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  5. › IBM entwickelt besonders…

40% mehr Energie...

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  1. 40% mehr Energie...

    Autor: Der braune Lurch 11.02.10 - 09:25

    Vergleicht man hier mit polykristallinen (davon gehe ich mal aus) Solarzellen? Sonst ergäbe der letzte Absatz keinen Sinn. Weiß jemand hier aus dem Kopf, was für einen Wirkungsgrad eine durchschnittliche polykristalline Solarzelle hat?

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  2. Re: 40% mehr Energie...

    Autor: Solar-la 11.02.10 - 09:34

    Heyho,

    ich habe mich mal mit Solarzellen befasst und habe von einen max. Wirkungsgrad von etwas über 20% damals erfahren. Deshalb bin ich auch ein wenig überrascht, dass der Wirkungsgrad bzw. der Strom bei dieser neuartigen Technik um 40% über bisherigen liegen soll...der Vorteil liegt meinem Empfinden nach rein in der preiswerteren und rohstoff-sparenden Technik.

    So long,
    Solar-la

  3. Re: 40% mehr Energie...

    Autor: RedTuesday 11.02.10 - 09:35

    Die haben einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 15%.

  4. Re: 40% mehr Energie...

    Autor: Ritter von NI 11.02.10 - 09:42

    Im Labor gibt es Solarzellen mit >30% Wirkungsgrad. Die Produktionkosten sind aber gigantisch.

    Die 40 prozentige "Steigerung" bezieht sich auf den Wirkungsgrad der älteren "Billigzellen". Die hab einen Wirkungsgrad von 5-6%.

  5. Re: 40% mehr Energie...

    Autor: Replay 11.02.10 - 09:50

    Polykristalline Zellen twa 15 %, monokristalline Zellen erreichen etwa 18 %, Laborzellen etwa 60 % (!), aber deren Lebenserwartung ist alles andere als marktreif. Polykristalline Zellen kommen mit Streulicht besser zurecht als monokristalline Zellen, daher sind die Polykristallinen in unseren Breiten besser (und lassen sich einfacher, günstiger und vor allem deutlich umweltschonender herstellen).

    Daher verstehe ich die 9,6 % Wirkungsgrad der IBM-Zelle nicht. Die werden doch nicht von amorphen Zellen ausgegangen sein, die man in winzigen Geräten wie Taschenrechnern findet? Die sind für die ernsthafte Energiegewinnung im großen Stil nicht wirklich tauglich.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Falsch!!!

    Autor: byti 11.02.10 - 10:13

    > Energiegewinnung im großen Stil nicht wirklich tauglich.

    Im Gegenteil. Alle momentan auf dem Markt vorhandenen Solarzellen sind eigentlich für Großanlagen untauglich. Eine imenser Einsatz von Energie und Rohstoffen ist nötig und so ein teil zu Produzieren. 20% Wirkungsgrad ist völlig nebensächlich wenn die Zelle schon 10 Jahre benötigt um erstmal die Energie reinzuholen die bei der Herstellung verbraucht wurde. Die wenigsten wissen überhaupt das es bis vor 10 Jahren noch nicht mal Solarzellen gab die innerhalb ihrer Lebenszeit die Herstellungsenergie produzieren konnten. Total Hirnrissig. Also für die Energieversorgung im großen Stil totaler Schwachsinn.

    Da ist de Ansatz von IBM ein Schritt genau in die richtige Richtung. Wenn 1qm Solarzelle 10 Euro anstatt 200 Euro kostet (& Umweltfreundlich, etc) is mir egal ob das Ding 8% oder 20% wirkungsgrad hat. Ich baller einfach mein Dach mit seinen 220qm voll... das reicht dicke. Man könnte z.b. Anstatt Dachziegeln einfach Solarmodule verwenden... synergieeffekt.

