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Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

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  1. Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 12:30

    Ich kann's immer noch nicht glauben, dass so viele Leute auf den Blödsinn abfahren.
    Ich kann gar nicht so viel schreiben aus welchen Gründen das Projekt ein absolutes Hirngespinst ist.

    Auch Thunderfoot hat letztens mal wiede ein lustiges Video zu den neusten Tests gemacht, die hier im Artikel angesprochen wurden.
    https://www.youtube.com/watch?v=QXF2qcu-tFw

    Die Tatsache, dass der Hyperloop jetzt anscheinend von Studenten entickelt wird ist in der Tat sehr interessant. Wird garantiert ein Erfolg.

  2. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: jreuab 17.02.17 - 12:43

    n0x30n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass der Hyperloop jetzt anscheinend von Studenten entickelt
    > wird ist in der Tat sehr interessant.

    Wo hast du denn diese Information her?

  3. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: Eheran 17.02.17 - 13:01

    >Auch Thunderfoot hat...
    Egal wie gut jemand irgendwo ist und was er dort geleistet hat. Es spiel für andere Dinge keine Rolle. Und wenn jemand Prof. Dr. ist mit Nobelpreis heißt das nicht, dass die Person keinen Unsinn erzählt.
    Thunderf00t hat ein paar coole Sachen gemacht und sowas wie solar roadways etc. gut zerlegt. Bei Hyperloop hingegen schaltet sein Hirn ab und er erzählt Unsinn am laufenden Band.

  4. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: ScaniaMF 17.02.17 - 13:07

    Ob es ein Erfolg wird oder nicht sei mal dahingestellt.
    Aber ich denke mal etwas neues auszuprobieren ist sicherlich nicht schlecht.
    Und wenn man dann wirklich mal von San Francisco nach Los Angelos in 30Mins kommen sollte, dann hat sich das Projekt doch rentiert.

    Beim Auto wars ja genauso- Das erste Auto war ca. 15Km/h schnell. Mit dem Fahrrad kam man da schneller, billiger und weiter. Dampflokomotiven fuhren damals auch schon mit bis zu 140km/h. Wurde auch todgesagt-und heute?

  5. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 13:19

    > Bei Hyperloop hingegen schaltet sein Hirn ab und er
    > erzählt Unsinn am laufenden Band.

    Seltsam. Genau so empfinde ich das bei vielen Nutzern hier im Forum.
    Ich basiere meine Meinung auch nicht nur auf Thunderf00ts videos, falls du das denkst.
    Das das ganze Projekt großer Blödsinn ist sagt mir mein eigener gesunder Menschenverstand. Ich habe nur keine Lust das hier in kilometerlangen Beiträgen zu begründen und die Videos von TF sind ein gutes Mittel um viele der Kritikpunkte, die ich persönlich auch habe, gut herüberzubringen ohne das ich sie hier alle aufschreiben muss.

  6. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: Poison Nuke 17.02.17 - 13:32

    n0x30n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass der Hyperloop jetzt anscheinend von Studenten entickelt
    > wird ist in der Tat sehr interessant. Wird garantiert ein Erfolg.

    achso, Studenten sind also per Se unfähig und nicht in der Lage größere Aufgaben zu bewältigen?
    Wer sind denn am Ende die, die sowas bei den Unternehmen entwickeln? Haben die nicht vllt auch mal studiert?

    Und ist dir nicht aufgefallen, dass sehr viele Innovationen die wir alltäglich verwenden, ursprünglich von Studenten entwickelt wurden? Und damit mein ich nichtmal FB oder Google.

