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das verirrte Elektron

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  1. das verirrte Elektron

    Autor: Anonymer Nutzer 21.08.09 - 19:02

    4nm?

    Ich glaube, heute weiß keiner was bei diesen Größenordnungen vor sich geht. Die tasten sich experimentierend an die nächst kleinere Geometriestufe ran.

    4nm ist verdammt wenig.
    Eine DNA hat 22 nm oder so.

    Wer weiß, vielleicht werden ein paar DNA gleich mitintegriert :-)

    Ich frage mich, was passiert wenn sich bei 4nm-"Strukturen" (ob man da noch von Strukturen reden kann?) mal ein Elektron verirrt und wie man die Massen der Schaltungen da auf Zuverlässigkeit prüfen will.

    Ob wir uns da noch in einen Flieger setzen wollen, der mit 4nm Chips vitale Funktionen steuert?

    Für Consumer-Elektronik wohl kein Problem, für Industrie-Elektronik u.ä., ich weiß nicht ob das gut geht.

    Vielleicht kommen wir mit 4nm mal in die Lage Sprachverarbeitung besser umzusetzen u.ä.

  2. Re: das verirrte Elektron

    Autor: einer 21.08.09 - 19:34

    naja die dna muß dann wohl auch erst verkleinert werden.

  3. Re: das verirrte Elektron

    Autor: Null Nanometer 21.08.09 - 19:40

    Fred_EM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, heute weiß keiner was bei diesen Größenordnungen vor sich geht.
    > Die tasten sich experimentierend an die nächst kleinere Geometriestufe
    > ran.
    Wir wissen ziemlich gut, was da vor sich geht. Das nennt sich Physik. Mir ist natürlich bewusst, dass das den Kindern der Grünen Ideologen heute nicht mehr klar ist.

    > 4nm ist verdammt wenig.
    > Eine DNA hat 22 nm oder so.
    Die DNA hat aber nichts mit Halbleitern zu tun. 4nm sind immer noch ca. 40 Atomdurchmesser. Da ist also noch Platz nach unten. In Forschungslabors ist man sowieso immer weiter als das, was von Intel und AMD schon in die Massenfertigung übernommen wurde.

  4. Re: das verirrte Elektron

    Autor: Teron 21.08.09 - 20:22

    Im Moment sind solche Größenordnungen noch fast unerforscht, man kann nicht einfach die Physik für 30nm auf die Physik von 4nm übertragen. Es tauche immer Probleme auf und zu sagen wir könnten jetzt schon handfeste Aussagen treffen ist schlicht und einfach unwahr, wir können Spekulieren.
    Außerdem solltest du dir mal Angewöhnen über deine Gesprächspartner nicht abfällig zu schreiben und sie nicht zu beleidigen

  5. Re: das verirrte Elektron

    Autor: Rainer Haessner 21.08.09 - 20:25

    > 4nm?
    >
    > Ich glaube, heute weiß keiner was bei diesen Größenordnungen vor sich geht.
    > Die tasten sich experimentierend an die nächst kleinere Geometriestufe
    > ran.
    >
    > 4nm ist verdammt wenig.
    > Eine DNA hat 22 nm oder so.
    >
    > Wer weiß, vielleicht werden ein paar DNA gleich mitintegriert :-)
    >
    > Ich frage mich, was passiert wenn sich bei 4nm-"Strukturen" (ob man da noch
    > von Strukturen reden kann?) mal ein Elektron verirrt und wie man die Massen
    > der Schaltungen da auf Zuverlässigkeit prüfen will.

    Das war ja lange ein heiß diskutierter Punkt bei dRAMs. Ein Teilchen der Höhenstrahlung räumt eine ganze Speicherzelle aus. Weiß gar nicht, was daraus geworden ist. Zumindest habe ich lange nichts mehr on dieser Diskussion ehört.

  6. Re: das verirrte Elektron

    Autor: hmm evtl. 21.08.09 - 22:09

    Die Problematik/Geschichte mit der Höhen/Hintergrundstrahlung ist mir auch spontan bei den Größenordnungen eingefallen.

