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Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

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  1. Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: bionade24 21.06.21 - 18:01

    .. könnte man es jetzt gescheit reparieren. Aber nein, wenn man keine Verbundtanks nimmt wäre ja der ganze Sinn des Projektes weg.

  2. Re: Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: superdachs 21.06.21 - 18:58

    bionade24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. könnte man es jetzt gescheit reparieren. Aber nein, wenn man keine
    > Verbundtanks nimmt wäre ja der ganze Sinn des Projektes weg.

    Die Idee wiederverwendbarer Shuttles ist gescheitert. Es ist schlicht unsinnig ein Raumschiff zu bauen welches man zwar wieder verwenden kann, für dessen Betrieb aber derart viel Geld und Energie drauf geht dass es am ende sinnvoller ist einfach eine Rakete zu nehmen. Das macht die Wartung von Satelliten und Teleskopen natürlich schwierig.

    Auch wenn das natürlich die Realität nur in winzigen Bruchstücken wiedergeben kann, empfehle ich mal den Versuch mit KSP ein Shuttle zu bauen das auch wirklich funktioniert (bitte keine Shuttle-Cheat-Mods). Man merkt da recht schnell dass das halt einfach sinnlos ist.

    Interessant wäre der Versuch ein Raumfahrzeug ohne Landemöglichkeit im Orbit vorzuhalten um solche Missionen von einer Raumstation aus zu erledigen. Dann kann man die Transferflüge mit herkömmlicher Raketentechnik machen und hat oben ein Werkzeug zum einfangen und warten.

  3. Re: Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: Epaminaidos 22.06.21 - 08:17

    Genau das mit der Raumstation machen doch die Chinesen gerade laut Artikel, oder?

  4. Re: Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: stoney0815 22.06.21 - 09:24

    Ja, im Pinzip schon. Allerdings muss sich das Teleskop selbst aktiv zur Station hinbewegen. Das kostet natürlich Treibstoff, wenn auch nicht so viel, da ja nur kleine orbitale änderungen notwendig sind. Vor Ort wird es dann vmtl mit dem robotorarm der Station eingefangen und fixiert. Theoretisch könnten dann sogar die Treibstoffreserven ergänzt werden - wobei das die chinesen aktuell wohl eher nicht beherrschen dürften (sowenig wie alle anderen auch).

    Ein im Orbit stationiertes Service-/Tank- und Reparaturvehikel (bemannt) wäre natürlich nochmal etwas ganz anderes. Hiermit wäre man sehr viel flexibler, könnte andere Umlaufbahnen ansteuern und auch Ziele ansteuern die sich nicht (mehr) selbst bewegen können.

    Im Prinzip könnte das Starship - in einer ausführung ähnlich der Lunar Lander Variante - sowas leisten. Es ist bemannt, hat großzügige Treibstoffreserven, viel Laderaum, Luftschleuße(n), ist wieder betankbar und verzichtet auf die Wiedereintrittsfähigkeiten. Landebeine könnte man weglassen, aber 1 oder 2 Roboterarme müsste man wohl ergänzen.

  5. Re: Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: bofhl 22.06.21 - 10:32

    superdachs schrieb:
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    > bionade24 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > .. könnte man es jetzt gescheit reparieren. Aber nein, wenn man keine
    > > Verbundtanks nimmt wäre ja der ganze Sinn des Projektes weg.
    >
    > Die Idee wiederverwendbarer Shuttles ist gescheitert. Es ist schlicht
    > unsinnig ein Raumschiff zu bauen welches man zwar wieder verwenden kann,
    > für dessen Betrieb aber derart viel Geld und Energie drauf geht dass es am
    > ende sinnvoller ist einfach eine Rakete zu nehmen. Das macht die Wartung
    > von Satelliten und Teleskopen natürlich schwierig.

