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Und derweil in der Softwarebranche

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  1. Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: JTR 17.07.15 - 17:38

    Und derweil verweilt die Softwarebranche in den tiefsten 90er Jahren. Was nützt all die tolle Hardwarepower wenn man sie als Privatperson nicht nutzen kann. Ich kenne als Gamer kein einziges Spiel welches mein i7 ans Limit bringt, trotz Titan Grafikkarte und WQHD Monitor.

  2. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Ach 17.07.15 - 17:41

    Man, weil das Nadelöhr vielleicht in der Grafikkarte liegt? Ich kenne auch kein Spiel das meine EVGA-Maus an ihr Limit bringt.

  3. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: JTR 17.07.15 - 17:43

    Wieso sollte das Nadelöhr bei der Grafikkarte liegen? Es geht darum, dass endlich mehr Cores genutzt werden für KI und Co. Da aber eben die Konsolen mit Hardware von 4 Jahren herum humbelt und eine APU haben die bestenfalls was den CPU anbelangt bestenfalls mit Highend Mobil Prozessoren mithalten kann, wird man da nicht viel Entwicklung erwarten dürfen. Was nützt mir Grafik alleine, wenn die KI immer noch bei UT2004 stecken geblieben ist und auch Physik nur partiell verwendet wird?

  4. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Ach 17.07.15 - 17:54

    Spiele und ihr Problem mit der Plattformoptimierung sind ja nicht alles, es gibt da genug Anwendungen die gar nicht genug Cores gebrauchen können. Andererseits ist das doch super dass endlich ein Damm gebrochen wird. Sollten sich auch im Comsumerbereich CPU's mit mehr als vier Cores endlich verbreiten, dann wird da auch die Softwarebranche darauf reagieren.

    Aber ganz davon ab, Mit der GI-(Gobal Illumination)Techniken wird es noch Jahrzehnte lange Herausforderungen für die GPU geben. Sobald da etwas Leistung dazu kommt, ist die im nu wieder aufgefressen, und da kann die CPU der GPU nicht viel weiter helfen.

  5. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: HubertHans 17.07.15 - 17:56

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte das Nadelöhr bei der Grafikkarte liegen? Es geht darum, dass
    > endlich mehr Cores genutzt werden für KI und Co. Da aber eben die Konsolen
    > mit Hardware von 4 Jahren herum humbelt und eine APU haben die bestenfalls
    > was den CPU anbelangt bestenfalls mit Highend Mobil Prozessoren mithalten
    > kann, wird man da nicht viel Entwicklung erwarten dürfen. Was nützt mir
    > Grafik alleine, wenn die KI immer noch bei UT2004 stecken geblieben ist und
    > auch Physik nur partiell verwendet wird?

    Die KI ist nicht bei UT2K4 stecken geblieben. Es hat sich eher zurueckentwickelt. Wir haben in zwischen wieder Probleme, die eigentlich nur in der Anfangszeit der 3D Spiele bestand. Z.B. das Gegner nicht in den Gang reinlaufen koennen oder diesen blockieren. Auf den Konsolen ist da keine Rechenzeit mehr fuer da. Die Wegfindung ist stellenweise so erbaemrlich, das kennt man nciht mal von unreal 1. Und Unreal 1 war das erste Spiel mit richtig gut funktionierender Wegfindung. (Apfel hier, Apfel da)

  6. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: andi_lala 17.07.15 - 18:46

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ganz davon ab, Mit der GI-(Gobal Illumination)Techniken wird es noch
    > Jahrzehnte lange Herausforderungen für die GPU geben. Sobald da etwas
    > Leistung dazu kommt, ist die im nu wieder aufgefressen, und da kann die CPU
    > der GPU nicht viel weiter helfen.

    Das wollte man (also Intel) doch ursprünglich eher auf den CPUs berechnen und sollte das nicht einmal die dedizierten Grafikkarten überflüssig machen? Bzw. kann ich mich noch an so Marketingaussagen von Intel zurückerinnern, denk ich jedenfalls.

