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Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

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  1. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: quineloe 10.11.17 - 15:38

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM)
    > 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤
    > Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren musste
    > ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich
    > noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den
    > Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von
    > 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme ich
    > auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der Kleinwagen
    > Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt von
    > der Realität.

    Autos mit mehr als 150 tsd Laufleistung gebraucht zu kaufen und dann Jahrelang keine großen Zusatzkosten zu haben ist aber auch ein echter Glücksgriff...

  2. Re: Bahncard

    Autor: Missingno. 10.11.17 - 16:02

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, aber die Bahncard 100 gilt grundsätzlich für jeden Zug
    Aber nicht (oder nur eingeschränkt) im ÖPNV.

    > Und - wenn man ehrlich alles mit einrechnet - kommt man doch mit einem privaten PKW nicht unter 350 EUR Kosten pro Monat, oder?
    Doch, kommt man. Außerdem kann man noch drei-vier Leute und Gepäck mitnehmen. Selbst wenn ich jetzt nur die Bahncard für zwei Personen rechne, bin ich eben schon bei 700¤/Monat und dafür (bzw. für weniger) kann ich mir schon ein edleres Auto leisten.

    --
    Dare to be stupid!

  3. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.11.17 - 16:08

    Die Rechnung Auto vs. Bahn macht häufig keinen Sinn und wäre Auto + Bahn.

    Selbst mit der BahnCard 100 brauche ich ein Auto. Dort wo ich wohne gibt es kaum öffentlichen Nahverkehr und das bisschen das fährt muss vermutlich wieder gesondert gezahlt werden.

    Bei mir wären es also 350 Bahn + Auto.....Nein danke

  4. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Geistesgegenwart 10.11.17 - 16:21

    forgottnxd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich zahle aktuell für nen Leasing A1 260¤ im Monat, inkl. Vollkasko und
    > Wartungsvertrag und allem. Der Wagen war ein Neuwagen und es kommen neben
    > Sprit absolut keine Kosten auf einen zu
    >
    > Edit: Ein Kollege hat sich nen Peugeot 206 oder 306 (bin mir da gerade
    > nicht sicher) als Leasingwagen geholt für um die 180 Euro im Monat, also es
    > geht noch billiger je nach Auto

    180¤ alles dabei? Da vermisse ich die Kosten für Reifenwechsel/Lagerung Winter/Sommerreifen, Ölwechsel, Bremsen, HU etc. Ist das alles dabei? Wäre kaum Vorstellbar, da hät ich gern ein Link zu dem Angebot.

    Zumal es ja so ist, das 350¤ für eine BC100 anfallen, die lohnt aber nur für wirkliche Vielfahrer. Die persönliche Monatskarte zur Arbeit dürfte für die meisten Menschen günstiger sein. Monatskartenpreise von >=250¤ sind meistens Fernverkehrspendler, also wo die Strecke mit dem Pkw dann auch mal gut jeden Tag 2x45=90Minuten beträgt. Da hätte ich diese Zeit doch lieber für mich und kann ein Buch lesen, am Laptop sitzen usw.

  5. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Geistesgegenwart 10.11.17 - 16:29

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Blödsinn...
    > Ich habe leider die Rechnung nicht mehr, aber ich kann dir sagen, dass ich
    > im Studium einen Twingo Bj. 2001 genutzt habe um zur Uni zu fahren. Das
    > waren ca. 60-70¤ im Monat an Kosten (Benzin, Haftpflicht, Steuer,
    > Reparatur)
    > Ich habe ca. 1x im Monat für 30-40¤ tanken müssen und eine günstige
    > Versicherung (27 Jahre Unfallfrei) und die Anschaffungskosten von ca. 1400¤
    > damals nicht mit einberechnet. Da ich den Wagen fast 5 Jahre gefahren habe
    > bis ich auf einen größeren umgestiegen bin (der Twingo fährt heute noch),
    > sind das auch grade mal 25¤ mehr im Monat.

    Naja das ist eine Milchmädchenrechnung. Du hattest Glück, ein Twingo mit Anschaffungskosten von 1400¤ hätte genauso nach ein paar tausend Kilometern einen Motorschaden haben können.