    Wenn man zuviel auf Leute aus dem Pentagon und aus dem Senat hört, kommt eben so was wie die US Space Shuttles heraus! Das Dinge war für schnellen militärischen Einsatz für Ausbringung und Wiedereinfangen von Satelliten gebaut und nicht für den zivilen Einsatz - Kosten waren schlicht egal.
    Die ursprüngliche NASA-Planung eines zivilen Shuttles sah ganz anders aus - nur gefiel das dem Militär und dem Politikern nicht! Die einen waren wegen schlechter Militärnutzung und die anderen wegen zu geringer Zahlungen an lokale Firmen dagegen.
    So wäre kein sauteurer Kran verbaut worden, sondern ein einfaches Aufzugs- und Ausbringungssystem geplant gewesen (die komplette Auflage im Deck wäre ausgefahren worden - nur damit kann man keine Satelliten mehr einfangen - und daher keine militär. Nutzung möglich)

    Auch das Antriebssystem war von Anfang an Schrott - zu schwach, da auf externe Booster mehr wert gelegt wurde. Dies sollte für variable Flugweiten sorgen (wurde nie umgesetzt und war für die Zerstörung eines Shuttles verantwortlich)

    Zusätzlich wurde das Shuttle mit Stahlplatten 'gepanzert' - rein militärisch gedacht um es gegen bewaffnete Satelliten einsetzen zu können! Daher waren die Shuttles immer zu schwer.

    >
    > Auch wenn das natürlich die Realität nur in winzigen Bruchstücken
    > wiedergeben kann, empfehle ich mal den Versuch mit KSP ein Shuttle zu bauen
    > das auch wirklich funktioniert (bitte keine Shuttle-Cheat-Mods). Man merkt
    > da recht schnell dass das halt einfach sinnlos ist.
    >
    > Interessant wäre der Versuch ein Raumfahrzeug ohne Landemöglichkeit im
    > Orbit vorzuhalten um solche Missionen von einer Raumstation aus zu
    > erledigen. Dann kann man die Transferflüge mit herkömmlicher Raketentechnik
    > machen und hat oben ein Werkzeug zum einfangen und warten.

    Ähnlich machen es aktuell die Chinesen mit ihrer Raumstation - die ist als Wartungsstation für deren Raumbeobachtungs-Satelliten und anderen konzipiert!

  6. Re: Hätte man die Venture Star (SShuttle Nachfogler) Entwickung nicht bei 85% gestoppt...

    Autor: MrAndersenson 22.06.21 - 10:54

    stoney0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Prinzip könnte das Starship - in einer ausführung ähnlich der Lunar
    > Lander Variante - sowas leisten. Es ist bemannt, hat großzügige
    > Treibstoffreserven, viel Laderaum, Luftschleuße(n), ist wieder betankbar
    > und verzichtet auf die Wiedereintrittsfähigkeiten. Landebeine könnte man
    > weglassen, aber 1 oder 2 Roboterarme müsste man wohl ergänzen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Starship_(Rakete)#Wiederverwendbarkeit

    Der aktuelle Starship-Entwurf verfügt über vier seitliche, flügelähnliche Brems- und Steuerflächen für Landungen auf Planeten mit Atmosphäre. Zwei kleine sind ähnlich Canards am vorderen (beim Start oberen) Ende des Raumschiffs angebracht, zwei größere am hinteren Ende. Diese Klappen wirken nach demselben Prinzip wie die Arme und Beine eines Fallschirmspringers: Während das Raumschiff mit dem „Bauch“ (der mit Hitzeschutz versehenen Seite) voran nach unten fällt, werden die Klappen unabhängig voneinander bewegt, um es in der Waagerechten bzw. dem gewünschten Anstellwinkel zu halten. In der Endphase des Landeanflugs dreht sich das Schiff um 90 Grad um die Querachse, fliegt rückwärts und landet wie die Falcon 9 mit Triebwerksbremsung, aber auf sechs anstelle von vier ausgeklappten Landebeinen. Bei der Rückkehr von interplanetaren Flügen soll das Starship mit Atmosphärenbremsung landen, das heißt vor dem Landen mehrmals in die Erdatmosphäre eintauchen, um schrittweise die Bewegungsenergie abzubauen ohne zu überhitzen.

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