  7. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: frostbitten king 17.02.17 - 13:39

    Naja die Tatsache wie weit oder besser gesagt wenig weit in der hyperloop teststrecke (die für die Geschwindigkeit die sie wollen lächerlich kurz ist) das beste Team gekommen ist, ist lächerlich und spricht Bände. Genauso dass mit dem Vakuum auf so großer Strecke und dass das nicht wirklich managebar ist mit dem Material auf solche längen bei Temperaturschwankungen (Sommer /Winter). Könnt noch lustig werden. Wenn die das hinbekommen. Ja dann darf der tf ein langes Video posten wo er seinen Fehler eingesteht. Wenn er die Größe hat wird er das hoffentlich machen, falls das zutrifft. Ansonsten wenn es so kommt wie er prophezeit, dann hat er halt recht gehabt und die Leute müssen akzeptieren dass er ned arrogant war sondern einfach keine Scheuklappen auf hatte. Man wird sehen.
    Dem Harald Lesch wird ja auch gerne Arroganz nachgesagt. Kommt leider oft von Leuten die nicht akzeptieren wollen dass er halt recht hat.

  8. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 13:40

    Hast du den Artikel nicht gelesen?

    Anscheinend verlässt man sich bei der Entwicklung des Hyperloops jetzt auf die Ideen und Prototypen von Studenten.
    Glaub mir. Ich weiß was bei so etwas herauskommt. Wir haben bei uns in der Firma schon oft genug Projekte an Studenten herausgegeben, weil es schön billig war.
    Was da an Qualität zurück kam ist kaum zu glauben gewesen. Da schlägst du die Hände über dem Kopf zusammen.
    Leute mit einer einfachen abgeschlossenen Berufsausbildung hätten das besser hinbekommen als die Typen. Theoretisch haben die vielleicht was drauf, aber sobald es praktisch umgesetzt werden soll kannst du das vergessen. Die Dokumentationen sind immer astrein, doch das Produkt kannst du wegwerfen.
    Die Hälfte von dem was die entwickelt haben liegt mittlerweile schon wieder in der Ecke und die andere Hälfte musste mühsam verändert und erweitert werden, bzw. wir müssen mit allen möglichen Fehlern und Mankos leben, die diese Systeme haben, weil sie sich nicht beheben lassen.

    Das kommt dabei raus, wenn du Studenten die Entwicklung überlässt.

    Der Hyperloop ist zwar ohnehin nicht realisiserbar und wenn überhaupt, dan sollten den Ingenieure entwickeln, die jahrzehntelange Berufserfahreung haben und keine Studenten im 3. Semester.

  9. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: Sebbi 17.02.17 - 13:41

    Die Thunderfoot Kritikpunkte wurden doch aber schon weitestgehend widerlegt. Warum also daran festhalten? Der Typ legt eine Arroganz an den Tag wenn es um dieses Thema geht, das ist nicht mehr auszuhalten.

  10. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 13:44

    > achso, Studenten sind also per Se unfähig und nicht in der Lage größere
    > Aufgaben zu bewältigen?
    > Wer sind denn am Ende die, die sowas bei den Unternehmen entwickeln? Haben
    > die nicht vllt auch mal studiert?

    achso, Kleinkinder sind also per Se unfähig und nicht in der Lage größere
    Aufgaben zu bewältigen?
    Wer sind denn am Ende die, die sowas bei den Unternehmen entwickeln? Waren
    die nicht vllt auch mal ein Kleinkind?


    Logic Fail.

  11. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 13:58

    Es reicht wenn einer seiner Punkte bestand hält.

    Für mich reicht schon allein der Grund aus, dass dieses System anfällig gegen Terrorangriffe sein wird aus, warum das Blödsinn ist.

