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Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

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  1. Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: cuthbert34 22.02.16 - 08:33

    Nach all den Nachrichten um nicht fliegende Helikopter, Tornados, die nur bei Tageslicht fliegen dürfen und Gewehren, die nicht das Treffen, worauf man zielt, habe ich völlig aus den Augen verloren, dass es Truppenteile gibt, die moderne Technik testen. Aber ok, ob es dann auch gekauft wird, ist vermutlich wieder was anderes. Da haben wir Deutschen ja irgendwie immer Angst, eine Armee modern und schlagkräftig auszurüsten.

  2. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Menplant 22.02.16 - 09:46

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach all den Nachrichten um nicht fliegende Helikopter, Tornados, die nur
    > bei Tageslicht fliegen dürfen und Gewehren, die nicht das Treffen, worauf
    > man zielt, habe ich völlig aus den Augen verloren, dass es Truppenteile
    > gibt, die moderne Technik testen. Aber ok, ob es dann auch gekauft wird,
    > ist vermutlich wieder was anderes. Da haben wir Deutschen ja irgendwie
    > immer Angst, eine Armee modern und schlagkräftig auszurüsten.

    Denkbar, dass die den Laser einfach nur getestet haben. Verkauft wird es dann vor allem ins Ausland.
    Ich kann mir jedoch nicht so richtig vorstellen, dass diese Laserwaffen ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis haben. Vielleicht gibts als Ausgleich Kerzen anstatt Lampen in den Kajüten.

  3. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: MESH 22.02.16 - 09:53

    Die Waffensysteme der Bundeswehr sind immer sehr modern gewesen und dies ist keine Ausnahme. Nur hat man dann für gewöhnlich nicht genug davon oder keine Munition oder nicht genügen Ausgebildetes Personal.

  4. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Bitschnipser 22.02.16 - 10:02

    Die Flugzeuge waren nicht einsatzfähig, weil sie ohne elektronische Zielführung fliegen mussten und zum Ausgleich Nachtsichtgeräte brauchten, für die dann die Cockpitbeleuchtung zu hell war.
    So ist das halt, wenn man sein Gerät stark spezialisiert, das Gerät funktioniert dann im vorgesehenen Szenario besser, aber wenn die Umstände anders sind, muss man halt ein paar Tage lang umrüsten. Das macht eigentlich jede Armee und jeder Betrieb so, nur die Deutschen machen daraus eine Meldung, glaube ich...

  5. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.16 - 10:02

    Ich frage mich zum Einen wie Zielgenau die sind- ein Schiff schwingt ja auf und ab. Und woher adhoc die El. Energie dafür kommt.
    Das muss ein Mörderakku sein.

  6. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Sharra 22.02.16 - 10:06

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich zum Einen wie Zielgenau die sind- ein Schiff schwingt ja auf
    > und ab. Und woher adhoc die El. Energie dafür kommt.
    > Das muss ein Mörderakku sein.

    Eher Kondensatoren. Stromgeneratoren hat ja jedes Schiff, und dann lädt man den Kram eben vor jedem Schuss auf. Das ist gängige Praxis bei Hochenergielasern. Die Dinger hängen eigentlich niemals direkt an einem Generator. Und Kondensatoren sind a) schneller geladen und können b) schneller die gesamte Energie wieder abgeben, als es bei Akkus der Fall wäre.

  7. Test eines Prestigeobjekts sagt nix aus

    Autor: Tyler Durden 22.02.16 - 10:20

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach all den Nachrichten um nicht fliegende Helikopter, Tornados, die nur
    > bei Tageslicht fliegen dürfen und Gewehren, die nicht das Treffen, worauf
    > man zielt,

    Was also nicht funktioniert ist der ganze normale Militär-Alltag. Was man hinbekommt sind Tests neuer Systeme, die im Moment *keines* der realen Probleme der Soldaten löst-

    Aber man kann mit funktionstüchtigen Gewehren nicht glänzen oder sich als Kriegsministerin profilieren. Das ist doch langweilig und wird von den Wählern als Selbstverständlichkeit angesehen! (was es dann ja offensichtlich doch nicht ist)

    Aber der Test einer Laserwaffe?
    Wow! Das macht Eindruck!

