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Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

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  1. Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: emdotjay 22.07.21 - 14:11

    aber wenn sie CO2 brauchen, dann sollen sie doch so eine anlage direkt am Schornstein vom Kohle/Öl/Gas Kraftwerk aufbauen.

    Dann könnte man wenigstens die Leistungsfähigen Kraftwerke für die Grundlastfahren und das Abgas wieder zu Sprit machen...

    Da wir jetzt keine Perpetuum Mobile bauen können, stellt sich doch die frage wieso macht man dann das ganze überhaupt ...

    Wind und Sonne sind nicht 24h verfügbar, und mit dem Vorschlag könnte man trotzdem eine stabile Stromversorgung sicherstellen und noch neben bei das CO2 wieder zu Treibstoff umwandeln, wenn denn gerade Strom aus erneuerbaren Energien vorhanden ist.

  2. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: Knuspermaus 22.07.21 - 14:26

    Ja, machen sie doch auch ... das Video ist aus dem Jahr 2013... https://www.youtube.com/watch?v=_yRXgpyl3rk

    Aber hey, E-Fuels müssen erstmal genehmigt werden, vom Bundesumweltamt
    https://www.youtube.com/watch?v=afQ_RXzLfuc
    https://www.youtube.com/watch?v=27ZdslSm2WY

    Kann ja jeder daher kommen und Benziner/Diesel Klimaneutral machen, wie Furchtbar!
    Solange diese Schmarotzer einem Politiker keinen Job nach dem Mandat anbieten können, gibt es keine E-Fuel's, Basta!

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.21 14:31 durch Knuspermaus.

  3. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: rizla 22.07.21 - 14:26

    Wenn man damit CO2 aus fossilen Kraftwerken verarbeitet, dann kann das ganze nur als Zwischenlösung dienen. Das CO2 wird ja lediglich leicht zeitverzögert freigesetzt, wenn damit synthetische Kraftstoffe hergestellt werden.

    Oder meinst Du man soll auf diese Weise E-Fuels herstellen, die dann nur in Kraftwerken verbrannt werden, die CO2 abtrennen? Dafür ist der Prozess viel zu aufwendig und man würde es bei synthetischem Wasserstoff belassen und damit etliche Prozessschritte sparen.

  4. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: Ach 22.07.21 - 14:54

    rizla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man damit CO2 aus fossilen Kraftwerken verarbeitet, dann kann das ganze nur
    > als Zwischenlösung dienen. Das CO2 wird ja lediglich leicht zeitverzögert freigesetzt,
    > wenn damit synthetische Kraftstoffe hergestellt werden.

    Deswegen mein Vorschlag, dass das ganze an natürlichen CO2 Quellen zu betreiben. Vulkane z.B., aber auch Kläranlagen, Abgase von Biogasanlagen, Betonherstellung auch bitte. Diese ganzen CO2 Quellen werden uns so schnell nicht versiegen :].

  5. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: mxcd 22.07.21 - 15:03

    Richtig. Vor allem die Zementherstellung, bietet sich an.

  6. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: rizla 22.07.21 - 15:29

    Die Abscheidung an der Zementherstellung und anschließende Verwendung als Treibstoff ist wie alle fossilen Quellen problematisch. Man braucht dann eine entsprechende ausgleichende Senke.

    Damit nennenswerte Mengen CO2 bei Vulkanen rauskommen, müssen diese einigermaßen aktiv sein. Warum man da keine teure Infrastruktur aufbaut, ist denke ich klar.

    Bleiben Anlagen mit biogenem CO2: Das ist auch eine Option für die Abscheidung. Ein Vorteil der direkten Abscheidung ist, dass man örtlich flexibel ist, und unabhängig skalieren kann. Das CO2 in der Luft ist ja überall vorhanden.