    Jeder Trottel in Amerika hat eine Schusswaffe und kann auf das Ding schießen.
    Bestes Beispiel sind die Öl Pipelines. Die sind in Amerika auch regelmäßig mit Löchern versehen.
    Einmal drauf schießen und schon ein Milliarden Schaden, eventuell ein dutzend Tote, jede Menge Leute, die in den Röhren feststecken und nicht aussteigen können, weil es keine Notausgänge gibt und eine irrsinnig lange Ausfallzeit, weil das Ding erst wieder aufwendig repariert und evakuuiert werden muss, bevor es wieder in Betrieb gehen kann. Die Betriebskosten laufen hingegen weiter.

    warum fährt man nicht lieber mit einem 600 km/h schnellen Maglev?
    https://en.wikipedia.org/wiki/SCMaglev

    Die Kosten dafür sind deutlich geringer, technisch ist es bei weitem nicht so aufwendig und im Falle eines Defekts oder im Falle einer mutwilligen Zerstörung der Strecke ist diese ebenfalls sehr schnell und relativ kostengünstig wiederherzustellen.
    Dabei kann der Zug sogar eingeschränkt bis zur Stelle des Defekts weiter hin und her fahren und ist nicht komplett lahmgelegt.

  12. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: AllDayPiano 17.02.17 - 14:11

    jreuab schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > n0x30n schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tatsache, dass der Hyperloop jetzt anscheinend von Studenten
    > entickelt
    > > wird ist in der Tat sehr interessant.
    >
    > Wo hast du denn diese Information her?

    Vemutlich aus dem Blog von Ken Jebsen.

  13. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: EWCH 17.02.17 - 14:12

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Thunderfoot Kritikpunkte wurden doch aber schon weitestgehend
    > widerlegt.

    Wirklich - von wem denn ?
    Pipelines gibt es ja schon seit vielen Jahrzehnten und bislang hat niemand das Problem der thermischen Ausdehnung geloest. Und U-Stuecke alle paar km (wie bei Pipelines) sind fuer einen Zug mit Mach 1 kein gangbarer Weg.

  14. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: AllDayPiano 17.02.17 - 14:22

    n0x30n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es reicht wenn einer seiner Punkte bestand hält.
    >
    > Für mich reicht schon allein der Grund aus, dass dieses System anfällig
    > gegen Terrorangriffe sein wird aus, warum das Blödsinn ist.

    Mit diesem Scheinargument könnte man alles, was die Menschheit jemals an ehrgeizigen technischen Leistungen vollbracht hat, in den Dreck ziehen.

    Dieses ständige Terroristengelaber ist - tut mir leid das so harsch sagen zu müssen - einfach hirnrissig!

    > Jeder Trottel in Amerika hat eine Schusswaffe und kann auf das Ding
    > schießen.
    > Bestes Beispiel sind die Öl Pipelines. Die sind in Amerika auch regelmäßig
    > mit Löchern versehen.

    Ach und woher merkt man dann, dass da Löcher sind?

    Ach richtig! Drucksensoren. Wer hätte es gedacht.

    > Einmal drauf schießen und schon ein Milliarden Schaden,

    Bestimmt. Einmal loch zuschweißen kostet eine Milliarden Euro.

    Ich möchte nicht wissen, was Dein Treppengeländer in eurem Treppenhaus oder Treppenaufgang gekostet hat...

    > eventuell ein
    > dutzend Tote, jede Menge Leute, die in den Röhren feststecken und nicht
    > aussteigen können,

    Ähm ja. Wenn der Gegendruck aufgrund des steigenden Luftdruckes zu groß wird, explodieren die Kapseln. Ganz vergessen. Ich war tatsächlich so einfach in meinem Denken, dass ich tatsächlich angenommen habe, dass die Kapsel dann einfach abbremst und stehen bleibt, weil der Vortrieb fehlt.

    > weil es keine Notausgänge gibt

    Herrschaft. Schon wieder so ein Denkfehler von mir. Ich dachte, man könnte da einfach Notausgänge in die Röhre einbauen. Immerhin ist ja bei einem massigen Defekt der Röhre Luft drinnen. Und ich war auch so einfach in meiner Denke, dass ich annahm, man könnte Schotte einsetzen.

    > und eine irrsinnig lange
    > Ausfallzeit,

    Die man nicht bei der Bahn hat, wenn jemand mal ein Stück Gleise klaut, um sie in Polen an den Schrotthändler zu verkaufen, weil ... ?