    ...und ich mach mir keine Illusionen über die Einsatzfähigkeit dieser Waffe außerhalb von bequemen Schönwetter-Testbedingungen.

    TD

  8. Re: Test eines Prestigeobjekts sagt nix aus

    Autor: Sharra 22.02.16 - 10:42

    Tyler Durden schrieb:

    > ...und ich mach mir keine Illusionen über die Einsatzfähigkeit dieser Waffe
    > außerhalb von bequemen Schönwetter-Testbedingungen.
    >
    > TD

    Damit dürftest du vollkommen richtig liegen. Bei starkem Nebel sind Laser z.B. absolut Nutzlos. Während ein Projektil, genügend kinetische Energie vorausgesetzt, einfach durchfliegt, wird ein Laser von jedem bisschen Wasser in der Luft gestreut und damit in seiner Wirkung und Reichweite massiv eingeschränkt.

  9. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: bernd71 22.02.16 - 10:58

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich zum Einen wie Zielgenau die sind- ein Schiff schwingt ja auf

    Du meinst mehr als ein im Gelände fahrender Panzer? ;-)
    http://de.mann.tv/lifestyle/freizeit/video-des-tages-mit-dem-panzer-ein-bier-balancieren-249080.html

  10. Re: Test eines Prestigeobjekts sagt nix aus

    Autor: Abdiel 22.02.16 - 11:16

    Keine Ahnung was Du für Laser benutzt, bei uns in der Firma verdampft oder verbrennt alles, was sich im Strahlweg befindet, egal ob Staubpartikel, Wasser oder Maschinengestelle aus Granit. Auch eine optische Signalübertragung wäre so kaum möglich, wird aber realisiert.

  11. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Abdiel 22.02.16 - 11:19

    Im Industrieumfeld werden heutzutage problemlos Dauerlaserleistungen von 10kW erreicht, von daher stellt das keine hohe Anforderung dar. Dennoch wird man aus praktischen Gründen sicher die Kondensatorlösung wählen, was für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend ist.

  12. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: mfeldt 22.02.16 - 11:33

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich zum Einen wie Zielgenau die sind- ein Schiff schwingt ja auf
    > und ab. Und woher adhoc die El. Energie dafür kommt.
    > Das muss ein Mörderakku sein.

    Kinderkram - selbst Fotostative können sowas heutzutage:

    https://vimeo.com/111956522

    Ich erinnere mich an eine Tagung über daptive optik in den 1990ern - schon da erzählte so ein Bundeswehr-Fuzzi extatisch, wieviele Ziele pro Sekunde er mit seinem System anvisieren öknne. Das ziel dürfte tatsächlich dahingehen, gegnerische Artillerie und ähnliches komplett wirkungslos zu machen.

  13. Re: Test eines Prestigeobjekts sagt nix aus

    Autor: Sharra 22.02.16 - 11:42

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung was Du für Laser benutzt, bei uns in der Firma verdampft oder
    > verbrennt alles, was sich im Strahlweg befindet, egal ob Staubpartikel,
    > Wasser oder Maschinengestelle aus Granit. Auch eine optische
    > Signalübertragung wäre so kaum möglich, wird aber realisiert.


    Ihr setzt Laser auf mehrere hundert Meter ein? Ist ja doll. Wieso habt ihr euren Lasercutter denn überhaupt am einen Ende der Firma aufgestellt, und das Werkstück rollt am anderen Ende durch?
    Und man benutzt keine Laserkommunikation im dichtesten Nebel.

  14. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Sharra 22.02.16 - 11:45

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Industrieumfeld werden heutzutage problemlos Dauerlaserleistungen von
    > 10kW erreicht, von daher stellt das keine hohe Anforderung dar. Dennoch
    > wird man aus praktischen Gründen sicher die Kondensatorlösung wählen, was
    > für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend ist.

