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: freebyte 23.04.15 - 14:06

    mneisen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum aber behaupten Firmen nun, es gäbe einen Fachkräftemangel, wenn dem
    > offensichtlich nicht so ist?

    Behaupten das die *Firmen*? Die Bitkom flennt dauernd herum und von denen fühle ich mich als IT-Arbeitgeber nunmal gar nicht vertreten.

    Auch sehe *ich* (also meine Meinung/Erfahrung) an keiner Stelle einen Sinn darin, noch mehr junge Menschen durch das Informatikstudium zu schleusen - für deren Fähigkeiten gibt es kaum adequate Arbeitsplätze sodass sie auf "niederen" Posten arbeiten müssen (was imho den Wert ihres Studiums stark herabwürdigt).

    Was Dir jeder Ausbilder und KMU-Chef sagen wird: es fehlt an Leuten die Willens sind sich permanent weiterzubilden und dafür auch Eigeninitiative zeigen. Und damit wird nicht nur die Bereitschaft gemeint, ein Zertifikat nach dem anderen einzuheimsen sondern auch mal hinter die Kulissen zu schauen und sich in der Freitzeit für ein Fachthema zu interessieren.

    > Gleichzeitig verlangen Unternehmen von der Regierung bzw. dem Gesetzgeber,
    > die Hürden für die Anwerbung von Fachkräften im Ausland und deren Migration
    > nach Deutschland zu senken; auch dies erhöht das Angebot von Fachkräften
    > und drückt auf die Gehälter, also den Ressourcenpreis am Markt.

    Daran sieht man die Absurdität: Einen "Ausländer" (mal abgesehen von Mitarbeitern aus Ländern um DE herum) auf die Eigenarten in Deutschland zu trimmen ist sehr Zeitintensiv. In den ersten Jahren kann man sie eigentlich nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner arbeiten lassen (meine Erfahrung), das sehe ich dann aber nicht als Facharbeit an - es sei denn, man definiert "PHP-Gewurstele" als hochqualifizierte Arbeit.

    > Allerdings möchte ich jungen Menschen ohne Begeisterung für komplexe,
    > zahlenlastige und sehr strukturierte Arbeiten dringend davon abraten, sich
    > für die IT zu entscheiden - sie werden dort nicht glücklich werden, und
    > damit auch nicht langfristig erfolgreich.

    Volle Zustimmung.

    > DISCLAIMER: Ich bin vor drei Jahre in die Schweiz ausgewandert - wegen des
    > Berufs, und weil hier Fachkräfte in der IT tatsächlich fürstlich entlohnt
    > werden, auch im Vergleich zu anderen, nicht in der IT tätigen Schweizern.

    Wir haben eine Menge Kunden in der Schweiz. Die lagern gerne in das Billiglohnland Deutschland aus :-)

    fb

  9. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 14:08

    So läuft das aber eben nicht im Mittelstand. Da gibt es bestenfalls keinen BWLer, oder der hat da kein Mitspracherecht. Wir sind mittlerweile ein Unternehmen mit über 1.300 Mitarbeiter und so ziemlich alle Chefs (inkl. Geschäftsführung) sind Ingenieure. Da hat kein BWLer bei der Personalpolitik mitzureden. Dafür sind die Anforderungen an die Bewerber umso höher, weil die sich mit einem Schein nicht beeindrucken lassen. Egal ob derjenige von der FH oder Uni kommt.

  10. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: bla 23.04.15 - 14:13

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mittelstand wird gerne vergessen, besonders weil dort nicht immer sooo
    > gut bezahlt werden kann. Dabei vergessen manche Menschen aber die anderen
    > Vorteile.

    Was für Vorteile wären denn das?

  11. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: flike 23.04.15 - 14:15

    Also hohe Anforderungen gepaart mit dem Willen, nicht den Marktpreis zahlen zu wollen, PiranhA? Macht's schwierig ;)

  12. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 14:18

    Wie gesagt, da wo es tatsächlich einen Mangel gibt, ist das Gehalt auch nicht das Problem. Das ist bei uns auch definitiv der Fall (inkl. Aufstiegschancen und Weiterbildung). Nicht umsonst sind wir zum wiederholten Male als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet worden.
    Dort wo kein marktübliches Gehalt gezahlt wird, herrscht meistens auch kein Mangel.

    Wer auf der Suche ist, kann sich hier ja einen aussuchen: [www.greatplacetowork.de]



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.15 14:20 durch PiranhA.

  13. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: jungundsorglos 23.04.15 - 14:20

    > Dafür sind die Anforderungen an die Bewerber umso höher, weil die sich mit einem
    > Schein nicht beeindrucken lassen.
    Also erstmal prinzipiell den Kandidaten nicht ernst nehmen, wenn der Abschluss nichts zählt. Das schafft Vertrauen und ein Gefühle dass hier Leute ohne Abschluss aus Neid handeln.

