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Frage an die Autisten

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  1. Frage an die Autisten

    Autor: John Smith 17.02.16 - 09:56

    Ich habe mich gerade durch die anderen Threads gelesen und scheinbar gibt es einige Autisten hier auf Golem. Vielleicht kann mir einer (aus seiner Sicht) eine Frage beantworten, die ich schon lange fragen wollte: Ich verstehe, dass ein Zwang zur Ordnung und fehlendes Interesse an Smalltalk und allem anderen Sachfremden angeboren ist und sich praktisch nicht ändern lässt, aber lässt sich das Sozialverhalten der Nicht-Autisten nicht auch bewusst lernen?

    So ähnlich wie man eine Fremdsprache lernt, müsste man doch auch lernen können, dass "Puh, ist das kalt hier." eigentlich "Lasst uns wieder rein gehen." bedeutet, dass man "Oh, ist ja schon ganz schön spät geworden." statt "Ich möchte, dass du jetzt nach Hause gehst." sagt oder dass "Interessant..." in einer bestimmten Tonlage für "Überhaupt nicht interessant." steht.

    Genauso könnte man doch, wie ein Schauspieler lernt, bestimmte Emotionen darzustellen, die er selbst nicht fühlt, lernen, interessiert zu zuhören und ab und zu zu nicken, auch wenn es einen nicht interessiert.

    Das ist zumindest meine Vorstellung. Es wäre interessant, die Meinung von einem Autisten dazu zu hören.

  2. Re: Frage an die Autisten

    Autor: der_wahre_hannes 17.02.16 - 10:16

    John Smith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ähnlich wie man eine Fremdsprache lernt, müsste man doch auch lernen
    > können, dass "Puh, ist das kalt hier." eigentlich "Lasst uns wieder rein
    > gehen." bedeutet, dass man "Oh, ist ja schon ganz schön spät geworden."
    > statt "Ich möchte, dass du jetzt nach Hause gehst." sagt oder dass
    > "Interessant..." in einer bestimmten Tonlage für "Überhaupt nicht
    > interessant." steht.

    Das Problem an der Sache ist, dass "Puh ist das kalt hier" manchmal eben auch einfach nur "Puh ist das kalt hier" bedeutet. Wir kommunizieren eben nicht nur über Worte sondern auch über Gestik, Mimik und Tonlage. Das ist für einen nicht-Autisten ganz selbstverständlich und er wird sich verwundert fragen, wieso jemand Probleme haben könnte zu verstehen, was hochgezogene Augenbrauen bedeuten, oder wieso jemand nicht erkennen kann, dass der Mensch, der gegenüber sitzt, gerade traurig ist.

    Jemand, der Gesichtsausdrücke nicht gut deuten kann, der wird denken, sobald jemand die Zähne zeigt, ist es ein fröhliches Gesicht (hab da mal was über eine Studie gelesen). Dass das Gesicht aber auch wütend sein kann, erkennt dieser Mensch dann einfach nicht. Das hat nichts mit "lernen" zu tun, sondern einfach damit, dass gewisse Kommunikationssignale beim Empfänger nicht verarbeitet werden.

    Stell dir vor, alle wären telepathisch begabt, nur du nicht. Wie willst du die Telepathie denn nun "lernen"?