    Im Industrieumfeld dürfte es auch kaum ein Problem sein, mal eben 10KW (Plus Verluste) in einem Kraftwerk nebenan auf dem Gelände zu erzeugen. Auf einem Schiff ist das immer so eine Sache. Nicht jeder Kreuzer hat die geballte Macht zweier Kernreaktoren an Bord, wie es die US-Flugzeugträger haben.

    Gut, zugegeben, 10KW sind jetzt nicht unmöglich. Das schafft ein durchschnittlicher guter Dieselgenerator. Aber auch dafür muss man erst einmal Platz schaffen, und die Treibstoffversorgung dafür auch noch einplanen.

    Da ist es, denke ich, grade im Testbetrieb, doch einfacher, die vorhandene Kraftquelle zu nutzen, und über Kondensatoren zu puffern.

  15. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Tantalus 22.02.16 - 11:50

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, zugegeben, 10KW sind jetzt nicht unmöglich. Das schafft ein
    > durchschnittlicher guter Dieselgenerator. Aber auch dafür muss man erst
    > einmal Platz schaffen, und die Treibstoffversorgung dafür auch noch
    > einplanen.

    Die 10kW sind die Laserleistung, an elektrischer Energie musst da nochmal deutlich mehr reinstecken. Aber selbst das sollte, in Relation zu dem, was auf so einem Schiff sonst noch Strom braucht, kein großes Problem sein.


    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.16 11:52 durch Tantalus.

  16. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: minifisch 22.02.16 - 11:51

    Die 10 kW sind doch die Ausgangsleistung, oder nicht? Was wäre dann die Eingangsleistung?

  17. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: masel99 22.02.16 - 12:02

    Der Wirkungsgrad der Diodenlaser ist nicht so schlecht. Selbst bei nur 10% Wirkungsgrad sind das "nur" 100kW benötigte elektrische Leistung. So ein Schiff hat üblicherweise deutlich mehr zur Verfügung.

  18. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: masel99 22.02.16 - 12:04

    minifisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 10 kW sind doch die Ausgangsleistung, oder nicht? Was wäre dann die
    > Eingangsleistung?

    Wahrscheinlich irgendwo im Bereich 30-100kW (10-30% Wirkungsgrad).

  19. Re: Huch, wusste gar nicht, dass die Bundeswehr so modern sein kann?

    Autor: Sharra 22.02.16 - 12:13

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > minifisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die 10 kW sind doch die Ausgangsleistung, oder nicht? Was wäre dann die
    > > Eingangsleistung?
    >
    > Wahrscheinlich irgendwo im Bereich 30-100kW (10-30% Wirkungsgrad).

    Selbst 100KW wäre mit einem großen Aggregat durchaus zu machen. Aber auf einem Schiff mangelt es in aller Regel vor allem an einem: Platz.

  20. Re: Test eines Prestigeobjekts sagt nix aus

    Autor: Abdiel 22.02.16 - 12:32

    Ja, wieso werden Laser nicht immer direkt neben die Bearbeitungsmaschinen gestellt... Mehrere Bearbeitungsstationen werden von einem Laser bedient. Die Aufstellbedingungen vor Ort sind ungeeignet. Die Strahlcharakteristik lässt es zu, den Rohstrahl auch über weitere Entfernungen heranzuführen. Such Dir was aus. Und warum gehen eigentlich immer alle vom Laserschneiden aus? Wir bauen alle möglichen Anlagen zur Materialbearbeitung mittels Laser.

    Aber Du hast natürlich recht damit, dass wir Laser nicht auf lange Entfernungen "einsetzen". Es gab nur Beschussversuche mit mehreren Metern Abstand, sowie Strahlvermessungen (nebst unfreiwilligem Einbrand) quer durch die Halle. Die Ergebnisse lassen sich problemlos skalieren, ein netter Vorteil bei Lasern.

    Und was die Laserkommunikation betrifft, hat das unsere Hochschule jahrelang über eine Entfernung von einem Kilometer praktiziert, um ihre Außenstelle anzubinden. Trotz Nebels...

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