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kleiner

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. kleiner

    Autor: Willi13 02.01.18 - 20:51

    Ich kann mir das schwer vorstellen aber ist es überhaupt möglich die in klein zu bauen? Alleine die kühlung macht es ja unmööglich

  2. Re: kleiner

    Autor: maverick1977 02.01.18 - 21:10

    Deshalb ist man wie verrückt auf der Suche nach supraleitenden Materialien, die nicht bis auf -196 °C abgekühlt werden müssen, um supraleitend zu sein.

  3. Re: kleiner

    Autor: mrgenie 02.01.18 - 21:16

    Bisher wurde noch keinen Zusammenhang, zumindest nicht direkt, nachgewiesen zwischen Elektronen die sich fast widerstandslos bewegen koennen und Stabilität von Quantenteilchen. Beiden setzen zwar sehr niedrige Temperaturen voraus aber wie das eine mit dem Anderen zusammenhängt ist mir bisher noch kein wissenschaftlicher Artikel bekannt.

    Sicherlich aber nehme ich an da gibt es Zusammenhänge. Irgendwann liefern wir bestimmt die Geheimnisse.

    Aber noch ist das quasi Einfrieren von Quanten keine Voraussetzung für Supraleitern.

  4. Re: kleiner

    Autor: emdotjay 02.01.18 - 22:19

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb ist man wie verrückt auf der Suche nach supraleitenden Materialien,
    > die nicht bis auf -196 °C abgekühlt werden müssen, um supraleitend zu sein.


    Hallo maverick1977,

    Supraleitende Materialien erklären aber nicht wieso es auf eine absolute Temperatur von 0,015K herunter gekühlt werden muss... ;)

  5. Re: kleiner

    Autor: Snooozel 02.01.18 - 22:40

    Einfach 100 Jahre warten, dann gibt es das in Smartphones. :-)

  6. Re: kleiner

    Autor: voxeldesert 03.01.18 - 00:32

    Noch kann man noch nicht mal so wirklich viel sinnvolles mit machen und du willst ihn schon für die Hosentasche? ;-)

    Verbessert mich ruhig wenn ich da falsch liege, aber es ist doch nicht nur einfach ein schneller neuer Rechner/CPU? Ich höre immer nur die Teile sind klasse zum decrypten. Brauch man da überhaupt einen Quantencomputer im Handyformat oder reicht es nicht über das Netz für spezielle Tasks mit einem verbunden zu sein. Wofür brauche ich meinen persönlichen Quantencomputer? :O

  7. Re: kleiner

    Autor: Willi13 03.01.18 - 01:24

    Es war nur ein Gedanke ob und wie es möglich ansehen soll.
    Danke für eure Antwort

  8. Re: kleiner

    Autor: chefin 03.01.18 - 07:13

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb ist man wie verrückt auf der Suche nach supraleitenden Materialien,
    > die nicht bis auf -196 °C abgekühlt werden müssen, um supraleitend zu sein.


    Bewegung der Teilchen hat mit Wärme zu tun(Gravitation), Supraleitung mit der elektromagnetischen Wechselwirkung. Das sind zwei elementar unterschiedliche Kräfte in der Natur. Supraleitende Materialien können bei jeder Temperatur existieren. Teilchenbewegung ist die Temperatur selbst. Helium wird nicht zum Supraleiter wenn es kalt wird. Auch Wasserstoff nicht. Erst wenn Druck dazu kommt, wird Wasserstoff irgendwann leitend (nicht Supraleitend), das passiert dann aber bei deutlich höheren Temperaturen von einigen dutzend Kelvin.

  9. Re: kleiner

    Autor: RicoBrassers 03.01.18 - 08:00

    voxeldesert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbessert mich ruhig wenn ich da falsch liege, aber es ist doch nicht nur
    > einfach ein schneller neuer Rechner/CPU? Ich höre immer nur die Teile sind
    > klasse zum decrypten. Brauch man da überhaupt einen Quantencomputer im
    > Handyformat oder reicht es nicht über das Netz für spezielle Tasks mit
    > einem verbunden zu sein. Wofür brauche ich meinen persönlichen
    > Quantencomputer? :O

    Je nach Einsatzzweck können Quantencomputer schneller rechnen, als herkömmliche Prozessoren (soweit ich weiß, hat das mit der Anzahl der möglichen Zustände je minimaler Einheit zu tun - regulärer Computer: 2 (ein Bit), Quantencomputer: 3 (ein Qubit)).
    Für einige Anwendungsfälle sind Quantencomputer deutlich schneller als herkömmliche Computer, in anderen Anwendungsfällen sind die herkömmlichen Computer überlegen.

  10. Re: kleiner

    Autor: jnv 03.01.18 - 08:10

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Je nach Einsatzzweck können Quantencomputer schneller rechnen, als
    > herkömmliche Prozessoren (soweit ich weiß, hat das mit der Anzahl der
    > möglichen Zustände je minimaler Einheit zu tun - regulärer Computer: 2 (ein
    > Bit), Quantencomputer: 3 (ein Qubit)).
    > Für einige Anwendungsfälle sind Quantencomputer deutlich schneller als
    > herkömmliche Computer, in anderen Anwendungsfällen sind die herkömmlichen
    > Computer überlegen.

    Nein, keine 3 Zustände. Aus der Einleitung bei Wikipedia:
    "..und das nur zwei durch Messung sicher unterscheidbare Zustände hat. "

    Einen Quantencomputer in einem Satz zu erklären ist ziemlich unmöglich. Es gibt jedoch jede Menge guter und kurzer Artikel zum Thema.

  11. Re: kleiner

    Autor: LadyDie 03.01.18 - 11:48

    Willi13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir das schwer vorstellen aber ist es überhaupt möglich die in
    > klein zu bauen? Alleine die kühlung macht es ja unmööglich

    Das ist natürlich Gegenstand aktuellster Forschung. Bisher hat sich noch kein System herauskristallisiert was (a) überhaupt rechnet, (b) skalierbar ist, und (c) nicht unendlich teuer ist.

    5 Qubits sind toll um die Grundlagen zu lernen und Algorithmen zu finden. 20 Qubits taugt für ernsthafte Rechnungen. Eigentlich möchte man aber Millionen von Qubits haben. Und noch eigentlicher möchte man ein "Quantum Internet", also ein quantenmechanische Kopplung verschiedener Quantencomputer über die Welt (oder zum Mars) verteilt.

  12. Re: kleiner

    Autor: ATmega8 03.01.18 - 19:56

    Nur so:
    Es besteht die Möglichkeit dass das mit der Quantenverschränkung alles humbug ist und nur ein Wissenschaftler ein Phänomen etwas missgedeutet hat weil ihm das notwendige Wissen über die quantenmechanischen Vorgänge fehlte.

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