  3. Re: Frage an die Autisten

    Autor: lumks 17.02.16 - 11:51

    John Smith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mich gerade durch die anderen Threads gelesen und scheinbar gibt
    > es einige Autisten hier auf Golem. Vielleicht kann mir einer (aus seiner
    > Sicht) eine Frage beantworten, die ich schon lange fragen wollte: Ich
    > verstehe, dass ein Zwang zur Ordnung
    Das ist schon nicht so. Es ist ein Trieb hin sein Leben in Muster zu setzen. Bei mir in der Wohnung sieht es aus wie nach einem Orkan. Das ist aber mein System. Ich finde alles, ich komme so sehr gut klar. Früher bei Mami hätte ich immer verzweifeln können wenn jemand "sauber" gemacht hat.
    Um das noch zu sagen -> es liegt bei mir kein Dreck rum, sondern Besitztümer und Dokumentenzeug xD
    > und fehlendes Interesse an Smalltalk
    > und allem anderen Sachfremden angeboren ist und sich praktisch nicht ändern
    > lässt, aber lässt sich das Sozialverhalten der Nicht-Autisten nicht auch
    > bewusst lernen?
    Ja und nein - s.u.
    >
    > So ähnlich wie man eine Fremdsprache lernt, müsste man doch auch lernen
    > können, dass "Puh, ist das kalt hier." eigentlich "Lasst uns wieder rein
    > gehen." bedeutet, dass man "Oh, ist ja schon ganz schön spät geworden."
    > statt "Ich möchte, dass du jetzt nach Hause gehst." sagt oder dass
    > "Interessant..." in einer bestimmten Tonlage für "Überhaupt nicht
    > interessant." steht.
    Ich z.B. lerne Verhaltensmuster. Ich weiß wenn jemand verliebt ist wenn:
    * Diese Person mir versucht eine weitere Person nahe zu bringen
    * Oft von dieser Person positiv spricht
    * Erhöhte Stimmlage nutzt um negativ zu reden
    * die Person in Schutz nimmt
    [...]
    So ist eben meine Lernkurve bei Gefühlssachen. Das dauert seine Zeit. Die magische "Eingebung" was der andere gerade durch macht habe ich nicht. Da ist es auch vor gekommen das ich dumm witzelte als der Vater eines Freundes verstorben ist und ich die Faust von diesem aufs Auge bekommen habe. Ich wusste mich einfach nicht anders zu verhalten und nutzte das übliche Verhaltensmuster bei Trauer.
    >
    > Genauso könnte man doch, wie ein Schauspieler lernt, bestimmte Emotionen
    > darzustellen, die er selbst nicht fühlt, lernen, interessiert zu zuhören
    > und ab und zu zu nicken, auch wenn es einen nicht interessiert.
    Wir fühlen genauso. Es ist nur der Umgang damit den wir nicht haben. Bei mir ist ist da schon das Wort "Arschloch" von einem Freund ausreichend um mich Wochen lang zu beschäftigen und Dinge an mir ändern zu wollen. Auch wenn es eigentlich Scherzhaft gemeint ist. Dieses ganze Spiel mit Ironie und Sarkasmus ist nicht immer so klar....
    >
    > Das ist zumindest meine Vorstellung. Es wäre interessant, die Meinung von
    > einem Autisten dazu zu hören.
    Wie gesagt. Stell dir mal vor du musst für alles was du an Emotionen bei anderen siehst eine Formel aufstellen und während des Gesprächs die Formel Anwenden und die Gleichung lösen, dabei aber auch zuhören. Das mag ab und zu mal gehen aber gerade bei der Arbeit kommt das ständig vor und es stresst unheimlich. Wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist wirds auch noch sehr kompliziert.

    Ich bin dabei aber auch sehr sehr interessiert am Verhalten anderer Menschen und sitze manchmal in der Stadt nur rum um zu sehen wie sich Menschen in bestimmten Situationen verhalten.

  4. Re: Frage an die Autisten

    Autor: micha4910 17.02.16 - 12:19

    Stell dir diese erlernten Bedeutungen als riesige, nicht-indizierte Tabelle in einer Datenbank vor. Bis du dort die Bedeutung von "Puh, ist das kalt!" gefunden hast, sind die anderen schon längst beim nächsten Thema und dein eventueller Wortbeitrag ist so deplaziert, dass man dich für einen seltsamen Vogel hält. Während du die Datenbank scannst, bist du u.U. nicht für andere Dinge ansprechbar.

  5. Re: Frage an die Autisten

    Autor: motzerator 17.02.16 - 12:43

    John Smith schrieb:
    -------------------------------
    > Ich verstehe, dass ein Zwang zur Ordnung und fehlendes Interesse
    > an Smalltalk und allem anderen Sachfremden angeboren ist und
    > sich praktisch nicht ändern lässt,

    Ein Zwang zur Ordnung ist weder ein Teil der Diagnosekriterien,
    noch ist er bei allen Autisten zu beobachten.

    Es gibt sehr ordentliche Autisten und es gibt (aus der Sicht ihrer
    Umwelt) sehr chaotische.