    Im übrigen gibts auch einen Ansatz mit Kunststofffolie die im Tintenstrahldruckertechnik mit chemie "belebt" wird. Was/wie genau weis ich garnimmer. Wird aber gerade zur Serienreife gebracht.. soll ca. 3-5% Wirkungsgrad haben und extrem einfach/billig in der Herstellung sein. Völlig ausreichend wenn 10qm dann nur 20 Euro kosten.

  7. Re: Falsch!!!

    Autor: Replay 11.02.10 - 10:42

    Solarzellen auf kristalliner Basis haben eine Garantie von 20 oder gar 25 Jahren, die tatsächliche Lebenserwartung beträgt 40 plus X Jahre. Einmal aufgestellt laufen die Dinger wartungsfrei.

    Ein AKW herkömmlicher Bauart (Druckwasser-Reaktor) hat einen Wirkungsgrad von gerade mal 1 % (!), dagegen sind die Solarzellen geradezu Sonnen. Und mit den Solar-Folien ist eine gewaltige Fläche notwendig, um genügend „Ernte“ einfahren zu können, daher ist dieses Zeug für die Stromherstellung im großen Stil ungeeignet. Bleibt die Frage nach deren Lebenserwartung.

    Zuerst denken, dann nochmal denken, erst dann schreiben. Bei uns in Skandinavien pflegt man übrigens eine zivilisierte Diskussionskultur und vermeidet erstens solche direkten Antworttitel wie „Falsch“, außerdem wissen wir, daß ein Satzzeichen genügt. Ich denke, das wird auch in Deutschland an der Schule so gelernt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: Falsch!!!

    Autor: EON 11.02.10 - 10:57

    Am besten die Sahara mit Solaranlagen zuknallen. Um den Strom zu transportieren könnte man Wasserstoff aus dem Meerwasser gewinnen. Eine Entsalzungsanlage könnte man ebenfalls betreiben.

    Oder aber man verschickt die Energie per Mikrowellen. So wie es auch für die Solaranlagen im Weltall gedacht ist.

  9. Re: Falsch!!!

    Autor: Replay 11.02.10 - 11:00

    Die ganze Sahara? Denken, nochmal denken, informieren, erst dann schreiben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Re: Falsch!!!

    Autor: Wirkungsgrader 11.02.10 - 11:36

    Das ist Falsch!

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Ein AKW herkömmlicher Bauart (Druckwasser-Reaktor) hat einen Wirkungsgrad von gerade mal 1 % (!)

  11. Re: Falsch!!!

    Autor: Jupy 11.02.10 - 11:37

    Er hätte einen von 1% wenn Replay ihn bauen würde!

  12. Re: Falsch!!!

    Autor: 1Prozent 11.02.10 - 11:39

    Hättest Du dich mal das getan, Replay!


    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ganze Sahara? Denken, nochmal denken, informieren, erst dann
    > schreiben.

  13. Re: Falsch!!!

    Autor: tomtom 11.02.10 - 11:47

    @EON

    und den Sandstürmen sagen wir einfach mal, dass sie sich verziehen sollen, anstatt die schönen Glasflächen od. Spiegel (je nach Technik) sandzustrahlen, oder wie :)

    per Mikrowellen?
    -> ja das steigert bestimmt den Wirkungsgrad enorm und ist auch überhaupt nicht gefährlich, wenn man Strom im Gigawatt od. gar Terrawattbereich übertragen möchte ;)

  14. Re: Falsch!!!

    Autor: martinalex 11.02.10 - 12:15

    Wirkungsgrader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Falsch!
    >
    > Replay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Ein AKW herkömmlicher Bauart (Druckwasser-Reaktor) hat einen Wirkungsgrad
    > von gerade mal 1 % (!)


    Schön... und was hilft mir diese Information?

    Besser wäre es gewesen, wenn du eine andere Zahl in den Raum geworfen hättest, denn ein AKW schafft einen Wirkungsgrad von 30-35% und liegt damit auf einem Level mit Kohlekraftwerken (in Deutschland 38%)

    Je nachdem, was man alles mitrechnet (Transport, Entsorgung usw) sinkt der Wirkungsgrad noch ein Stück...

    martin

  15. Re: Falsch!!!

    Autor: byti 11.02.10 - 12:16

    > Solarzellen auf kristalliner Basis haben eine Garantie von 20 oder gar 25
    > Jahren, die tatsächliche Lebenserwartung beträgt 40 plus X Jahre. Einmal
    > aufgestellt laufen die Dinger wartungsfrei.

