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Viehtransport

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  1. Re: Viehtransport

    Autor: msdong71 10.11.17 - 16:41

    Also keine Ahnung wie das woanders ist, aber ich muss nun mal dann zur Arbeit, wenn alle anderen auch müssen und die Bahnen davor und danach und davor und danach sind auch immer voll ....

  2. Re: Viehtransport

    Autor: Umaru 10.11.17 - 17:21

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das Gefühl, die einfachste Lösung dich zufrieden zu stellen wäre
    > es dir beim Einsteigen ein paar Ohrstöpsel zu geben ;-)

    Ich versuche schon, das Grundrauschen mit Schranz zu überlagern, aber ich will noch was von meinen Ohren haben (und andere nicht mit meiner Lautstärke nerven, In-Ears fühlen sich grauenhaft an) >.<
    Aber wer mal träumen möchte: https://www.welt.de/reise/Fern/article132542011/Japans-Highspeed-Zug-ist-ein-Ort-der-Einkehr.html (besonders die Abschnitte: "Sauberkeit ist in Japan allererste Bürgerpflicht" und "Ort der Einkehr").
    Es gibt keine Entschuldigung für unser gesellschaftliches Versagen dabei, die Arbeitsanfahrt zum Erlebnis zu machen! Ach, lest alle Abschnitte und weint.
    Und bevor wieder ein hauptberuflicher Japanreisender ankommt und meint, das sei alles gar nicht so: Selbst wenn nur ein Viertel davon stimmt, ist das schon ein ordentlicher Wert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 17:24 durch Umaru.

  3. Re: Viehtransport

    Autor: McWieselStinkt 10.11.17 - 17:30

    Stinkige Grüße aus dem masthähnchen Abteil

  4. Re: Viehtransport

    Autor: McWiesel 10.11.17 - 17:44

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mehr Wagen und höhere Taktzeiten und das Problem wäre absolut gelöst
    >
    > Mehr Wagen geht aber halt leider nicht immer, weil die Bahnsteige dann zu
    > kurz wären. Da steht der erste Wagen schon fast wieder außerhalb und der
    > hintere Wagen ist immer noch nicht im Bahnhof.

    Ja, aber wenn wir Leute weg vom Auto hin zur Bahn bringen wollen, dann muss man eben diese Probleme angehen, statt nur Autofahren zu verbieten. Der Bahnsteig in Berlin Hauptbahnhof hat auch nicht mehr die Dimensionen des 18. Jahrhunderts. Und es nützt eben auch nichts nur ein einzigen (S21) Prestigebahnhof zu bauen, sondern alle Haltestellen jeder Linie konsequent so zu überarbeiten, dass lange Züge in dichtem Takt möglich sind - denn die Fahrgastzahlen erfodern es schon seit Jahrzehnten.

    Das ist unangenehm, das sind ggf. aufwendige Bauarbeiten, aber da muss man halt mal durch. Nur habe ich das Gefühl, dass in den letzten 40 Jahren absolut nichts mehr passiert. Wenn ich die ganze Infrastruktur sehe, dann sind die wesentliche Elemente alle aus den 60ern. Da hat man es anscheinend noch geschafft ein Land wieder aufzubauen ohne jeden Meter Schiene oder Straße zu Tode zu diskutieren. Und danach ist die Bevölkerungsanzahl explodiert, die Infrastruktur dazu wird aber kaum noch entsprechend mitskaliert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 17:47 durch McWiesel.

  5. Re: Viehtransport

    Autor: Gucki 10.11.17 - 18:08

    Bei aller berechtigten Kritik. Der Adressat ist der falsche. Städte und Länder bestellen Stadt- bzw. Regionalverkehr. Die sind auch für die Qualität verantwortlich. Ebenso für die Taktung. Wenn man allerdings nicht bereit ist, für Qualität entsprechend zu zahlen und diese auch zu überprüfen, so ist das das Problem der öffentlichen Hand.

