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  5. › Hybridantrieb: BMW setzt beim i5…

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  1. 100.000 ¤

    Autor: Replay 15.04.15 - 14:46

    WTF? Wie möchte BMW gegen Tesla da anstinken? Welche Gründe sprechen für einen i5? Das Ding ist völlig übermotorisiert und die E-Leistungen (bis 60 km/h, nur 125 km, in der Praxis also eher 80 km) sind dennoch sehr bescheiden. Und dann erst 2018.

    Und Tesla? Tja, da kommt ein Newcommer um die Kurve und zeigt den Großen, wie man ein E-Auto baut. Gegen einen Tesla S wirkt der i5 wie ein elektrisches Kinderauto.

    Ach ja, bevor ich es vergesse. Toyota ist mal wieder ein Stück weiter. Mit dem Mirai, das Fahrzeug mit der ersten serien- und wintertauglichen Brennstoffzelle. 500 km mit 1,4 kg Wasserstoff, aufgetankt innerhalb kürzester Zeit. In den USA baut Toyota gleich das Wasserstoff-Tankstellennetz mit auf.

    Die deutschen Autobauer haben den Anschluß aber sowas von verschlafen. immerhin arbeitet BMW mit Toyota zusammen. Mit Hilfe der Japaner möchte BMW 2020 ein Brennstoffzellen-Fahrzeug bringen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: 100.000 ¤

    Autor: Danse Macabre 15.04.15 - 15:38

    Für mich ist die reine Elektromobilität eine Sackgasse. Denn die Ladezyklen, die selbst bei aktueller Technik mindestens eine halbe Stunde dauern, sowie die Reichweiten, sind einfach nicht optimal. Auch wenn beides noch optimiert werden wird. Außerdem verlieren Akkus bei tiefen Temperaturen einen nicht unerheblichen Teil ihrer Kapazität. Und letztlich müsste ein sehr großes Netz an Ladestationen verfügbar sein, sowohl an innerstädtischen Parkplätzen als auch zu Hause, selbst für die vielen "Laternenparker". Das die Automobilbranche nur sehr zögerlich wirklich brauchbare Konzepte anbietet zeigt, dass auch sie nicht wirklich an eine Zukunft dieser Antriebe glauben. Tesla mal ausgenommen.

    Fahrzeuge mit Wasserstoff als Energielieferant hätte schon mehr Potential, sofern die Infrastruktur stimmt (bestehende Tankstellen könnten aber weiter genutzt werden) und sofern die Möglichkeit bestünde, Wasserstoff größtenteils klimaneutral zu produzieren. Letztlich muss man den Energieträger, gleich welcher Art, schnell und kostengünstig tanken oder was auch immer können, sonst wird der Markt entsprechende Lösungen nicht in der Breite annehmen. Weiterhin müssen die Fahrzeuge heutigen Standards in Bezug auf Sicherheit, Komfort und Leistung entsprechen. Schließlich hat uns die Fahrzeugindustrie mit viel emotional aufgeladenem Marketing genau dahin konditioniert und ein Zurück zu kleinen, spartanischen Elektrowägelchen wird es kaum geben, nichtmal für die Innenstädte. Der Kunde wirds in der Masse nicht kaufen.

    Edit: Toyota macht es natürlich wirklich geschickt. Die setzen nicht nur auf ein Konzept sondern entwickeln mehrere, durchaus alltagstaugliche Antriebe. So haben sie überall einen Fuß in der Tür und sollte sich eine Technologie tatsächlich durchsetzen, dann haben sie die fertigen Antriebe nicht nur bereits entwickelt, sondern auch in der Praxis getestet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.15 15:47 durch Danse Macabre.

  3. Re: 100.000 ¤

    Autor: MarioWario 15.04.15 - 15:47

    Wahrscheinlich hat keiner von den Tesla-Promotern je einen Tesla besessen … - innerhalb einer Woche das Auto mindestens 1x laden zu müssen ist schon ein NoGo. Im Endeffekt gibt'es nur die Feinstaub-EU-Grenze die den Fahrzeugmarkt in die richtige Richtung lenkt, nämlich weg vom 2-Takt-Trabi und anderen Kat-losen Gesellen und hin zur 100er-Emissionsgrenze (evtl. drunter wie beim Zweizylinder Fiat 500 - unter 90). BTW die Stadt Potsdam muß evtl. zwei Zufahrtsstraßen wegen zu hoher Emissionen sperren - sonst gibt's ein Bußgeld von der EU.