    Streiche bitte das mit der Ordnung, es ist zwar durchaus zu
    beobachten, aber keineswegs typisch.

    > aber lässt sich das Sozialverhalten der Nicht-Autisten nicht
    > auch bewusst lernen?

    Man kann lernen, mit ihnen besser klar zu kommen. Das geht
    durch Lebenslanges Herumprobieren nach dem "Trial and Error"
    Prinzip sowie durch die Ableitung von Regeln aus auftretenden
    Problemen.

    Diese Regeln definieren einen "Anpassungsmodus", der aber
    anstrengend ist und den man nicht endlos aufrechterhalten
    kann. Die Regeln dienen dazu, Fettnäpfchen zu vermeiden.

    Ein paar meiner Regeln:

    Rede mit NT nicht über besonders emotionale Themen wie
    Tod, Sex, Familie. Das erspart viel Ärger, weil diese Fett-
    näpfchen besonders explosiv sind und zu massiven Problemen
    führen können.

    Wenn Du in so ein Thema gezwungen wirst, dann antworte mit
    simulierten Emotionen wie "das ist sicher schlimm für sie" oder
    "mein Beileid".

    Man bastelt sich also ein Korsett, das es einem ermöglicht, mit
    überaus emotionalen Menschen besser klar zu kommen.

    Das ist aber kein Erlernen des Sozialverhaltens, das ist eher ein
    emulieren von Code, der auf dem eigenen Prozessor nativ nicht
    ausgeführt werden kann, auch weil ein Teil der Treiber fehlt.

    Man kann Gestik und Mimik halt nicht so viele Informationen
    abgewinnen, auch wenn man gute Augen hat, um sie zu sehen.

    Dazu ein Beispiel:

    https://vimeo.com/49903198

    Das ist ein Ausschnitt aus dem Film Titanic, mit Untertiteln für
    die Mimik. Ich sehe keine der dort beschriebenen Emotionen.
    Nicht eine einzige. Ich sehe nur den hübschen Leonardo und
    sein Frauenzimmer und ich erkenne noch, das er sie wohl
    mag. Das war es dann auch schon wieder.

    Bei NT soll aber ein Teil der Kommunikation genau über diese
    nonverbale Schiene laufen. Das kann man nicht einmal
    emulieren.

    Ich habe viele solche Regeln. Die einfachste ist, mir Privat die
    Leute, mit denen ich mich abgebe, sehr genau auszusuchen,
    um nicht in den "Anpassungsmodus" zu schalten.

    > So ähnlich wie man eine Fremdsprache lernt, müsste man
    > doch auch lernen können, dass "Puh, ist das kalt hier."
    > eigentlich "Lasst uns wieder rein gehen." bedeutet,

    Nein. Das erste ist eine subjektive Aussage und das zweite
    ist dein persönlicher Schluss daraus. Ist es denn so schwer,
    einfach direkt zu sagen, was Du willst: "Mir ist kalt, können
    wir wieder rein gehen"?

    Wenn Du obiges sagst, könnte die Antwort halt auch sein:
    "Mir ist nicht kalt". Abhängig davon, wie der Autist die
    Kälte wahrnimmt.

    > dass man "Oh, ist ja schon ganz schön spät geworden."
    > statt "Ich möchte, dass du jetzt nach Hause gehst." sagt

    Nein. Warum drückst Du dich nicht einfach deutlich aus
    und sagst, was Du willst?

    Auf obigen Satz könntest Du von mir mit ziemlicher
    Sicherheit zu hören bekommen, das ich es noch sehr
    früh finde.

    > oder dass "Interessant..." in einer bestimmten Tonlage
    > für "Überhaupt nicht interessant." steht.

    Zu Belohnung bekommst Du dann noch 5 Minuten Text
    zum Thema zu hören. Weil man den Tonfall vermutlich
    nicht wahrnimmt, da die Konzentration im besten Fall
    bei deinem Text liegt.

    > Das ist zumindest meine Vorstellung. Es wäre interessant,
    > die Meinung von einem Autisten dazu zu hören.

    Lerne dich klar auszudrücken. Eine Aussage über eine
    Wahrnehmung ist eben nur eine Aussage über eine
    Wahrnehmung. Die Schlussfolgerung daraus kann eine
    andere sein.

