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Unnütze Zahlen

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  1. Unnütze Zahlen

    Autor: Hanmac 22.05.18 - 18:19

    Die sollten mal vergleichen wieviel von den Studienanfänger in Informatik dieses Studium in Informatik auch abschließen.

    Oder woher sollen denn sonst Informatik Professoren her kommen?


    ich habe gehört das Infomatik Studium meinst nur als Quoten Fach genutzt wird um überhaupt einen Studien platz zu kommen, und dann gleich gedropt wird weil man es nicht mehr braucht.

  2. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: JTR 22.05.18 - 18:32

    Ich lese immer auf IT Seiten, dass angeblich ein grosses Interesse in IT besteht. Wenn man aber in der Praxis anschaut wie viele wieder aussteigen und wie viele Leute fehlen, kann die IT nicht wirklich attraktiv sein. Aber bei einer Branche wo massive Überzeiten und gewaltiger Stress herrscht, wundert mich das nicht. Geld alleine macht dann eben doch nicht glücklich. Vielleicht ist das Image der Branche nach aussen doch nicht so gut wie alle glauben. In den 80er und 90er war es noch etwas besonderes. Heute sehe ich, dass viele Leute ausserhalb der Branche das viel nüchtern und weniger naiv sehen als Leute die die Branche selber vertreten. Könnte es sein, dass diese Branche ein Problem mit seiner Selbsteinschätzung hat?

  3. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: Ford Prefect 22.05.18 - 20:10

    Ja, die Branche hat ein Imageproblem das sie wahrscheinlich nicht richtig einordnet und das ist das Image bei Frauen. Ich kenne so einige Hochschulabsolventinnen, die in ihrem Fachgebiet keine attraktiven Jobs finden. Sie interessieren sich alle für Informatik, aber haben Informatik entweder nicht studiert, weil sie es sich damals nicht zugetraut haben, oder weil die Branche sie abschreckt (viel Arbeitszeit "alleine vor dem Rechner" und dann auch noch in einer Männerdomäne), oder eine Kombination aus beidem. Stattdessen haben sie z.B. Biologie studiert und bereuen das jetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.18 20:10 durch Ford Prefect.

  4. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: glasen77 22.05.18 - 23:05

    > Stattdessen haben sie z.B. Biologie studiert und bereuen das jetzt.
    Da gibt die perfekte Lösung:

    Einfach Bioinformatik studieren. Verbindet beide Domänen und der Frauenanteil liegt zwischen 33% und 50%.

  5. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: PineapplePizza 23.05.18 - 00:37

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sollten mal vergleichen wieviel von den Studienanfänger in Informatik
    > dieses Studium in Informatik auch abschließen.

    Als ich mit dem Informatikstudium angefangen habe, hat die Uni viel mehr Studenten zugelassen, als sie überhaupt hätte sinnvoll betreuen können.

    Daß das Studium abgeschlossen wird ist vom System nicht erwünscht, da wird rigoros rausgefiltert. Dich brauchen wir nicht haben genügend andere und tschüß.

    Und die Fachschaft hatte auch nichts besseres zu tun, als in der Infoveranstaltung eine Woche vorher einen falschen Professor auf die Bühne zu schicken und die Leute nach Strich und Faden zu verarschen. Bei der Anmeldung zur ersten Prüfung begrüßte der Student-Hiwi die Leute mit "das schaffst du doch sowieso nicht" und fand sich witzig.

    Hauptsache an der Bildung sparen, irgendeinen Quatsch mit "Elite-Unis" anfangen, auf die Leute runterspucken aber dann jammern wegen angeblichem Fachkräftemangel oder niedrigen Abschlusszahlen.

    Na zum Glück wird man bei GitHub nicht nach Studienabschlüssen gefragt.

  6. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: nicoledos 23.05.18 - 08:21

    In vielen Bereichen ist Informatik nur das Werkzeug zur Lösung, was ohne spezifisches Fachwissen nur nicht viel bringt. Daher hat man irgendwann angefangen die reinen Studiengänge durch ...-Informatik zu ersätzen.