  4. Re: 100.000 ¤

    Autor: Luke321 15.04.15 - 15:55

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WTF? Wie möchte BMW gegen Tesla da anstinken? Welche Gründe sprechen für
    > einen i5? Das Ding ist völlig übermotorisiert und die E-Leistungen (bis 60
    > km/h, nur 125 km, in der Praxis also eher 80 km) sind dennoch sehr
    > bescheiden.

    Das habe ich jetzt schon öfter gelesen und verstehe es immernoch nicht. Wieso sollte BMW gegen Tesla anstinken wollen? BMW verfolgt mit dem i5/i8 doch ein komplett anderes Konzept. Wie du selbst erkannt hast ist es nicht das Ziel rein elektrisch zu fahren.

    > Und Tesla? Tja, da kommt ein Newcommer um die Kurve und zeigt den Großen,
    > wie man ein E-Auto baut. Gegen einen Tesla S wirkt der i5 wie ein
    > elektrisches Kinderauto.

    Da werden sich die Großen aber freuen, dass sie endlich mal sehen wies geht.

    > Die deutschen Autobauer haben den Anschluß aber sowas von verschlafen.
    > immerhin arbeitet BMW mit Toyota zusammen. Mit Hilfe der Japaner möchte BMW
    > 2020 ein Brennstoffzellen-Fahrzeug bringen.

    Wer denn genau? Mercgedes verfügt seit längerem über die Technik ein voll elektrisches Auto zu bauen und verfüt sogar über Akkus mit höheren Energiedichten als Tesla. BMW treibt die Forschung doch offensichtlich auch voran. Bau in den i5 einen 500kg Akku, dann läuft der auch 400km. Der VW Konzern hat da mit Sicherheit auch genügend in der Hinterhand.
    Viele wollen bis jetzt einfach nicht wahrhaben, dass die deutschen Hersteller noch keinerlei Interesse daran haben ein vollelektrisches Auto zu verkaufen.

  5. Re: 100.000 ¤

    Autor: Danse Macabre 15.04.15 - 15:58

    Es ist aber kaum anzunehmen, dass ein Fahrzeug der "Fiat 500-Klasse" der neue Standard im Automobilbau wird, auch wenn die Emissionswerte noch so niedrig sind. Auf den Gesetzgeber wird man kaum hoffen können, dafür ist die Automobilbranche zu mächtig. Die wollen alle ihre dicken Kisten verkaufen. Wie ich bereits erwähnte, müssten die Fahrzeuge heutigen Standards entsprechen, sonst wird das nichts.

    Aber davon abgesehen empfinde ich den Otto- sowie auch den Dieselmotor als völlig anachronistisch. Die Fahrzeugindustrie forscht und entwickelt seit 150 Jahren, die Fertigungstechnologien sind auf höchstem Stand und Autos gleichen heute fahrenden Computern mit Features, die sich vor 20 Jahren gut in einem Science-Fiction Film gemacht hätten und dann steckt da eine Dreckschleuder unter der Haube, dessen Grundkonzept so alt ist, wie die Geschichte des Automobils selbst. Für mich ist das unglaublich und ein Beleg für eine fatale Fehlentwicklung. Vermutlich wird es noch einige Jahrzehnte dauern, bis das wirklich korrigiert ist.

  6. Re: 100.000 ¤

    Autor: bernd71 15.04.15 - 16:28

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich ist die reine Elektromobilität eine Sackgasse. Denn die
    > Ladezyklen, die selbst bei aktueller Technik mindestens eine halbe Stunde
    > dauern, sowie die Reichweiten, sind einfach nicht optimal. Auch wenn beides
    > noch optimiert werden wird. Außerdem verlieren Akkus bei tiefen
    > Temperaturen einen nicht unerheblichen Teil ihrer Kapazität. Und letztlich
    > müsste ein sehr großes Netz an Ladestationen verfügbar sein, sowohl an
    > innerstädtischen Parkplätzen als auch zu Hause, selbst für die vielen
    > "Laternenparker". Das die Automobilbranche nur sehr zögerlich wirklich
    > brauchbare Konzepte anbietet zeigt, dass auch sie nicht wirklich an eine
    > Zukunft dieser Antriebe glauben. Tesla mal ausgenommen.
    >

    Warum zeigt das das sie nicht daran glauben? Ladeinfrastruktur wird ausgebaut, ist aber auch ein Henne-Ei Problem und in Deutschland ein wenig planlos. Welches Konzept fehlt dir denn? Ladesäulen/Boxen gibt es in diversen Ausführungen, leider teilweise zu teuer (Gleichstromlademöglichkeiten). Strom gibt es überall, man muss bloß machen.
    Die Zeit ist noch nicht reif für einen Durchbruch bei E-Autos. Das kann sich in aber in wenigen Jahren ändern.

