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10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

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  1. 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Eheran 18.08.16 - 12:23

    Was sind das denn für spezielle Transportaufträge von einerseits nur 10 tonnen und andererseits über sehr große Distanzen bei geringer Geschwindigkeit (-> langer Flugzeit)?
    Wären da Helicopter nicht günstiger und schneller?

  2. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: 946ben 18.08.16 - 12:31

    Es ist nicht von Infrastruktur abhängig. Es kann überall landen und starten. Und ich kann mir vorstellen, dass es kaum Treibstoff braucht.
    In Militäreinsätzen ist oft die Versorgung das Problem.

  3. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: AllDayPiano 18.08.16 - 12:33

    Aber man muss halt auch sehen, dass das Teil nur bei absoluter Windstille geflogen werden kann.

  4. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: M.P. 18.08.16 - 12:35

    > HAV hatte das Luftschiff unter der Bezeichnung Long Endurance Multi-Intelligence
    > Vehicle (etwa: Vehikel für multiple Langzeitaufklärung, LEMV) für das US-Militär gebaut.

    10 Tonnen Aufklärungselektronik ist schon eine ganze Menge.
    10 Tonnen Material eher wenig. Wobei es z. B. relativ wenige Hubschrauber mit vergleichbarer Nutzlast gibt ...

  5. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 18.08.16 - 12:36

    [gelöscht]

  6. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: DooMMasteR 18.08.16 - 12:36

    nope, Wind bis Windstärke 6 ist kein problem und selbst danach kann es noch landen, sofern genügend Platz ist.

  7. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Eheran 18.08.16 - 12:37

    Dafür können die Helicopter schnell und fast immer fliegen.
    Drum frage ich ja, welche Einsatzzwecke sowas haben soll, Militär ist es ja nicht mehr.

  8. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: M.P. 18.08.16 - 12:41

    Windstärke 6 sind 22 ... 27 Knoten - das von der Seite bei 80 Knoten maximalgeschwindigigkeit sind dann aber wirklich die Grenze...

    Aus/In den Hangar kriegen wird bei diesen Geschwindigkeiten auch kein Spaß sein ...

  9. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: M.P. 18.08.16 - 12:42

    Das den Investoren aus der Tasche geleierte Geld wiegt nicht viel ;-)

    Großen Bedarf an Transporten mit dem Zuschnitt sehe ich da auch nicht, insbesondere, weil wohl "auf der Stelle Schweben" auch nicht geplant ist....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.16 12:45 durch M.P..

  10. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: ibsi 18.08.16 - 12:43

    2 Milliarden sind es in Deutschland. "Billion" ist das englische Milliarden. Nur um das klar zu stellen :)

  11. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: M.P. 18.08.16 - 12:48

    "Loiter 20 kn" bedeutet für mich, über einem Punkt Schweben ist nicht möglich...

    Vergleich mit Hubschrauber hinkt. 20 kn Landegeschwindigkeit ...

    Interessant wird wohl auch, ob das Konzept "etwas schwerer als Luft" noch aufgeht, wenn das Luftschiff nach 3000 km Flug mit leeren Tanks landet, und zusätzlich noch die 10 Tonnen Nutzlast augeladen wurden ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.16 12:51 durch M.P..

  12. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.16 - 12:54

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was sind das denn für spezielle Transportaufträge von einerseits nur 10
    > > tonnen und andererseits über sehr große Distanzen bei geringer
    > > Geschwindigkeit (-> langer Flugzeit)?
    > > Wären da Helicopter nicht günstiger und schneller?
    >
    > Es gibt keinen Heli der die reichweite hätte, der UH60 hat irgendwas um die
    > 1200 neutische Meilen (~2222km) und kostet 2 Billionen und hebt auch nur 10
    > Tonnen. Er müßte also mindestens 1x zwischenlanden.
    >
    > helicopters.axlegeeks.com
    >
    > Das Luftschiff ist ein Schnäppchen und fliegt weiter. Einziger Nachteil ist
    > die Zeit, dafür kann ich davon aber auch gleich einen Sack voll kaufen und
    > auch die Wartung dürfte wesentlich geringer sein als bei einem Heli. Die
    > Gesamtkosten über die Lebenszeit sollte man ja auch mitrechnen.

    20 Tonnen Zuladung max. Reichweite 1900km (mit extra Tanks)
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Mil_Mi-26

    Wenn man experimentierfreudig ist konnte man vermutlich mehr Zuladung für extra Treibstoff opfern.

  13. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.16 - 12:59

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür können die Helicopter schnell und fast immer fliegen.
    > Drum frage ich ja, welche Einsatzzwecke sowas haben soll, Militär ist es ja
    > nicht mehr.
    Wieso verdammt ließt eigentlich ständig jemand den Artikel nicht???
    "Außerdem interessiert sich das Militär für den Airlander - als unbemannten Aufklärer, als der er entwickelt wurde."