    Wenn du im Casino 1000¤ auf Rot setzt und gewinnst, kannst du auch nicht rumrennen und erklären dass das die beste Anlagestrategie ist nur weils bei dir funktioniert hat. Du findest hier im Forum sicher leute die dieses Glück haben, nur kann man nicht auf Glück setzen bei der Finanzplanung, bzw. muss das Risiko einkalkulieren. Ein Auto das 1500¤ kostet fährt in der Regel keine 50.000km mehr - im Glücksfall natürlich schon, in der Regel aber nicht.

  6. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: John2k 10.11.17 - 18:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sector7 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM)
    > > 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤
    > > Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren
    > musste
    > > ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich
    > > noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den
    > > Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von
    > > 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme
    > ich
    > > auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der
    > Kleinwagen
    > > Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt
    > von
    > > der Realität.
    >
    > Autos mit mehr als 150 tsd Laufleistung gebraucht zu kaufen und dann
    > Jahrelang keine großen Zusatzkosten zu haben ist aber auch ein echter
    > Glücksgriff...

    Hab für meinen damals 4000 bezahlt und der hatte 100.000 weg. Inzwischen hat er 260.000 weg. Fahre inzwischen mit allen kosten für 10¤ pro 100km. Wäre er sparsamer dann sicherlich auch unter 10¤ möglich.

  7. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: NeoXolver 10.11.17 - 18:44

    Wobei es nicht immer so sinnvoll ist, Anschaffung, Steuer und Versicherung mit rein zu rechnen. Das gilt nur wenn das Ticket das Fahrzeug komplett ersetzen kann.

    Bei mir kostet ein Monatsticket zur Arbeit etwa genauso viel wie der Sprit mit dem Auto. Eine Tageskarte kostet grob doppelt soviel wie der Sprit hin und her. Zudem spare ich täglich grob 40min.

    Klar ich wohne und arbeite im Randgebiet einer Großstadt, dass ist eben anders als direkt in der Großstadt.

    Wenn jetzt das Tagesticket spürbar günstiger wäre, könnte ich das flexibel halten ob Auto oder S-Bahn.

  8. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: hansjoerg 10.11.17 - 18:45

    Der ÖPNV ist wirklich unverschämt teuer. Ich bin jahrelang einmal pro Woche 15km hin und dann zurück mit dem Fahrrad gefahren, weil der Preis des Einzeltickets (bzw. des Vierertickets) einfach unverschämt war. Zur Zeit kostet die VRR-Fahrt 5,80 Euro pro Strecke und das im Ruhrgebiet wo die Städte ineinander übergehen und oft eine große Stadt bilden statt mehrerer. Mit Viererticket ist es auch noch deutlich über 5 Euro. Und in meiner Heimatstadt Lünen fahre ich alles mit dem Fahrrad, denn die Einzelfahrt kostet unverschämte 2,70. In einer Kleinstadt (nicht Berlin/Hamburg/München) wo man meist gerademal fünfzehn Minuten fährt. Dafür ist auf meiner Linie ein Bus mit Überfüllung im Einsatz. Als ich 2008 mit dem Bus zur Arbeit mußte, kam man morgens kaum rein wegen Überfüllung. Ein bequemer Sitzplatz war Traum. Und nachmittags ist der Bus auch rappelvoll wegen der Schüler. Und die Busfahrer sind manchmal so unverschämt und dreist. Ich habe noch nie erlebt, daß ein Fahrgast einem Busfahrer eine gelangt hat aber mehrfach das die Busfahrer unverschämt wurden. Bei meiner vorletzten Fahrt mit dem Reisegepäck (dann nehme ich den Bus) passierte folgendes. Der Bus fiel anscheinend aus. Anzeigetafeln informieren darüber nicht, man steht am "Zentralen Omnibus Bahnhof" und wartet sich tot. Dann kam der Bus, fuhr zum nächsten Bahnsteig und fuhr sofort wieder ab. Ich bin hingeeilt und wollte einsteigen. Aber der Bus fuhr sofort wieder an und ich klopfte deshalb kräftig gegen die Scheibe um auf mich aufmerksam zu machen. Es war aber nicht der verspätete Bus sondern der nächste und beim Einsteigen drei Minuten später wurde der Fahrer laut und unverschämt. Ich beschädige seinen Bus, das sei nicht mein Eigentum etc. Ich habe den Konflikt gescheut. Kein freundliches Wort "Tut mir leid daß ihr Bus ausfiel" (ich erklärte ihm das höflich), kein freundliches "Bitte klopfen Sie nicht gegen die Scheibe" nichts. Nur Aufregen und Unhöflichkeit. Ich werde natürlich auch das nächste Mal auf mich aufmerksam machen und mir den Bus nicht vor der Nase wegfahren lassen. Unsere Busfahrer sind halt teilweise so unfreundlich, daß sie den Leuten vor der Nase wegfahren weil der Fahrgast ihnen egal ist. Im ÖPNV muß man austeilen um nicht unterzugehen nur unsere Gewerkschaften jammern immer über unfreundliche Fahrgäste die beleidigen oder schlagen. Das habe ich wie gesagt noch nie erlebt, nur unfreundliche Fahrer mehr als einmal. Der ÖPNV ist für Leute mit viel Toleranz und Leidensfähigkeit. Angenehm ist wirklich was anderes.

