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  5. › Günstiges E-Auto: Smart Fortwo…

Das Problem bei E-Autos....

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  1. Das Problem bei E-Autos....

    Autor: cyblord 14.09.11 - 13:23

    nachtanken kostet immer zuviel Zeit. Selbst wenn es ein flächendeckendes Netz von Schnellladetankstellen gäbe, so wäre 1 Stunde Ladezeit immernoch heftig. Stellt euch vor wie das dann anner Autobahntanke aussieht. Wieviele "Zapfsäulen" braucht man dann um dem Ansturm gerecht zu werden und im Hintergrund sollte auch noch ein AKW stehen um die Tanke zu versorgen.

    So kommt ein E-Auto immer nur als 2. Wagen in Frage, mit dem man wohlgeplant die tägliche Einkaufstour in der Stadt unternehmen kann. Spontane Fahrten und Fahrten über die 70km (man will ja auch wieder zurück) gehen gar nicht.

    Das ganze ist halt einfach nicht praktisch.

    gruß cyblord

  2. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: ad (Golem.de) 14.09.11 - 14:12

    cyblord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nachtanken kostet immer zuviel Zeit. Selbst wenn es ein flächendeckendes
    > Netz von Schnellladetankstellen gäbe, so wäre 1 Stunde Ladezeit immernoch
    > heftig.

    Och naja. Das gilt zumindest für Berlin nicht (mehr). Hier gibt es mittlerweile doch recht viele Ladestationen (nicht Tankstellen, das wäre in der Tat ziemlich staugefährdet) am Straßenrand und in Parkhäusern. Der Smart ist meiner Meinung nach größtenteils ein Stadt- und Pendlerauto und da passt das Szenario.

    Eine Stunde lang aufladen, während man zum Beispiel einkaufen geht oder im Kino ist, wäre doch vollkommen in Ordnung. Eine Fahrt von Berlin nach München hingegen wäre vermutlich eine Geduldsprobe, aber die kann man vielleicht auch mit der Bahn oder dem Flugzeug oder einem Mietwagen bestreiten.


    Mit freundlichen Grüßen
    ad (Golem.de)

  3. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: solaris1974 14.09.11 - 14:15

    Das sind die erste Entwürfe. Der e-Motor hat so viele Vorzüge und es gibt schon Ansätze von Akku/Elko Kombinationen, die innerhalb von 3 Minuten voll getankt sind. Leider ist dies alles noch nicht haltbar.

    Akkus mit 60-100kW/h werden in naher Zeit verfügbar sein, jedenfalls schneller, als geplant. Es gibt auch schon keramische Dielektrika, die selbst einen Crash des Akkus mit 100kW/h nicht zur Explosion führen. Die Akkus werden einem dramatischem Preissturz unterliegen und ich denke auch, dass niemand den Akku im Auto kaufen wird. Das werden die Hersteller schon verhindern.

    Ich beschäftige mich seit 5 Jahren mit LiFePO4 Akkus und diese sind bereits so hochstromfest, dass wir auch bald Autos vorfinden werden, die 800-1000km mit einer Akkuladung fahren und in 5 Minuten geladen sind. Nur werden diese Fahrzeuge nicht mehr aus Stahl bestehen.

  4. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: FaLLoC 14.09.11 - 14:39

    cyblord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nachtanken kostet immer zuviel Zeit. Selbst wenn es ein flächendeckendes
    > Netz von Schnellladetankstellen gäbe, so wäre 1 Stunde Ladezeit immernoch
    > heftig. Stellt euch vor wie das dann anner Autobahntanke aussieht.

    Wieso Tankstelle? Das Ding wird geladen wenn es nachts in der Garage steht. Langstrecken halt dann mit Zug, Flugzeug, Reisebus, Dieselerstwagen oder anderer langstreckentauglichen Alternative. Das Konzept Autobahntankstelle ist halt zum Konzept E-Auto inkompatibel. Auch die Akku-Austauschgeschichten - ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass jemand seinen sorgfältig gepflegten Akku gegen so ein ranziges, gebrauchtes Teil von der Tankstelle tauscht.

    > So kommt ein E-Auto immer nur als 2. Wagen in Frage, mit dem man
    > wohlgeplant die tägliche Einkaufstour in der Stadt unternehmen kann.
    > Spontane Fahrten und Fahrten über die 70km (man will ja auch wieder zurück)
    > gehen gar nicht.
    >
    > Das ganze ist halt einfach nicht praktisch.