  6. Re: Viehtransport

    Autor: t 10.11.17 - 21:47

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wer das tägliche Problem von Haustür -> Zug, Zug überfüllt, Zug -> Arbeit
    > hat, dem steht eine einfache Lösung offen:
    > Man nutzt zwei Fahrräder, eines von der Haustür zum Zug, ein anderes vom
    > Zug zur Arbeit.

    Fahrrad am Bahnhof lassen (gesehen in Esslingen, gab noch keine überwachten Stellplätze):
    Tag1: Sattel, Klingel fehlen
    Tag2: Hinterrad fehlt
    Tag3: Rahmen fehlt, Vorderrad hängt verbogen mit dem Fahrradschloß am Ständer

  7. Re: Mal aus Sicht eines Radfahrers

    Autor: aLpenbog 11.11.17 - 07:22

    Ich wüsste nicht, dass ich jemals mein Rad an jemanden abgewischt hätte aber gut. Aktuell fahre ich die ganze Strecke mit dem Rad, das war aber auch mal anders.

    Ganz einfach, weil ich noch je 30 Minuten mit dem Rad von Zuhaus zum Bahnhof und vom Zielbahnhof zur Arbeit hatte. Mit den Öffentlichen wären daraus jeweils fast ne Stunde geworden, aufgrund von blöden Zeiten und Routen.

    Wenn ich die Wahl hab zwischen 3 Stunden Arbeitsweg und 1 1/2 Stunden Arbeitsweg, dann sollte klar sein was gewinnt. Abgesehen davon fahre ich auch gerne Rad, um etwas für meine Gesundheit zu tun als Alternative zum Bürojob, will aber natürlich auch noch mehr von meinen Leben, als auf dem Rad sitzen, in der Arbeit hocken oder im Bett sein.

    Problem bei der Bahn ist doch einfach, dass sich Abteile nur für Fahrräder in den meisten Städten einfach nicht lohnen. Für ein ganzes Abteil kriegt man meist nicht genug Fahrräder zusammen. Fahrräder nehmen mehr Platz ein bzw. anderen Platz ein. Dieser Platz lässt sich nun einmal wenn keine Räder da sind gut verwerten für mehr Kunden, ergo will die Bahn darauf nicht verzichten, daher gemischte Abteile.

    Die Plätze sind dafür auch nicht ideal. Meist gibt es dann statt 2 Sitzreihen pro Seite nur eine ausklappbare um 90 Grad gedreht. Ich hätte das asymmetrisch aufgebaut. 3 Reihen normal, eine Seite ausklappbar für Räder, dafür dann über alle Wagons. Sollte noch genug Platz zum durchdrängeln sein und man verliert keine Sitzreihen, im Zweifel halt 2 normale Reihen und eine Ausklappbare.

    Letztlich bietet die Bahn eben an, was sie anbietet. Da hast du als Mensch ohne Fahrrad nicht mehr Ansprüche, als jemand der ein Rad mitnimmt. Eigentlich zahlt der Kunde sogar noch ordentlich mehr und ist für die Bahn selbst wohl wichtiger. Lässt sich natürlich umdrehen ala du hast doch tolle Beine, dann lauf doch? Frage ist hier nicht wer oder was in die Bahn gehört, sondern wie man das Konzept für alle verbessern kann.

    Bei uns sehe ich als Problem, dass die Bahn immer gleich fährt und immer gleich groß ist. Dabei ist absehbar, dass morgens mehr Leute fahren, zum Feierabend mehr fahren und auch zu Events wie Fußballspielen oder der Kirmes mehr fahren. Darauf sollte entsprechend dynamischer reagiert werden.

    Generell mehr und größere Abteile und mehr Fahrten wird nicht passieren, das ist klar, es geht eben auch so und bringt so mehr Kohle. Solange der Kunde nicht so verärgert ist, dass er die Bahn Boykottiert und sich die einzelnen Gruppen der Kunden eher gegenseitig in die Haare kriegen, als der Bahn, ist alles in Ordnung.

    Insgesamt ist das alles meckern auf hohen Niveau, wenn man sich mal Länder wie Japan anschaut, wo die Menschen vom Personal von außen in das Abteil gedrückt werden. Sind zwar pünktlich da aber das erinnert definitiv eher an einen Viehtransport.

