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  5. › Hoher Schaden: Das passiert beim…

@golem

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  1. @golem

    Autor: Petterson 21.10.18 - 13:47

    habt ihr die stellungnahme von dji gelesen?
    https://www.dji.com/mobile/newsroom/news/dji-demands-withdrawal-of-misleading-drone-collision-video

    bzw https://www.dropbox.com/s/cw4v6aok0gbo2ke/Letter%20to%20UDRI.pdf?dl=0

  2. Re: @golem

    Autor: ad (Golem.de) 21.10.18 - 13:55

    Petterson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > habt ihr die stellungnahme von dji gelesen?

    Nun, der Hauptpunkt ist: Angeblich etwas überhöhte Geschwindigkeit beim Zusammenprall simuliert. Wobei die aktuelle M20 durchaus schneller als 200 Meilen/h (321 km/h) kann. Die Acclaim schafft maximal sogar 448 km/h um genau zu sein.

  3. Re: @golem

    Autor: Eheran 21.10.18 - 14:16

    1. Link geht nicht. Dann aus dem 2.:

    >Your blog post describes a similar test performed with a simulated bird that caused “more apparent damage,” but your decision not to post or promote that video indicates your bias toward sowing fear.

    Und damit ist alles gesagt. Vögel mit größerem Schadenspotential -> Gefahr durch Drohnen quasi irrelevant.

  4. Re: @golem

    Autor: ChMu 21.10.18 - 14:17

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Petterson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > habt ihr die stellungnahme von dji gelesen?
    >
    > Nun, der Hauptpunkt ist: Angeblich etwas überhöhte Geschwindigkeit beim
    > Zusammenprall simuliert. Wobei die aktuelle M20 durchaus schneller als 200
    > Meilen/h (321 km/h) kann. Die Acclaim schafft maximal sogar 448 km/h um
    > genau zu sein.

    In 120m Hoehe? Was macht ein Albatross der bei der Geschwindigkeit aufschlaegt? Auf genau diese Stelle? Oder ins Fenster? Es muss schon ein gewisses Koennen vorausgesetzt werden, eine Stirnseite eines Fluegels bei 400km/h in hundert m Hoehe zu treffen, also einem Gebiet um einen Flughafen in dem die Dji Drohne gar nicht erst aufsteigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.18 14:18 durch ChMu.

  5. Re: @golem

    Autor: thinksimple 21.10.18 - 15:16

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Link geht nicht. Dann aus dem 2.:
    >
    > >Your blog post describes a similar test performed with a
    > simulated bird that caused “more apparent damage,” but
    > your decision not to post or promote that video indicates your
    > bias toward sowing fear.
    >
    > Und damit ist alles gesagt. Vögel mit größerem Schadenspotential -> Gefahr
    > durch Drohnen quasi irrelevant.

    Aha, also Vögel abschiessen. Drohnen überall fliegen lassen.
    Schöne neue Welt.
    Ich schieß lieber Drohnen ab.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  6. Re: @golem

    Autor: Eheran 21.10.18 - 15:33

    Keine Ahnung, wie man das aus meiner Aussage lesen kann. Vogelschlag ist jedenfalls etwas alltägliches. Aus der englischen Wiki:
    >The International Civil Aviation Organization (ICAO) reported 65,139 bird strikes for 2011–14, and the Federal Aviation Authority counted 177,269 wildlife strike reports on civil aircraft between 1990 and 2015, growing 38% in 7 years from 2009 to 2015. Birds accounted for 97%.

    Abschießen soll man gar nichts. Sondern so fliegen/bauen/machen, dass niemand dadurch stirbt. Wenn das Problem mit normalen Vögeln ein viel größeres ist, weil sowohl Schadensausmaß als auch Häufigkeit schlimmer sind, dann ist das mit Drohnen nur noch Aktionismus. Wie viele Artikel es zu dem Thema alleine bei Golem schon gab...

  7. Re: @golem

    Autor: Petterson 21.10.18 - 16:26

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Petterson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > habt ihr die stellungnahme von dji gelesen?
    >
    > Nun, der Hauptpunkt ist: Angeblich etwas überhöhte Geschwindigkeit beim
    > Zusammenprall simuliert. Wobei die aktuelle M20 durchaus schneller als 200
    > Meilen/h (321 km/h) kann. Die Acclaim schafft maximal sogar 448 km/h um
    > genau zu sein.

    Der Hauptpunkt ist dass die Drohnen auf 500m begrenzt sind und die Flugzeuge auf größerer Höhe erst (>1,6km laut dji) die getesteten Geschwindigkeiten erreichen.