  7. Re: 100.000 ¤

    Autor: neocron 15.04.15 - 16:48

    die haben wohl kaum etwas verschlafen, sondern orientieren sich am Markt!
    und dort sind Elektroautos nunmal eine Niesche!

  8. Re: 100.000 ¤

    Autor: drvsouth 15.04.15 - 18:01

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dann steckt da eine
    > Dreckschleuder unter der Haube, dessen Grundkonzept so alt ist, wie die
    > Geschichte des Automobils selbst.

    und dann sind an allen 4 Ecken noch runde Scheiben befestigt, deren Konzept schon 6000 Jahre alt ist. Da sollte doch mittlerweile was besseres zu haben sein.

  9. Re: 100.000 ¤

    Autor: ChMu 15.04.15 - 18:58

    drvsouth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danse Macabre schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und dann steckt da eine
    > > Dreckschleuder unter der Haube, dessen Grundkonzept so alt ist, wie die
    > > Geschichte des Automobils selbst.
    >
    > und dann sind an allen 4 Ecken noch runde Scheiben befestigt, deren Konzept
    > schon 6000 Jahre alt ist. Da sollte doch mittlerweile was besseres zu haben
    > sein.

    Hoverboard........nothing else will do

  10. Re: 100.000 ¤

    Autor: HerrLich 15.04.15 - 23:50

    Volle Zustimmung! Was BMW hier als Elektroauto anpreist ist offensichtlich eine Hybridversion des BMW 5ers mit absurden Leistungsdaten. Das ganze "Projekt i" ist doch ein Witz! Der i3 hat nicht mehr Reichweite als ein VW Golf mit Elektroantrieb. Der i8 ist ein Hybridauto und selbst in 2018 schafft der zukünftige i5 nicht mehr als 125 km (reell wohl eher um die 70km) elektrische Reichweite. Bei einem Preis von 100.000 EUR ist der i5 zudem teurer als ein Tesla!

  11. Re: 100.000 ¤

    Autor: wasabi 16.04.15 - 06:33

    > Das ganze
    > "Projekt i" ist doch ein Witz! Der i3 hat nicht mehr Reichweite als ein VW
    > Golf mit Elektroantrieb.

    Ja, ich finde das Projekt i auch enttäuschend. Tesla kann deshalb so "gut" sein, weil sie ohne Altlasten ein Auto von Null an für Elektroantrieb entwickelt haben. Und dadurch es z.B. schaffen, einen riesigen Akku in das Model S unterzubringen, und trotzdem Platz für Kofferraum vorne und Hinten haben. Andere Hersteller haben sich mehr an vorhandenen Autos orientiert bzw, vorhandene Autos einfach auf E-Antriebe umgerüstet. Da ist es klar, dass da mehr Kompromisse eingangen werden müssen.

    BMW hat nun als einziger Deutscher Hersteller ein eigene Markenreihe für E Autos gegründet und entwickelt ganz neue Autos, anstatt einfach vorhandene Fahrzeuge mit E-Antrieb auszustatten. Das fand ich zunächst mal toll und mutig. Aber das Ergebnis jetzt doch enttäuschend. Da steckt man viel Aufwand in die NEuentwicklung BMW i3, setzt auf teure Kohlefaserkarossiere - und am Ende ist das Ergebnis jetzt auch nicht auffallend besser als beim unspekatulären, einfach auf Elektroantrieb umgewüsteten e-Golf.

    Und der i5 wird jetzt also ein PlugIn-Hybrid, der auf der Plattform eines verlängerten 5ers basiert. Warum der ganze Bohei mit einer eigenen, ganz neuen Modellreihe?

  12. Re: 100.000 ¤

    Autor: MarioWario 16.04.15 - 07:22

    Meine Ingenieurs-Freunde erklären mir immer: Die Energiedichte ist der Grund warum sich weder Elektroautos noch Solarenergie durchsetzen kann (oder schärfer formuliert: wird).

    Ich würde mir auch was anderes wünschen - zumindest einen Trend in eine vernünftige Richtung, aber ich scheine in Idiotistan zu leben: Zwei Tonnen-SUV's sind unsere Öko-Autos …

  13. Re: 100.000 ¤

    Autor: Bankai 16.04.15 - 12:25

    Eigentlich ist das Konzept genau richtig.

