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muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

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  1. muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: Poison Nuke 07.09.15 - 16:48

    eine Latenz von 1000ms kann man auch auf der Erde mit Leichtigkeit simulieren.

    Und das Datenverbindungen im Allgemeinen zwischen ISS und Boden funktionieren, ist auch klar.

    Einzig der Einfluss der Gravitation... aber den sind die Astronauten eh gewohnt und führen dabei trotzdem Arbeiten von höchster Präzision aus.



    Kurzum: das ganze ist eigentlich eher eine Verschwendung von Steuergeldern, weil es nur Spielerei ist, bei der keine neuen Informationen gewonnen werden können.

    Greetz

    Poison Nuke

  2. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: ha00x7 07.09.15 - 17:05

    Vielleicht um irgendwelche Probleme zu entdecken, an die vorher niemand gedacht hat. Wäre nämlich etwas blöd, wenn man mit dem Ding zum Mars fliegt und ihn dann doch nicht steuern kann, weil noch niemand sowas gemacht hat und dann komischerweise doch irgendwelche Probleme auftauchen.

  3. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: rumblebee 07.09.15 - 21:04

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einzig der Einfluss der Gravitation... aber den sind die Astronauten eh
    > gewohnt und führen dabei trotzdem Arbeiten von höchster Präzision aus.

    Vielen Dank für diese Aussage, ich habe leider nichts davon finden können, dass exakt dieses System in der Schwerelosigkeit getestet wurde. Hast du da vllt. eine Quelle?

    > Kurzum: das ganze ist eigentlich eher eine Verschwendung von Steuergeldern,
    > weil es nur Spielerei ist, bei der keine neuen Informationen gewonnen
    > werden können.
    Du tätigst hier eine weitere Aussage, ohne Belege vorweisen zu können. Da kannst du doch eigentlich nur vermuten...

    Ich persönlich denke, dass man den Versuch eben doch von der ISS aus ausführt, da hier die Arbeitsbedingungen (die von dir genannte Schwerelosigkeit, die körperlichen Phänomene die damit auftreten, möglicherweise unbekannte Probleme, die sich dadurch bei diesem Anwendungsszenario zeigen) anders sind, und zudem eine dauerhafte, hintergründige psychische Belastung dadurch, dass man "in einem Haufen Blech" durch hochgradig lebensfeindliches Gebiet fliegt und weitere wichtige Zuständigkeiten auf der Station hat, vorhanden ist. Das kommt alles zusammen und darf nicht unterbewertet werden. "Wird schon nicht anders sein als auf der Erde" könnte später dann _wirklich_ teuer werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.15 21:07 durch rumblebee.

  4. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: Poison Nuke 07.09.15 - 21:50

    rumblebee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > dass exakt dieses System in der Schwerelosigkeit getestet wurde.

    demnach müsste jedes einzelne Bauteil für sich ins All geschossen werden und getestet werden, bevor es dann wirklich auf eine Mission geht. Ich hab aber keinen Curiosity hier auf der Erde "probelanden" gesehen. Hätte demnach ja auch gemacht werden müssen. Da hat man aber darauf vertraut, dass die einzelnen Systeme für sich funktionieren (und das war ein um Größenordnungen komplexeres Zusammenspiel).

    Das ganze hier ist einfach nur absolut lapidar und lächerlich. Wollen wir gleich noch nen iPod ins All schießen und testen ob der dort auch ohne weiteres funktioniert. Vielleicht klingt die Musik ja "besser", weil die D/A Wandler durch die Strahlung da oben "stimuliert" werden.

    Greetz

    Poison Nuke

  5. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: DLichti 07.09.15 - 22:29

    > Vielleicht um irgendwelche Probleme zu entdecken, an die vorher niemand
    > gedacht hat. Wäre nämlich etwas blöd, wenn man mit dem Ding zum Mars fliegt
    > und ihn dann doch nicht steuern kann, weil noch niemand sowas gemacht hat
    > und dann komischerweise doch irgendwelche Probleme auftauchen.
    Joa genau, das wäre dann nämlich eine noch viel größere Verschwendung von Steuergeldern und Zeit und Energie.

  6. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: Poison Nuke 07.09.15 - 22:36

    Beitrag überhaupt gelesen?....

