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  5. › Intel erwägt Kooperationen für…

das Ende der Fahnenstange?

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  1. das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Dr.Dude 21.08.09 - 18:36

    wann ist das Ende erreicht? irgendwann muss doch mal schluss sein mit kleineren strukturen. was macht man dann?

  2. Re: Mehr Cores geht immer // das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Siga9876 21.08.09 - 19:41

    Mehr Cores geht immer. Niagara vor ein paar Jahren . Davor Irgendso eine iirc deutsche Firma hatten sowas multi-CPU-mößiges in der ct schon vor Jahrzehnten angekündigt.
    Wenn man endlich mal mehr OO proggern würde, würde man schnell sehen, das sich das rentiert.

    Wozu braucht man wie viel Rechenleistung zu Hause. Wenn E-Autos kommen und immer langsamer/leichter werden, gibts 250kmH-Autos nur noch für Bonzen. Und fette Rechenleistung für Action-Spiele durch Streaming laut vieler Golem-Berichte auch nur im Cloud-Center. Und google will eher lieber stromsparendere CPUs als welche die ständig noch mehr heizen.

    QuadHD braucht wieder einen Sprung :-/ Ohne HD hätten wir jetzt vielleicht realistische Machinema-Filme in PAL. Schade :-( Teuer-Schauspieler müssen weg.
    Nach Quad-HD wars das dann wohl, weil Quad-HD ca. 4K ist und das für Kino-Sääle reicht. Hochauflösende Brillen gingen auch noch. Aber die Augen haben nur einen bestimmten Auflösungs-Winkel woraus sich die maximal sinnvolle Auflösung ergibt (50 Megapixel ist nicht sinnvoll, siehe Kameras). Da ist also auch irgendwann Schluss und wir sehen realtime gerenderte Filme/Machinima wo wir nur die Drehbücher downen und uns die (virtuellen) Schauspieler selber aussuchen. ***Wart*** :-)

    Sonst gibts noch:
    Nano-Kohlenstoff-Computer.
    QuantenRechner. (Nein, keine Socken-Zähl/Sortier/PaareAuffind-Maschine)

  3. Re: das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Robmaster 21.08.09 - 19:42

    Dann gibt es nurnoch CPU Software updates (Optimierung von Befehlssätzen SSE8)

  4. Re: das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Rainer Haessner 21.08.09 - 20:23

    > wann ist das Ende erreicht? irgendwann muss doch mal schluss sein mit
    > kleineren strukturen. was macht man dann?

    Zunächst einmal finde ich es erfreulich, diesen Zeitraummit einiger Wahrscheinlichkeit noch zu erleben.

    Ja, was dann? Ganz neue Prinzipien. Momentan sind die CPUs ja immer noch von-Neumann-Maschinen. Müssen sie ja nicht, bisher bestand keinerlei Leidensdruck der Suche nach anderen Prinzipien. Speicher wird nach wie vor direkt adressiert, so etwas wie ein assoziativer Speicher schwebt zwar als Geist durch die Lande, irgendwelche Ideen, wie der zu realisieren wäre, kenne ich nicht. Geht aber, wie wir ja alle aus ureigenster Erfahrung wissen. Man stelle sich vor, nicht mehr 20 Milliarden Zellen nach dem gesuchten Ergebnis durchforsten zu müssen, sondern direkt nach dem Inhalt zu fragen.

  5. Re: Mehr Cores geht immer // das Ende der Fahnenstange?

    Autor: najafast 21.08.09 - 20:31

    "Mehr Cores geht immer" haut aber eben nicht so richtig hin, da hat man nicht so viele Möglichkeiten. Entweder man macht die CPUs halt immer Größer oder die einzelnen Kerne halt kleiner. Wenn das kleiner machen aber nicht mehr über die Strukturgröße geht, so wirds knifflig. Ein wenig kann man sicher die Architektur der Kerne etwas optimieren, das wird sich aber mit der Erweiterung der Befehlssetze nicht unbedingt vertragen...

    Um die Leistungsfähigkeit von CPUs weiter zu steigern muss man halt irgendwo Ansetzen. Entweder man macht die Transistoren bei gleicher Größe schneller oder man bringt halt auf gleicher Fläche mehr von ihnen unter, bei ihrer Anordnung hat man irgendwann für den gegebenen Zweck ein Optimum raus...

  6. Re: das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Siga9876 21.08.09 - 22:01

    Momentan geht das mit dem Verkleinern der Transistoren ja noch.

    Man kann auch die Fläche vergrößern.
    Von Intel gabs immer wieder Modelle wo L-irgendwas-Cache oder sonstwas auf einem separatem Chip war und als "Modul" verbunden wurden.