    Wobei es auch nicht verkehrt ist zu sagen: "Es ist jetzt
    aber schon ganz schön spät", wenn man einfach noch
    anhängt: "Ich würde jetzt gerne schlafen gehen, lass
    uns ein andermal weiterreden".

    ACHTUNG: Eine Frage an die Autisten kann nicht von
    einem beantwortet werden. Denn jeder geht mit
    diesen Dingen anders um und vor allem ist jeder ganz
    anders.

    Da wirst Du mit pauschalen Vorstellungen nicht sehr
    weit kommen.

  6. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Anyone 17.02.16 - 14:00

    motzerator hat ja schon ein paar Dinge angesprochen. Man muss beachten, dass es bei Asperger und Autismus praktisch unendlich viele Abstufungen gibt. Je nach Ausprägung lernt man wie jeder andere Mensch durch Beobachtung und kann sich eben mehr oder weniger anpassen.

    Ich bin durchaus sehr emotional und habe auch Antennen für Wahnehmungen jeglicher Art, allerdings fehlt mir anscheinend der Chip (Intuition) für eine zeitnahe Verarbeitung dafür. Ich kann diese Eindrücke nur schwer bzw. zeitverzögert einsortieren, bewußt spüren und verarbeiten.

    Was der TE versucht hat mit ein paar einfachen Beispielen darzustellen, ist in der Realität nicht so einfach. Die unsichtbaren Regeln des Miteinanders und auch oft des Gegeneinanders sind für mich zumindest im ersten Moment genau das: unsichtbar. Ich registriere sowas schon früher oder später aber Insbesondere für letzteres fehlt mir jegliches Verständnis.

    Zum Thema Schauspielerei: Abgesehen davon, dass man das nicht sehr lange ununterbrochen aufrechterhalten kann, hat das ein weiteres Problem. Wenn man nicht so empfindet, wirkt so eine gespielte Reaktion u.U. ungelenk oder ein wenig roboterhaft. Das ist dann eher noch peinlicher als neutral und zurückhaltend zu reagieren.

    Der Klassiker: junge Arbeitskollegin stellen den anderen ihren jüngsten Nachwuchs vor. Während der Rest der Abteilung in den Dadaismus-Modus schaltet und auch sonst völlig aus dem Häuschen ist, sehe ich da nur eins eine Mutter mit einem gesunden Baby. Punkt. Nichts außergewöhnliches.

    Anderes Beispiel: diese Umarmungen von engeren Bekannten und Freunden sind mir ein Graus. Ich werde wohl nie das Konzept verstehen, wann das jemand will und wann nicht. Mich ereilen solche Umarmungen mehr oder minder immer aus heiterem Himmel.

    Auch sehr "beliebt": Besprechungen/Treffen wo die Leute zunehmend lautstark durcheinander reden - instant Kopfschmerzen incoming.

    Viele Menschen äußern nicht klar, was sie wollen. Das ist anstrengend und zum Teil maximal nervig. Andersherum kann ich nicht verstehen, wie sich junge Leute Beschimpfungen und Beleidigungen übelster Sorte "aus Spaß" an den Kopf werfen aber auf sachliche Kritik zu Tode beleidigt reagieren. Zumindest habe ich nach diversen Fehltritten gelernt, dass manche Menschen gern über persönliche Probleme fortlaufend klagen aber eine sachliche Erörtung der Ursachen sowie mögliche Lösungen tatsächlich aber gar nicht gewünscht sind sondern dies als Einmischung und Besserwisserei angesehen wird. Den Widerspruch in diesem Verhalten kann ich zwar nicht verstehen aber hier hilft das Motto "Wenn Du nichts nettes zu sagen hast, sag lieber gar nichts.".

  7. Re: Frage an die Autisten

    Autor: der_wahre_hannes 17.02.16 - 15:07

    Anyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest habe ich nach diversen Fehltritten gelernt, dass manche Menschen
    > gern über persönliche Probleme fortlaufend klagen aber eine sachliche
    > Erörtung der Ursachen sowie mögliche Lösungen tatsächlich aber gar nicht
    > gewünscht sind sondern dies als Einmischung und Besserwisserei angesehen
    > wird.