    Und die oben angesprochenen Preise sind katastrophal. Als ich 2003 in Oberhausen arbeite, zahlte ich unter 100 Euro (irgendwas mit 90 Euro). Heute genau vierzehn Jahre später kostet das 181,30 Euro. Der Preis hat sich fast verdoppelt. Und wenn ich die Tageszeitung lese (checkt mal derwesten.de zu dem Thema), dann sind die Probleme mit den überfüllten Zügen zu Berufsverkehrszeiten noch drastischer geworden. Der ÖPNV nimmt viel, sehr viel Geld ein und gibt für seine Kunden recht wenig aus. Dafür haben sie einen fetten Verwaltungsapparat und Überbezahlung nach Tarifvertrag. Schönen Beispiel ist der VRR (Mein Verbund). Der besteht aus zig Einzelunternehmen mit eigener Geschäftsführung mit dicken Dienstwagen, eigener Personalverwaltung, eigenem Einkauf etc. Dann haben sie Mitarbeiter die die Zusammenarbeit im Verbund koordinieren statt eine Firma zu schaffen mit zentraler Führung/Beschaffung/Personal etc. Diese Synergien heben private Unternehmen um im Wettbewerb zu bestehen, aber der Monopolist ÖPNV braucht das nicht. Der Kunde muß ja zahlen. Entweder über den Wucherpreis fürs Ticket oder die Steuersubventionen weil trotz üppigstem Preis das Geld nicht reicht. Dafür bekommt man teilweise uralte Straßen- und S-Bahnen/U-Bahnen, unfreundliche Fahrer, überfüllte Bahnen/Busse. Wie man mit Geld umgeht zeigt der Fernbus. Von Dortmund bis Köln waren es früher mehrmals täglich fünf Euro, der ÖPNV benötigte das Vierfache. Beim Fernbus hat man einen freundlichen Fahrer (bisher jedenfalls immer), einen neuen Bus und einen garantierten Sitzplatz. Zum Viertel des Preises. Aber die arbeiten wirtschaflich und haben keinen Wasserkopf!!!

    Und bei meinem Bus ist die Taktung hervorragend. Der Bus kommt genaus so an, daß der Nahverkehrszug als Anschluß abfährt. Man sieht den Zug am Bahnhof noch stehen und wenn man rennt kommt man auf den Bahnsteig wenn er fährt. Dafür wartet man dann ausführlich auf den nächsten Zug. Und der Bahnsteig ist zugig und unkomfortabel. So funktioniert der ÖPNV. Was die Bahn mit ihren Zukunftskonzepten will, verstehe ich nicht. Sie bräuchte erstmal ganz banale Sachen: vernünftige Preise, freundlichen Personal, Pünktlichkeit, vernünftige Anschlüsse. Und wer soll der Bahn die modernen Züge bezahlen? Die Preise sind jetzt unverschämt und mehr geht nicht.

