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  5. › IBM: Watson soll auf KI-Markt…

Investmentbanker und Analysten

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  1. Investmentbanker und Analysten

    Autor: Quantium40 14.07.17 - 12:21

    https://www.youtube.com/watch?v=Sb6PMuLnq2k

    Auf die Idee zu kommen, dass ein Unternehmen, dass sich seit Jahren bzw. Jahrzehnten mit allem rund um KI und maschinelles Lernen beschäftigt, der Konkurrenz hinterherläuft, weil es weniger neue Leute in dem Bereich sucht, dazu muss man wohl als Analyst bei einer Investmentbank arbeiten.
    Alle anderen würden denken, dass so eine Firma möglicherweise diese Leute schon längst hat.

  2. Re: Investmentbanker und Analysten

    Autor: Menplant 14.07.17 - 13:41

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.youtube.com
    >
    > Auf die Idee zu kommen, dass ein Unternehmen, dass sich seit Jahren bzw.
    > Jahrzehnten mit allem rund um KI und maschinelles Lernen beschäftigt, der
    > Konkurrenz hinterherläuft, weil es weniger neue Leute in dem Bereich sucht,
    > dazu muss man wohl als Analyst bei einer Investmentbank arbeiten.
    > Alle anderen würden denken, dass so eine Firma möglicherweise diese Leute
    > schon längst hat.

    Auf die Idee zu kommen, dass die Automobilindustrie, die sich seit Jahren bzw. Jahrzehnten mit allem rund um Motoren und Schadstoffemission beschäftigt....

    Die letzte AI/KI Blase war schon eine Niete (insgesamt), nur vereinzelt konnte man einen Mehrwert daraus ziehen.
    Unterm Strich sind Neurale Netze usw. auch nur bessere Mittelwert-Funktionen mit ganz realen Schwächen (Performancehunger, Plausibilität des Ergebnisses).

    IBM sind die letzten denen ich zutraue den nötigen Erfolg einzustreichen. Was hat IBM denn in den letzten Jahren/Jahrzehnt denn erreicht, außer ein bisschen Trittbrettfahren bei populären Technologien (Cloud, Blockchain)?

    Bei den ganzen Anzugträgern die bei IBM rumlaufen könnte man die MIB nennen *Pizzawitz*

  3. Re: Investmentbanker und Analysten

    Autor: Trockenobst 14.07.17 - 15:03

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle anderen würden denken, dass so eine Firma möglicherweise diese Leute
    > schon längst hat.

    IBM tut was IBM tut. Setzt sich in die Nische wo man mit Oldschool Forschung und Patenten ganz gut was schaffen kann. Die haben keinen Anspruch Watson in jedes Handy zu packen oder ähnliche Startup-Disruptive-Du-brauchst-bald-keinen-Fahrer mehr Zeug.

    Watson macht sehr tiefgründiges Datamining. Das Auto dass in Bruchteilen von Momenten reagieren muss, dass ist eine ganz andere Branche, anderes Thema. Vergleichen kann man das nicht unbedingt direkt.

    Für jemand der gar keine Ahnung und (viel viel) Geld über hat, der kann mit dieser Aussage eine Entscheidung treffen was die Unterschiede der Investments sind. Das ist nicht gegen irgendwen gerichtet, sondern schafft Klarheit. Die Internet Firmen haben andere Ziele als IBM, und somit vielleicht auch ganz andere Wachstumsmöglichkeiten.

  4. Re: Investmentbanker und Analysten

    Autor: tingelchen 14.07.17 - 15:38

    Dennoch bedarf es an Partnerschaften um eben an die benötigten Daten zu kommen und um zu sehen wie sich das eigene Produkt in einer realen Umgebung verhält. Wenn die eigene Software sich nicht in reale Prozesse integrieren lässt, dann ist das schlecht.

    Ich bin mir ehrlich nicht sicher in wie weit sich Watson platzieren soll. Dagegen ist mir klar wo sich Google & Co. mit ihren Systemen platzieren wollen. Sie brauchen diese Systeme um Spracheingabe schnell zu verarbeiten, Inhalte in den Bildern zu erkennen, damit der Kunde nicht mühselig alles selbst sortieren und markieren muss. Oder um vor allem die Suchfunktionen erheblich zu verbessern (Kontext Sensitive Suche). Die "KI" soll hier ein Service für den Kunden sein und wird entsprechend darauf trainiert.

    Bei Watson will man wohl eher so ein allgemein Ding machen? Keine Ahnung.

  5. Re: Investmentbanker und Analysten

    Autor: nopy 14.07.17 - 22:12

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf die Idee zu kommen, dass ein Unternehmen, dass sich seit Jahren bzw.
    > Jahrzehnten mit allem rund um KI und maschinelles Lernen beschäftigt, der
    > Konkurrenz hinterherläuft, weil es weniger neue Leute in dem Bereich sucht,
    > dazu muss man wohl als Analyst bei einer Investmentbank arbeiten.

    "Habt ihr mal Big Data drüberlaufen lassen?"

  6. Re: Investmentbanker und Analysten

    Autor: Trockenobst 16.07.17 - 10:07

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Watson will man wohl eher so ein allgemein Ding machen?

    Watson soll bei Deep Datamining im Bereich Krebsvorsorge Dinge finden die anderen Ärzte übersehen:
    https://www.engadget.com/2016/08/07/ibms-watson-ai-saved-a-woman-from-leukemia/

    Watson kann sich mit genug Speicher "alles" merken, dass ist der Grund warum KI in den textuellen Berufen wie z.B. Jurist in 10-20 Jahren die Jobs killen wird. Der Mensch kann Gesetze kreativ auslegen, der Computer zählt dir dafür alle relevanten Fälle auf. Bis zum Start des Rechtssystems und mit korrektem Zitat.

    Watson hat seine Nische, aber es wirkt in den Berichten zunehmend so, dass sich IBM reiche Kliniken sucht die für solche Prestige-Experimente tiefe Taschen haben. Deswegen fällt Watson auch immer wieder mal aus einer Projekt raus, die haben dann kein Geld mehr und dann holt IBM die Boxen wohl wieder ab.

    Das ist auch ein großer Unterschied zu den anderen Firmen. Google, Uber und Co. wollen ihre Auto-Software schon zur Marktreife bringen.

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