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plagiatismus ...

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  1. plagiatismus ...

    Autor: neocron 07.03.11 - 23:11

    was ein reis ...
    und eine riesen heuchlerei unter den deutschen mal wieder!
    Es gibt einen ausspruch ...

    Schreibt man von einem ab, nennt man das Plagiatismus, schreibt man von Vielen ab, nennt man das Forschung!
    Von wem dieses Zitat ist ? keine ahnung, interessiert hier auch niemanden ... fakt ist, es passt genau.
    Es gibt 10000 doktoranden, die genau das gleiche machen, ein thema erarbeiten, und dann von zig hundert quellen irgend welche scheisse zusammenschreiben. Fuer eine doktorarbeit sollte da jedoch ein THEMA bearbeitet werden ... offensichtlich hat das herr gutenberg ... denn mal von den plagiat-stellen abgesehen, hatter bestanden, ... sogar sehr gut!
    Der einzige unterschied, von Guttenberg zu den anderen ist daher, dass die sich ne woche mehr zeit genommen haben um jeden satz des anderen nochmals umzuformulieren ... und GENAU das macht jeder ... letztendlich IST ES DER GLEICHE DRECK den die quelle offensichtlich auch schon geschrieben hat ... der unterschied selber in der arbeit ist also NUR einen satzthesaurus zu bilden ... unterschiedliche worte, gleicher fucking inhalt ... wenn man das THEMA, was erarbeitet so nach hinten stellt ... und dien fitzelarbeit des umschreibens ... SO heraufsetzt ... wie es die deutsche wissenschaft in diesen tagen tut ... steht es noch wesentlich schlechter um die wissenschaft, als ich es bisher gedacht habe ...
    Ist es formal korrekt, was herr guttenberg da getan hat? Nein ... sollte es konsequenzen haben ... ja ... aendert jedoch nichts an seiner Leistung am ERARBEITEN DES THEMAS ... durch zusammentragen von informationen ... was offensichtlich geschehen ist!
    Wenn der Hauptteil einer Doktorarbeit jetzt umschreiben ist ... kein wunder, dass nix mehr bei rumkommt!
    Ich sage nicht, dass es rechtens ist, was herr guttenberg da getan hat!
    Ich sage lediglich der SPOTT der dummen, die nie auch nur einen kinderschiss an hirnschmalz in der wissenschaft hervorgebracht haben ... sollten lieber mal ihre "meinung" in ihrem kopf lassen ...

  2. Re: plagiatismus ...

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.11 - 00:01

    > aendert jedoch nichts an seiner Leistung am ERARBEITEN DES THEMAS

    das ist ja die Frage: ist es ein Erarbeiten eines Themas wenn man Gedankengänge von anderen als eigene ausgibt?

    Das was Du als nebensächlich siehst ist in meinen Augen aber genau die Aufgabe einer Doktorarbeit: Nämlich die Gedanken anderer aufzugreifen - falls überhaupt zum eigenen Thema vorhanden - verstehen, in eigenen Worten formulieren und für das eigene Thema umsetzen. Oder, halt auf denjenigen verweisen, dessen Gedanken man unreflektiert übernimmt. Das hat Herr Guttenberg eben NICHT gemacht.

  3. Re: plagiatismus ...

    Autor: Rulf 08.03.11 - 03:09

    wenn du tausende arbeiten wissenschaftlich auswertest und die eigenen schlußfolgerungen daraus mit eigenen worten wiedergibst(mit absicht doppelt gemoppelt), ist es ja auch kein plagiat mehr...sondern nur wenn du dazu zu faul/dumm/nichtinderlage/inbetrugsabsicht bist und alles wortwörtlich oder nur nach austausch einzelner wörter abschreibst, wie wohl der herr g oder sein ghostwriter(was die blamage noch potenzieren würde)...auch die uni steht ja nun nicht mehr gut da(summa cum laude)...

  4. Re: plagiatismus ...

    Autor: jgrabner 08.03.11 - 13:12

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der einzige unterschied, von Guttenberg zu den anderen ist daher, dass die
    > sich ne woche mehr zeit genommen haben um jeden satz des anderen nochmals
    > umzuformulieren ... und GENAU das macht jeder ... letztendlich IST ES DER
    > GLEICHE DRECK den die quelle offensichtlich auch schon geschrieben hat ...
    > der unterschied selber in der arbeit ist also NUR einen satzthesaurus zu
    > bilden ... unterschiedliche worte, gleicher fucking inhalt ... wenn man das
    > THEMA, was erarbeitet so nach hinten stellt ... und dien fitzelarbeit des
    > umschreibens ... SO heraufsetzt ... wie es die deutsche wissenschaft in
    > diesen tagen tut ... steht es noch wesentlich schlechter um die
    > wissenschaft, als ich es bisher gedacht habe ...
    zumindest die Rechtswissenschaften und wahrscheinlich alle Geisteswissenschaften. Richtig geforscht wird ja fast nur noch in den Naturwissenschaften. Geht auch kaum anders: in Biologie, Physik, Medizin, .... sind noch unendlich viele neue Erkenntnisse möglich, da gibt es für Millionen von Dissertanten Gelegenheit für originäre Forschung.
    Aber in Rechtswissenschaften: das Zivilrecht ist seit 2000 Jahren im Kern gleich geblieben. Im Verfassungsrecht ist auch schon seit 100 Jahren das Wesentliche gesagt. Verwaltungsrecht dito. Zum Glück kommt der Gesetzgeber immer mit neuen Gesetzen heraus, die man analysieren und rechtsvergleichen kann, aber die Schöpfungshöhe ist da regelmäßig dünn.
    Aus dieser Sicht heraus hat zu Guttenberg eine richtig gute Arbeit abgeliefert. Die Note hatte schon ihre Berechtigung, vor allem weil sie ja auch die mündliche Prüfung einschließt, die er offenbar hervorragend gemeistert hat. Klar, er hatte ja die besten Zuarbeiter: 1000 Quellen, darunter die besten Verfassungsrechtler beider Länder (D, USA) und den wiss. Dienst des Bundestages. Aber die Gliederung, die Analysen, das ist sein Werk und das ist sauber gemacht. Wenn er wie Du richtig sagst nochmal ein paar Wochen lang drübergegangen wäre und mit einem Thesaurus die einschlägigen Stellen umformuliert hätte: er hätte nach der Politik an die Uni gehen können.

    Man sollte in den Rechtswissenschaften in Deutschland den gleichen Weg beschreiten wie in dem Fach im angelsächsichen Raum: man vergibt an Absolventen einfach keine Ph.D., sondern maximal den einfacheren J.D. - juris doctor. Das ist genauso wie der M.D. (medical doctor) ein sog. Berufsdoktorgrad, der nicht die Fähigkeit zur eigenständigen wiss. Leistung bescheinigt, sondern die Beherrschung des Faches auf einem hohen Niveau.

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