  9. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: quineloe 11.11.17 - 11:49

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab für meinen damals 4000 bezahlt und der hatte 100.000 weg. Inzwischen
    > hat er 260.000 weg. Fahre inzwischen mit allen kosten für 10¤ pro 100km.
    > Wäre er sparsamer dann sicherlich auch unter 10¤ möglich.

    Ich glaube, du kannst die Kosten eines Fahrzeuges nicht korrekt ausrechnen. 10c für einen Kilometer? Damit rechnet doch nicht mal das FA...

  10. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: irisquelle 13.11.17 - 02:34

    Wie weit ist Deine Pendeldistanz? Bei 400 EUR für die Monatskarte gehe ich von einer eher großen Distanz zwischen Deinem Wohnort und Deiner Arbeitsstelle aus. Da sollte nach den Steuervorteilen der Penderpauschale von den ursprünglich 400 EUR deutlich weniger an Kosten übrig bleiben, die Du netto schultern musst. Alternativ kannst Du evtl. mit Deinem Arbeitgeber aushandeln, dass er sich an den Kosten beteiligt.

  11. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Golressy 13.11.17 - 04:58

    So wahr.

    Gerade Pendler die bereits täglich mit dem Auto fahren, wird man mit den Preisen nie überzeugen können.

    Diese haben bereits ihr Auto, dass sie auch noch abzahlen müssen.

    Und das "bringt" sie auch von A nach B. Nicht wie bei der Bahn, wo man erst mal in den Bus, dann vielleicht noch in die Tram, dann in erst in den Zug und dann wieder zurück in einen Bus. Und das ganze dauert dann auch wegen der vielen Umstiegswartezeiten zwei Stunden statt 20-30 Minuten mit dem Auto.

    Tolle Idee, leider aber nur für Leute geeignet, die gleich neben dem Bahnhof wohnen und arbeiten.

  12. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: JOKe1980 13.11.17 - 07:48

    Bei dieser Thematik helfen gerade hinsichtlich Preise keine pauschalen Aussagen, da der weitere Gebrauch eines privaten Fahrzeuges eben nicht pauschal mit berücksichtigt werden kann bei den vielen verschiedenen Lebensarten.
    Ich für meinen Teil fahre, nach etlichen Jahren auf der Straße mit ca. 1000km Laufleistung pro Woche, gerne mit der Bahn und das rechnet sich bei mir durch das sog. Jobticket schon (ca. 20km beim neuen Arbeitgeber). Abgesehen von den vielen Staus, die einen nach Feierabend dann gerne zur Weißglut bringen können, komme ich auch so entspannter nach Haus. Auch wenn mal ein Zug ausgefallen ist, so muss ich nicht noch selbst fahren und das empfinde ich sehr angenehm bei der Verkehrslage auf den Straßen. Von den zwei Autos können wir jetzt übrigens eines einsparen, da das nur noch in der Garage steht. Als Familie mit Nachwuchs können wir auf ein geräumiges Fahrzeug nur schwer verzichten.
    So unterschiedlich können eben die Anforderungen sein.
    Was ich allerdings unterschreiben möchte und hier ja auch schon häufig angeklungen ist: Die grundsätzliche Optimierung der vorhandenen Lage sollte oberste Priorität haben (gegenüber modischen Schnickschnack-Ideen, wie sie hier offensichtlich versucht werden anzupreisen):
    - Fehlerfreie/Gewartete Technik (Toiletten, Türen, Aufzüge,...)
    - Größere Züge im Pendlerverkehr
    - Größere Züge bei Veranstaltungen (Konzerte, Volksfeste,...)
    - Bahnsteige mit Sicherheit (Licht, Überwachung,...) und Wetterschutz
    - Erhöhte, allgemeine Sauberkeit

    PS: In meinen Augen sind gerade die Preise für Einzeltickets in der Kurz- und Mitteldistanz am problematischsten. Selbst mit Parkgebühren im teuersten Parkhaus ist der Shoppingausflug in die nächste Großstadt mit der Bahn schlicht zu teuer, egal ob mit oder ohne Familie.

    http://www.jenskahl.net/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.17 08:01 durch JOKe1980.