    > weil das Ding erst wieder aufwendig repariert und evakuuiert
    > werden muss, bevor es wieder in Betrieb gehen kann.

    Die Bahn wird auf diese gigantische Länge mit Sicherheit keine Pumpstationen dazwischen haben. Nur am Anfang und am Ende braucht es einen kleinen 12V Kompressor zum evakuieren.

    > Die Betriebskosten
    > laufen hingegen weiter.

    Wie schön, dass alle anderen Unternehmen dieser Welt einfach die Zeit anhalten können, wenn mal was schief geht, und Hyperloop diese Möglichkeit nicht hat.

    > warum fährt man nicht lieber mit einem 600 km/h schnellen Maglev?
    > en.wikipedia.org

    ... weil Du den Kern der dahinterstehenden Überlegung nicht verstanden hast?!

    > Die Kosten dafür sind deutlich geringer, technisch ist es bei weitem nicht
    > so aufwendig und im Falle eines Defekts oder im Falle einer mutwilligen
    > Zerstörung der Strecke ist diese ebenfalls sehr schnell und relativ
    > kostengünstig wiederherzustellen.
    > Dabei kann der Zug sogar eingeschränkt bis zur Stelle des Defekts weiter
    > hin und her fahren und ist nicht komplett lahmgelegt.

    Hilfe, ein neues Stück Technik. Wir sollten doch lieber die alte nehmen. So wie wir es schon immer gemacht haben.

    Oder wie sagt der bayrische CSU Wähler? "Des ham mir no nia anders gmacht".

  15. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: langmartin 17.02.17 - 14:28

    n0x30n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es reicht wenn einer seiner Punkte bestand hält.
    >
    > Für mich reicht schon allein der Grund aus, dass dieses System anfällig
    > gegen Terrorangriffe sein wird aus, warum das Blödsinn ist.
    >
    > Jeder Trottel in Amerika hat eine Schusswaffe und kann auf das Ding
    > schießen.
    > Bestes Beispiel sind die Öl Pipelines. Die sind in Amerika auch regelmäßig
    > mit Löchern versehen.
    > Einmal drauf schießen und schon ein Milliarden Schaden, eventuell ein
    > dutzend Tote, jede Menge Leute, die in den Röhren feststecken und nicht
    > aussteigen können, weil es keine Notausgänge gibt und eine irrsinnig lange
    > Ausfallzeit, weil das Ding erst wieder aufwendig repariert und evakuuiert
    > werden muss, bevor es wieder in Betrieb gehen kann. Die Betriebskosten
    > laufen hingegen weiter.

    Ahja. So eine 9mm Pistole penetriert natürlich einfach mal so >1cm dicken Stahl.

    Selbst mit einem AR15 hat man da schlechte Karten. Über 1cm starken Stahl bekommst du mit einem entsprechenden Scharfschützengewehr und passender Munition durch, aber das sind dann schon ganz andere Kaliber - wer ein derartiges Hochenergiescharfschützengewehr sich beschaffen kann, der kann auch einfach C4/Semtex in Tonnen bestellen. Dennoch sieht niemand davon ab, aus diesem konstruierten Szenario auf Brücken/Hochhäuser/konventionelle Züge/etc. zu verzichten.

    Aber hey, lieber mal einen unmöglichen Fall konstruieren...

    Herr, lass Hirn regnen.

    PS: In Deutschland sind kleine Bagger günstig zu mieten. Sollte man verbieten, denn damit lässt sich ruckzuck bei einer ICE Strecke das Gleisbett entfernen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.17 14:30 durch langmartin.

  16. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: Der Spatz 17.02.17 - 15:00

    Ach da gibt es schlimmeres.