    Entweder hören sich solche Leute eben selbst gern reden, oder aber sie wollen sich einfach nur mal den Frust von der Seele reden. Ich kann verstehen, dass sowas sehr irritierend sein kann. "Wieso erzählt der mir das alles, wenn ihn meine Meinung dazu gar nicht interessiert?"
    Die Lösung ist gleichzeitig simpel und komplex: Er erzählt nicht DIR etwas, sondern er redet, weil ER sich von seiner Last befreien will. Da ist Input vom Zuhörer erstmal gar nicht gewünscht. Selbst Fragen wie "Was soll ich denn noch machen?" werden nicht gestellt, weil man darauf eine Antwort haben möchte, sondern weil man die Ausweglosigkeit der eigenen Situation verdeutlichen möchte.

    > Den Widerspruch in diesem Verhalten kann ich zwar nicht verstehen
    > aber hier hilft das Motto "Wenn Du nichts nettes zu sagen hast, sag lieber
    > gar nichts.".

    Stimmt. Erwartet der Gegenüber von dir wirklich eine Erwiederung, dann wird er nach einer längeren Pause wohl noch ein "wieso sagst du denn nichts?" hinterherschieben. Macht die Situation nicht angenehmer, aber immer noch besser, als "ungefragt" (obwohl der andere doch laufend Fragen in den Raum geworfen hat) seine Meinung zu einem Problem abzugeben.

  8. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Tannenzapfen 17.02.16 - 17:30

    Kommen (diagnostizierte) Autisten eigentlich besser mit Männern klar? Als Mann (ohne Diagnose) hat man nämlich in manchen Gesprächen mit Frauen den Eindruck, dass man selber ein Defizit hat. Andeutungen zu folgen und das Gespräch und Gestik und Mimik richtig zu interpretieren fällt mir allein schon als Mann hin und wieder recht schwer. Ich muss dazu sagen, dass ich sonst keinerlei Probleme habe - es ist einfach nur, sagen wir ein "Trend" der mir aufgefallen ist.

    Auch wenn es Betroffenen hilft eine Diagnose zu erhalten und die Sache endlich einordnen zu können, kann meiner Meinung nach keine feste Linie gezogen werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Intelligenz, darunter die logische Intelligenz und die soziale Intelligenz. Wie viel man nun von dem einen oder anderen beherrscht ist ganz individuell und extrem vielschichtig in der Ausprägung.

  9. Re: Frage an die Autisten

    Autor: motzerator 17.02.16 - 17:53

    Tannenzapfen schrieb:
    -------------------------------------
    > Als Mann (ohne Diagnose) hat man nämlich in manchen
    > Gesprächen mit Frauen den Eindruck, dass man selber
    > ein Defizit hat.

    Laut einer Theorie von Simon Baron-Cohen ist da tatsächlich was dran.

    [en.wikipedia.org]

    Grundsätzlich geht es in dieser Theorie um zwei Tests, den Empathie-Quotienten (EQ) und den Systematisierenden Quotienten (SQ). Der eine misst die Empathiefähigkeit, der andere die Fähigkeit zu systematisieren.

    Führt man diesen Test mit Männern, Frauen und Autisten aus, haben Freuen häufig hohe Werte im EQ und niedrige Werte im SQ, Autisten hingegen niedrige Werte im EQ und hohe Werte im SQ. Neurotypische Männer liegen da etwa in der Mitte.

    Simon Baron-Cohen spricht daher bei Autisten auch von einem "extreme male brain".

    Diese Tests kann man online hier [aspergia.net] unter der Rubrik "Tests" machen, unter "Auswertung "EQ-SQ" ist das Ganze noch näher erklärt und es gibt dort auch eine Grafik dazu zu sehen.

  10. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Anyone 17.02.16 - 18:31

    Tannenzapfen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommen (diagnostizierte) Autisten eigentlich besser mit Männern klar? Als
    > Mann (ohne Diagnose) hat man nämlich in manchen Gesprächen mit Frauen den
    > Eindruck, dass man selber ein Defizit hat.
    So gefühlt aus persönlicher Perspektive würde ich für mich sagen: eindeutig ja. Besonders Frauen, die nah am Wasser gebaut sind, stellen kommunikativ eine "Herausforderung" dar.