  13. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Andrej553 13.11.17 - 09:49

    Das wundert mich sehr. Ich pendel Augsburg-München, zahle 160 (+55 für Zone 1 in München) und würde mit dem Auto auf ca 600¤ Spritkosten im Monat kommen. Da ist Verschleiß etc noch nicht einmal drin.

    Fahrzeit Auto (75 min) vs Bahn (90 min) wäre bei mir auch kein Argument - vor allem da ich im Zug lesen oder dösen kann.

    Wenn man also mit dem Auto nicht die Strecke um einiges verkürzen kann, da zB kein Zug direkt in die richtige Richtung fährt kann ich mir schwer vorstellen, dass Autofahren günstiger / gleich teuer wie Bahn fahren ist.

  14. Re:chnung

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 10:21

    Wenn ich bei der Strecke Augsburg-München 100 Kilometer annehme (also hin und zurück 200 km), bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 4000 Kilometer. Bei einem Verbrauch von 10l/100km müsste der Sprit also 1,50 ¤ kosten, damit die 600 Euro hinkommen. Sieht für mich so aus, als wäre da der Pkw extra schlecht gerechnet. Gut, um mit dem Ticketpreis mitzuhalten, dürften es nur 4l/100km bei 1,35 ¤/l Spritkosten sein. Wäre für einen Diesel (niedrigere Spritkosten, etwas mehr Verbrauch) durchaus möglich. Und bestimmt kann noch jemand einen Tesla gegenrechnen. ;-)

    --
    Dare to be stupid!

  15. Re: Re:chnung

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 10:52

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich bei der Strecke Augsburg-München 100 Kilometer annehme (also hin
    > und zurück 200 km), bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 4000 Kilometer.
    > Bei einem Verbrauch von 10l/100km müsste der Sprit also 1,50 ¤ kosten,
    > damit die 600 Euro hinkommen. Sieht für mich so aus, als wäre da der Pkw
    > extra schlecht gerechnet.

    Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als die Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.

    Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch die Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:

    Wenn du ein Auto gebraucht für 10.000¤ kauft, und es dann noch 100.000km rennt bevor es beim Händler gerade soviel einbringt wie eine Verschrottung kostet, dann kostet jeder gefahrene Kilometer 10cent. Macht monatlich nämlich dann schon 616¤.

    Klar, mit einem "Glücksgriff" rennt das Auto noch 200.000km (selten bei einem Preis von 10.000¤) dann sind es nur 5cent/Kilometer, immerhin 416¤. Aber die Kosten für Werkstatt/Reparatur dürften da gehörig ins Gewicht fallen und sind da noch nicht drin (genausowenig wie Verschleiß, Steuer, Versicherung, Werkstattreparaturen inkl. Ersatzwagen für diese Zeit).

    Es ist also offensichtlich, dass eine BC100 in der 2ten Klasse (350¤) günstiger ist als das Auto (auch im "Glücksgriff" Fall), und die BC100 1. Klasse (590¤) sogar günstiger ist als im ersten Fall. Wenn du ein BMW oder Mercedes fahren willst, sind 10.000¤ für ein Model dass noch 100.000km fährt schon ein Glücksgriff, und dann ist der erste Klasse vergleich angebracht.

    Übrigens: Für die Strecke Augsburg München gibt es eine Monatskarte inkl. Fernverkehr ICE für 286¤/Monat. Das schlägt die 616¤ um 330¤ - da kannst du pro Monat ziemlich oft von Taxi fahren an den Wochenenden, oder mal ein Mietwagen/Carsharing nehmen und wirst trotzdem noch günstiger drann sein.

  16. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: NeoCronos 13.11.17 - 11:15

    Ich habe das Auto ganz bewusst gewählt, weil ich wusste:

    - die Ersatzteile sind unglaublich billig
    - Verschleißteile müssen öfter getauscht werden als anderswo, aber wie gesagt: billig
    - ich kann alles selbst machen, einzig für den Zahnriemen brauchte ich beim 1. mal einen Bekannten mit Werkstatt
    - die Technik ist so grundsolide, dass ich mit einem Twingo für 1400¤ auch noch 150.000km fahren kann, wenn er zum Kaufzeitpunkt noch nicht komplett runter geritten ist und ich entsprechend pfleglich damit umgehe, einzig bei der Kupplung muss man etwas aufpassen

    Ich kann nur lachen über die ganzen Leute die sich einen Kleinwagen aus der VW-Gruppe kaufen und über die französischen Autos lachen, welche angeblich unter 0°C nicht mehr anspringen. Ich war im tiefsten Winter teilweise der einzige im Hörsaal, leider umsonst, da der Prof. es auch nicht geschafft hat...