    Nicht umsonst sind namhafte Mediziner in einem Gutachten zu folgendem Ergebnis gekommen:

    Die schnelle Bewegung muß bei den Reisenden unfehlbar eine Gehirnkrankheit, eine besondere Art des Delirium furiosum, erzeugen. Wollen aber dennoch Reisende dieser grässlichen Gefahr trotzen, so muß der Staat wenigstens die Zuschauer schützen, denn sonst verfallen diese beim Anblicke des schnell dahinfahrenden Dampfwagens genau derselben Gehirnkrankheit. Daher ist es notwendig, die Bahnstrecke auf beiden Seiten mit einem hohen, dichten Bretterzaun einzufassen.

    (Gutachten des Bayrischen Obermedizinal-Kollegium)

    Ok da ging es um diese gehypte Eisenbahn die mit Ihren damaligen fast Lichtgeschwindigkeit gleichen maximalen 65km/h (Bergab mit Rückenwind) natürlich nie ein Erfolg werden konnte - Alleine schon wegen der Gefahr beim Anblick Wahnsinn zu erzeugen.

    Da ist dann allerdings dieser Röhrenzug eigentlich die konsequente Lösung. In der Röhre werden die Zuschauer ja vor dem Anblick geschützt.

  17. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: thorsten thorben kai uwe 17.02.17 - 15:33

    Oh ja, und dass die Erde eine Scheibe ist, das hat den Leuten damals auch der gesunde Menschenverstand gesagt..Lass dieses private Unternehmen doch sein Geld in diese neuartige Technik stecken! Es wird sicherlich irgendwie nützlich sein, auch wenn es nur in Anteilen nützlich werden sollte, die dann in anderen Projekten eingesetzt werden..Diese Technikfeindlichkeit, nur weil bei eurer komischen Firma da ein paar eigenartige Studenten waren.

  18. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 15:38

    > Ach und woher merkt man dann, dass da Löcher sind?

    Keine Ahnung. Wie merkt man das wohl?
    https://www.youtube.com/watch?v=Zz95_VvTxZM

    Viel spaß beim zuschweißen.


    > Herrschaft. Schon wieder so ein Denkfehler von mir. Ich dachte, man könnte
    > da einfach Notausgänge in die Röhre einbauen.

    Ach? Und wo baust du die ein? Alle zwei Meter eine hermetische abgedichtete Schleuse in die Röhre?
    Die Kapsel fährt mit minimalem Abstand an der Röhrenwand entlang. Da kannst du seitlich nicht aussteigen, es sei denn es ist direkt ein Loch in der Außenwand.
    Vorne und Hinten wirst du auch nicht aussteigen können, sowie ich das bisher in allen Konzepten der Kapsel gesehen habe. Hinten sind die Batterien untergebracht und vorne ist diese riesen Turbin im Weg.
    Übrigens. Hast du schon mal direkt hinter so einer dicken Turbine gesessen? Ist bestimmt super angenehm so zu reisen. Die vibriert sicherlich kein Stück und ist sicherlich auch flüsterleise. Da merkt man 1 Meter weiter von entfernt nichts mehr.


    > Die Bahn wird auf diese gigantische Länge mit Sicherheit keine
    > Pumpstationen dazwischen haben. Nur am Anfang und am Ende braucht es einen
    > kleinen 12V Kompressor zum evakuieren.

    Angeblich läuft die Anlage mit Solarstrom. demnach könnte man fast denken, das wäre so.
    Aber selbst wenn du noch so viele Pumpen da einbauen würdest, so dauert es trotzdem ein 99,999%iges Vakuum herzustellen. Der Anfang ist sehr leicht, aber je reiner man es haben will umso schwieriger wird es später die letzten Moleküle herauszupumpen und draußen zu behalten. Die kleinsten Leckagen an der Anlage versauen einem das Vakuum wieder.
    Anlagen wie der Large Hadron Collider und Ligos sind deutich kleiner und brauchen Ewigkeiten um ihr Vakuum aufzubauen.