  7. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: Fakula 22.07.21 - 16:19

    rizla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Abscheidung an der Zementherstellung und anschließende Verwendung als
    > Treibstoff ist wie alle fossilen Quellen problematisch. Man braucht dann
    > eine entsprechende ausgleichende Senke.
    >
    > Damit nennenswerte Mengen CO2 bei Vulkanen rauskommen, müssen diese
    > einigermaßen aktiv sein. Warum man da keine teure Infrastruktur aufbaut,
    > ist denke ich klar.
    >
    > Bleiben Anlagen mit biogenem CO2: Das ist auch eine Option für die
    > Abscheidung. Ein Vorteil der direkten Abscheidung ist, dass man örtlich
    > flexibel ist, und unabhängig skalieren kann. Das CO2 in der Luft ist ja
    > überall vorhanden.

    Der Kalkstein verliert ja das CO2 nicht dauerhaft, der "giert" ja richtig danach das CO2 wieder aufzunehmen.

    -> haste gleich die Senke dabei...

  8. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: Ach 22.07.21 - 17:22

    rizla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Abscheidung an der Zementherstellung und anschließende Verwendung als Treibstoff
    > ist wie alle fossilen Quellen problematisch. Man braucht dann eine entsprechende
    > ausgleichende Senke.

    Selbst ohne Senke bewegt sich entweder die Zementherstellung oder das vom E-Fuel angetriebene Flugzeug CO2 neutral, je nachdem wie man es sieht, wobei man sich zusätzlich die Energie spart, die man bei CO2 aus der Umgebungsluft dafür benötigt, das CO2 hoch genug für die Methanisierung zu konzentrieren. Natürlich wäre es besser, entweder ein neues CO2-freies Verfahren zur Zementherstellung zu entwickeln oder gleich ganz auf andere Baustoffe zu wechseln, wie z.B. Holz. Solange diese Alternativen aber die Zementherstellung auch mittelfristig noch nicht ersetzen können, ist das die umweltfreundlichste Lösung.

    > Damit nennenswerte Mengen CO2 bei Vulkanen rauskommen, müssen diese
    > einigermaßen aktiv sein. Warum man da keine teure Infrastruktur aufbaut,
    > ist denke ich klar.

    Sachte, sachte! Es ist ja gar nicht nötig, Leitungen direkt an den Haupttrichter von aktiven Vulkanen zu führen. Rund um Vulkane findet man in aller Regel Löcher und Spalten, aus denen zuverlässig CO2-Ausgasungen strömen. Dazu braucht es nicht mal Vulkane, in vielen vulkanischen Gebieten dünstet solches CO2 aus. derartige Quellen finden sich rund um den Globus. Und diese Quellen müssen nicht mal vulkanischen Ursprungs sein. Sehr häufig in China aber selbst in Deutschland(z.B. "Brennender Berg" in Dudweiler/Saarbrücken) findet man brennende Kohleflötze, die über Jahrhunderte/Jahrtausende vor sich hin glimmen. Löschen kann man die kaum, da die sich immer wieder selbst entzünden. Der ursprüngliche Zündfunke war also mal der Moment gewesen, in dem man den Flötz der Außenluft ausgesetzt hatte.

    > Bleiben Anlagen mit biogenem CO2: Das ist auch eine Option für die Abscheidung.
    > Ein Vorteil der direkten Abscheidung ist, dass man örtlich flexibel ist, und unabhängig
    > skalieren kann. Das CO2 in der Luft ist ja überall vorhanden.

    Nicht zu vergessen, Mülldeponien/Müllverbrennungsanlagen.


    @Fakula --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    > Der Kalkstein verliert ja das CO2 nicht dauerhaft, der "giert" ja richtig danach das CO2 wieder
    > aufzunehmen.

    > -> haste gleich die Senke dabei...

    Ist das so, das wäre ja cool? Wann wäre es denn soweit, wenn das Zementgebilde irgendwann eingestampft wird oder schon vorher? Was geht da vor sich? :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.21 17:27 durch Ach.

  9. Re: Ich weiß weiß, mein Vorschlag ist zu banal

    Autor: Laoban 23.07.21 - 16:43

    efuel macht nur da Sinn wo es wirklich keine Alternative gibt und das wäre im Flugverkehr,
    dort ist niedriges Gewicht absolut essenziel , daher sind schwere Batterien kein Option.
    https://www.youtube.com/watch?v=qq0fjl0LQXo

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