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Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

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  1. Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: schily 12.10.17 - 19:25

    denn wenn man in einem Ring um Berlin (Krümmungsradius 30km) mit 1000 km/h fahren würde, würde schon 1/3 der Erdbeschleunigung nach Außen wirken.

    Anders gesagt: bei einem 90 kg Menschen wirken 30 kg Zentrifugalkraft.

    Wie soll man eine Röhre mit so wenig Krümmung bauen können ohne mit den geologischen und baulichen Gegebenheiten in Konflikt zu geraten?

  2. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: TC 12.10.17 - 19:27

    Und auch sonst nirgends, da nicht genug Ressourcen.

  3. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: gutenmorgen123 12.10.17 - 19:41

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll man eine Röhre mit so wenig Krümmung bauen können ohne mit den
    > geologischen und baulichen Gegebenheiten in Konflikt zu geraten?

    Keine Ahnung, das war doch deine Idee!

  4. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: FreierLukas 12.10.17 - 20:20

    Ich glaube du hast Hyperloop nicht verstanden. Das Ding soll möglichst schnur gradeaus gebaut werden und Großstädte und Länder mir einander verbinden. Das "loop" ergibt sich daraus dass es ein geschlossener Kreis ist. Das heißt aber nicht dass man beim umdrehen auch mit 1000 km/h durch den Tunnel rast. Diese loops sind nur nötig damit die Züge nur in eine Richtung fahrne müssen was das ganze wesentlich sicherer macht als Züge die versehenlich aufs falsche Gleis geführt werden können. Betreibt man die Röhre nur in eine Richtung wird das System auch weniger komplex.

    Ich muss aber dazu sagen dass Hyperloop One fast gar nichts mit dem "original" Hyperloop von SpaceX zu tun hat. Das original nutzt kein Maglev sondern Luftpolster wie beim Airhockey. Damit soll die Röhre so günstig wie möglich gebaut werden können und die geamte Komplexizität wandert in die kurzen Züge. Musks Hyperloop würde in den Stationen Anschwung bekommen und dann bis zur nächsten gleiten. Das was durch Reibung mit den Wänden und dem Rest-Luftdruck verloren geht, wird durch einen riesen elektrischen Kompressor mit Schubdüse ausgeglichen. Dieser sorgrt auch gleichzeitig für den Auftrieb. Die Akkus werden automatisch beim halten ausgetauscht so dass man immer mit einem vollen startet. Mit Solarzellen auf der gesamten Trasse kann man so in Gegenden wie den USA ohne zusätzliche Stromkosten zurchte kommen. Da man ständig am Akku laden ist hat man gleichzeitg auch einen Puffer. Dieser soll aber noch durch komprimierte Luft ergänzt werden können die in bei Energieüberschuss in Tanks entlang der Strecke gepumpt wird. Dadurch muss man die Solarzellen nicht komplex ans Netz anbinden.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.17 20:28 durch FreierLukas.

  5. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: Eheran 13.10.17 - 00:04

    Die Gondel/Sitz/Innenraum ein wenig zu neigen wird jetzt nicht das gigantische Problem sein... das machen auch ganze Züge in Kurven.

  6. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: Sea 13.10.17 - 07:52

    irgendwie war das ganz ja nie für "kreis um ne Stadt fahren" konzipiert. Mehr so Berlin und Nürnberg mit einer möglichst geraden Strecke direkt verbinden.

  7. Re: Typisch Golem User...

    Autor: ronlol 13.10.17 - 08:32

    Geht nicht, geht nicht, geht nicht. Nicht umsetzbar, nicht realistisch... "das kann doch garnicht funktionieren"...

    Gleichzeitig stellen sich genau diese Leute hin und behaupten Deutschland sein ein Innovationsland. Ja ne ist klar.
    Es gibt einen Grund wieso die USA an der Weltspitze der Innovation sind. Dort gibt es die Kultur des ausprobieren. Und wenn es schief geht: "so what?", dann versucht man einfach was anderes.
    Dort kriegt man in der Regel auch die Leute, die sofort mit Begeisterung an ein Thema dran gehen und nicht schon im ersten Meeting versuchen darzustellen wieso man es nicht versuchen sollte und warum es nicht klappen kann oder sogar darf. Letzteres ist halt so dermassen typisch Deutschland.

  8. Re: Typisch Golem User...

    Autor: AlexanderSchäfer 13.10.17 - 09:19

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt einen Grund wieso die USA an der Weltspitze der Innovation sind.
    > Dort gibt es die Kultur des ausprobieren. Und wenn es schief geht: "so
    > what?", dann versucht man einfach was anderes.

    Das kann ja schon sein, aber nur der Innovations willen muss man ja nicht jeden Mist unterstützen. Mir ist es ja ehrlich gesagt egal für was Milliadäre ihr Geld ausgeben, solange sie keine Subventionen möchten.

    Wenn Musk oder Branson einen Hyperloop bauen möchte, kann das interessant sein, nur dann sollen sie auch das Risiko dafür tragen und nicht auf Steuergelder hoffen.