    Nicht das ich jetzt irgendwie der Profi in Physik bin, aber als interessierter Leser bekommt Mann da ja schon hier und da was mit.

    Warum sitzen die Vollmetall verkleideten Heatspreader auf den DDR2 modulen? evtl. ist da neben der verbesserten Abfluss der Abwärme (Ich weiß bei dem Hitzestau unter den Dingern nie warum ausser bei Optischen Prioritäten mann die verwenden sollte) dann noch der nette Seiten effetk das mann die Hintergrundstrahlung damit reduzieren kann.

    wobei... Ich glaub die war so klein und schnell das das grundproblem war das mann sie gar nicht durch Metall, stein oder ähnliche sachen vernünftig abschirmen kann.

    Fragen über Fragen
    weiß einer mehr?

  7. Re: das verirrte Elektron

    Autor: Anonymer Nutzer 21.08.09 - 22:12

    Deine Kenntnisse in Physik möchte ich Dir gerne anerkennen.

    Was ich allerdings bei Dir nicht erkennen kann, ist ein Kontakt zur Halbleiter-Industrie. Leute aus der Halbleiter-Industrie äußern sich anders, auch in ihrer Wortwahl.

    Jeder, der in Halbleiter-Industrie tätig ist, weiß das es letztendlich Hexenwerk ist den Produktionsprozess letzendlich so hinzubiegen dass er vernünftig und verlässlich funktioniert. Oft weiß man wie man es machen muss, aber nicht immer warum es dann so funktioniert. Es ist alles verdammt diffizil.

    Das mit der DNA ist ein Größenvergleich - ich dachte das wäre offensichtlich. Ich glaube in Deinem Leben gehen Dir ein paar Dinge ab.

    Und wie dazu kommst über mein Alter zu spekulieren, das erstaunt mich schon sehr. Wie auch immer: Du liegst falsch. Ich hoffe, als Physiker liegst Du nicht so falsch, das wäre nämlich eine Katastrophe.


    Und wenn Du schon so ein großer Physiker bist, dann kannst Du uns sicher hier und jetzt die Hintergründe erläutern, wie es möglich ist, dass aus dem Plastik-Gehäuse der Chips ab und an Elektronen herausgeschlagen werden, die dann auf dem Chip zu Funktionsstörungen führen können.

    Daher mein Ausdruck das "verirrte Elektron".

  8. Re: das verirrte Elektron

    Autor: alpha 22.08.09 - 00:44

    vielleicht kann ich ja etwas sachliches beitragen: Es gibt sogenannte alpha-Teilchen, das sind vollständig ionisierte Helium-Kerne, also zwei Protonen und zwei Neutronen. Diese Teilchen haben typischerweise Energien von 2-5 MeV. Sie können sowohl aus der Atmosphäre durch energiereiche Einstrahlung aus dem Weltall generiert werden als auch aus Zerfallsprozessen in Kunststoffen oder aus Verunreigungen in Metallen (Spuren von Thorium) auf dem Si-Chip entstehen. Wenn diese Teilchen mit hoher Geschwindigkeit in den Chip eindringen (einige µm), dann generieren sie im Silizium sogenannte Elektronen-Loch-Paare. An den entscheidenden Stellen einer dRAM-Zelle, an denen ein elektrisches Feld existiert, werden die Elektronen von den Löchern getrennt. Je nach Feldverteilung können sich dann einige Tausend Elektronen oder Löcher in einer Speicherzelle ansammeln, die dort nicht hingehören. Sie verfälschen damit die dort eingespeicherte Information, aus einer 1 wird eine 0. Völlig verhindern kann man die alpha-Teilchen nicht, man löst das Problem meist durch Redundanz oder durch ECC (error checking and correcting) auf dem Chip.

  9. Re: das verirrte Elektron

    Autor: qwertzuio 22.08.09 - 19:17

    Vielen Dank für diese super Erklärung.

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