    Selbst Leute aus "komischen" Fächern wie Psychologie können in der IT gebraucht werden. Die wirklich guten Leute arbeiten oft nicht in ihrem eigentlich studierten Fachgebiet und sind eine echte Bereicherung. Nur die Chance muss sowohl von den studierten, als auch von den Unternehmen erkannt werden.

  7. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: glasen77 23.05.18 - 10:38

    PineapplePizza schrieb:
    > Daß das Studium abgeschlossen wird ist vom System nicht erwünscht, da wird
    > rigoros rausgefiltert. Dich brauchen wir nicht haben genügend andere und
    > tschüß.
    Nimm es mir nicht krumm, aber genau dieser Zynismus muss sein. Wenn ich mir anschaue was da tagtäglich die Hörsäle betritt und versucht Informatik zu studieren. Nur zwei Beispiele:

    1. Ein Kumpel von mir dachte, er könnte Informatik studieren nur weil er mal erfolgreich einen CS-Server unter Linux aufgesetzt hat. Wir haben es ihm versucht auszureden, da er definitiv kein Talent für diesen Studiengang hat. Er hat trotzdem angefangen zu studieren und hat nach zwei Semestern frustriert aufgegeben.

    2. Ein Kommilitone von mir meinte doch tatsächlich während des zweiten Semesters, dass nicht gedacht hätte, dass Informatik so viel Arbeit ist. SoWi wäre deutlich weniger Arbeit gewesen.

    Man kann den Leuten nicht verbieten zu studieren. Aber man kann ein Mindestmaß an Willen und Lernbereitschaft fordern.

    > Und die Fachschaft hatte auch nichts besseres zu tun, als in der
    > Infoveranstaltung eine Woche vorher einen falschen Professor auf die Bühne
    > zu schicken und die Leute nach Strich und Faden zu verarschen.
    War bei uns auch so. Wir haben es überlebt

    > Bei der Anmeldung zur ersten Prüfung begrüßte der Student-Hiwi die Leute mit "das
    > schaffst du doch sowieso nicht" und fand sich witzig.
    Das muss nicht sein, aber das wir haben es überlebt.

    > Hauptsache an der Bildung sparen, irgendeinen Quatsch mit "Elite-Unis"
    > anfangen, auf die Leute runterspucken aber dann jammern wegen angeblichem
    > Fachkräftemangel oder niedrigen Abschlusszahlen.
    Was hat das denn mit deinen obigen Aussagen zu tun?


    > Na zum Glück wird man bei GitHub nicht nach Studienabschlüssen gefragt.
    Studienabbrecher? Klingt sehr stark danach.

  8. Re: Unnütze Zahlen

    Autor: a user 23.05.18 - 17:10

    PineapplePizza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hanmac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die sollten mal vergleichen wieviel von den Studienanfänger in
    > Informatik
    > > dieses Studium in Informatik auch abschließen.
    >
    > Als ich mit dem Informatikstudium angefangen habe, hat die Uni viel mehr
    > Studenten zugelassen, als sie überhaupt hätte sinnvoll betreuen können.
    >
    > Daß das Studium abgeschlossen wird ist vom System nicht erwünscht, da wird
    > rigoros rausgefiltert. Dich brauchen wir nicht haben genügend andere und
    > tschüß.
    Das hat nichts mit rigoros rausfiltern zu tun. Ein Studium an der Uni (egal welches Fach) bedeutet den aktuellen Forschungs-/Wissenstand zu studieren. Und wer dem nicht gewachsen ist, der sollte es auch nicht schaffen. Das ist nicht wie die Schule, bei der man versucht viele durchzubekommen.

    LEIDER hat unser Gesetgeber hier eine Verschlimmbesserung eingeführt, indem es so etwas inofizielle Abschlussquoten eingeführt hat. Das führte dazu, dass die Profs dazu genötigt werden mehr Studenten bestehen zu lassen und damit breitflächig das Niveau der Absolventen gesenkt hat.

    Resultat ist, dass viele der guten Profs zu wenigen Elite Unis abwandern und das ganze noch schlimmer wird.

    Das konnte ich leider über längere Zeit beobachten während meiner Zeit im Prüfungsausschuss meiner alten Uni. Das ist staatliche forcierte Degenerierung unserer Bildung.

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