    Mal ein Video wie das dort abgeht:
    https://www.youtube.com/watch?v=E7kor5nHtZQ

  8. Re: Mal aus Sicht eines Radfahrers

    Autor: Sharra 11.11.17 - 08:24

    Das Problem ist, dass die Bahn keine Konkurrenz hat. (Zumindest fast überall). Ergo ist sie für viele die einzig nutzbare Transportlösung. Und nur deswegen kann sie sich sowas auch erlauben. Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der als Berufspendler, gerne mit dem Zug fahren würde. Das höchste "Lob", das man da noch bekommt ist ein "immer noch besser als mit den ganzen Idioten im Stau", also das geringere Übel von 2 wählbaren.

    Zusammengefasst ist die Deutsche Bahn ein absolutes Armutszeugnis. Und dass auf parallel führenden Straßen immer Stau herrscht, zeigt doch, dass die Bahn für die meisten Leute einfach keine Option ist.

  9. Re: Viehtransport

    Autor: sio1Thoo 11.11.17 - 09:16

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn, dann gibt es so ein Klebeschild an den Bahnen, wo z.B. steht "maximal
    > 1 Fahrrad"

    Und wo ist jetzt das Problem? Die meisten Radfahrer haben idR nicht mehr als ein Fahrrad dabei.

  10. Re: Mal aus Sicht eines Radfahrers

    Autor: Geistesgegenwart 11.11.17 - 09:59

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass die Bahn keine Konkurrenz hat. (Zumindest fast
    > überall). Ergo ist sie für viele die einzig nutzbare Transportlösung. Und
    > nur deswegen kann sie sich sowas auch erlauben.

    Nahverkehr wird von den Ländern bestellt, und da gibt es durchaus in einigen Gebieten Konkurrenz zur Bahn.

    > niemanden, der als Berufspendler, gerne mit dem Zug fahren würde. Das
    > höchste "Lob", das man da noch bekommt ist ein "immer noch besser als mit
    > den ganzen Idioten im Stau", also das geringere Übel von 2 wählbaren.

    Kommt drauf an. Im Regionalverkehr würd ich wirklich nicht gerne Fahren. Fernverkehr dagegen schon, als Wochenendpendler ist die ICE Fahrt zig mal angenehmer als 4h auf der Autobahn. Mit erste Klasse Ticket nochmal besser.

  11. Re: Viehtransport

    Autor: stuempel 11.11.17 - 19:32

    t schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tag3: Rahmen fehlt, Vorderrad hängt verbogen mit dem Fahrradschloß am
    > Ständer

    Leider ist jede Variante abseits von Rad mit nem Bügelschloss am Rahmen absichern eigentlich grob fahrlässig.

  12. Re: Viehtransport

    Autor: stuempel 11.11.17 - 19:34

    v2nc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob ich während der Bahn fahrt nur ausm Fenster gucke oder mich sonst wie
    > beschäftige ist meine Sache, darum kann sich jeder gut selber drum kümmern
    > und die Bahn sich rausshalten.

    Aber als jemand, der mit Kleinkindern jetzt nicht sooo gut kann, finde ich die Idee mit dem Spieleabteil für die Kleinen tatsächlich super. Da hätte ich früher 'ne Menge Spaß dran gehabt und heute wäre ich froh, wenn ich beim Lesen nicht durch unausgelastete Kids gestört werde.

  13. Re: Viehtransport

    Autor: stuempel 11.11.17 - 19:38

    John Rambo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und auch das Problem ließe sich auch so einfach lösen: Ein spezieller
    > > Fahrradanhänger bzw. Zwischenwagen, wo man die Fahrräder einstellen kann
    > > aber keine Fahrgäste mitfahren. Da kann man sich ja vielleicht sogar
    > noch
    > > Gedanken um ein gescheites System machen, dass die Räder ohne groß erst
    > > Ständer ausklappen etc. arretiert werden und somit der Zustieg nicht
    > > wesentlich länger dauert.
    >
    > Das gibt es, in Ungarn und in Tschechien habe ich so was gesehen. Wir
    > stellten oder hängten die Räder in den spez. Wagen rein.

