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Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

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  1. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: mingobongo 23.02.16 - 19:45

    Die Bundeswehr ist in meinen Augen nur eine kleine Hilfsarmee für die United States of America Army. Aber das schließt ja nicht aus das deutsche Rüstungskonzerne trotzdem innovativ sind.

  2. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 23.02.16 - 20:23

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach all den Nachrichten um nicht fliegende Helikopter,
    > Tornados, die nur bei Tageslicht fliegen dürfen und
    > Gewehren, die nicht das Treffen, worauf man zielt,
    > habe ich völlig aus den Augen verloren, dass es
    > Truppenteile gibt, die moderne Technik testen.

    Erst einmal testet da nur ein Rüstungsunternehmen mit freundlicher Unterstützung der Bundeswehr und somit auf Kosten der Steuerzahler ein Waffensystem, für dessen Weiterentwicklung man im folgenden Forschungsmittel aus dem Wehretat der Bundesrepublik abgreifen möchte, welches aber kein sinnvolles oder auch nur funktionsfähiges Waffensystem hervorbringen muss.

    Das ist im Grunde das amerikanische Modell: Da werden nach dem gleichen Schema schon seit den 70ern immer wieder irgendwelche futuristischen Laser-Projekte ausgegraben und irgendwann wieder beerdigt, weil nichts Gescheites dabei herauskommt. Das Militär hat weder gewonnen noch verloren, die Kosten trägt der Bürger, Gewinner ist die Industrie.

  3. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: narfomat 24.02.16 - 05:28

    >Aber ok, ob es dann auch gekauft wird, ist vermutlich wieder was anderes. Da haben wir Deutschen ja irgendwie immer Angst, eine Armee modern und schlagkräftig auszurüsten.

    genau. für den ernstfall. z.b. das wir kräftig gegen nordkorea zurückschlagen müssen wenn die hier bei uns einfallen. das sowas leicht passieren kann sieht man ja in dokumentationsfilmen wie red dawn. oder falls demnächst belgien seinen maroden atomreaktor wirklich nicht abschalten will, dann können wir da schnell "intervenieren"... rein, in die luft jagen - ähhh ich meine abschalten, wieder raus. (zum in die luft jagen würde sich diese laserkanone natürlich gut eignen, kann allerdings sein das die aachener was dagegen haben)... auch sonst ist eine schlagkräftige armee wichtig, wenn deutschlands grenze zu afghanistan oder syrien mal wieder vor ort verteidigt werden muss. und beim inlandseinsatz erst zur terrorabwehr, das sieht doch viel besser aus wenn da 2 fast-erwachsene mit neuen sturmgewehr-kriegswaffen vor dem supermarkt stehen als mit g36 wo man doch dank bildreportern jetzt genau weiss: das ding schiesst nach dem 7. magazin auf dauerfeuer nicht mehr gradeaus, am ende trifft es noch mich und nicht diesen verdächtig türkisch aussehenden deutschen staatsbürger links von mir. auch zur schiffsverteidigung eignet sich so ein laser, das ding brutzelt doch glatt jedes somalische piratenschlauchboot mit kindersoldaten an board weg - wie geil ist das denn bitte: "miiiiep -> britzl" einfach super!! da kann man ja nur gratulieren zu diesem technologischen fortschritt, sowas bringt die menschheit weiter. evtl. bringen die so ein ding auch in einer abgespeckten exportversion raus, z.b. ohne zielleitsystem für die saudis, die können ja dann einfach ein fernglas drauf schrauben zum zielen, und wenn die das "bei der polizeiarbeit im inland" zur "barricadenauflösung bei demonstrationen" verwenden, dann muss das auch nicht sooo genau sein. und die israelis bekommen auch welche für ihre schiffe zur uboot unterstützung. zwar weniger, dafür aber mit leitsystem. man muss schon fair bleiben. zur kassamraketen abwehr oder gegen messerattacken durch palästinensische halbwüchsige ohne zukunft ist das ding zwar nicht zu gebrauchen, aber wenn man dann zurückschlagen geht umso mehr, das teil spart jede menge bulldozer arbeit und man kann den job gleich von der mauer aus erledigen. in der deluxe version, welche 100.000euro aufpreis kostet, sind übrigens alle teile von star wars inkl OST dabei.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.16 05:48 durch narfomat.

  4. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: dasWiesel 01.03.16 - 22:09

    An alle die, die Bedenken haben wegen der Stromversorgung:
    Im Bereich der Panzer die ja bekanntlich nicht einmal 1200 kW Motorleistung haben, verbraucht die Geschützregelung (Turm und Waffe bewegen) bis zu ca. 50 KW Spitzenleistung locker. Dabei sinkt die Bordspannung (Normalerweise bei Generatorbetrieb ca. 28 V) natürlich ab, aber dies hat keinen Einfluss auf die übrigen Systeme.
    Ich denke bei einem Schiff, bei dem natürlich die Antriebe deutlich grösser ausfallen dürften und bei dem der durchschnittliche Stromverbrauch auch über 150 kW liegt, wird diese Laserwaffe keinen negativen Effekt haben.
    Ich vermute dass da sowieso Stützkondensatoren eingebaut sind. Dadurch dürfte die Leistungsschwankung der Kanone nicht beachtlich sein.

  5. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 02.03.16 - 18:35

    dasWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke bei einem Schiff, bei dem natürlich die
    > Antriebe deutlich grösser ausfallen dürften und bei
    > dem der durchschnittliche Stromverbrauch auch
    > über 150 kW liegt, wird diese Laserwaffe keinen
    > negativen Effekt haben.

    Das ist richtig. So ziemlich jeder Schiffsdiesel in dieser Größenordnung liefert mehr als genug Ausgangsleistung, selbst wenn es sich um eine betagte Anlage mit nachlassender Leistungsfähigkeit handelt. Ob auch nur punktuelle Versorgungsprobleme entstehen könnten hängt noch von etwas mehr als dem Dieselmotor selbst ab - eventuell ist äußerte Fahrt nicht mit einem Betrieb des Lasers vereinbar.

    Probleme sehe ich da eher darin, dass bei härteren Zielen eine längere Energieabgabe erforderlich ist und gerade auf See die Bedingungen für Laser nicht gerade günstig sind. Kondenswasser, Spritzwasser,übers Meer treibender Flugsand, Algen- udn Planktonablagerung und in Küstennähe auch Vogelschiss trüben Linsen und Endspiegel in Nullkommanichts und verringern bereits die Abstrahlleistung. Regen, Nebel und Dunst verringern die effektive Reichweite des Strahls drastisch. Dazu kommen komplexe Abhängigkeiten, weil das geschützt selbst, die Energieerzeugung und die Kühlsysteme allesamt perfekt aufeinander abgestimmt funktionieren müssen, was spätestens unter Gefechtsbedingungen nur schwer zu gewährleisten ist.

    Das macht das Ganze in meinen Augen zu einer "Schönwetterwaffe" gegen weiche Ziele, wobei man sich dann natürlich fragt, ob die weniger aufwändigen und störanfälligen Automatikgeschütze in Kombination mit auf der Reling montierten leichteren Waffen nicht den selben Effekt hat. Aber damit könnte man natürlich nicht so prestigeträchtig Steuergelder in den Wehretat und aus diesem in die freie Wirtschaft umleiten. ;-)

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