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Funktionsprinzip?

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  1. Funktionsprinzip?

    Autor: FreiGeistler 23.02.17 - 10:47

    Also beleuchten in verschiedenen Farben macht Sinn wenn der Sensor nur Grauwerte kann. Was bei der Handykamera ja nicht der Fall ist. Aber damit bekommen sie ja immer noch kein Spektrogramm? Sondern nur den Unterschied zwischen rotem und grünem Apfel?

  2. Re: Funktionsprinzip?

    Autor: vlad_tepesch 23.02.17 - 14:39

    ich ergänze:

    Also beleuchten in verschiedenen Farben macht Sinn wenn der Sensor nur Grauwerte kann und die Lichtquelle ein echtes variables Spektrum hätte. Was bei der Handykamera und dem Handy-Display ja nicht der Fall ist.

  3. Re: Funktionsprinzip?

    Autor: bombinho 24.02.17 - 10:57

    vlad_tepesch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich ergänze:
    >
    > Also beleuchten in verschiedenen Farben macht Sinn wenn der Sensor nur
    > Grauwerte kann und die Lichtquelle ein echtes variables Spektrum hätte. Was
    > bei der Handykamera und dem Handy-Display ja nicht der Fall ist.
    Also gibt es eine mathematische Logik, die einen Zugewinn an Informationen erst oberhalb von 3 verschiedenen Farbwerten nahelegt?

  4. Re: Funktionsprinzip?

    Autor: FreiGeistler 24.02.17 - 13:43

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vlad_tepesch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich ergänze:
    > >
    > > Also beleuchten in verschiedenen Farben macht Sinn wenn der Sensor nur
    > > Grauwerte kann und die Lichtquelle ein echtes variables Spektrum hätte.
    > Was bei der Handykamera und dem Handy-Display ja nicht der Fall ist.
    > Also gibt es eine mathematische Logik, die einen Zugewinn an Informationen
    > erst oberhalb von 3 verschiedenen Farbwerten nahelegt?

    Der Mensch hat bereits einen integrierten Reife- und/oder Verdorbenheits-Sensor, genannt Auge (Respektive in Kombination mit der Nase). Ein Sensor mit den selben Fähigkeiten (Kamera) kann nicht mehr detektieren als RGB und Helligkeit. Ein handelsüblicher CCD Sensor könnte zwar mehr, ist aber abgeschirmt da IR und Radioaktivität die Bilder verrauscht.
    Für weitere Informationen braucht man andere Sensoren oder einen Spektrometer oder eine chemische Analyse die weitergeht als die ausgesonderten Duftstoffe.
    Wenn ich nach der Analyse weiss, der eine Apfel ist röter als der andere, was sagt mir das was mir nicht mein Auge sagen könnte? Ergo kein zugewinn an Informationen.

  5. Re: Funktionsprinzip?

    Autor: bombinho 25.02.17 - 13:16

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mensch hat bereits einen integrierten Reife- und/oder
    > Verdorbenheits-Sensor, genannt Auge (Respektive in Kombination mit der
    > Nase). Ein Sensor mit den selben Fähigkeiten (Kamera) kann nicht mehr
    > detektieren als RGB und Helligkeit. Ein handelsüblicher CCD Sensor könnte
    > zwar mehr, ist aber abgeschirmt da IR und Radioaktivität die Bilder
    > verrauscht.
    > Für weitere Informationen braucht man andere Sensoren oder einen
    > Spektrometer oder eine chemische Analyse die weitergeht als die
    > ausgesonderten Duftstoffe.

    Dann loese dich mal von der Vorstellung, dass die KI unter den selben Aspekten nach Mustern sucht, wie die Hirn/Auge - Combo. Waere auch eher nicht so sinnvoll.

    Sag mir mal, wie viele verschiedene Kombinationen von Mustern ein VGA-Bild mit 8Bit Farbaufloesung bringt. Und nun noch die Zahl der moeglichen Differenzmuster von 2 zusaetzlichen Aufnahmen mit geanderter Farbquelle.

    Noch einmal: Eine Differenzanalyse muss nicht auf Absolutwerten beruhen und ein Kamerasensor mit 3 Farbfiltern ist keine spektrale Aufsplittung auf eine CCD-Zeile.
    Ergo werden andere Informationen ausgewertet als bei einem wirklichen Spektrometer.

    Jetzt sag mir, dass Du mit dem blossen Auge den Farbverlauf einer Aufnahme exakt erfassen kannst. Das kann die billigste Kamera mit einem hundert-Zeilen-Programm um Laengen besser und kann sogar eine eindeutige Darstellung liefern. Die Praezision mag nicht berauschend sein aber ist in jedem Fall reproduzierbar. Wohingegen dein Auge kann man mit ein paar leuchtenden Farben und Kontrasten wunderbar taeuschen und Du wirst eine 8Bit Farbtiefe nur in Ausnahmefaellen von einer 24Bit-Farbtiefe unterscheiden koennen. Selbst 6Bit koennen bei geeigneter Palettenwahl schon wunderbar aussehen.
    Von einigen Spezialisten mal abgesehen, soll nun Auge/Hirn auch noch Unterschiede ohne Referenzwert erkennen koennen, obwohl es noch nicht einmal die Anzahl der Farbtoene sicher beurteilen kann? Nenn mich Pessimisten, aber ich glaube, hier ueber/unterschaetzt du die Spezialisierung unserer Mustererkennung.

    Auge/Hirn wird aller Voraussicht nach bei einer Falschfarbdarstellung zur Kontrastdarstellung noch nicht einmal mehr erkennen, ob das Objekt eine Kaffeebohne oder Fahrrad ist.

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