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Das Experiment hat einen großen Nachteil

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  1. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: eleaiactaest 22.10.18 - 11:34

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine ziemlich harte Kritik an der Schulbildung. Für den zu
    > erwartenden Schaden durch den Aufprall ist es völlig Wurst.
    Es wäre aber echt cool, wenn das so wäre. Zwei Beispiele:
    1. Man wird von irgendjemandem mit einer Waffe beschossen. Würde man sich also möglichst schnell auf das Projektil zu bewegen, müsste sich die Verletzungsgefahr reduzieren lassen
    2. Man nehme ein kaputtes Flugzeug, fliege mit 500 km/h in Richtung x. Dann wird das Flugzeug von hinten von einer Drohne getroffen, die mit 500+y km/h auch in Richtung x fliegt. Die kinetische Energie des Flugzeuges wird also erhöht. Wird es dadurch dann repariert?

    ;-)

  2. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Lemo 22.10.18 - 11:40

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Experiment bewegt sich die Drohne mit einer kinetischen Energie, die
    > > auch nach dem ersten Aufprall weiter wirkt, die Kraftrichtung bleibt
    > > bestehen.
    > >
    > > Ein echtes Flugzeug würde aber selbst eine kinetische Energie
    > mitbringen,
    > > die hat es in dem Beispiel gar nicht. Das ist ja was anderes ob jetzt
    > das
    > > Flugzeug diese Energie mitbringt und auf die Drohne trifft oder die
    > Energie
    > > von der Drohne ausgeht.
    >
    > Das ist eine ziemlich harte Kritik an der Schulbildung. Für den zu
    > erwartenden Schaden durch den Aufprall ist es völlig Wurst.

    Naja, falsch ausgedrückt, aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach anders wenn sich beide Objekte bewegen

  3. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: southy 22.10.18 - 11:55

    eleaiactaest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist eine ziemlich harte Kritik an der Schulbildung.

    Um nicht zu sagen:
    Es ist einfach himmelschreiender Blödsinn.

    > 1. Man wird von irgendjemandem mit einer Waffe beschossen. Würde man sich
    > also möglichst schnell auf das Projektil zu bewegen, müsste sich die
    > Verletzungsgefahr reduzieren lassen
    > 2. Man nehme ein kaputtes Flugzeug, fliege mit 500 km/h in Richtung x. Dann
    > wird das Flugzeug von hinten von einer Drohne getroffen, die mit 500+y km/h
    > auch in Richtung x fliegt. Die kinetische Energie des Flugzeuges wird also
    > erhöht. Wird es dadurch dann repariert?

    Das Flugzeug wird durch den zusätzlichen Impuls offensichtlich beschleunigt.
    Bei mindestens zwei auftreffenden Drohnen (falls Hersteller = DJI, reicht auch eine)
    Daraus resultiert eine End-Geschwindigkeit > c (Lichtgeschwindigkeit)
    Das ermöglicht es dem defekten Flugzeug in seine eigene Vergangenheit zu reisen, an einen Zeitpunkt, an dem der ursprüngliche Defekt noch gar nicht aufgetreten ist.
    Das Flugzeug landet also in heilem Zustand.
    Dazu kommt noch dass, weil das Flugzeug jetzt ja nicht mehr defekt ist, die Drohne es nicht mehr einholen wird.
    Sie wird also nicht mehr durch den Aufprall zerstört, sondern kann friedlich landen und in der nächsten Nacht mit dem Rasenmäherroboter niedliche kleine Kinder zeugen: fliegende rotierende Messer. Diese töten dann den Piloten des Flugzeugs, um einen potentiellen Unfall zwischen diesem und mit seinem Vater zu verhindern.

    Endresultat: Skynet. q.e.d.

  4. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: ThorstenMUC 22.10.18 - 12:25

    Wie andere schon erklärt haben ist das Argument welches Objekt sich hier im Test im Verhältnis zum externen Betrachter bewegt irrelevant.

    Was aber durchaus relevant sein könnte ist, dass viele Flugzeige ihre Treibstoff-Tanks in den Flügeln haben... und da eben ein beschädigter Litium-Ionen Akku eingedrungen ist, der bei Kurzschluss selbst Feuer fangen kann.

  5. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: format 22.10.18 - 14:00

    Sehr gut! Gefällt mir! Muss ich glatt mal durchrechnen. :-)

    > Endresultat: Skynet. q.e.d.

  6. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Eheran 22.10.18 - 15:23

    Es geht um die Geschwindigkeit im Moment des Aufpralls. Nicht um irgendeine (un)bekannte Geschwindigkeit 100m weiter entfernt. Die spielt schlicht keine Rolle.

  7. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: eleaiactaest 22.10.18 - 15:36

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um die Geschwindigkeit im Moment des Aufpralls. Nicht um irgendeine
    > (un)bekannte Geschwindigkeit 100m weiter entfernt. Die spielt schlicht
    > keine Rolle.
    Das ist so sicherlich korrekt. Wenn allerdings Umgebungseinflüsse den Aufprall in dieser Form zumindest sehr unwahrscheinlich machen, dann sollten diese Faktoren auch in die Überlegungen mit einbezogen werden.