  14. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 14:24

    Was? Es ist nun mal so, dass ein Abschluss in der Realität ziemlich wenig zählt. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt in Betracht zu kommen. Je nach Bachelor oder Master gibt es entsprechend auch ein anderes Grundgehalt. Mehr nicht.
    Die Persönlichkeit und Erfahrung ist da viel entscheidender.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.15 14:26 durch PiranhA.

  15. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: ederftw9x 23.04.15 - 14:25

    Mal so eine Frage. Ich habe gehört, dass die Schweizer sehr mies drauf sind gegenüber Ausländer stimmt das? Einer sagte mir die Schlagen sie Schüler in der Schule, wenn der dennen nicht passt. Laut deinem text bist du sehr Glücklich weshalb ich mich dafür Interessiere ob das alles stimmt über die Schweiz.

  16. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: r-style 23.04.15 - 14:46

    Ich frage mich auch wo die Gehälter an den RIEEEESIGEN Fachkräftemangel in Deutschland angepasst wurden. Ich habe vor kurzem ein Auslandssemester in der Schweiz gemacht, und mache aktuell mein Praktikum ebenfalls in der Schweiz (Alles im Rahmen meines Studiums).
    Die Gehälter in der Schweiz stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern in Deutschland. Als Praktikant in einem sehr kleinen Unternehmen kann man hier mehr verdienen als in Deutschland mit mehrjähriger Berufserfahrung (65000 chf Brutto/Jahr). Hier wird quasi um jeden Informatiker gekämpft und man bekommt etwas Geboten.
    Die "hohen" Lebenshaltungskosten spielen bei den gezahlten Gehältern keine Rolle mehr.

    ederftw9x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal so eine Frage. Ich habe gehört, dass die Schweizer sehr mies drauf sind
    > gegenüber Ausländer stimmt das? Einer sagte mir die Schlagen sie Schüler in
    > der Schule, wenn der dennen nicht passt. Laut deinem text bist du sehr
    > Glücklich weshalb ich mich dafür Interessiere ob das alles stimmt über die
    > Schweiz.

    Das kann ich so nicht Bestätigen, ich wurde mit offenen Armen empfangen. Eventuell bin ich aber auch noch nicht lang genug hier (8 Monate) um eine solche Erfahrung bestätigen zu können, oder ich hatte Glück. Mir ist auf jeden Fall nichts derartiges aufgefallen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.15 14:58 durch r-style.

  17. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: non_sense 23.04.15 - 15:02

    > ederftw9x schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mal so eine Frage. Ich habe gehört, dass die Schweizer sehr mies drauf
    > sind
    > > gegenüber Ausländer stimmt das? Einer sagte mir die Schlagen sie Schüler
    > in
    > > der Schule, wenn der dennen nicht passt. Laut deinem text bist du sehr
    > > Glücklich weshalb ich mich dafür Interessiere ob das alles stimmt über
    > die
    > > Schweiz.
    >
    > Das kann ich so nicht Bestätigen, ich wurde mit offenen Armen empfangen.
    > Eventuell bin ich aber auch noch nicht lang genug hier (8 Monate) um eine
    > solche Erfahrung bestätigen zu können, oder ich hatte Glück. Mir ist auf
    > jeden Fall nichts derartiges aufgefallen.

    Naja, es stimmt schon, dass die Schweizer auf Ausländer nicht gut zu sprechen sind.
    Die Schweiz ist doch ein recht stolzes Land und hat ein großes Ausländerproblem. Laut Statistik ist inzwischen jeder fünfte, der in der Schweiz lebt, ein Ausländer. Tendenz steigend, und die Schweizer haben schon öfters ihren Unmut verkündet. Hier ein Artikel, der aber inzwischen über ein Jahr alt ist:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Auslaender-in-der-Schweiz-sind-wuetend-und-verunsichert-/story/13169457

    Um welche Abstimmung es sich handelte, weiß ich selber nicht. Ich komme nicht aus der Schweiz, aber der vermittelt doch recht gut einige Eindrücke.

  18. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: theonlyone 23.04.15 - 15:04

    Die "Fachkräfte Mangel" Lüge ist ja schon ein alter Hut.

    Wer das heute noch glaubt, der hat komplett einen Schlag weg.

  19. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: TrollNo1 23.04.15 - 15:10

    Flache Hierarchien, wenig Bürokratie, niedrigere Fluktuation, keine "Entlassungswellen"...

  20. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT (zumindest nicht in Deutschland)

    Autor: PiranhA 23.04.15 - 15:22

    Man kennt seine Ansprechpartner, kann daher Probleme schnell klären. Höhere Identifikation mit dem Unternehmen. Effizientere Abläufe. Breiteres Aufgabenfeld, somit mehr Abwechslung.

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