  11. Re: Frage an die Autisten

    Autor: stan__lemur 17.02.16 - 22:41

    falsch eingehängt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.16 22:42 durch stan__lemur.

  12. Re: Frage an die Autisten

    Autor: stan__lemur 17.02.16 - 22:42

    2 Punkte aus dem Posting aufgegriffen:
    Ordnung - was ist das? Alles verstaut in Schränken, Kisten, Schubladen oder ein System, indem alles schnell verfügbar ist? Ich hasse aufräumen, weil dabei zu viele Sachen in zu kurzer Zeit bewegt werden, als dass ich mir merken könnte, wo was ist. Ich weiß, dass ist nicht kompatibel mit der Vorstellung der meisten Menschen und bin da auch kompromissbereit insofern, dass das, was nicht nur von mir bewegt/benutzt wird, feste Plätze bekommt. Was nur ich benutze, kann liegenbleiben, bis es einen Grund gibt, es zu bewegen.

    Smalltalk: Folgen und verstehen geht schon, aber mitreden? Bis ich decodiert habe, worum es eigentlich geht, ist ein ganz anderes Thema dran. Je größer und inhomogener die Gruppe, desto schlimmer. Zu zweit, zu dritt, zu viert geht es durchaus, im Verein, bei dem es sich fast ausschließlich um das gemeinsame Hobby dreht, auch (da kann man aber kaum andere Themen anbringen).
    Party aber ist Folter pur, da unterhalten sich nach meinem Gefühl alle in einer stummen Geheimsprache, von der ich nur ein paar Fetzen verstehe. Damit man dabei den verbalen Unsinn nicht mitbekommt, wird im Normalfall die Basislautstärke an die Schmerzgrenze hochgefahren.
    Dagegen fühle ich mich bei Mensa wohl, auch wenn es eigentlich auch eher buntgemischt ist, aber das Interesse an einer breiten, konstruktiven Diskussion ist da das verbindende (und typische Smalltalk-Themen werden vielleicht analysiert, bestimmen aber nicht das Gespräch).

  13. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Tannenzapfen 17.02.16 - 22:57

    Sehr interessant, wie auch die Antwort von Motzerator und generell viele Beiträge hier. Eine angenehme Ausnahme im Golem-Forum ;-)

    Ich muss auch sagen, einige die sich hier ge-aut-et haben, zeigen eine wunderbare Art von Humor. Ein trockener, glasklarer Humor ohne viel Blabla - genau das was ich mag. So viel übrigens zu dem Thema Autisten hätten keinen Humor.

    Ich denke die Schattierungen von EQ / SQ reichen einmal von Autismus über Männer, Frauen bis hin zu Hochsensiblen. Klar gibt es auch hochsensible Männer und autistische Frauen, aber der allgemeine Trend drängt sich doch irgendwie auf. Und die Frauen, die "nah am Wasser gebaut sind" sind nicht nur für Autisten eine Herausforderung und zweifeln selbst an sich sehr stark. Bemerkenswert finde ich, dass eine Webseite für Hochsensible ( http://www.hochsensibilitaet.ch/content/e11223/e11664/index_ger.html ) explizit davon spricht, dass es "keine Krankheit" ist und sich auch "sehr positiv äussern" kann. Gleiches sollte m.M.n. auch für Autismus klar sein. Willkommen im 21. Jahrhundert. Alle Menschen sind gleich. Alle Menschen sind verschieden.

  14. Re: Frage an die Autisten

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 18.02.16 - 08:25

    John Smith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mich gerade durch die anderen Threads gelesen und scheinbar gibt
    > es einige Autisten hier auf Golem. Vielleicht kann mir einer (aus seiner
    > Sicht) eine Frage beantworten, die ich schon lange fragen wollte: Ich
    > verstehe, dass ein Zwang zur Ordnung und fehlendes Interesse an Smalltalk
    > und allem anderen Sachfremden angeboren ist und sich praktisch nicht ändern
    > lässt, aber lässt sich das Sozialverhalten der Nicht-Autisten nicht auch
    > bewusst lernen?