    InterCity?

  14. Re: Viehtransport

    Autor: McWiesel 11.11.17 - 20:02

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn, dann gibt es so ein Klebeschild an den Bahnen, wo z.B. steht
    > "maximal
    > > 1 Fahrrad"
    >
    > Und wo ist jetzt das Problem? Die meisten Radfahrer haben idR nicht mehr
    > als ein Fahrrad dabei.

    Ein Fahrrad pro Wagen/Fahrrad-Abteil. Und nicht (wie so oft) 5.

  15. Re: Viehtransport

    Autor: weltraumkuh 12.11.17 - 01:28

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weltraumkuh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > volle Zustimmung: Viehtransport, Züge fallen dauernd aus oder kommen mit
    > > großer Verspätung. Dazu verschmutzt, Mitfahrer hören laut Musik, kein
    > > Handyempfang und Internet schon gar nicht möglich. Preise liegen beim
    > mind.
    > > 5 fachen (sogar mit Bahncard 50) als beim PKW.
    >
    > Ein Pkw kann durchaus günstiger sein, ist er meistens jedoch nicht. Preise
    > von fünfachen schon gar nicht, da hast du die Kosten eines Pkw schon falsch
    > berechnet. Ein Pkw ist immer dann günstiger, wenn du zu zweit fährst, also
    > z.B. Fahrgemeinschaft. Fährst du alleine ist die Bahn meistens günstiger -
    > dafür ggf. mit höher Fahrzeit und schlechterem Komfort.

    Habe ich nicht falsch berechnet:
    Ich brauche für eine Fahrt Hin- und Zurück ziemlich genau 20 EUR im Nahverkehrszug (100 Km Strecke) mit Bahncard 50.
    Wenn man es zeitlich nicht schafft, die Karte rechtzeitig zu holen (auch mit der App ist es eine Katastrophe) dann sind es im Zug 60 EUR Strafe.

    Preis für die selbe Fahrt im Diesel-PKW: ca. 10 EUR
    => der PKW ist immer halb so günstig, wenn man nur den reinen Verbrauch rechnet dann aber sogar wenn ich alleine fahre.
    Nun fahre ich einen Tesla. Die Verbrauchskosten (= Stromkosten) liegen nochmal deutlich darunter, denn dank Supercharger fahre ich die selbe Strecke oft für 0 EUR. Also Faktor 5 ist schon so richtig.

    Zum Anschaffungspreis: aus beruflichen Gründen brauche ich einen PKW, dieser ist also ohnehin vorhanden.
    Zu dem Verschleiss: beim Tesla geht das gegen 0 (Reifen etc.). Ich fahre meinen Wagen immer 3 Jahre (Leasing o.ä.)... das ist vernachlässigbar.
    Es ist doch so: der Zug kommt mich doch immer teurer und sind Kosten "on-top". mit den gesamten Nachteilen. Dank Autopiloten ist die Fahrt ohnehin mit dem Zug vergleichbar: ich muß zwar aufmerksam Hand am Lenkrad haben, aber nix machen letztendlich. Dazu dann die von mir aufgezählten Nachteile und mit den Wagen bin ich super flexibel, kann telefonieren, Musik hören etc.
    Vor 20 Jahre war es auf der selben Strecke viel besser gewesen übrigens und Probleme gab es so nicht, da hatte das Zugfahren noch Spaß gemacht: der Zug war bequemer, nie voll, es gab Getränkeservice, man konnte die Fahrkarte im Zug kaufen und diese war günstiger im Vergleich zum PKW, es gab keine Sicherheitsprobleme etc.

  16. Re: Viehtransport

    Autor: McWiesel 12.11.17 - 18:15

    > Nur Interessehalber: Was ist, wenn der Fahrradfahrer schon im Zug ist, es
    > sind keine weiteren Sitzplätze frei und dann steigen weitere Passagiere
    > ein. Muss er dann Platz machen und evtl sogar aussteigen und auf den
    > nächsten zug warten?