  7. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Ach 17.07.15 - 19:46

    >Das wollte man (also Intel) doch ursprünglich eher auf den CPUs berechnen und sollte das nicht einmal die dedizierten Grafikkarten überflüssig machen? Bzw. kann ich mich noch an so Marketingaussagen von Intel zurückerinnern, denk ich jedenfalls.

    So war das mal gedacht, und tatsächlich bietet Intel inzwischen ja auch die Beschleuniger Karte namens Larrabee an, die aus vielen kleinen vereinfachten x86 Kernen aufgebaut ist. Die dient dann aber weniger Spielen und eher professionellen Simulationsberechnungen, wobei auch Spielgraphik am Ende des Tages nicht mehr ist als eine Simulation, eine optische Simulation sozusagen. Allerdings sind es eben nach wie vor die GPU's mit ihren zahlreichen Shadern, die auf diese eine Art der Simulation optimiert sind, und das scheint sich auch im GI Bereich nicht geändert zu haben. Noch mehr noch einfachere Recheneinheiten scheinen noch besser als der verhältnismäßig immer noch komplexere Larrabee Ansatz von Intel. Real Time GI ist auch übrigens keine Future Tech mehr. In der Frostbite Engine(Batlefield)kommt GI z.B. schon ganz selbstverständlich vor und auch in der Unreal Engine 4 in vereinfachter Form. Die Qualität der GI wächst mit der Leistungsfähigkeit der GK und ist nach oben hin kaum Grenzen ausgesetzt.

  8. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Eheran 18.07.15 - 01:33

    Zock halt Arma 3.

  9. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Trockenobst 18.07.15 - 03:29

    HubertHans schrieb:

    > Auf den Konsolen ist da keine Rechenzeit mehr fuer da.

    Dann sollen die fcking Konsolen den PC in Ruhe lassen oder die Entwickler nicht FPS angeben sondern sagen "Hey, auf dem PC haben wir wirklich gute Bots, das geht auf der XBone und PS4 nicht" ;D

    Was für ein Verkaufsargument

  10. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Maceo 18.07.15 - 09:54

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte das Nadelöhr bei der Grafikkarte liegen? Es geht darum, dass
    > endlich mehr Cores genutzt werden für KI und Co. Da aber eben die Konsolen
    > mit Hardware von 4 Jahren herum humbelt und eine APU haben die bestenfalls
    > was den CPU anbelangt bestenfalls mit Highend Mobil Prozessoren mithalten
    > kann, wird man da nicht viel Entwicklung erwarten dürfen. Was nützt mir
    > Grafik alleine, wenn die KI immer noch bei UT2004 stecken geblieben ist und
    > auch Physik nur partiell verwendet wird?

    Wenn die Gegner in einem Spiel die KI eines sehr guten, menschlichen Spielers hätten, dann wäre der Spaß ganz schnell vorbei, die heutigen Spiele sind auf instant gratification ausgelegt und da wäre Frust durch überragende Gegner völlig fehl am Platz / gefährdet den Gewinn des Spielepublishers.

  11. Re: Und derweil in der Softwarebranche

    Autor: Sharra 18.07.15 - 13:37

    Das ist dem Markt geschuldet.
    Ein i7-Octacore z.B. ist immer noch ein Exot.

    Ein Großteil der Gamer verabschiedet sich jetzt grade mal vom Dualcore und geht zum Quadcore. Ich spreche hier von der breiten Masse, nicht von Hardcorezockern.

    Demzufolge ist ein Vierkerner im Moment das Maß der Dinge, an dem man sich orientiert. Es bring dem Spielehersteller absolut gar nichts, wenn er Funktionen einbaut, die den 5. und 6. Kern mit Zusatzfunktionen auslastet, wenn dann das große Geflame losgeht, weil die Masse nur 4 Kerne hat, und demzufolge auf diese Features verzichten müsste.

    Ein Publisher will möglichst viele Kopien seines Werkes absetzen. Und das geht nur, wenn es auf der Hardware läuft, die in der Masse vorhanden ist.
    Ein i7 neuester Machart mit Titan X ist eben nicht Standard.

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