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Vorbilder und optisch Präsentation?!

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  1. Vorbilder und optisch Präsentation?!

    Autor: Dadie 05.03.18 - 13:01

    Ich höre in den Medien häufig (auch hier in dem Artikel), dass Frauen angeblich die Vorbilder fehlen oder diese sich "ausgeschlossen" fühlen, wenn ausreichend Frauen auf den Bildern sind.

    Nur (und natürlich ist das nur mein eigene Erfahrung) habe ich noch keinen Studenten gefunden, der sein Studienfach wegen einem Vorbild studiert oder weil irgendwo Bilder zu sehen waren, wo jemand seines Geschlechts und seiner ethnischen Gruppe abgebildet war.

    Genau genommen sind es gerade die Frauen bei uns an der Fakultät die sich wegen diesem Unsinn konstant aufregen.

    Sie sollen immer wieder als "Quoten-Weibchen" für Bilder, Berufungskommissionen, Gremien, Events, Workshops und Ausschüsse herhalten (entweder wegen Parität oder weil man glaubt eine Gruppe von Schülerinnen könnte nur von Frauen informiert werden). Und ihre Beschäftigung bzw. Einstellung ist (dank Frauen-Quote) fast garantiert, was ihnen konstant das Gefühlt gibt sie wären behindert und nur das Mittel zum Zweck um ggf. den besseren männlichen Kandidaten auch einstellen zu können.

    Es wäre einfach mal wirklich schön, wenn man aufhören würde Frauen als geistig behinderte Idioten zu beschreiben. Sie brauchen keine dummen PR-Fotos, keine dösigen Vorbilder die ihnen sagen, was sie toll zu finden haben. Die guten Damen sind in der Lage selber zu denken und selber zu entscheiden.

  2. Vorbilder sind wichtig

    Autor: ubuntu_user 05.03.18 - 13:19

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich höre in den Medien häufig (auch hier in dem Artikel), dass Frauen
    > angeblich die Vorbilder fehlen oder diese sich "ausgeschlossen" fühlen,
    > wenn ausreichend Frauen auf den Bildern sind.

    > Es wäre einfach mal wirklich schön, wenn man aufhören würde Frauen als
    > geistig behinderte Idioten zu beschreiben. Sie brauchen keine dummen
    > PR-Fotos, keine dösigen Vorbilder die ihnen sagen, was sie toll zu finden
    > haben. Die guten Damen sind in der Lage selber zu denken und selber zu
    > entscheiden.

    so einfach finde ich das aber nicht
    Natürlich defininert man sich auch über Vorbilder. Gearde in den prägenden Kindheitsphasen. Zieh mal als Junge pinke Sachen an, dann ist Feierabend mit freiem Wille.
    Oder spiel mal als Mädchen nicht mit Puppen.
    Das passiert auf so vielen Ebenen:
    - Erzieher/Lehrer
    - Kinder/Freunde
    - Eltern
    - Medien

    Gearde bei Kleinkindern geht das los: Feuerwehrmann Sam vs Prinzessin Lillifee.
    Dass sowas ja nicht angeboren ist, sieht man ja gearde in den MINT-Berufen. In der Informatik waren viele Pionieren Frauen.
    Bei der Uni-Ausbildung mehr Frauen anzulocken ist eigentlich auch sinnfrei, weil das da ja schon zu spät ist.
    Generell ist das gesellschaftlich ja auch voll angesehen FSJ zu machen oder Sprachen zu mögen und Mathe zu hassen. Technik ist auch nur gut, wenn das den Konsum anfeuert.

  3. Re: Vorbilder sind wichtig

    Autor: Tantalus 05.03.18 - 13:22

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder spiel mal als Mädchen nicht mit Puppen.

    Ist doch heute völlig Banane. Wir haben letzt der Tochter eines befreundeten Paares 'nen Werkzeugkasten zum Geburtstag geschenkt.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: Vorbilder sind wichtig

    Autor: Stormking 05.03.18 - 13:55

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Informatik waren viele Pionieren Frauen.

    Das ist ein Mythos. Die gute Ada Lovelace war eher eine Art Wissenschaftsjournalistin, keinesfalls aber die "erste Programmiererin", als die sie von Feministen gerne hingestellt wird. Dann gab es eine ganze Reihe "Programmiererinnen", deren Job war damals aber eher Dateneingabe, die Programme waren vorher von Männern entwickelt. Und dann gab es tatsächlich Frauen wie Grace Hopper, die war mit Sicherheit spitze.

  5. Re: Vorbilder sind wichtig

    Autor: Anonymer Nutzer 05.03.18 - 15:16

    Und dennoch studieren Männer auch hin und wieder "Frauenstudiengeänge", wenn sie wollen. Auch wenn sie dazu nicht unbedingt erzogen wurden.

    Was ist jetzt das Fazit? Frauen sind nicht in der Lage ihre "Mädchen-Erziehung" hinter sich zu lassen?

  6. Re: Vorbilder sind wichtig

    Autor: ubuntu_user 05.03.18 - 16:05

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dennoch studieren Männer auch hin und wieder "Frauenstudiengeänge",
    > wenn sie wollen. Auch wenn sie dazu nicht unbedingt erzogen wurden.

    Frauen genauso in Informatik.

    > Was ist jetzt das Fazit? Frauen sind nicht in der Lage ihre
    > "Mädchen-Erziehung" hinter sich zu lassen?

    Steht sogar im Artikel:
    "Nur 13 Prozent der Studierenden im Fach Ingenieurinformatik/Technische Informatik sind Frauen, die reine Informatik kommt auf 17"

  7. Re: Vorbilder sind wichtig

    Autor: mainframe 06.03.18 - 14:22

    So viele waren es bei uns nicht.. ich hab technische Informatik an der FH studiert... und wir hatten 3 Frauen und 85 Männer im Hörsaal. Davon waren 2 Frauen aus Korea und die letzte war Radio Fernsehtechnikerin, die sich weiterbilden wollte.

    In unserem Freundeskreis sind allerdings sehr viele Frauen im MINT Bereich tätig... Ganz stark ist Physik und Mathe ausgeprägt...

    Ich denke, dass es immernoch an den alten Gesellschaftlichen Gepflogenheiten hängt.. Junx werden Blau angezogen... Mädchen Rosa. Wir ziehen unserem Sohn (3) das an was gefällt... wenn er was rotes oder rosa farbenes an hat wird oft gefragt.. wie heißt Sie denn.. oder och ist DIE süss... UNd ja... unser Sohn hat auch ne Puppe, die gern auszieht und wickelt...

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