    Elektrisch fahren, für die vielen vielen Stadtfahrten, die bei vielen weniger als
    50 oder gar 20 Kilometer am Tag ausmachen. Und für alles was weiter weg ist,
    kann man den Konventionellen Antrieb nutzen und sogar beide Antriebe
    kombinieren.

    Die 125km (theoretisch, realistisch meinetwegen 80) würden mir vollkommen
    ausreichen. Und ich denke vielen anderen ebenso.

    Wo es hier scheitert ist eher der hohe Anschaffungspreis. Ich werde keine 100 000¤ für ein derartiges Auto ausgeben. Weiterhin fehlt mir auch die Lademöglichkeit, da keine eigene Garage (nur Sammelgarage, aber ohne Steckdose).

    Also das Konzept mit um die 100km Reichweite mit Elektroantrieb und mehr mit konventionellem Antrieb, finde ich, gerade für die Übergangsphase, vollkommen OK.
    Bei dem Preis erreichen sie aber wahrscheinlich nicht die richtige Kundschaft, denn wer ein ein solches Auto kauft, wird wohl oft weite Strecken fahren.

    Ich wünsche mir ein solches Auto in der Preisklasse um die 30000-40000¤, auch wenn es das von keinem deutschen Autobauer geben wird (Vielleicht Opel).

    Bis sich die Technik für reines elektrisches Fahren optimiert hat, ist das auf jeden Fall eine gute Zwischenlösung. (Wenngleich mir auch noch die Steckdose in der Sammelgarage fehlt, aber da müsste man vielleicht etwas Überzeugungsarbeit beim Vermieter leisten)

  14. Re: 100.000 ¤

    Autor: HerrLich 16.04.15 - 12:31

    Alles schön und gut. Aber warum preist BMW die i-Modelle dann als Elektroautos an? Es sind Plug-In Hybridfahrzeuge mit relativ bescheidener Reichweite. Und bei einem Anschaffungspreise von 100.000 EUR muss sich BMW den Vergleich mit Tesla schon gefallen lassen.

  15. Re: 100.000 ¤

    Autor: donadi 16.04.15 - 12:53

    Ja so ein Quatsch,

    mein Touareg hat 2,5T!

  16. Re: 100.000 ¤

    Autor: ThorstenMUC 16.04.15 - 13:51

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und letztlich
    > müsste ein sehr großes Netz an Ladestationen verfügbar sein, sowohl an
    > innerstädtischen Parkplätzen als auch zu Hause, selbst für die vielen
    > "Laternenparker".

    Nicht nur die - ich lebe im "Speckmantel" von München - wäre also ein idealer Kandidat als Pendler.
    Aber ich Parke, wie viele hier, in einer Tiefgarage... und dort hab ich nicht mal eine Steckdose, die ich ohne 20m Verlängerungskabel erreichen könnte, um mal mit dem Staubsauger durchs Auto zu gehen. Ganz zu schweigen von Drehstrom, um ein E-Auto wirklich zügig zu laden.

    Es geht also auch noch darum Tausende Hausgemeinschaften,Hausverwaltungen dazu zu bringen viel Geld in den Infrastruktur-Ausbau der heimischen Stellplätze zu investieren... wenn ich bedenke wie lange es gedauert hat, bis hier die alte analoge TV-Anlage erneuert wurde...
    Mal davon abgesehen, dass wenn da in der TG zum Feierabend innerhalb weniger Stunden irgendwann dutzende E-Mobile gleichzeitig ihr Schnelllade-Programm starten vermutlich vorher auch die Leitungen zum Haus hin ausgebaut werden müssen.

  17. Re: 100.000 ¤

    Autor: neocron 16.04.15 - 15:27

    HerrLich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles schön und gut. Aber warum preist BMW die i-Modelle dann als
    > Elektroautos an? Es sind Plug-In Hybridfahrzeuge mit relativ bescheidener
    > Reichweite. Und bei einem Anschaffungspreise von 100.000 EUR muss sich BMW
    > den Vergleich mit Tesla schon gefallen lassen.
    die bescheidene Reichweite hat doch der aber der Tesla im Vergleich zum BMW ...
    denn der kann eben bei langer Fahrt doch problemlos und schnell nachbetankt werden ... ganz im Gegensatz zum Tesla ...

  18. Re: 100.000 ¤

    Autor: Replay 16.04.15 - 16:45

    Das stimmt so nicht. Die Energiemenge, die der BMW bei einer vollen Ladung aufnimmt, kann der Tesla in der gleichen Zeit aufnehmen. Und kommt damit mindestens genauso weit (oder genauso wenig weit).