    Richtig. Er ist derjenige, der ungebührlich behindert - oder sollen eben Menschen aussteigen müssen, nur damit jemand sein Sperrgut-Transport durchführen kann?

    Solang eh genug Platz ist, kann jemand von mir aus sein Wohnungsumzug mit der S-Bahn machen. Aber sobald Menschen kein Platz mehr haben, muss der ganze Krusch, für das die Bahn nicht originär gedacht ist, gnadenlos raus. Leider wird sowas viel zu wenig durchgesetzt, genauso wie Hund aufm Sitzplatz & Co.

  17. Re: Viehtransport

    Autor: irisquelle 13.11.17 - 02:30

    Die von Dir geschilderten Zustände sind typisch für deutsche Ballungsräume und letztlich die Folge von zwei Dingen: der Überbevölkerung in bestimmten Regionen und den mangelnden Investitionen in den Zugverkehr. Höherer Takt und längere Züge sind dann nicht möglich, wenn Bahnhöfe und Schienennetz nicht dafür ausgelegt sind. Dazu kommt, dass die Bahn spart wo sie kann und teilweise uralte, speckige Wagen im Nahverkehr einsetzt.

    Daher sind die hier vorgestellten Konzepte auch eine reine PR-Show für die Bahn. In der Realität verschlechtert sich zumindest in der zweiten Klasse die Qualität eher. Beispiel ist die Umrüstung der alten ICE 1 Generation mit den großzügigen bequemen Sesseln in eine eng bestuhlte Economy-Variante mit weniger Sitzabstand, weniger Rückstellmöglichkeit und minimalistisch gepolsterten Sitzen. Das war auch einmal anders gedacht, wo der ICE auch in der zweiten Klasse gehobenen Komfort bieten sollte.

  18. Re: Viehtransport

    Autor: Komischer_Phreak 13.11.17 - 06:43

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das ist
    > das, was heutzutage in der Ich-Gesellschaft fehlt.

    Ich weiß, es ist ja nur ein einzelner Satz... aber wenn Du von der heutigen Ich-Gesellschaft sprichst, dann frage ich mich natürlich, ob es eine Nicht-Ich-Gesellschaft gegeben hat. Nur wann? Die Generation zweiter Weltkrieg? Die waren so Ich, das es schon weh tut. Die Generation WK1 lassen wir auch besser mal außen vor. Und sonst? Meinst Du eine Gesellschaft, deren Mitglieder zum größten Teil aus primitiven Bauern bestand, die hin und wieder (bevorzugt rothaarige Frauen) angezündet hat?

    Sorry, aber "Ich-Gesellschaft" ist ein Modewort. Genauer ein dummes Modewort. Es stammt von Leuten, die sich an die warme Umarmung von Mami erinnern, und feststellen, das die Gesellschaft heute "irgendwie" kälter ist. Da fehlt dann der Verstand oder der Weitblick, über das eigene Ich hinauszublicken. Die Köpfe hinter diesem Wort beschreiben damit letztlich sich selbst; weiter können sie nicht sehen. Vielleicht solltest Du überlegen, es aus dem Wortschatz zu streichen, denn es definiert sich rein aus einer recht begrenzten Fantasie. Mit Fakten ist das nicht zu stützen.

  19. Re: Viehtransport

    Autor: der_wahre_hannes 13.11.17 - 09:31

    weltraumkuh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Jahr ist dann bei mir das Faß übergelaufen und bin zu 100% auf PKW
    > umgestiegen.

    Und im PKW nutzt du dann Internet auf dem Handy? :P

  20. Re: Viehtransport

    Autor: krakos 13.11.17 - 17:17

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > t schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tag3: Rahmen fehlt, Vorderrad hängt verbogen mit dem Fahrradschloß am
    > > Ständer
    >
    > Leider ist jede Variante abseits von Rad mit nem Bügelschloss am Rahmen
    > absichern eigentlich grob fahrlässig.

    Ein Fahrrad den ganzen Tag/Nacht am Bahnhof lassen ist generell grob fahrlässig. Da nützt das beste Schloss nichts. Wenn professionelle Banden kommen, ist auch schonmal eine ganzer Fahrradparkplatz weg.

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