    Sorry. Die Realtiät sieht anders aus. Ich brauch immer noch 10Jahre!!! um den Herstellungsenergiebedarf einzuholen. Wenn das überhaupt langt. Und ab dem 20sten lebensjahr nimmt die Leistungsausbeute rapide ab. Ihr dürft ned immer glauben was in den Datenblättern steht. Und die meisten werden nicht älter wie 25 Jahre. 20 Jahren dem Wetter ausgesetzt und die teilweise extremen Temperaturschwankungen... das sind extremste Belastungen für das Material. Ich bin ein Fan von Solarzellen.. aber man muss realistisch bleiben.

    > mit den Solar-Folien ist eine gewaltige Fläche notwendig, um genügend
    > „Ernte“ einfahren zu können, daher ist dieses Zeug für die Stromherstellung
    > im großen Stil ungeeignet. Bleibt die Frage nach deren Lebenserwartung.
    > Zuerst denken, dann nochmal denken, erst dann schreiben.

    Wenn ich z.b. ein Einfamilienhaus baue.. muss ich mich auch entsprechend um die Energieversorgung kümmern. Wenn es diese Solarzellen der oben genannten Art mache(Billig, einfach, aber nur 9% Wirkungsgrad, endlosen Energiespeicher vorausgesetzt) mit meiner Dachfläche von 220qm+50qm Garage komme ich auf folgende Werte.

    * Eine "normale" Dachdeckung kostet ca. 10-25 Euro/qm... je nach Material. Also bei mir ca. 5000Euro. Eine Anlage die mein komplettes Dach einnimmt könnte das gleiche Kosten ohne Mehrkosten zu verursachen.
    * Deutschland => ca. 1000 kWh/m² pro Jahr an durchschnittlicher Sonneneinstrahlungsenergie
    * Mein Haus = 1000kWh/m² * 0,09 * (220qm + 50qm) = 24300kWh/m² im Jahr
    * entspricht ca. 2000kWh im Monat
    * Wenn ich ein Niedrigenergiehaus mit entsprechend effizienter Ausstattung (Beleuchtung, E-Geräte, etc.) habe, könnte ich fast schon damit auskommen. (normal werden 4000kwh/monat für eine familie gerechnet, 6000 mit WW)

    Alles vorausgesetzt das man einen vernünftigen Energiespeicher hat. Aber die Werte sagen mir schon das man sich sowas schon genauer angucken sollte.. und für den Masseneinsatz.. zb. bei Neubauten eine super sache währe. Sofern die dinger wirklich so einfach und billig währen.
    Bei uns in

    > Skandinavien pflegt man übrigens eine zivilisierte Diskussionskultur und
    > vermeidet erstens solche direkten Antworttitel wie „Falsch“, außerdem
    > wissen wir, daß ein Satzzeichen genügt. Ich denke, das wird auch in
    > Deutschland an der Schule so gelernt.

    Das Problem hier ist.. man muss leider teilweise eine etwas provokative Überschrift wählen wenn man will das die Leute das lesen. Leider fischen oft Trolle die vernünftigen Leute mit ihren Dumfugkomments von den "guten" Diskussionen ab. Deswegen plaziere ich bei einem wichtigen Thema schon mal einen kleinen Provo.

  16. Re: Falsch!!!

    Autor: byti 11.02.10 - 12:22

    > Besser wäre es gewesen, wenn du eine andere Zahl in den Raum geworfen
    > hättest, denn ein AKW schafft einen Wirkungsgrad von 30-35% und liegt damit
    > auf einem Level mit Kohlekraftwerken (in Deutschland 38%)

    *meld* das kann aber nicht ganz stimmen. Es werden nur 10% des Urans überhaupt in Energie umgesetzt. 90% fallen als sogut wie nicht mehr widerverwendbarer Sondermüll an.... samt Wideraufbereitung (noch). Den restlichen Gedöns (Wirkungsgrad Turbinen, Leitungsverluste, Transport, Anreicherung, etc) noch nicht mal mitgerechnet.