  8. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Anonymer Nutzer 22.10.18 - 18:08

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Naja, falsch ausgedrückt, aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach anders
    > wenn sich beide Objekte bewegen

    Das Endergebnis mag durchaus anders sein. Hier geht es aber um den Schaden den ein Objekt am anderen machen kann. Dafür ist das Experiment bestens geeignet, den für den punktuellen Schaden macht es einfach gar keinen Unterschied.

  9. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Eheran 22.10.18 - 19:05

    Wie wahrscheinlich das ist, ist für den Versuch ebenfalls völlig irrelevant. Es geht darum, zu wissen, was im Falle des Falles passiert.

    Ich bin erstaunt über das mangelnde Verständnis für solche Tests. Irgendeine komische Attacke eines Systems über unwahrscheinliche Zugangswege sollte doch ebenfalls beim Pentest beachtet werden? Und es spielt da auch keine Rolle ob der Angreifer 60kg oder 100kg wiegt oder aus China oder den USA kommt. Oder ob seine Ping im Moment vor dem Angriff 10ms anders war als beim Angriff.

  10. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Adlerjohn 22.10.18 - 22:10

    Ich finde es eigentlich unötig irgendwelche Vermutungen aufzustellen. Letztendlich müsste dies unter Realbedingungen mit einem riesigen Modellflugzeug testen, um genaue Ergebnisse zu erzielen, das an sich zu aufwendig wäre. Auf jeden Fall ist und bleibt der Schaden, wie im Video gezeigt, enorm. Das DJI eine Entfernung des Video's fordert ist natürlich noch die Krönung, obwohl das Szenario ja an sich gar nicht mal so abwägig ist, wenn man schon die ganzen Youtube Videos im Internet sieht, wo Leute die maximale Höhe ihres Quadcopters austesten und dabei keinerlei Vorschriften und Regeln einhalten. Selbst bei einer langsameren getesteten Geschwindigkeit könnte ich mir große Schäden an den Tragflächen vorstellen.
    Davon auszugehen das ein Luftstrom eine Drohne ablenkt ist auch sehr abwägig, wenn man alleine bedenkt was bei einer Autofahrt alles so an Fliegen und Insekten nach einer Fahrt auf der Autobahn bei Tempo über 140 hängen bleibt. Diese sind ein wenig leichter als eine 1kg Drohne, zumal die Geschwindigkeit im Video auch noch deutlich mehr ist.
    Auf jeden Fall entsteht bei einem Zusammenprall ein enormes Risiko für Crew und Besatzung, das man nicht unterschätzen sollte, egal an welcher Stelle die Drohne einschlägt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.18 22:11 durch Adlerjohn.

  11. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: eleaiactaest 23.10.18 - 09:15

    Adlerjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon auszugehen das ein Luftstrom eine Drohne ablenkt ist auch sehr
    > abwägig, wenn man alleine bedenkt was bei einer Autofahrt alles so an
    > Fliegen und Insekten nach einer Fahrt auf der Autobahn bei Tempo über 140
    > hängen bleibt. Diese sind ein wenig leichter als eine 1kg Drohne, zumal die
    > Geschwindigkeit im Video auch noch deutlich mehr ist.
    Das Argument ist nicht so schlecht. Andererseits erzeugt eine Auto aber auch keine Wirbelschleppen, die dann Autos dahinter in ernsthafte Probleme bringen. Also evtl. sind da Auto und Flugzeug nicht zu 100% vergleichbar.

  12. Re: Das Experiment hat einen großen Nachteil

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.18 - 10:26

    Adlerjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es eigentlich unötig irgendwelche Vermutungen aufzustellen.
    > Letztendlich müsste dies unter Realbedingungen mit einem riesigen
    > Modellflugzeug testen, um genaue Ergebnisse zu erzielen, das an sich zu
    > aufwendig wäre. Auf jeden Fall ist und bleibt der Schaden, wie im Video
    > gezeigt, enorm.
    Soweit ich das aus dem original Artikel herausgelesen habe, ist das ein standardisierter Test. Nichts anderes machst du um auf Vogelschlag zu testen.

    eleaiactaest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Argument ist nicht so schlecht. Andererseits erzeugt eine Auto aber
    > auch keine Wirbelschleppen, die dann Autos dahinter in ernsthafte Probleme
    > bringen. Also evtl. sind da Auto und Flugzeug nicht zu 100% vergleichbar.
    Was haben Wirbelschleppen HINTER dem Flugzeug damit zu tun? Und seit wann erzeugen Kleinstflugzeuge relevante Wirbelschleppen? Bei dem Ausgang des Experiments würde mir eher die Schwerkraft sorgen machen, die wird nämlich schnell relevant, wenn der Flügel und somit Auftrieb fehlt.

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