  17. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: quineloe 13.11.17 - 11:20

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wundert mich sehr. Ich pendel Augsburg-München, zahle 160 (+55 für Zone
    > 1 in München) und würde mit dem Auto auf ca 600¤ Spritkosten im Monat
    > kommen. Da ist Verschleiß etc noch nicht einmal drin.
    >
    > Fahrzeit Auto (75 min) vs Bahn (90 min) wäre bei mir auch kein Argument -
    > vor allem da ich im Zug lesen oder dösen kann.
    >

    München ist groß, also schwer das genau einzuschätzen, aber von Augsburg nach München sind es 70km auf der A8, und dafür brauchst du 75 Minuten? Wow, der totale Verkehrsinfarkt.

    Aber spannend, dass du nur so wenig für die Monatskarte bezahlst, obwohl Augsburg und München unterschiedliche ÖPNV sind, du also bei der Bahn zahlst, ja?

    Ich hab mal aus Spaß nachgeschaut, was ich heute für eine Karte nach Neumarkt von Nürnberg zahlen müsste, wenn ich keine Azubiermäßigung bekäme, und da darf man stolze 198,70¤ hinlatzen, für 40km. Vor 8 Jahren hat die Karte "nur" 120¤ gekostet, wahnsinn.

    Und da bist du dann schnell in dem Bereich, wo du für die Bahn praktisch genausoviel zahlst wie für die Fahrt mit einem Auto, das du ohnehin besitzt. Bei 16 Tagen Arbeit pro Monat (urlaub und krankheit kosten nix wenn du Auto fährst, die Bahn kassiert trotzdem) sind das 1280km pro Monat, rechnet man 20ct pro Kilometer sind das 256¤. Rechnet man nur Sprit, weil man zu den Millionen Firmenwagenfahrern dieses Landes gehört und einem der Verschleiß der Leasingkarre am Arsch vorbeigehen kann, ist man deutlich unter dem Preis, ca 120-140¤.

    https://www.vag.de/fileadmin/user_upload/07_Preistabellen/02_preistabellen/2017_Preise_VGN_Gesamt.pdf

  18. Re: Re:chnung

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 11:24

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als die
    > Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.
    Ich sagte auch nicht "günstiger". Die Bahnkarten kosten mit 215¤ nicht wirklich weniger als das benötigte Benzin.

    > Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der
    > Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch die
    > Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:
    Das kommt darauf an. Wenn ich das Auto sowieso brauche/habe, kann die Rechnung schon wieder anders aussehen. Und kaum jemand wird sich extra exklusiv für den Arbeitsweg einen Wagen anschaffen. Für 10T¤ gibt es auch schon Neuwagen, die nach 100Tkm noch ein paar Euro einbringen. Ich komme bei meinem Auto bspw. auch ziemlich gut auf 15ct/km - mit (totalem) Wertverlust, Benzin, Versicherung, Werkstatt, Reifen und pipapo.

    > Es ist also offensichtlich, dass eine BC100 in der 2ten Klasse (350¤)
    > günstiger ist als das Auto (auch im "Glücksgriff" Fall), und die BC100 1.
    > Klasse (590¤) sogar günstiger ist als im ersten Fall.
    Es ist eher ein "Glücksgriff", wenn einem ein Angebot der Bahn günstiger kommt als ein Auto. In meinem Fall wäre eine BC100 z.B. total wertlos für den Arbeitsweg; für die 350¤ tanke ich lieber 4-6 Monate lang.

    --
    Dare to be stupid!