  14. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.16 - 13:06

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür können die Helicopter schnell und fast immer fliegen.
    > > Drum frage ich ja, welche Einsatzzwecke sowas haben soll, Militär ist es
    > ja
    > > nicht mehr.
    > Wieso verdammt ließt eigentlich ständig jemand den Artikel nicht???
    > "Außerdem interessiert sich das Militär für den Airlander - als unbemannten
    > Aufklärer, als der er entwickelt wurde."

    Da freut sich natürlich der Widerstandskämpfer/die angegriffene Nation.
    Ein paar Löcher in das Luftschiff geschossen und die Ausrüstung kann analysiert werden.

    Jedenfalls ist es wesentlich einfacher zu treffen als ein Aufklärungsflugzeug und auch die nutzt man heute nicht so gern und nutzt lieber Drohnen oder Satelliten.

  15. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: iBarf 18.08.16 - 13:14

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:> ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > > Eheran schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dafür können die Helicopter schnell und fast immer fliegen.
    > > > Drum frage ich ja, welche Einsatzzwecke sowas haben soll, Militär ist
    > es
    > > ja
    > > > nicht mehr.
    > > Wieso verdammt ließt eigentlich ständig jemand den Artikel nicht???
    > > "Außerdem interessiert sich das Militär für den Airlander - als
    > unbemannten
    > > Aufklärer, als der er entwickelt wurde."
    >
    > Da freut sich natürlich der Widerstandskämpfer/die angegriffene Nation.
    > Ein paar Löcher in das Luftschiff geschossen und die Ausrüstung kann
    > analysiert werden.
    >
    > Jedenfalls ist es wesentlich einfacher zu treffen als ein
    > Aufklärungsflugzeug und auch die nutzt man heute nicht so gern und nutzt
    > lieber Drohnen oder Satelliten.

    Naja, sofern sich der Widerstandskämpfer widerstandslos an einen Gartenstuhl binden lässt und dieser per Wetterbalon auf über 6000 Meter höhe schwebt, joa, dann ja xD

  16. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Zweckpessimist 18.08.16 - 13:20

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kostet 2 Billionen

    Der Verteidigungsetat der USA betrug 2015 immerhin 577 Milliarden Dollar. Sie müssten also knapp vier Jahre auf so ein Ding sparen?

  17. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Füchslein 18.08.16 - 13:27

    Zweckpessimist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > kostet 2 Billionen
    >
    > Der Verteidigungsetat der USA betrug 2015 immerhin 577 Milliarden Dollar.
    > Sie müssten also knapp vier Jahre auf so ein Ding sparen?

    ----------

    nein

    ----------

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2 Milliarden sind es in Deutschland. "Billion" ist das englische
    > Milliarden. Nur um das klar zu stellen :)

  18. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: M.P. 18.08.16 - 13:34

    IM VERGLEICH ist es schon leichter, da ja ein Aufklärungflugzeug in noch größeren Höhen operiert, und dann wird dem Taliban auf dem Gartenstuhl ohne Sauerstoffversorgung auch noch schwindelig ...

  19. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Rudi Mental 18.08.16 - 14:17

    Auch 2 Milliarden wären etwas viel. Dafür bekommt man 'nen drittel Flugzeugträger.
    Laut Wikipedia kostet der UH-60 Black Hawk US$21.3 million.

  20. Re: 10 Tonnen über 3.000 Kilometer - das soll sich rechnen?

    Autor: Mad79 18.08.16 - 14:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Loiter 20 kn" bedeutet für mich, über einem Punkt Schweben ist nicht
    > möglich...
    >
    > Vergleich mit Hubschrauber hinkt. 20 kn Landegeschwindigkeit ...
    >
    > Interessant wird wohl auch, ob das Konzept "etwas schwerer als Luft" noch
    > aufgeht, wenn das Luftschiff nach 3000 km Flug mit leeren Tanks landet, und
    > zusätzlich noch die 10 Tonnen Nutzlast augeladen wurden ...

    Sprit ist gar nicht sooo viel Gewicht. Das Ding hat "4 x 325 hp, 4 litre V8 direct injection, turbocharged diesel engines" also LKW Motoren. Ich denke das die im Cruise Speed auch mit 15-20 Litern Diesel auskommen. Bei 4 Motoren und sagen wir mal 100km/h Reisegeschwindigkeit sind das bei 3000km Reichweite 30h mit 80l/h, bei ungefähr 0,8kg/l für Diesel sind das weniger als 2 Tonnen.

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