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  5. › Hyperloop: Die durch die Röhre…

Wie bezieht denn der Wagen Energie?

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  1. Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: tpk 18.01.16 - 14:22

    Der "Wagen" braucht ja zumindest für den Kompressor und für die Passagiere Energie. Wo kommt die her? Wird übrigens auch für den Vortrieb Energie im Wagen benötigt, oder macht das das Feld der Röhre alleine?

    Hm, und mit 1200km/h bei Unterdruck in einer Röhre "fliegen"? Lässt sich das wirklich so leicht beherrschen? Bei der Geschwindigkeit wirken sich doch schon geringe Abweichungen deutlichst aus, und wenn die Luft dünn ist, hat man wenig Widerstand zum Steuern. Wird dann wohl wieder durch die hohe Geschwindigkeit ausgeglichen?

  2. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: gutenmorgen123 18.01.16 - 14:52

    tpk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der "Wagen" braucht ja zumindest für den Kompressor und für die Passagiere
    > Energie. Wo kommt die her? Wird übrigens auch für den Vortrieb Energie im
    > Wagen benötigt, oder macht das das Feld der Röhre alleine?
    Induktion?

    > Hm, und mit 1200km/h bei Unterdruck in einer Röhre "fliegen"? Lässt sich
    > das wirklich so leicht beherrschen? Bei der Geschwindigkeit wirken sich
    > doch schon geringe Abweichungen deutlichst aus, und wenn die Luft dünn ist,
    > hat man wenig Widerstand zum Steuern.
    Wohin möchtest du denn in der Röhre steuern? 5cm nach links oder nach rechts.
    In beiden Fällen wirst du wohl an die Röhrenwand knallen.
    Der Vorteil dieses Systems ist es ja, dass selbst bei einem Totalausfall oder bei einem Technischen Gebrechen des "Zuges" praktisch kaum etwas passieren kann.
    Er schleift in der Röhre entlang, bis es zum stehen kommt. Ein drehen, auseinanderbrechen, überschlagen ect. kann es prinzipbedingt nicht geben.

  3. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: Nullmodem 18.01.16 - 15:14

    gutenmorgen123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tpk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der "Wagen" braucht ja zumindest für den Kompressor und für die
    > Passagiere
    > > Energie. Wo kommt die her? Wird übrigens auch für den Vortrieb Energie
    > im
    > > Wagen benötigt, oder macht das das Feld der Röhre alleine?
    > Induktion?
    >
    > > Hm, und mit 1200km/h bei Unterdruck in einer Röhre "fliegen"? Lässt sich
    > > das wirklich so leicht beherrschen? Bei der Geschwindigkeit wirken sich
    > > doch schon geringe Abweichungen deutlichst aus, und wenn die Luft dünn
    > ist,
    > > hat man wenig Widerstand zum Steuern.
    > Wohin möchtest du denn in der Röhre steuern? 5cm nach links oder nach
    > rechts.
    > In beiden Fällen wirst du wohl an die Röhrenwand knallen.
    > Der Vorteil dieses Systems ist es ja, dass selbst bei einem Totalausfall
    > oder bei einem Technischen Gebrechen des "Zuges" praktisch kaum etwas
    > passieren kann.
    > Er schleift in der Röhre entlang, bis es zum stehen kommt. Ein drehen,
    > auseinanderbrechen, überschlagen ect. kann es prinzipbedingt nicht geben.

    Eine Leichtbaukapsel ohne Räder mit 1200 km/h in einer vakuumierten Röhre, was kann da schon schiefgehen ....
    Vielleicht gibts einen Drall um die Längsachse oder Bremskräfte von paar g oder ein Fünkchen hier und da. Beim ersten Loch ist die Luft schonmal weg.


    nm

  4. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: gutenmorgen123 18.01.16 - 15:25

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Leichtbaukapsel ohne Räder mit 1200 km/h in einer vakuumierten Röhre,
    > was kann da schon schiefgehen ....
    Leichtbaukapsel? Wo steht das?
    Ohne Räder? Ich glaube nicht. der Schwebezustand ist jedenfalls nicht ab 0 km/h möglich.

    > Vielleicht gibts einen Drall um die Längsachse
    Da die Kapsel unten deutlich schwerer als oben ist, ist sowas nur schwer möglich...

    > oder Bremskräfte von paar g
    Woher sollten die kommen? Nur weil die "Kufen" der Kapsel an der Röhre schleifen, entstehen noch lang keine tödlichen G-Kräfte.

    > oder ein Fünkchen hier und da.
    Im Vakuum... und ohne einen Tropfen Treibstoff an Bord...

    > Beim ersten Loch ist die Luft schonmal weg.
    Und die einströmende Luft bremst die Kiste ab.

  5. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: Dino13 18.01.16 - 15:33

    Was für Verwirbelungen entstehen mit diesen Rädern? Das kann man doch bei einer Geschwindigkeit von 1200km/h überhaupt nicht einfach ignorieren. Was passiert bei 1200km/h wenn so ein Rad aus was für einem Grund auch immer die Röhre berührt?

    Egal wie man das sieht aber bei Geschwindigkeiten von 1200 km/h davon zu reden das praktisch nichts passieren kann finde ich recht Naiv, vor allem wenn man es nicht wirklich mit Argumenten untermauern kann.