    Wäre die Stellungnahme nicht wert im Artikel erwähnt zu werden?

  8. Re: @golem

    Autor: thinksimple 21.10.18 - 16:37

    D.h. wenns etwas schlimmeres gibt ist das andere nicht der Rede wert?

    Komisch.
    Die Rinder furzen Methan. Warum schreit man dann bei den Autos wegen CO2?. Das mit den Rindern ist viel schlimmer.

    Drohnen haben in der Nähe von Flugzeugen nix zu suchen. Ende.
    Genausowenig über Strassen und auch nicht über meinem Garten. Dafür gibt es Modellflugplätze wo man seinem Hobby frönen kann.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  9. Re: @golem

    Autor: DoktorMerlin 21.10.18 - 16:53

    >Dafür gibt es Modellflugplätze wo man seinem Hobby frönen kann.

    Das Hobby beim Drohne fliegen ist ja wohl eher die Foto- und Videografie und nicht das Fliegen. Das macht auf einem Modellflugplatz unangenehm wenig Spaß, zumal Modellflugplätze in Deutschland recht wenig vorhanden sind und man dort meistens mit Drohnen belächelt und ausgelacht wird. Da kann man nicht wirklich von Hobby reden, wenn man das nur dort dürfte.

    Über deinem Grundstück und Straßen haben die aber nichts verloren, da stimme ich dir zu. Zumal es genug Möglichkeiten gibt, Städte und Sehenswürdigkeiten von offenem Feld aus (zB aus einem Park) zu filmen, weshalb das da auch legal ist (wenn keine Menschenansammlungen in der Nähe sind denen man schaden kann). Wenn man unbedingt einen Rundflug um den Kölner Dom machen möchte, muss man sich halt eine Aufstiegserlaubnis holen und dementsprechend auch nachweisen können, dass man gut genug fliegen kann um bei so einem Flug niemandem zu schaden

  10. Re: @golem

    Autor: Eheran 21.10.18 - 17:07

    >65,139 bird strikes for 2011–14
    Macht 16'000 pro Jahr. Wie viele Zusammenstöße mit Drohnen bzw. generell alle Formen des Modellflugs gab es in der Geschichte bislang?
    >D.h. wenns etwas schlimmeres gibt ist das andere nicht der Rede wert?
    Nicht weil es etwas schlimmeres gibt, sondern weil die Relationen einfach lächerlich sind. Trotzdem hört man nur von dem einen, nicht von dem anderen.

  11. Re: @golem

    Autor: thinksimple 21.10.18 - 17:44

    Natürlich sind die Relationen lächerlich bzw. gering. Wenn man es mit Hagel vergleicht sind auch die Relationen zum Vogel gering.
    Die Relationen würden aber steigen wenn es nicht verboten wäre auf Flüghäfen oder Einflugschneisen mit Drohnen zu fliegen.
    Warum sollte man es denn?

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  12. Re: @golem

    Autor: ad (Golem.de) 21.10.18 - 18:50

    Petterson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ad (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Petterson schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > habt ihr die stellungnahme von dji gelesen?
    > >
    > > Nun, der Hauptpunkt ist: Angeblich etwas überhöhte Geschwindigkeit beim
    > > Zusammenprall simuliert. Wobei die aktuelle M20 durchaus schneller als
    > 200
    > > Meilen/h (321 km/h) kann. Die Acclaim schafft maximal sogar 448 km/h
    > um
    > > genau zu sein.
    >
    > Der Hauptpunkt ist dass die Drohnen auf 500m begrenzt sind und die
    > Flugzeuge auf größerer Höhe erst (>1,6km laut dji) die getesteten
    > Geschwindigkeiten erreichen.
    >
    > Wäre die Stellungnahme nicht wert im Artikel erwähnt zu werden?

    Doch natürlich!

  13. Re: @golem

    Autor: ChMu 21.10.18 - 19:41

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich sind die Relationen lächerlich bzw. gering. Wenn man es mit Hagel
    > vergleicht sind auch die Relationen zum Vogel gering.
    > Die Relationen würden aber steigen wenn es nicht verboten wäre auf
    > Flüghäfen oder Einflugschneisen mit Drohnen zu fliegen.
    > Warum sollte man es denn?