    > Wie schön, dass alle anderen Unternehmen dieser Welt einfach die Zeit
    > anhalten können, wenn mal was schief geht, und Hyperloop diese Möglichkeit
    > nicht hat.
    Andere Unternehmen leiten ihren Verkehr um, weichen auf andere Strecken aus und der Betrieb wird nicht komplett lahmgelegt.
    Wenn ein Flugzeug ausfällt, dann können alle anderen immer noch weiterfliegen, wenn ein flughafen ausfällt, dann werden andere angeflogen.
    Wenn ein Baum auf eine Bahnstrecke fällt, dann wird der Zug über andere Strecken umgeleitet und wenn ein Zug liegen bleibt, dann müssen nicht gleich alle anderen Züge auch gleich stehen bleiben.

    Beim Hyperloop führt der kleinste Defekt sofort zum Stillstand der kompletten Infrastruktur und das für einen extrem langen Zeitraum.


    > Hilfe, ein neues Stück Technik. Wir sollten doch lieber die alte nehmen. So
    > wie wir es schon immer gemacht haben.
    Ein Stück Idioten Technik

    Der Maglev ist genau so neu und enthält praktisch die selbe Technik, nur mit dem Unterschied, dass er nicht durch so eine idiotische Vakuum-Röhre fähren muss.

  19. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: ImBackAlive 17.02.17 - 15:40

    n0x30n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du den Artikel nicht gelesen?
    Hast DU ihn gelesen?

    > Anscheinend verlässt man sich bei der Entwicklung des Hyperloops jetzt auf
    > die Ideen und Prototypen von Studenten.
    Entwicklung != Produktion, womit der Rest deines Posts auch ziemlicher Unsinn ist.

    P.S.: Es gibt übrigens eine ganze Reihe von Technologien, die wir heute nutzen, die von einem/einer Gruppe Studenten konzipiert und prototypiert wurden.

  20. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Autor: n0x30n 17.02.17 - 15:56

    > Ahja. So eine 9mm Pistole penetriert natürlich einfach mal so >1cm dicken
    > Stahl.

    Wer redet von 9mm Pistolen. In Amerika kannst du ohne weiteres 50cal Sniper Gewehre bekommen.
    Waffen sind aber auch nur ein Problem. Sprengstoff ist ja auch kein Problem. Du kannst aber auch einfach nur mit einem ausgeliehenden Bagger oder einem LKW davor fahren und das Ding implodiert.
    Wenn du das sabotieren willst, dann gelingt dir das auch.


    > Aber hey, lieber mal einen unmöglichen Fall konstruieren...
    Es werden weitaus unmöglichere Fälle herkonstruiert und zwar, dass Leute mit Bomben Flugzeuge betreten und deswegen werden vor dem Borden Passagierkontrollen durchgeführt.
    Jetzt erzähl mir nicht, dass diese Szenarios so abwägig sind, dass diese keine Auswirkungen haben. Eventuell wird man beim Hyperloop also auch Passagierkontrollen durchführen müssen.


    > PS: In Deutschland sind kleine Bagger günstig zu mieten. Sollte man
    > verbieten, denn damit lässt sich ruckzuck bei einer ICE Strecke das
    > Gleisbett entfernen...

    Ist bereits passiert in dem Zug in dem ich gefahren bin.
    Dort wurden auf den Gleisen ein dicker Metallblock verankert, der meinen Zug zum entgleisen bringen sollte. Der Zugführer hat's erkannt und rechtzeitig eine Vollbremsung eingeleitet. Aus dem Grund ist das nicht nötig.

    Aber selbst wenn solche Sabotagen zu Unfällen füren wüden, dann ist das immer noch eine Kosten/Nutzen Frage.

    Ein Bagger beim Hyperloop kann Milliardenschäden verursachen, während ein Bagger bei der Bahn höchstens einen Zug beschädigen kann.
    Der Hyperloop ist monatelang lahmgelegt, während der Bahnbetrieb eine Woche später wieder aufgenommen werden kann. DAS ist der Unterschied.

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