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"Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

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  1. "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Eheran 20.06.17 - 08:44

    Untereinander: Bitte doch, ja.
    Gegenüber der Öffentlichkeit: Bitte nein.
    Zur Not nichts sagen statt etwas falsches/dummes oder auch nur etwas, dass die Medien missbrauchen können. Etwa eine Antwort auf: "Können Sie .... ausschließen" einfach verweigern. Die kann praktisch grundsätzlich von einem Wissenschaftler nicht mit ja beantwortet werden. Und schon hat man Unsinn wie damals beim CERN.

  2. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Muhaha 20.06.17 - 09:24

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Untereinander: Bitte doch, ja.
    > Gegenüber der Öffentlichkeit: Bitte nein.
    > Zur Not nichts sagen statt etwas falsches/dummes oder auch nur etwas, dass
    > die Medien missbrauchen können. Etwa eine Antwort auf: "Können Sie ....
    > ausschließen" einfach verweigern. Die kann praktisch grundsätzlich von
    > einem Wissenschaftler nicht mit ja beantwortet werden. Und schon hat man
    > Unsinn wie damals beim CERN.

    Die Freiheit der Rede gilt überall. Privat und GERADE in der Öffentlichkeit. Lieber sehe ich einen Dummfug von sich gebenden Wissenschaftler, als dass sich alle vor lauter Angst vor möglichen Folgen jedwede Äusserung verkneifen.

    Abgesehen davon ... angesichts der schieren Masse an schwachsinnigen Äusserungen, von denen man jeden Tag in den Medien lesen darf, kommt es auf die zwei, drei Äusserungen pro Monat zusätzlich auch nicht mehr darauf an. Denn wer sich grundsätzlich an der Wissenschaft reiben will, weil sie in Konflikt zum persönlichen Weltbild steht, der braucht solche Aussagen nicht. Und wer z.B. den Klimawandel leugnen will, der leugnet ihn einfach, gleichgültig was da irgendwer sagt oder nicht.

  3. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Seradest 20.06.17 - 10:57

    Klimawandel leugnet doch im Prinzip niemand. Aber die herrschende Meinung zu dessen Ursachen ist nicht ohne Gegenstimmen. Und das ist gut so, wir brauchen auch Wissenschaftler, die Hypothesen gegen den allgemeinen Trend aufstellen. Niemand weiß mit Sicherheit, dass CO2 die Ursache allen Übels ist.

    Was, wenn sich in 20 Jahren herausstellt, dass CO2 nicht die Ursache ist? Alles kein Problem, dann hat der Kampf gegen den Klimawandel uns Wahnsinns Innovationen beschert und den technischen Wandel einer ganzen Generation geprägt. Trotzdem bedarf es dann neuer Hypothesen, an denen Klimaskeptiker heute vielleicht schon arbeiten.

  4. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Schattenwerk 20.06.17 - 11:00

    Seradest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klimawandel leugnet doch im Prinzip niemand.

    Von Donald Trump und seinen Aussagen die letzten Monate hast du schon gehört oder?

  5. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Schattenwerk 20.06.17 - 11:03

    Es hängt meiner Meinung nach davon ab was ein Wissenschaftler sagt.

    Wenn er seine eigene Meinung öffentlich äußert, dann kann die auch gerne dumm sein. Ist zwar nicht schön aber immerhin noch sein Recht ;)

    Wenn er dann jedoch wissenschaftliche Zusammenhänge präsentieren/bestätigen will, jedoch keine belastbaren Fakten kennt und/oder präsentieren kann, dann sollte er in der Tat lieber nichts sagen ;)

    Ein Wissenschaftler darf, meiner Meinung nach, auch gerne seine Hypothesen und Vermutungen äußern, auch wenn sie noch so abgefahren sind. Solang er diese eben auch als solche "kennzeichnet".

  6. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: Muhaha 20.06.17 - 11:33

    Seradest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klimawandel leugnet doch im Prinzip niemand.

    Doch. Es wird nicht einfach nur jede menschliche Beteiligung am Klimawandel geleugnet, sondern sogar der Klimawandel als solcher.

    > Aber die herrschende Meinung
    > zu dessen Ursachen ist nicht ohne Gegenstimmen. Und das ist gut so, wir
    > brauchen auch Wissenschaftler, die Hypothesen gegen den allgemeinen Trend
    > aufstellen. Niemand weiß mit Sicherheit, dass CO2 die Ursache allen Übels
    > ist.

    Wissenschaftlicher Diskurs gehört dazu, gar keine Frage. Und ja, CO2 IST DIE URSACHE ALLEN ÜBELS in diesem Kontext. CO2 ist der Grund für den Treibhauseffekt, der an den Polen das Eis schmelzen und allmählich den Meeresspiegel ansteigen lässt. Richtig losgehen wird es dann, wenn die sibirische Tundra auftaut und das immer wärmer werdende Ozeanwasser mehr und mehr CO2 abgeben muss.

    Wir werden in 30-40 Jahren nicht nur ein paar Millionen Flüchtlinge aus ein paar Kriegsregionen haben, wir werden HUNDERTE Millionen Flüchtlinge aus allen Küstengebieten der Welt haben.

    Das WIRD so kommen. Der Klimawandel lässt sich nicht aufhalten. Und der Auslöser für die paar entscheidenten Grade mehr sind nach aktuellen Erkenntnissen wir Menschen gewesen.

    > Was, wenn sich in 20 Jahren herausstellt, dass CO2 nicht die Ursache ist?

    Ist es aber. Der Treibhauseffekt ist recht gut erforscht.

    > Alles kein Problem, dann hat der Kampf gegen den Klimawandel uns Wahnsinns
    > Innovationen beschert und den technischen Wandel einer ganzen Generation
    > geprägt. Trotzdem bedarf es dann neuer Hypothesen, an denen Klimaskeptiker
    > heute vielleicht schon arbeiten.

    Klimaskeptiker werden in 30-40 Jahren sozial geächtet sein, weil die Welt dann mit so großen Flüchtlingsströmen und massiven wirtschaftlichen und sozialen Spannungen zu kämpfen hat, dass auch nur der Gedanke an "Ach, das bisschen CO2 macht doch nix" zu Instant-Lynchmob führen wird.

    Das WIRD so kommen. Vorbereitet darauf ist derzeit kein einziges Land. Bis vielleicht auf die Niederlande, wo man sich mit dem Wissentransfer zu Deichbau ein zweites Goldenes Zeitalter verdienen wird :)

    Aber wie bei allen Krisen, so wird der Mensch auch hier sich halt so irgendwie durchmogeln. Sicher, es mag vielleicht zu Kriegen kommen, zu Unruhen mit Sicherheit, zu vielen Millionen Toten durch Gewalt und Naturkatastrophen. Aber irgendwann haben sich die Menschen damit arrangiert und das Leben geht eh weiter :)

  7. Re: "Wissenschaftler müssen dumme Dinge sagen dürfen" Aber:

    Autor: der_wahre_hannes 20.06.17 - 16:30

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seradest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klimawandel leugnet doch im Prinzip niemand.
    >
    > Von Donald Trump und seinen Aussagen die letzten Monate hast du schon
    > gehört oder?

    Der sagt doch aber, dass wir die globale Erwärmung brauchen, weil es im Winter in New York so kalt ist...?

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