    Greetz

    Poison Nuke

  7. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: m9898 08.09.15 - 00:04

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rumblebee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > dass exakt dieses System in der Schwerelosigkeit getestet wurde.
    >
    > demnach müsste jedes einzelne Bauteil für sich ins All geschossen werden
    > und getestet werden, bevor es dann wirklich auf eine Mission geht. Ich hab
    > aber keinen Curiosity hier auf der Erde "probelanden" gesehen. Hätte
    > demnach ja auch gemacht werden müssen. Da hat man aber darauf vertraut,
    > dass die einzelnen Systeme für sich funktionieren (und das war ein um
    > Größenordnungen komplexeres Zusammenspiel).
    >
    > Das ganze hier ist einfach nur absolut lapidar und lächerlich. Wollen wir
    > gleich noch nen iPod ins All schießen und testen ob der dort auch ohne
    > weiteres funktioniert. Vielleicht klingt die Musik ja "besser", weil die
    > D/A Wandler durch die Strahlung da oben "stimuliert" werden.

    Ich verstehe dein Problem nicht. Der Joystick ist noch für andere Experimente da oben und den Roboter hätte es in jedem Fall gebraucht. Wo ist da nun die Verschwendung?

  8. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: Poison Nuke 08.09.15 - 00:18

    einen größeren Millionen-Betrag wird es aber trotzdem kosten, dieser Test. Ergibt sich allein schon aus den extrem hohen Betriebskosten der ISS. Es ist ja nicht so, dass die Mann-Stunden da oben kostenlos sind und dass allgemein ein sehr straffer Zeitplan eingehalten werden muss, damit keine Zeit vergeudet wird.

    Greetz

    Poison Nuke

  9. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: ha00x7 08.09.15 - 00:34

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einen größeren Millionen-Betrag wird es aber trotzdem kosten, dieser Test.
    > Ergibt sich allein schon aus den extrem hohen Betriebskosten der ISS. Es
    > ist ja nicht so, dass die Mann-Stunden da oben kostenlos sind und dass
    > allgemein ein sehr straffer Zeitplan eingehalten werden muss, damit keine
    > Zeit vergeudet wird.

    Bestimmt billiger, wenn der Astronaut nur rumhockt, anstatt sich für etwas vorzubereiten.
    Wieso hocken die eh da oben rum? Wenn wir doch eh alles auf der Erde ausprobieren können, warum dann jemanden da hoch schicken?

  10. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: DLichti 08.09.15 - 07:13

    > Beitrag überhaupt gelesen?....
    Beitrag überhaupt verstanden?
    Oder wie kommst du darauf dass ich ihn nicht gelesen haben könnte?

  11. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: root61 08.09.15 - 08:40

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rumblebee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > dass exakt dieses System in der Schwerelosigkeit getestet wurde.
    >
    > demnach müsste jedes einzelne Bauteil für sich ins All geschossen werden
    > und getestet werden, bevor es dann wirklich auf eine Mission geht. Ich hab
    > aber keinen Curiosity hier auf der Erde "probelanden" gesehen.

    Also ich schon, in irgend einer Doku. Wäre ja noch schöner wenn so einen wichtigen Vorgang nicht ausgiebig Testet.

  12. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: chefin 08.09.15 - 09:23

    @PoisonNuke

    Jedes Teil das in die hochschicken WIRD in im Vakuum getestet. Selbst Triebwerke. Auch die Schwerelosigkeit wird simuliert. Was immer man testen kann wird auch vorab getestet. Teilkomponenten kommen auch schonmal als Ladung auf die ISS um dort getestet zu werden.

    Seit Werner von Braun gezeigt hat, das man nur wenn man Stück für Stück testet auch zu einem Erfolg kommt(SaturnV und Mondlandung), wird das so gemacht. Und die Mondlandung hat man auch vorher getestet. Man ist mit dem kompletten Equipment zum Mond, setzt das Mondmodul ab, testet die Triebwerke für Abstieg(bremsen) und Aufstieg(abheben) um dann das ganze auf eine Sonnenbahn zu schiessen wo es irgendwann verglühen wird und fliegt zurück. Erst dann dürften auch Astronauten im Landemodul mitfliegen.