    Btw... ich währ grundsätzlich ein Fan auch von Kernenergie. Aber die Praktischen Hürden sind einfach zu schwerwiegend... das Zeug gehört so schnell wie mögliche abgeschaltet. Was aber mindestens noch 20 Jahre dauert...

  17. Re: Falsch!!!

    Autor: HZBler 11.02.10 - 12:56

    nur mal klargestellt:

    die neue IBM Zelle ist aus Kesterit. und der Weltrekord da liegt bei ca. 6,5 % (inoffiziell) und nun hat IBM mit DIESEM MATERIAL 40% mehr (9,6%)
    es gibt viele andere Materialien wie CIS,CIGS,CIGSSe, CdTe
    und die diversen modifikationen der Si-Zellen.
    MfG
    Helmholtz-Zentrum Berlin

  18. Thema

    Autor: RedTuesday 11.02.10 - 12:58

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ganze Sahara? Denken, nochmal denken, informieren, erst dann
    > schreiben.
    >
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation

    War mir bekannt. Was willst Du mir also damit sagen?

    P.S. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin ... :rolleyes:

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > per Mikrowellen?
    > -> ja das steigert bestimmt den Wirkungsgrad enorm und ist auch überhaupt
    > nicht gefährlich, wenn man Strom im Gigawatt od. gar Terrawattbereich
    > übertragen möchte ;)

    Laut einer Studie für Weltraumkraftwerke würde man wohl nur eine leichte Ehröhung der Temperatur bemerken, aber keinen Schaden davon tragen, da die Strahlung deutlich geringer wäre als bei einer Mikrowelle - aber erzählen kann man viel, und geheuer ist mir das auch nicht. Habe es trotzdem mal in die Runde geschmissen. ;D

  19. Re: Falsch!!!

    Autor: E-Mail-Account 11.02.10 - 12:59

    byti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Besser wäre es gewesen, wenn du eine andere Zahl in den Raum geworfen
    > > hättest, denn ein AKW schafft einen Wirkungsgrad von 30-35% und liegt
    > damit
    > > auf einem Level mit Kohlekraftwerken (in Deutschland 38%)
    >
    > *meld* das kann aber nicht ganz stimmen. Es werden nur 10% des Urans
    > überhaupt in Energie umgesetzt. 90% fallen als sogut wie nicht mehr
    > widerverwendbarer Sondermüll an.... samt Wideraufbereitung (noch). Den
    > restlichen Gedöns (Wirkungsgrad Turbinen, Leitungsverluste, Transport,
    > Anreicherung, etc) noch nicht mal mitgerechnet.

    Energietechnik:
    a) Seit wann gehört das anreichern von Uran zu einem AKW?
    b) Im Gesamtwirkungsgrad sind die Wirkungsgrade von der Turbine, Generator, Rohrleitungen, Kessel... enthalten.

    Das in Datteln geplante Kohlekraftwerk würde sogar einen Wirkungsgrad von 46-48% schaffen, wenn es denn vollendet wird.

  20. 60%?

    Autor: Toreon 11.02.10 - 13:34

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Polykristalline Zellen twa 15 %, monokristalline Zellen erreichen etwa 18
    > %, Laborzellen etwa 60 % (!), aber deren Lebenserwartung ist alles andere
    > als marktreif.

    60%? Kommst du aus der Zukunft um 2050?
    Laborzellen erreichen vielleicht 25%. Zumindest was die mir bekannten Quellen sagen.

    Wenn es Laborzellen mit 60% Wirkungsgrad gäbe, wäre die Diskussion bereits vorbei. Dann würde es keine Rolle mehr spielen in Fusion oder ähnliches zu investieren.

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