  9. Re: Typisch Golem User...

    Autor: Bachsau 13.10.17 - 09:30

    Gerade ein schnelles und sauberes Fortbewegungsmittel wäre mal eine sinnvolle Steuerinvestition. Aber keine Sorge, Elon Musk weiß besser als jeder andere, dass die Dummheit seiner Mitmenschen dazu führt, dass in innovative Projekte nichts investiert wird. Deshalb bezieht er sein Geld ja aus der Wirtschaft.

  10. Re: Typisch Golem User...

    Autor: ronlol 13.10.17 - 09:36

    AlexanderSchäfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ronlol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt einen Grund wieso die USA an der Weltspitze der Innovation sind.
    > > Dort gibt es die Kultur des ausprobieren. Und wenn es schief geht: "so
    > > what?", dann versucht man einfach was anderes.
    >
    > Das kann ja schon sein, aber nur der Innovations willen muss man ja nicht
    > jeden Mist unterstützen. Mir ist es ja ehrlich gesagt egal für was
    > Milliadäre ihr Geld ausgeben, solange sie keine Subventionen möchten.
    >
    > Wenn Musk oder Branson einen Hyperloop bauen möchte, kann das interessant
    > sein, nur dann sollen sie auch das Risiko dafür tragen und nicht auf
    > Steuergelder hoffen.

    Und genau deswegen haben die USA auch das Elektroauto neu erfunden, die erfolgreichen Internet Startups aufgestellt und gleichzeitig hat Deutschland im Markt der Notebooks, Mobiltelefone und bald auch bei den Fahrzeugen nichts mehr zu melden.
    Es ist genau diese beknackte "das ist alles Mist" Einstellung von Leuten wie dir. Genau diese Leute, die aus gutem Grund dann in der Gehaltsstufe ganz unten stehen und bei innovativen Projekten betriebsintern aus gutem Grund umgangen werden.

  11. Re: Typisch Golem User...

    Autor: honna1612 13.10.17 - 10:23

    > Und genau deswegen haben die USA auch das Elektroauto neu erfunden, die
    > erfolgreichen Internet Startups aufgestellt und gleichzeitig hat
    > Deutschland im Markt der Notebooks, Mobiltelefone und bald auch bei den
    > Fahrzeugen nichts mehr zu melden.
    > Es ist genau diese beknackte "das ist alles Mist" Einstellung von Leuten
    > wie dir.

    Endlich einer der das versteht. Ich dachte ich wäre der einzige der das mentalitätsproblem anspricht. Warum man nur an probleme denkt und nicht im selben lösungen ist mir in DE ein rätsel.

  12. Re: Typisch Golem User...

    Autor: _4ubi_ 13.10.17 - 10:59

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und genau deswegen haben die USA auch das Elektroauto neu erfunden, die
    > > erfolgreichen Internet Startups aufgestellt und gleichzeitig hat
    > > Deutschland im Markt der Notebooks, Mobiltelefone und bald auch bei den
    > > Fahrzeugen nichts mehr zu melden.
    > > Es ist genau diese beknackte "das ist alles Mist" Einstellung von Leuten
    > > wie dir.
    >
    > Endlich einer der das versteht. Ich dachte ich wäre der einzige der das
    > mentalitätsproblem anspricht. Warum man nur an probleme denkt und nicht im
    > selben lösungen ist mir in DE ein rätsel.

    IMHO:
    Weil es nicht die "deutsche" Herangehensweise ist. Es ist kein Mentalitätsproblem, sondern eine andere Mentalität. "German Engineering" ist ja bekannt für seine Präzision und Perfektion (Ob das jetzt stimmt oder nicht sei dahingestellt). Diese wird meist durch die Analyse "aller" Problemszenarien erreicht, aber nicht durch wildes ausprobieren. Das ist ein anderer Ansatz, welcher aber natürlich dazu neigt, nur Innovationen im Detail hervorzubringen - keine komplett neuen Ideen!

  13. Re: Typisch Golem User...

    Autor: ronlol 13.10.17 - 11:11

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > honna1612 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Und genau deswegen haben die USA auch das Elektroauto neu erfunden,
    > die
    > > > erfolgreichen Internet Startups aufgestellt und gleichzeitig hat
    > > > Deutschland im Markt der Notebooks, Mobiltelefone und bald auch bei
    > den
    > > > Fahrzeugen nichts mehr zu melden.
    > > > Es ist genau diese beknackte "das ist alles Mist" Einstellung von
    > Leuten
    > > > wie dir.
    > >
    > > Endlich einer der das versteht. Ich dachte ich wäre der einzige der das
    > > mentalitätsproblem anspricht. Warum man nur an probleme denkt und nicht
    > im
    > > selben lösungen ist mir in DE ein rätsel.
    >
    > IMHO:
    > Weil es nicht die "deutsche" Herangehensweise ist. Es ist kein
    > Mentalitätsproblem, sondern eine andere Mentalität. "German Engineering"
    > ist ja bekannt für seine Präzision und Perfektion (Ob das jetzt stimmt oder
    > nicht sei dahingestellt). Diese wird meist durch die Analyse "aller"
    > Problemszenarien erreicht, aber nicht durch wildes ausprobieren. Das ist
    > ein anderer Ansatz, welcher aber natürlich dazu neigt, nur Innovationen im
    > Detail hervorzubringen - keine komplett neuen Ideen!

