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Interessanter Artikel...aber der gute Ansatz wird leider selten funktionieren.

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  1. Interessanter Artikel...aber der gute Ansatz wird leider selten funktionieren.

    Autor: gersi 26.07.18 - 09:37

    ...dennoch bleibt es schon zu 80% schwierig, mit Autisten als Mitmenschen zu leben, geschweige denn als "Arbeitskollege"

    Der Grund ist ganz einfach :
    80% unserer menschlichen Kommunikation sind Non Verbal, von den restlichen 20% leben wiederum 80% durch komminkative "Slangs" , die in den ersten 3-5 Lebenjahren verinnerlicht werden.

    Jegliche neuronale/genetische Störung beider Empfindungsfähigkeiten macht es zu 99% unmöglich, mit diesen Menschen ein "normales" Leben zu führen oder dauerhaft "sozial normal" zusammenzuarbeiten.
    Kurz: Sie werden IMMER soziale Außenseiter sein:
    Wenige werden beim Betriebsausflug neben Ihnen sitzen wollen im Bus, in der Kneipe oder sonst wo.
    Sie werden geduldet, aber nicht akzeptiert.

    Während hingegen Menschen mit anderen, aber starken !, Gefühlen oder (gesellschaftspolitischen) Überzeugungen zumindest nie links liegen gelassen werden, denn man MUSS sich mit Ihnen emotional beschäftigen...
    Autisten erzeugen hingegen im Alltag für "normale" Menschen nur Ratlosigkeit, Schulterzucken und letztlich persönliches Desinteresse.

    Asperger hat wie andere "Krankheiten" auch natürlich verschiedene Stärkegrade.
    Viele Autisten gelten halt nur als "schwierig", "Einzelgänger", "Asozial", "gefühlskalt", weil sie die Symptome nicht zu 100% sondern nur zu 30% oder so zeigen.
    Ein 100% Autist ist definitiv nicht mehr in eine normale menschliche Umgebung integrierbar, davon bin ich überzeugt.

    Krankheiten könne ggf. therapiert werden, aber dazu müsste man das bei einem 2 jährigem Kind feststellen...fast unmöglich, denn es gibt keinerlei physische Symptome.
    Erst bewusste soziale Interaktion zeigt es auf...und dann ist es zu spät....leider.

    Aus meiner eigenen Erfahrung mit einem "40% Autisten" ("Bekannter" einer Freundin, den ich selbst mal länger kennengelernt habe) kann ich sagen:
    Das größte Problem ist, dass diesen Menschen auch das Verstehen Ihrer eigenen Symptome und Krankheit total fehlt.
    (logischerweise, wie im Bericht beschrieben: "Wieso, das verstehe ich nicht....ich suche Fehler nicht, ich finde Sie"...ja , aber, das ist eben NICHT menschlich, denn Menschen MACHEN Fehler, ständig, sie wollen Sie gar nicht FINDEN !)
    Dadurch "nerven" Autisten ständig die "Normalen", die genetisch bedingt erwarten, dass Menschen Ratschläge annehmen und über sich nachdenken (man nennt das auch "lernen")...bei Autisten ist das aber sinnlos, es geht einfach nicht !

    Da aber 90% unserer Arbeitswelt aus sozialen Begegnungen bestehen, wird ein längerfristiges Arbeitsleben mit diesen Menschen immer scheitern.

    Und genau das macht der Bericht ja auch klar:
    Autisten sind Projektmitarbeiter - temporär, fachlich akzeptiert .... aber "Kollegen" werden Sie nie !

    P.

  2. Re: Interessanter Artikel...aber der gute Ansatz wird leider selten funktionieren.

    Autor: ihrseideinscheissverein 26.07.18 - 18:45

    gersi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dennoch bleibt es schon zu 80% schwierig, mit Autisten als Mitmenschen
    > zu leben, geschweige denn als "Arbeitskollege"
    >
    > Der Grund ist ganz einfach :
    > 80% unserer menschlichen Kommunikation sind Non Verbal, von den restlichen
    > 20% leben wiederum 80% durch komminkative "Slangs" , die in den ersten 3-5
    > Lebenjahren verinnerlicht werden.
    >
    > Jegliche neuronale/genetische Störung beider Empfindungsfähigkeiten macht
    > es zu 99% unmöglich, mit diesen Menschen ein "normales" Leben zu führen
    > oder dauerhaft "sozial normal" zusammenzuarbeiten.
    > Kurz: Sie werden IMMER soziale Außenseiter sein:
    > Wenige werden beim Betriebsausflug neben Ihnen sitzen wollen im Bus, in der
    > Kneipe oder sonst wo.
    > Sie werden geduldet, aber nicht akzeptiert.
    >
    > Während hingegen Menschen mit anderen, aber starken !, Gefühlen oder
    > (gesellschaftspolitischen) Überzeugungen zumindest nie links liegen
    > gelassen werden, denn man MUSS sich mit Ihnen emotional beschäftigen...
    > Autisten erzeugen hingegen im Alltag für "normale" Menschen nur
    > Ratlosigkeit, Schulterzucken und letztlich persönliches Desinteresse.
    >
    > Asperger hat wie andere "Krankheiten" auch natürlich verschiedene
    > Stärkegrade.
    > Viele Autisten gelten halt nur als "schwierig", "Einzelgänger", "Asozial",
    > "gefühlskalt", weil sie die Symptome nicht zu 100% sondern nur zu 30% oder
    > so zeigen.
    > Ein 100% Autist ist definitiv nicht mehr in eine normale menschliche
    > Umgebung integrierbar, davon bin ich überzeugt.
    >
    > Krankheiten könne ggf. therapiert werden, aber dazu müsste man das bei
    > einem 2 jährigem Kind feststellen...fast unmöglich, denn es gibt keinerlei
    > physische Symptome.
    > Erst bewusste soziale Interaktion zeigt es auf...und dann ist es zu
    > spät....leider.
    >
    > Aus meiner eigenen Erfahrung mit einem "40% Autisten" ("Bekannter" einer
    > Freundin, den ich selbst mal länger kennengelernt habe) kann ich sagen:
    > Das größte Problem ist, dass diesen Menschen auch das Verstehen Ihrer
    > eigenen Symptome und Krankheit total fehlt.
    > (logischerweise, wie im Bericht beschrieben: "Wieso, das verstehe ich
    > nicht....ich suche Fehler nicht, ich finde Sie"...ja , aber, das ist eben
    > NICHT menschlich, denn Menschen MACHEN Fehler, ständig, sie wollen Sie gar
    > nicht FINDEN !)
    > Dadurch "nerven" Autisten ständig die "Normalen", die genetisch bedingt
    > erwarten, dass Menschen Ratschläge annehmen und über sich nachdenken (man
    > nennt das auch "lernen")...bei Autisten ist das aber sinnlos, es geht
    > einfach nicht !
    stimmt, das muste ich bei einem kumpel auch feststellen. als ich ihm sagte "kipo verkazfen is nich, das zerstört menschenleben" meinte er "mir egal, mir gehts beschissen." als wir sagten "dass du mit 40 auf teens stehst ist nicht normal" meinte er "egal es gibt schlimmeres".
    als wir gesagt haben "du hast kein aspberger" meinte er "dann ist es, weil ich steinbock bin".
    als wir ihn zur rede gestellt haben, hat er versucht, ne unterlassungserklärung zu erwirken.

    mal ne dumme frage: is das wirklich authismus, wie er behauptet, oder kann er sich einfach nur nicht seine schuld eingestehen?

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