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OpenMV

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  1. OpenMV

    Autor: MeinSenf 21.03.16 - 12:08

    Vermutlich würden geschickt montierte Sensoren dieser Art:
    https://openmv.io/
    zuverlässig Parkplätze detektieren können nach einer Anlernphase.

    Die bessere Lösung wäre natürlich: MEHR Parkplätze!

  2. Re: OpenMV

    Autor: Anonymer Nutzer 21.03.16 - 12:39

    Oder weniger autos vielleicht? Oo

  3. Re: OpenMV

    Autor: Bassa 21.03.16 - 13:07

    Dafür wäre dann ein wesentlich besserer Nahverkehr nötig, der zudem eben nicht teurer ist als die Autofahrt.

  4. Re: OpenMV

    Autor: Nogul 21.03.16 - 13:36

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür wäre dann ein wesentlich besserer Nahverkehr nötig, der zudem eben
    > nicht teurer ist als die Autofahrt.


    Für Berlin würde ich den Zustand zumindest bei bestimmten Konstellationen für gegeben halten. Allein die Parkgebühren erreichen schon den Bereich von Busfahrkarten. Ob man durch weitere Verbesserungen noch einige Autos von den Straßen bekäme?

  5. Re: OpenMV

    Autor: LH 21.03.16 - 13:57

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Berlin würde ich den Zustand zumindest bei bestimmten Konstellationen
    > für gegeben halten. Allein die Parkgebühren erreichen schon den Bereich von
    > Busfahrkarten. Ob man durch weitere Verbesserungen noch einige Autos von
    > den Straßen bekäme?

    Möglich wäre es. Ich wechsle aktuell von den öffentlichen Verkehrsmitteln hin zum Auto, nach 15 Jahren Umweltkarte.
    Die einfache Erklärung liegt im Nachtbetrieb des öffentlichen Nahverkehrs. Tagsüber ist alles gut, man kommt durch die Stadt mit den öffentlichen schneller als mit dem Auto, zudem weit stressfreier. Abends aber lässt die dichte der Verbindungen deutlich nach, in einigen Bereichen schon vor 20:00! Das ist traurig und nervig. Auf einer Strecke, die ich mind. 1x die Woche fahre, benötige ich Abends mit den öffentlichen 1 Stunde 45 Minuten. Mit dem Auto selbst bei Verkehr nur 20 Minuten. Jeweils von Tür zu Tür.
    Bei den öffentlichen stehe ich davon 30-40 Minuten in der Kälte im Winter, auf offenen und zügigen Bahnhöfen oder auf kalten Bürgersteigen vor geschlossenen Geschäften.

    Zudem hat, meiner Einschätzung nach, die "Penner-Dichte" in den Bahnen in Berlin in den letzten Jahren zugenommen. Vor allem die Sorte "Kampfgas-Gestank" gibt es immer öfter. Da hat man irgendwann keine Lust mehr ;)

    Und auf den Ärger mit den übervollen Bahnen im Sommer, die dann 30 Minuten zwischen den Stationen stehen, während drinnen gefühlte 40 Grad sind, wollen wir nicht anfangen. Auch das wäre besser machbar...

    Aber im Kern war es für mich der Nachverkehr. Wäre dieser gut, würde ich wohl Kunde bleiben. So ist er an sich für eine Millionenstadt unwürdig.

  6. Re: OpenMV

    Autor: Nogul 21.03.16 - 14:57

    Ich kann die niedriege Taktung spät Abends aber schon verstehen. Da fährt eine S-Bahn mit gerade mal einer handvoll Fahrgästen durch die Nacht. Oder ein Bus fährt leer die Stationen ab. Besonders umweltfreundlich oder gar kostendeckend kann es wohl kaum sein.

  7. Re: OpenMV

    Autor: cpt.dirk 22.03.16 - 23:16

    Das dürfte unter anderem daran liegen, dass der ÖPNV, wie etliche andere Einrichtungen, nicht als Grundversorgungsaufgabe des Staates gesehen und daher nicht lediglich kostendeckend fungieren soll sondern eher zunehmend privatisiert wird.

    Die steigenden Fahrpreise und niedrigeren Taktungen oder Schließungen von Teilstrecken (bei der Bahn), sowie die teils große Unzuverlässigkeit (Bahn & S-Bahn) sind nicht dazu angetan, die Situation zu verbessern.

    Die Umwelt- und Kostenfrage ist v. a. langfristig aber auch eine Frage der Technik: derzeitige Waggons mit ihrem riesigem Gewicht und entsprechend großem Beschleunigungs-Energiebedarf und Busse, die als rußende, stinkende, dieselverbrennende und ebenfalls zu schwere Gondeln durch die Gegend schaukeln, sind natürlich nicht umweltfreundlich.

    An Wind- und Solargas, bzw. -Strom führt da über kurz oder lang wohl kaum ein Weg vorbei.

    Die aktuelle Debatte zu vollautomatisierten Fahrzeugen sollte gerade das Thema Taktungsfrequenz unter Berücksichtigung der Kosten neu beleben - Bahn und Busse dürften dafür eigentlich prädestiniert sein. Alles was es da noch braucht, ist eine Fernsteuerzentrale mit ein paar Aufpassern.

    Die Lokführer und Bussfahrer werden dann natürlich arbeitslos - aber im Grunde dürfte ihr Schicksal, so wie das vieler anderer Berufsbilder mit der kommenden Automatisierungswelle mittel- bis langfristig so gut wie besiegelt sein.

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