    Nein. Der Ansatz der Amerikaner, Chinesen und Japaner ist gänzlich anders. Da wird auch nicht "wild herumprobiert", sondern eine Idee angedacht und das Engineering mit der Aufgabe betreut es zu realisieren und nicht die Probleme an dieser Stelle zu finden.
    Und der Ingenieur, der es nicht für möglich hält und sagt "geht nicht", verlässt zeitnah das Haus und wird durch einen Ingenieur ersetzt, der mit einer kreativen Idee das Problem löst. DAS ist der Unterschied.

    Gründe und Visionäre umgeben sich nicht mit Jammerlappen und Bedenkenträgern, sondern mit Menschen, die sich für die Idee begeistern und diese auch realisieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.17 11:12 durch ronlol.

  14. Re: Typisch Golem User...

    Autor: _4ubi_ 13.10.17 - 11:33

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > _4ubi_ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > honna1612 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Und genau deswegen haben die USA auch das Elektroauto neu erfunden,
    > > die
    > > > > erfolgreichen Internet Startups aufgestellt und gleichzeitig hat
    > > > > Deutschland im Markt der Notebooks, Mobiltelefone und bald auch bei
    > > den
    > > > > Fahrzeugen nichts mehr zu melden.
    > > > > Es ist genau diese beknackte "das ist alles Mist" Einstellung von
    > > Leuten
    > > > > wie dir.
    > > >
    > > > Endlich einer der das versteht. Ich dachte ich wäre der einzige der
    > das
    > > > mentalitätsproblem anspricht. Warum man nur an probleme denkt und
    > nicht
    > > im
    > > > selben lösungen ist mir in DE ein rätsel.
    > >
    > > IMHO:
    > > Weil es nicht die "deutsche" Herangehensweise ist. Es ist kein
    > > Mentalitätsproblem, sondern eine andere Mentalität. "German Engineering"
    > > ist ja bekannt für seine Präzision und Perfektion (Ob das jetzt stimmt
    > oder
    > > nicht sei dahingestellt). Diese wird meist durch die Analyse "aller"
    > > Problemszenarien erreicht, aber nicht durch wildes ausprobieren. Das ist
    > > ein anderer Ansatz, welcher aber natürlich dazu neigt, nur Innovationen
    > im
    > > Detail hervorzubringen - keine komplett neuen Ideen!
    >
    > Nein. Der Ansatz der Amerikaner, Chinesen und Japaner ist gänzlich anders.
    > Da wird auch nicht "wild herumprobiert", sondern eine Idee angedacht und
    > das Engineering mit der Aufgabe betreut es zu realisieren und nicht die
    > Probleme an dieser Stelle zu finden.
    > Und der Ingenieur, der es nicht für möglich hält und sagt "geht nicht",
    > verlässt zeitnah das Haus und wird durch einen Ingenieur ersetzt, der mit
    > einer kreativen Idee das Problem löst. DAS ist der Unterschied.
    >
    > Gründe und Visionäre umgeben sich nicht mit Jammerlappen und
    > Bedenkenträgern, sondern mit Menschen, die sich für die Idee begeistern und
    > diese auch realisieren.

    Nein! (Ich starte mal den Beitrag wie du).
    Das was hier gerade vollzogen wird, nenne ich vielleicht etwas salopp ausgedrückt "wildes ausprobieren". Die Probleme der Idee werden beim Ansatz der "Amerikaner, Chinesen und Japaner" (wie du es nennst) erst bei den vielen Testaufbauten erkannt und gelöst, also vergleichbar "agil".
    Der gemeine "Deutsche" versucht alle Probleme bereits zu erkennen und zu lösen, bevor irgendwas gebaut wird. Das hat alles Vor- und Nachteile.
    Und ja ich bin selbst der Meinung, wir müssen Innovationsfreudiger werden, aber nicht indem man Herangehensweisen von anderen kopiert.

  15. Re: Typisch Golem User...

    Autor: Dwalinn 13.10.17 - 13:35

    Stimmt! Auch ein alter Millionär, Unternehmer und vor allem TV "Star" will unser Land regieren? Ach versuchen wir es einfach mal was kann dabei schon schief gehen!

  16. Re: Hyperloop ist in Europa kaum umsetzbar

    Autor: schily 13.10.17 - 14:21

    Dann zeige doch mal auf welcher Strecke man Berlin und Nürnberg so miteinander verbinden kann, daß dabei die Randbedingungen für die maximale Querbeschleunigung eingehalten werden können.

    Klar kann man die Kapseln mit einer Pendelaufhängung der Sitze ausstatten, aber das funktioniert immer nur innerhalb begrenzter Geschwindigkeitsbereiche.

    Oder willst Du wie Herr Roddenberry antworten als er gefragt wurde, wie der Heisenbergkompensator funktioniert? Seine Antwort war: "gut"....

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