    Ich habe jetzt keine Lust den ganzen Thread zu lesen. Aber in meinem Thread habe ich gerade eine Antwort geschrieben, in der ich darauf eingehe wie der Denkvorgang bei mir im Gehirn abläuft und wie ich Alltagssituationen auswendig lerne.

    Guckst du hier ;-) [forum.golem.de]

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  15. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Wortschütze 18.02.16 - 12:16

    So, ich hab mich jetzt mal registriert, damit ich mich auch outen kann.

    Ich denke die größten Schwierigkeiten findet man tatsächlich in den Bereichen Mimik/ Gestik und im Smalltalk.

    Um es mal zu verdeutlichen:
    Oft merke ich erst, dass meine Freundin traurig ist, wenn ihr Gesicht "nass" wird. Dann mir halt in den Kopf "oh, die ist ja traurig, ich muss die jetzt in den Arm nehmen und irgendwas sagen"...
    Und wie einige schon meinten, muss man die fehlende Intuition für Sprache auch erst erlernen, was ziemlich aufwändig ist. Stellt euch einfach vor ihr redet auf englisch mit einem Japaner und er wirft ab und zu ein wenig Japanisch mit ein, nur dass ihr das eben gar nicht mitbekommt. Inzwischen bin ich aber weit genug, zu fragen, ob die Person, der kalt ist, wieder rein gehen möchte. Auf der anderen Seite ist es bei mir persönlich aber so, dass ich so sehr auf die Sprache achte, dass mir auch Dinge auffallen, die andere Menschen nicht bemerken. Ich hab mich z.B. in einer Gruppe mit einer Frau unterhalten und wusste ziemlich schnell, dass ihr Freund sie mit einer anderen betrogen hatte. Sie war natürlich komplett geschockt, als ich dann nachgefragt hatte...
    Ich würde auch gerne noch mehr Smalltalk "emulieren" können, aber egal über welches Thema es geht, meine Gedanken zu den Themen sind dann so ernsthaft, dass ich weiß, dass es den anderen Personen vermutlich zu weit ginge und sage dann lieber nichts. Wenn man außerdem in einer Gruppe ist und bisher nichts beigetragen hat, ist es zudem schwierig zu wissen, wann man etwas sagen darf, ohne jemandem ins Wort zu fallen (und den Moment verpasst man ziemlich schnell)

    Ich muss aber auch noch hinzufügen, dass die Grenzen in allen Bereichen wirklich fließend sind. Ich bermerke z.B. manchmal Dinge in Gesprächen, die anderen nicht auffallen, dafür bemerke ich andere Sachen wieder nicht. Ein anderer ist halt extrem ordentlich oder muss seinen Tag routiniert erledigen, das trifft bei mir eher weniger zu. Ich hasse es aber extrem, wenn ich bei bestimmten Arbeiten unterbrochen werde. Da verzichte ich lieber stundenlang auf Essen und Toilette. Manchmal kann ich Emotionen von Personen aber auch besser als nicht-Autisten einschätzen.

    Also ich schätze alles was man festhalten kann, ist, dass es zwar bestimmte Tendenzen gibt, dass wir Menschen aber trotzdem alle individuell sind.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.16 12:22 durch Wortschütze.

  16. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Anyone 18.02.16 - 13:04

    stan__lemur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Party aber ist Folter pur, da unterhalten sich nach meinem Gefühl alle in
    > einer stummen Geheimsprache, von der ich nur ein paar Fetzen verstehe.
    > Damit man dabei den verbalen Unsinn nicht mitbekommt, wird im Normalfall
    > die Basislautstärke an die Schmerzgrenze hochgefahren.
    Yepp, kenne ich nur zu gut das Gefühl. Und dann geht das auch noch stundenlang so ...

    Persönliche Geburtstagsgratulationen fallen für mich in die gleiche Kategorie sowohl wenn andere Geburtstag haben als auch wenn ich Geburtstag habe. Das ist ein einziger Hindernislauf - furchtbar. Ich bin jedes Mal froh, wenn das einigermaßen ohne "Unfälle" überstanden ist.