    Die Russen wollten das anders machen. Auch die Amis selbst hatten es im Hauruck versucht. Beide sind gescheitert. Erst von Braun konnte der Nasa klar machen was nötig ist.

    Und so wird auch diese Steuerung vorab real getestet. Den wenn da irgendwan nicht hinhaut, haben wir jetzt noch alle Zeit der Welt und Möglichkeiten das abzudecken. 99,9% funktioniert ja schon. Aber diese 0,1% sind bei einem Projekt wie eine bemannte Marsmission viel zu viel Unsicherheit. Immerhin umkreist das Raumschiff den Mars und benötigt Hilfsatelliten zur Kommunikation. Auch fehlt das Magnetfeld das die Sonnenwinde abhält. Da will man 100% alles vorher getestet haben. Sonst passiert das selbe wie bei Ariane5 Erstflug. Ein Werteparameter wurde zu große, weil die Ariane5 stärker war und bei Integerwerten heist das, ein Wert wird dann schlagartig negativ. Aus voll nach Links wird Voll nach Rechts und das in einer Linkskurve. Das Ende findest im Internet zum Nachlesen.

    Sowas darf auf dem Mars nicht passieren.

  13. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: Dwalinn 08.09.15 - 09:45

    >Ich hab aber keinen Curiosity hier auf der Erde "probelanden" gesehen

    Auf der erde die Schwerkraft und die Atmosphäre des Mars zu testen wäre aber auch nicht besonders einfach gewesen.... aber ich bin der Meinung das vorher verschiedene Landungsmöglichkeiten getestet wurden.

  14. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: ChriDDel 08.09.15 - 10:41

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab aber keinen Curiosity hier auf der Erde "probelanden" gesehen.
    Nur weil du es nicht siehst, heißt es nicht, dass es nicht passiert ist.
    Die haben den Rover sogar Probegefahren. Dabei kennen wir doch Autos auch schon. Alles Geldverschwendung!
    http://cluesforum.info/viewtopic.php?f=23&t=1391&sid=6e4d5ed05ea25c237565969fbaf29084&start=405

  15. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: m9898 08.09.15 - 11:32

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einen größeren Millionen-Betrag wird es aber trotzdem kosten, dieser Test.
    Ich denke nicht, dass der Unterschied zwischen einem Astronaut in einem Parabelflugzeug und auf der ISS beim bedienen eines nicht sicherheitsrelevanten Systems wie diesem Joystick überhaupt in den Millionen-Bereich kommt.

    > Ergibt sich allein schon aus den extrem hohen Betriebskosten der ISS. Es
    > ist ja nicht so, dass die Mann-Stunden da oben kostenlos sind und dass
    > allgemein ein sehr straffer Zeitplan eingehalten werden muss, damit keine
    > Zeit vergeudet wird.
    So straff wie du es dir vorstellst ist der Zeitplan auch nicht, das sind ja schließlich auch nur normale Menschen.

  16. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: mnementh 08.09.15 - 13:41

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beitrag überhaupt gelesen?....
    Hast Du Deine Vorposter verstanden. In der dreckigen Realität begegnet es mir des Öfteren, dass in der Simulations- oder Testumgebung von Dingen irgendwas dann dennoch anders ist als dann im tatsächlichen Einsatz. Zumindest einmal den Test möglichst echt zu machen ist hilfreich die Simulation zu verbessern. Insofern ist es keine Geldverschwendung, sondern im Gegenteil die Absicherung dass man nicht eine Milliardeninvestition verpulvert, weil irgendetwas triviales nicht funktioniert, dass man mit einem echten Test hätte leicht bemerken können.

  17. Re: muss man für dieses Experiment wirklich auf die ISS

    Autor: mnementh 08.09.15 - 13:58

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einen größeren Millionen-Betrag wird es aber trotzdem kosten, dieser Test.
    > Ergibt sich allein schon aus den extrem hohen Betriebskosten der ISS. Es
    > ist ja nicht so, dass die Mann-Stunden da oben kostenlos sind und dass
    > allgemein ein sehr straffer Zeitplan eingehalten werden muss, damit keine
    > Zeit vergeudet wird.

    Wenn Du das alles als Geldverschwendung ansiehst, hättest Du bestimmt auch das verboten:
    https://www.youtube.com/watch?v=KaOC9danxNo

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