    An der Praktikabilität scheitert's nicht, sondern daran, dass alle meinen, man müsse Verbrennungsmotorparadigmen auf Elektrofahrzeuge übertragen und ein E-Auto exakt genauso nutzen wie ein Verbrenner. Das sind Kurzstrecken-Stadtautos und genau den Markt sollten sie ersteinmal bedienen. Wer kein Kurzstrecken-Stadtauto braucht, kauft halt was anderes. Ganz einfach.

    --
    FaLLoC

  5. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: zZz 14.09.11 - 14:41

    zwei mögliche lösungen

    1. akkutausch (siehe better planet)
    2. induktionsstrassen (dauert jahrzehnte, kostet viel)

  6. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: CenTroniX 15.09.11 - 08:00

    Die aktuelle geplanten/realisierten E-Autos sind meiner Meinung nach nicht für Langstrecken konzipiert - daher wäre ein E-Smart an der Autobahntankstelle eine Seltenheit.
    Die o.g. reinen E-Auto sind für den Pendler gedacht, der bevorzugt im Bereich einer Großstadt wohnt und arbeitet und so den Wagen in der Nacht aufladen kann.

    Für weitere Strecken, von Stadt zu Stadt, bleiben wohl die Hybridfahrzeuge im Moment die beste Wahl. Der Verbrennungsmotor bringt dich über die Autobahn und die E-Motor springt in der Stadt wieder an.
    Vielleicht sollte mach sich auch vom Prinzip den eigenen, persönlichen Autos trennen. Warum nur den Akku mieten, warum nicht gleich den ganzen Wagen. Für Streckem zwischen den Städten kämmen dann alternative Verkehrsmittel zum Einsatz, wie sie schon in anderen Antworten genannt wurden, und am Zielort steigt man in ein E-Auto eines Leihsystems - dafür müssten die Leihsysteme aber Bundes- oder besser Europaweit vereinheitlicht werden, so das über das gleich System auch Leistungen des ÖPNV und der Eisenbahn abgerechnet werden können.

    Aber es ist generell zu überlegen, ob E-Antriebe überhaupt Sinn machen. Wie es hier mit der Effektivität steht, kann ich selbst nicht einschätzen.
    Es gib Anlagen (bisher nur im Labormaßstab), die mittels gebündelten Sonnenlicht (Stichwort Sonnenofen) aus C02 und Wasser Kohlenwasserstoffe herstellen, die dann über die existierenden Vertriebswege verteilt und über hoch effektive Verbrennungsmotoren genutzt werden können.
    Diese Anlagen können prinzipiell überall auf der Welt installiert und betrieben werden, wenn auch die höchste Effektivität im Äquatorgebiet zu erwarten ist. Für Afrika ergäben sich hier sehr große Chancen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.11 08:14 durch CenTroniX.

  7. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: Anonymer Nutzer 15.09.11 - 08:25

    oder aber du fährst lange Strecken mit der Bahn. Dann reicht, wenn möglich - was häufiger der Fall ist als Mensch wahr haben will - der eine in der Garage.

    Die Stunde könnte man sogar noch in Kauf nehmen, wenn vor jedem Restaurant eine Schnellladestation wäre und diese dann auch frei ist.

    Leichtere Bauweisen wären allerdings auch eine Möglichkeit. Aber davon lassen die Autobauer ab, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Denn im Grunde erfüllen diese wie die Energiekonzerne in Sachen Umwelt nur die gesetzlichen Mindeststands und brüsten sich dann auch noch damit, weil der größte Teil der Bevölkerung es ohnehin nicht besser weißt.

    Alles zu lieblos.

  8. Re: Das Problem bei E-Autos....

    Autor: cyblord 15.09.11 - 13:56

    Mal ne andere Frage, was passiert eigentlich wenn man ohne Strom irgendwo liegenbleibt? Wie bekommt man sein Fahrzeug wieder flott? Wie könnte man überhaupt größere Mengen Strom auf ne abgelegene Landstraße bringen? Braucht dann der ADAC eine Flotte Generatorfahrzeuge? Oder kann man die Batterie ohne eine Werkstatt austauschen?
    Man muss wohl jedesmal abgeschleppt werden, wenn das passiert....

    gruß cyblord

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