  17. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Pera 18.02.16 - 13:24

    micha4910 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir diese erlernten Bedeutungen als riesige, nicht-indizierte Tabelle
    > in einer Datenbank vor. Bis du dort die Bedeutung von "Puh, ist das kalt!"
    > gefunden hast, sind die anderen schon längst beim nächsten Thema und dein
    > eventueller Wortbeitrag ist so deplaziert, dass man dich für einen
    > seltsamen Vogel hält. Während du die Datenbank scannst, bist du u.U. nicht
    > für andere Dinge ansprechbar.


    So in etwa ist das.
    Meine Kollegen finden es immer lustig wenn ich dann so 10 Sekunden später schalte, aufleuchte und gerade noch so das "AHAAAAAAAAAA" unterdrücke wenn die irgendwas stark sarkastisches oder ironisches sagen...
    Es ist nicht i nder Intuition enthalten, es ist etwas bewusstes, sowas zu erkennen.
    Ich erkenns, aber immer zu spät bis dann die Reaktion nicht mehr gültig ist und somit nur noch komisch bzw. fehl-am-Platz rüber kommt.

  18. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Bouncy 18.02.16 - 13:31

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu ein Beispiel:
    >
    > vimeo.com
    >
    > Das ist ein Ausschnitt aus dem Film Titanic, mit Untertiteln für
    > die Mimik. Ich sehe keine der dort beschriebenen Emotionen.
    > Nicht eine einzige. Ich sehe nur den hübschen Leonardo und
    > sein Frauenzimmer und ich erkenne noch, das er sie wohl
    > mag. Das war es dann auch schon wieder.
    Ich finde das unheimlich faszinierend, aber ich verstehe es ehrlich gesagt noch nicht. Die Mimiken sind ja im Grunde nicht weiter als Mechaniken, es werden Muskelgruppen in einer Einheit bewegt und ergeben einen anderen, aber vollkommen objektiven Zustand, der nichts anders ist als Zustände wie z.B. Farben oder Bewegungen. Ich sehe dabei keinen Raum für subjektive Interpretation einer Mimik, selbst Programme können Mimiken anhand dieser Mechaniken erkennen. Was ist es, das dich davon abhält das zu sehen und auswendig zu lernen, genau wie Programme es auch tun? Ich würde gerne die anfängliche Einschränkung mal verstehen...

  19. Re: Frage an die Autisten

    Autor: Pera 18.02.16 - 13:44

    Anyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tannenzapfen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kommen (diagnostizierte) Autisten eigentlich besser mit Männern klar?
    > Als
    > > Mann (ohne Diagnose) hat man nämlich in manchen Gesprächen mit Frauen
    > den
    > > Eindruck, dass man selber ein Defizit hat.
    > So gefühlt aus persönlicher Perspektive würde ich für mich sagen: eindeutig
    > ja. Besonders Frauen, die nah am Wasser gebaut sind, stellen kommunikativ
    > eine "Herausforderung" dar.

    Ich habe jetzt erstmal "nah am Wasser gebaut" gegooglet
    (ich hatte da gerade irgendwie unwillkürlich die Elbe im Kopf...)
    Ja, Frauen sind manchmal ein Buch mit sieben Siegeln.
    Die Reaktionen sind manchmal so widersprüchlich dass ich da Nächtelang drüber grübeln könnte...
    und auch tue -.-'

    Grüße,
    Pera

  20. Re: Frage an die Autisten

    Autor: der_wahre_hannes 18.02.16 - 13:53

    Pera schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Frauen sind manchmal ein Buch mit sieben Siegeln.
    > Die Reaktionen sind manchmal so widersprüchlich dass ich da Nächtelang
    > drüber grübeln könnte...
    > und auch tue -.-'

    Ach weißt du, die Frauen sagen genau das gleiche über die Männer. ;)

    Übrigens (hier bin ich ja anonym, hier kann ich's zugeben ;) ): Ich heule bei "traurigen" Filmen auch immer. Charakter stirbt den Heldentod? Tränen in den Augen. Zwei verliebte müssen sich trennen, und sind am rumflennen? Tränen in den Augen. usw. usf.
    Dabei würde ich mich gar nicht als besonders empathischen Menschen beschreiben. Aber diese "Traurigkeit" im Film kann ich einfach nicht ab. Egal, wie kitschüberladen das ganze auch sein mag.

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