    Geht doch gar nicht? Du kannst mit der Drohne nicht in der Sperrzone aufsteigen. Wenn Du manipulierst und die Software veraenderst, machst Du Dich strafbar, aber generell kommt man mit der Drohne nicht mal in die Naehe eines Flughafens oder Flugfelds. Selbst Presse Ausnahmen sind schwierig. Ich weiss nicht wie Deutschland das handled aber hier in Spanien “zappen” sie die Dinger vom Himmel und bringen die Drohne zur kontrollierten Landung.
    In den USA wuerde es mich nicht wundern, wenn sie einfach abgeknallt wird. Flughafen geht gar nicht.
    Die populaeren “Drohnen” wiegen eh unter diesen ominoesen 250g, die Dinger sind nicht viel groesser als ein Handy und werden aus der Hand gestartet. Die sollen ja nur ein Photo machen oder Dir beim Downhill hinterher fliegen. Flughoehe bei 10-20m ueber dem Boden. Die Dinger zerbroeseln wenn man einen Laternenpfahl uebersieht. Sicher keine Gefahr fuer den Flugverkehr.
    Die richtigen Drohnen (unsere beiden liegen im 11000Euro Bereich) werden idR nicht vom “enthusiasten” im Garten geflogen sondern da sind schon Profis am Werk.
    Fuer unsere grosse (22kg, hexacopter, 1,4m Durchmesser, 55m Flugzeit, Range 2ml, ceiling 1,5ml,) welche custom build ist und welche mit Camera knapp 30000 kostet, wurden zwei Mitarbeiter ausgebildet. So was startest Du nicht im Garten und hoffst das Du nirgends reinknallst.

    Und wenn Du so was hast, faehrst Du nicht nach Rhein-Main um nen A380 zu filmen. Ohne Genehmigung, Ausbildung, Crew, Ueberwachung ect.

  14. Re: @golem

    Autor: nixidee 22.10.18 - 10:59

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und damit ist alles gesagt. Vögel mit größerem Schadenspotential -> Gefahr
    > durch Drohnen quasi irrelevant.

    Vögel kannst du aber schwer per Gesetz limitieren, in Flughafen nähe gibt es durchaus Maßnahmen um Vögel zu verscheuchen. Drohnen haben aber keinen elementaren Mehrwert in privater Hand und lassen sich prima regulieren.

  15. Re: @golem

    Autor: Janquar 22.10.18 - 12:29

    Ich dachte immer im Flugverkehr werden alle Systeme x Fach redundant gebaut und jedes Risiko beachtet.

    Ich wusste nicht, dass es da um Wahrscheinlichkeiten geht, welche Risiken beachtet werden und welche nicht.

    Drohnen sind halt ein aktuelleres Thema und Vögel bereits bekannt und bewertet.

  16. Re: @golem

    Autor: Eheran 22.10.18 - 15:21

    Drohnen sind um Flughäfen / Einflugschneisen schon strikt reguliert...?

  17. Re: @golem

    Autor: nixidee 22.10.18 - 18:15

    Janquar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte immer im Flugverkehr werden alle Systeme x Fach redundant gebaut
    > und jedes Risiko beachtet.
    >
    > Ich wusste nicht, dass es da um Wahrscheinlichkeiten geht, welche Risiken
    > beachtet werden und welche nicht.
    >
    > Drohnen sind halt ein aktuelleres Thema und Vögel bereits bekannt und
    > bewertet.

    In wie fern? Es soll nur gezeigt werden, dass die Drohnen eben nicht ungefährlich sind und diverse Regulierungen durchaus Sinnvoll sind. Es hilft durchaus dies mit solchen Experimenten zu belegen, macht man mit Vögeln übrigens auch. Allein schon die Reaktion von DJI zeigt warum so ein Experiment nicht verkehrt sein kann.

  18. Re: @golem

    Autor: nixidee 22.10.18 - 18:28

    Übrigens hat DJI die Stellungnahme wieder von der Seite entfernt. Man war sich wohl der Wirkung bewusst.

  19. Re: @golem

    Autor: Onkel Ho 22.10.18 - 18:41

    Welche populären Hobbyfotodrohnen mit 2-3 Achsen Gimbal haben bitte ein Anfluggewicht von weniger als 250g und steigen nur 10-20m auf?

    Bei Dji bist du selbst mit der Spark drüber... Und die ist schon soweit ich weiß am leichtesten und könnte locker auf über 500m aufsteigen, und ist im Sportmodus knapp 50kmh schnell...
    Also damit könnte man schon ordentlich Schaden anrichten. Weiss nicht wie es sich anfühlt 250g von über 100m Höhe auf den Kopf zu bekommen... wenn es dazu noch ein Kinderkopf ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.18 18:46 durch Onkel Ho.

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