    Ich wage sogar zu behaupten, daß der Tesla in der Zeit, in welcher der BMW voll aufgeladen wird, mehr Energie aufnehmen kann. Weil der Tesla vermutlich deutlich höhere Ladeströme verträgt und somit nutzt. Und deshalb weiter kommt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  19. Re: 100.000 ¤

    Autor: ChMu 16.04.15 - 17:18

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danse Macabre schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und letztlich
    > > müsste ein sehr großes Netz an Ladestationen verfügbar sein, sowohl an
    > > innerstädtischen Parkplätzen als auch zu Hause, selbst für die vielen
    > > "Laternenparker".
    >
    > Nicht nur die - ich lebe im "Speckmantel" von München - wäre also ein
    > idealer Kandidat als Pendler.

    Kein oeffentlicher Nahverkehr? Du faehrst mit dem Auto nach Muenchen?

    > Aber ich Parke, wie viele hier, in einer Tiefgarage... und dort hab ich
    > nicht mal eine Steckdose, die ich ohne 20m Verlängerungskabel erreichen
    > könnte, um mal mit dem Staubsauger durchs Auto zu gehen. Ganz zu schweigen
    > von Drehstrom, um ein E-Auto wirklich zügig zu laden.

    Das ist doch aber ein lokales Problem? Wenn es eine Ingeneurische Meisterleistung waere, eine Steckdose zu legen.....aber das ist es nicht. Das ist doch laecherlich.
    >
    > Es geht also auch noch darum Tausende Hausgemeinschaften,Hausverwaltungen
    > dazu zu bringen viel Geld in den Infrastruktur-Ausbau der heimischen
    > Stellplätze zu investieren... wenn ich bedenke wie lange es gedauert hat,
    > bis hier die alte analoge TV-Anlage erneuert wurde...

    Viel Geld? Also eine digitale Sat Anlage fuer ein Haus kostet erheblich mehr als ein paar Steckdosen in der Tiefgarage, wo eh schon Strom vorhanden ist.

    > Mal davon abgesehen, dass wenn da in der TG zum Feierabend innerhalb
    > weniger Stunden irgendwann dutzende E-Mobile gleichzeitig ihr
    > Schnelllade-Programm starten vermutlich vorher auch die Leitungen zum Haus
    > hin ausgebaut werden müssen.

    Warum das? Warum sollte das passieren? Welcher eAuto Besitzer wuerde ohne Grund und Not seine Batterie kaputt machen wollen? Schnell Ladungen sind ein Problem, welches sich nicht eAuto Fahrer ausdenken, in der Praxis wird das, ausser in Ausnahmefaellen auf der Autobahn, nie genutzt. Was glaubst Du denn, was so ein eAuto an Strom braucht? Meiner, aber auch der Tesla in der Firma, haengen an einer ganz normalen Schuko Steckdose. Mein privater nuckelt im Schnitt zwischen 700Wh und 1.8kWh raus, am Anfang etwas mehr, gegen Morgen etwas weniger, der Tesla braucht nicht viel mehr. Jede Microwelle, jeder Staubsauger, jede Kaffemaschine oder eHerd verbrauchen erheblich mehr und belasten das Netz um ein vielfaches als ein normal ladendes Electro Auto. Mal davon abgesehen, das man den Ladevorgang automatisch zB um Mitternacht starten lassen kann.

  20. Re: 100.000 ¤

    Autor: bplhkp 16.04.15 - 17:31

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist doch aber ein lokales Problem? Wenn es eine Ingeneurische
    > Meisterleistung waere, eine Steckdose zu legen.....aber das ist es nicht.

    Das Problem ist auch weniger technisch. Es müssen die Eigentümergemeinschaft und ggf. erstmal der Eigentümer überzeugt werden, hier Geld in die Hand zu nehmen (und wenn man es selber macht: Umbauten zu erlauben)

    > Viel Geld? Also eine digitale Sat Anlage fuer ein Haus kostet erheblich
    > mehr als ein paar Steckdosen in der Tiefgarage, wo eh schon Strom vorhanden
    > ist.

    Es sind auch nicht nur ein paar Steckdosen, das muss erstmal an den richtigen Stromzähler angeschlossen werden. Und mit einer einfachen Steckdose ist es nicht getan. Das ist nur eine Notlösung. Wenn schon gehört da eine Wallbox hin.

    Dagegen ist die digitale Sat-Anlage nichts. Bei mir im Haus wurden damals nicht mal neue Leitungen verlegt.

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