  6. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: Nullmodem 18.01.16 - 15:42

    gutenmorgen123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nullmodem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Leichtbaukapsel ohne Räder mit 1200 km/h in einer vakuumierten
    > Röhre,
    > > was kann da schon schiefgehen ....
    > Leichtbaukapsel? Wo steht das?

    "Die vorwiegend aus Aluminium konstruierten Kapseln sollen ohne äußere Aufbauten 1,35 Meter breit und 1,1 Meter hoch sein, die Lasten-Kapseln 2,3 auf 1,9 Meter. Sie sollen ein Leergewicht von 3 und 3,5 Tonnen haben mit einer Zuladung von 12 beziehungsweise 22,5 Tonnen"
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperloop)

    > Ohne Räder? Ich glaube nicht. der Schwebezustand ist jedenfalls nicht ab 0
    > km/h möglich.
    Nicht glauben, lesen.
    "Der Antrieb ist eine Mischung aus Luftkissen- und Magnetschwebetechnik. Die Kapseln schweben auf einer Art Luftpolster. "
    (https://www.golem.de/news/teststrecke-hyperloop-wird-in-kalifornien-gebaut-1505-114270.html)
    >
    > > Vielleicht gibts einen Drall um die Längsachse
    > Da die Kapsel unten deutlich schwerer als oben ist, ist sowas nur schwer
    > möglich...
    >
    > > oder Bremskräfte von paar g
    > Woher sollten die kommen? Nur weil die "Kufen" der Kapsel an der Röhre
    > schleifen, entstehen noch lang keine tödlichen G-Kräfte.
    >
    > > oder ein Fünkchen hier und da.
    > Im Vakuum... und ohne einen Tropfen Treibstoff an Bord...
    >
    > > Beim ersten Loch ist die Luft schonmal weg.
    > Und die einströmende Luft bremst die Kiste ab.
    Nicht bei den genannten Zahlen.
    "Der Innendruck soll bei etwa 100 Pascal gehalten werden, einem Tausendstel des Normaldrucks."
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperloop#Technik)


    nm

  7. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: gutenmorgen123 18.01.16 - 15:45

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal wie man das sieht aber bei Geschwindigkeiten von 1200 km/h davon zu
    > reden das praktisch nichts passieren kann finde ich recht Naiv, vor allem
    > wenn man es nicht wirklich mit Argumenten untermauern kann.

    Damit etwas tödliches Passieren kann, muss es auch den Platz dafür geben.
    Sofern die Röhre nicht beschädigt ist, was bitte soll passieren?

    Was hast du gegen meine oben angeführten Gegenargumente für deine Bedenken?

  8. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: helgebruhn 18.01.16 - 15:54

    gutenmorgen123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Egal wie man das sieht aber bei Geschwindigkeiten von 1200 km/h davon zu
    > > reden das praktisch nichts passieren kann finde ich recht Naiv, vor
    > allem
    > > wenn man es nicht wirklich mit Argumenten untermauern kann.
    >
    > Damit etwas tödliches Passieren kann, muss es auch den Platz dafür geben.
    > Sofern die Röhre nicht beschädigt ist, was bitte soll passieren?
    >
    > Was hast du gegen meine oben angeführten Gegenargumente für deine Bedenken?

    Das ist recht einfach. Sollte das Luftpolster durch irgendwelche Umstände weg sein, wars das mit den Passagieren. Denn die durch das Schleifen der Kapsel entstehenden G-Kräfte sind bei 1200 km/h mit Sicherheit tödlich.

    Außerdem dürften diese Röhren ja unterirdisch verlegt werden aber selbst wenn nicht, was passiert bei Erdbeben oder anderen Unglücken, die auf die Röhre von außen einwirken ?
    Ich halte das ganze für nicht beherrschbar und der erste Unglücksfall dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

  9. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: M.P. 18.01.16 - 16:13

    gutenmorgen123 schrieb:
    > Er schleift in der Röhre entlang, bis es zum stehen kommt. Ein drehen,
    > auseinanderbrechen, überschlagen ect. kann es prinzipbedingt nicht geben.


    Ich glaube, beim Abschuss einer Artilleriegranate nennt man so etwas "Rohrkrepierer"...

  10. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: Neuro-Chef 18.01.16 - 22:19

    gutenmorgen123 schrieb:
    > Damit etwas tödliches Passieren kann, muss es auch den Platz dafür geben.
    > Sofern die Röhre nicht beschädigt ist, was bitte soll passieren?
    Ungleichmäßige Reibung, infolgedessen nicht in Fahrtrichtung wirkenden Kräfte, Erhitzung und Verformung der Kapsel durch Reibung, Verkanten bzw. "Steckenbleiben", abrupte Bremsung, Aufbrechen der Röhre.. Tod.

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « - Vollkommen Irrer

    ಠ_ಠ

  11. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: masel99 20.01.16 - 14:00

    Lithium Akkus im Heck der Kapsel, die der Herr Musk zufällig grad im Angebot hat um seine Gigafab auszulasten. ;-)

  12. Re: Wie bezieht denn der Wagen Energie?

    Autor: masel99 20.01.16 - 14:05

    > Nicht glauben, lesen.
    > "Der Antrieb ist eine Mischung aus Luftkissen- und Magnetschwebetechnik.
    > Die Kapseln schweben auf einer Art Luftpolster. "
    Für niedrige Geschwindigkeiten (<160km/h) wird tatsächlich über Räder nachgedacht, die wie bei einem Flugzeug ausgefahren werden sollen.

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