  19. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 11:27

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann nur lachen über die ganzen Leute die sich einen Kleinwagen aus der
    > VW-Gruppe kaufen und über die französischen Autos lachen, welche angeblich
    > unter 0°C nicht mehr anspringen. Ich war im tiefsten Winter teilweise der
    > einzige im Hörsaal, leider umsonst, da der Prof. es auch nicht geschafft
    > hat...

    Als ehemaliger Twingo Fahrer muss ich leider berichten, dass mir bei 160.000km die Lichtmaschine verreckt ist - mit dem Effekt das Licht und Scheibenwischer währrend der Fahrt auf einmal aus waren. Ich glaub dir dass dein Twingo eine "Arbeitsmaschine" ist und läuft und läuft und läuft, aber es ist und bleibt ein Glücksgriff der selten ist. Genauso wie im Casino deine Chance 50/50 steht wenn du dein Geld auf Rot setzt.

  20. Re: Re:chnung

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 11:32

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als
    > die
    > > Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.
    > Ich sagte auch nicht "günstiger". Die Bahnkarten kosten mit 215¤ nicht
    > wirklich weniger als das benötigte Benzin.
    >
    > > Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der
    > > Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch
    > die
    > > Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:
    > Das kommt darauf an. Wenn ich das Auto sowieso brauche/habe, kann die
    > Rechnung schon wieder anders aussehen.

    Nein das ist Quatsch, die Anschaffungskoten legst du auf den KM um. Da spielt es keine Rolle ob du das auto "sowieso brauchst" (Wer braucht denn bitte ein eigenes Auto wenn er Montag bis Freitag arbeitet und mit der Bahn fährt, insbesondere in einer Stadt wie München wo es U-Bahn und zur Not auch Carsharing und Mietwagen gibt).

    > Und kaum jemand wird sich extra
    > exklusiv für den Arbeitsweg einen Wagen anschaffen. Für 10T¤ gibt es auch
    > schon Neuwagen, die nach 100Tkm noch ein paar Euro einbringen.

    Da bin ich mal gespannt welches Modell als *Neuwagen* für 10.000¤ überhaupt gibt (Fox, Peugeot 106, Yaris?) und nach 100.000km noch "ein paar Euro einbringt".

    Ich komme
    > bei meinem Auto bspw. auch ziemlich gut auf 15ct/km - mit (totalem)
    > Wertverlust, Benzin, Versicherung, Werkstatt, Reifen und pipapo.
    >

    Welches Modell denn Bitte? Der muss ja ultra wenig schlucken und gleichzeitig darf er nix gekostet haben, und kaputt gehen darf der auch nicht.

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Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
    Projektorkauf
    Lumen, ANSI und mehr

    Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
    Von Mike Wobker


      Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
      Mobilfunktarife fürs IoT
      Die Dinge ins Internet bringen

      Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
      Von Jan Raehm

      1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
      2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
      3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

      1. Samsung Space im Kurztest: Platz auf dem Desktop, Platz auf dem Schreibtisch
        Samsung Space im Kurztest
        Platz auf dem Desktop, Platz auf dem Schreibtisch

        Endlich ist wieder Platz auf dem Schreibtisch für all die Kaffeetassen, Visitenkarten und Sammelfiguren. Der 32 Zoll große Samsung-Space-Monitor mit 4K-Auflösung wird nämlich an seinem Schwenkstand an die Tischkante geklemmt. Das interessante Konzept hat aber ein paar Einschränkungen.

      2. VR-Rundschau: Mit Vader auf die dunkle Seite des Headsets
        VR-Rundschau
        Mit Vader auf die dunkle Seite des Headsets

        Oculus Rift S, Valve Index und HTC Vive Pro: Dieses Jahr erscheinen viele neue Virtual-Reality-Headsets. Aber können die Inhalte mithalten? Wir meinen: ja - und stellen die bislang besten VR-Games von 2019 vor.

      3. Reichweitenangst: Mit dem E-Auto von China nach Deutschland
        Reichweitenangst
        Mit dem E-Auto von China nach Deutschland

        Skeptiker der Elektromobilität bemängeln fehlende Ladestationen und geringe Reichweiten. Das Elektroauto-Startup Aiways will dem begegnen und mit seinen Elektro-SUVs eine 14.200 Kilometer lange Strecke zurücklegen - auch durch die Wüste Gobi.


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