    Im Prinzip könnte man die Dies auch größer machen. Wie sich die Fehlerquote erhöht und Ausbeute verringert, weiss ich natürlich nicht. Verkleinern wirkt sich darauf anscheinend nicht so sehr aus, wie die Anhänger der exponentiellen Fehlerzunahme glauben.
    Die exponentielle Fehlerzunahme gilt für unabhängige Ereignisse! Vielleicht sind die ereignisse(Transistor-Fehlerquote) aber nicht unabhängig, da sie gemeinsam in einem "Aufwasch" auf demselben Wafer "gebacken" werden. Aber sogar as@ct glaubt daran.

    Interessant wären vielleicht auch USB3 gleich in der CPU als Anbindung.

    Bei Multicores gibts/gabs auch Versionen wo mehrere einzelne Dies auf einem "Chip" angebracht werden.
    Da hat man vermutlich andere Probleme.

  7. Re: Mehr Cores geht immer // das Ende der Fahnenstange?

    Autor: qwertzuio 22.08.09 - 19:24

    Ein Konzept dabei sind 3d Prozessoren zu entwickeln. Ein normaler Prozessor besteht ja ähnlich einer Platine aus (entschuldigt die Vereinfachung) geätzten 2 d Strukturen. Wenn man nun mehrer dieser Schichten übereinander packen könnte und unter diesen Schichten auch noch Quervernetzungen etablieren könnte wäre man einen ganzen Schritt weiter. Kann sein das es rein technisch geht, das weis ich nicht so genau, aber ich meine mal gelesen zu haben das die Verlustleistungen dabei immer noch zu hoch sind.

  8. Re: Mehr Cores geht immer // das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Peking-Ente 22.08.09 - 19:52

    Der nennt sich dann Intel Hypercube^2 (TM) 2000, oder was!?

  9. Re: das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Siga9876 22.08.09 - 21:37

    Du kriegst die Abwärme dann nicht mehr gut abgeführt vermute ich mal.

    Ansonsten wären abwechselnd "kühlplatten" und "chips" übereinander und durchkontaktieren schon interessant.

    Separate Funktionseinheiten (FPU, Cell-Cells SCNR, L-irgendwas-Cache) wo man nicht viele Pins braucht, wären wohl zweckmäßig.

    3D wird aber schon seit vielen Jahren angekündigt. Damals wurden die Chips aber nicht so heiss.

  10. Re: das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Tingelchen 23.08.09 - 16:49

    Also im Grunde bleiben am Ende nur folgende Möglichkeiten übrig. Denn die Schaltungen können nicht unendlich kleiner werden und unendlich größer auch nicht.

    Also muss man Entschlacken. Sprich alltes Zeug das nicht mehr gebraucht wird rauswerfen. Dann ist die CPU zwar nicht mehr komplett abwärtskompatibel aber ist im Grunde auch egal. Dadurch fallen Schaltungen weg und machen somit Platz für evtl. 1 weiteren Kern auf dem Die.

    Da das auch nicht unendlich geht, bleibt nur ein kompletter Architekturwechsel übrig. Also weg mit der x86 Architektur und her mit PowerPC Architektur ;) Die ist nämlich schneller. Oder macht was komplett neues.

    Interessant dürften auch FPGA's sein.


    Aber, bringen tut das alles nichts wenn die Software nicht mitkommt. Und sie kommt jetzt schon nicht mit. Was bringt einem eine CPU mit 20 Kernen wenn die Software nicht in der Lage ist diese 20 Kerne auch zu nutzen. Mit den Multi-Core CPU's ist jetzt erst einmal die Software gefragt. Denn derzeit nutzen wir nicht das komplette Potenzial heutiger CPU's aus.
    Also noch viel Luft für Performanceschübe :)

  11. Re: Mehr Cores geht immer // das Ende der Fahnenstange?

    Autor: Semikolonne 23.08.09 - 18:11

    Ich denke, dass weitergedacht in der Zukunft CPUs zusammengeklappt werden. So das die internen Pipes etc. um ein vielfaches verkürzt werden können. Dennoch stellt sich dann wieder die Frage, was kommt danach. Danach werden CPUs auf molekularer Ebene gedruckt, so in der Art ein Leiter Molekül neben einem Isolator Molekül usw.. Danach werden konkrete Schaltermoleküle entwickelt.
    Und danach gehts mit Licht los, am Anfang mit simplen Nachbauten vorhandener Schaltungen, später dann mit Schaltungen die die verschiedenen Wellenlängen nutzen. Dabei wird nicht mehr die Miniatisierung eine Rolle spielen, sonder wie hoch eine CPU die Wellenlängen auflösen kann (je höher, desto mehr möglich Zustände) ... in dieser Zeit wird das "Multi Depth Bit (MDB)" erfunden, ein Bit mit unbekannt vielen Zuständen. Danach wird es CPUs geben, die auf einer Schaltung mehrere Befehle auf einmal ausführen können. Möglich macht das die Reservierung Wellenlängenbereichen, wodurch ...

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